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	Kommentare zu: 8. Dezember 2025	</title>
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		Von: KW50/2025: Alle TCS-Blogartikel - The Content Society		</title>
		<link>https://kreative-schreiberei.de/8-dezember-2025/#comment-372</link>

		<dc:creator><![CDATA[KW50/2025: Alle TCS-Blogartikel - The Content Society]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Dec 2025 03:13:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[[&#8230;] 8. Dezember 2025 [&#8230;]]]></description>
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		<title>
		Von: Sabine		</title>
		<link>https://kreative-schreiberei.de/8-dezember-2025/#comment-358</link>

		<dc:creator><![CDATA[Sabine]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Dec 2025 10:03:25 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hallo Martina, 
es geht mir ein wenig ähnlich wie dir mit den Plätzchen...
Nur ist es eine Weile länger her  dass ich welche gemacht habe, ich glaube, also bin mir unsicher, so um die 5-6 Jahre, als die Demenz meiner Mutter schlimmer wurde und das Leben schleichend jeden Tag etwas anstrengender wurde. Dann die Pandemie noch dazu kam und vieles wegbrach, aber der Alltag weitere Handgriffe verlangte. 
Weil ich an Weihnachten Geburtstag habe und der erste Geburtstag, der unbemerkt an ihr vorbeiging, auch noch mein fünfzigster war... Der Geburtstag meines verstorbenen Vaters, wenige Tage davor zur Sonnwende und meine Mutter aufhörte von ihm zu sprechen. All das und das Mantra meiner Großmutter, die zufällig zu den Heiligen Drei Königen Geburtstag hatte, &quot;Gott lädt dir nicht mehr auf als du tragen kannst.&quot; 
Das war meine Hoffnung, dieses Jahr habe ich &quot;es&quot;, die Plätzchen, auch noch nicht gebacken bekommen, aber ich glaube ganz fest ans nächstes Jahr.
Ich war so tief im Tal der Trauer und habe auch lange gebraucht um den ganzen Schmerz der letzten Jahre zu verarbeiten, den ich schlichtweg ignoriert hatte. Nach dem Tod meiner Mutter wurde das Verdrängte spürbar,  die Schwere kaum ertragen, aber so wie Menschen aus meinem Leben verschwanden, kamen manche zurück und neue hinzu. Dafür bin ich dankbar, ohne sie hätte ich es nicht geschafft wieder aufzustehen und mit der Zeit nicht nur an Gewicht wieder zugelegt, sonder selbst auch wieder mehr zu tragen und zu ertragen. Ein Teil in mir ist zerbrochen unweigerlich verloren, aber unser Körper ist genauso gebaut. Zellen, die sich neu bilden, andere die absterben und dennoch funktioniert unser Körper, nicht immer fehlerfrei und irgendwann erreicht er die Endlichkeit, aber wenn wir es schaffen die Hoffnung zu bewahren, dann bleibt selbst in den dunkelsten Stunden, dieses kleine Licht in uns, dass uns auf die andere Seite bringt. 
Auf das wir alle irgendwann ankommen, an unserem Platz, bei unseren Menschen, in unserem Glauben.
Grüße aus der Pfalz
Sabine]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Martina,<br />
es geht mir ein wenig ähnlich wie dir mit den Plätzchen&#8230;<br />
Nur ist es eine Weile länger her  dass ich welche gemacht habe, ich glaube, also bin mir unsicher, so um die 5-6 Jahre, als die Demenz meiner Mutter schlimmer wurde und das Leben schleichend jeden Tag etwas anstrengender wurde. Dann die Pandemie noch dazu kam und vieles wegbrach, aber der Alltag weitere Handgriffe verlangte.<br />
Weil ich an Weihnachten Geburtstag habe und der erste Geburtstag, der unbemerkt an ihr vorbeiging, auch noch mein fünfzigster war&#8230; Der Geburtstag meines verstorbenen Vaters, wenige Tage davor zur Sonnwende und meine Mutter aufhörte von ihm zu sprechen. All das und das Mantra meiner Großmutter, die zufällig zu den Heiligen Drei Königen Geburtstag hatte, &#8222;Gott lädt dir nicht mehr auf als du tragen kannst.&#8220;<br />
Das war meine Hoffnung, dieses Jahr habe ich &#8222;es&#8220;, die Plätzchen, auch noch nicht gebacken bekommen, aber ich glaube ganz fest ans nächstes Jahr.<br />
Ich war so tief im Tal der Trauer und habe auch lange gebraucht um den ganzen Schmerz der letzten Jahre zu verarbeiten, den ich schlichtweg ignoriert hatte. Nach dem Tod meiner Mutter wurde das Verdrängte spürbar,  die Schwere kaum ertragen, aber so wie Menschen aus meinem Leben verschwanden, kamen manche zurück und neue hinzu. Dafür bin ich dankbar, ohne sie hätte ich es nicht geschafft wieder aufzustehen und mit der Zeit nicht nur an Gewicht wieder zugelegt, sonder selbst auch wieder mehr zu tragen und zu ertragen. Ein Teil in mir ist zerbrochen unweigerlich verloren, aber unser Körper ist genauso gebaut. Zellen, die sich neu bilden, andere die absterben und dennoch funktioniert unser Körper, nicht immer fehlerfrei und irgendwann erreicht er die Endlichkeit, aber wenn wir es schaffen die Hoffnung zu bewahren, dann bleibt selbst in den dunkelsten Stunden, dieses kleine Licht in uns, dass uns auf die andere Seite bringt.<br />
Auf das wir alle irgendwann ankommen, an unserem Platz, bei unseren Menschen, in unserem Glauben.<br />
Grüße aus der Pfalz<br />
Sabine</p>
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