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	Kommentare zu: Als ich rausmusste … und genau richtig ankam	</title>
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		<title>
		Von: Martina		</title>
		<link>https://kreative-schreiberei.de/als-ich-rausmusste-und-genau-richtig-ankam/#comment-254</link>

		<dc:creator><![CDATA[Martina]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Aug 2025 09:00:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://kreative-schreiberei.de/?p=3400#comment-254</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://kreative-schreiberei.de/als-ich-rausmusste-und-genau-richtig-ankam/#comment-253&quot;&gt;Sabine&lt;/a&gt;.

Liebe Sabine,

danke für deinen Kommentar – und vor allem für die Tiefe und Ehrlichkeit, mit der du deine Geschichte teilst.
Es fällt mir gar nicht so leicht, eine passende Antwort zu schreiben – du hast mich sehr bewegt.
Aber ich schreibe dir hier mit offenem Herzen, wenn auch aus der Ferne.

Ich musste ein paar Mal durchatmen beim Lesen.
Deine Worte wirken nach – gerade weil sie so offen sind, so voller Erfahrung, Schmerz, Mut, Gottvertrauen …
und dieser leisen Entschlossenheit, doch weiterzugehen, auch wenn der Körper (oder das Leben) nicht immer mitspielt.

Das Bild von den „Perlen“ – Menschen, die sich auffädeln, genau zur rechten Zeit – hat mich besonders berührt.
Das kenne ich auch. Gott ist da einfach wunderbar und schickt uns oft genau zur richtigen Zeit die Menschen, die wir brauchen.
Solche Begegnungen sind Gnade. Und du hast sie nicht nur bekommen, sondern auch erkannt. Das ist nicht selbstverständlich.

Ich wünsche dir sehr, dass die Ruhe in dir bleibt – oder immer wieder zu dir zurückfindet.
Dass die Schritte langsam größer werden dürfen.
Und dass dein Körper sich wieder mehr als Verbündeter anfühlt.

Danke, dass du mich hast teilhaben lassen.

Alles Liebe
Martina]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://kreative-schreiberei.de/als-ich-rausmusste-und-genau-richtig-ankam/#comment-253">Sabine</a>.</p>
<p>Liebe Sabine,</p>
<p>danke für deinen Kommentar – und vor allem für die Tiefe und Ehrlichkeit, mit der du deine Geschichte teilst.<br />
Es fällt mir gar nicht so leicht, eine passende Antwort zu schreiben – du hast mich sehr bewegt.<br />
Aber ich schreibe dir hier mit offenem Herzen, wenn auch aus der Ferne.</p>
<p>Ich musste ein paar Mal durchatmen beim Lesen.<br />
Deine Worte wirken nach – gerade weil sie so offen sind, so voller Erfahrung, Schmerz, Mut, Gottvertrauen …<br />
und dieser leisen Entschlossenheit, doch weiterzugehen, auch wenn der Körper (oder das Leben) nicht immer mitspielt.</p>
<p>Das Bild von den „Perlen“ – Menschen, die sich auffädeln, genau zur rechten Zeit – hat mich besonders berührt.<br />
Das kenne ich auch. Gott ist da einfach wunderbar und schickt uns oft genau zur richtigen Zeit die Menschen, die wir brauchen.<br />
Solche Begegnungen sind Gnade. Und du hast sie nicht nur bekommen, sondern auch erkannt. Das ist nicht selbstverständlich.</p>
<p>Ich wünsche dir sehr, dass die Ruhe in dir bleibt – oder immer wieder zu dir zurückfindet.<br />
Dass die Schritte langsam größer werden dürfen.<br />
Und dass dein Körper sich wieder mehr als Verbündeter anfühlt.</p>
<p>Danke, dass du mich hast teilhaben lassen.</p>
<p>Alles Liebe<br />
Martina</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Sabine		</title>
		<link>https://kreative-schreiberei.de/als-ich-rausmusste-und-genau-richtig-ankam/#comment-253</link>

		<dc:creator><![CDATA[Sabine]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Aug 2025 05:59:42 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://kreative-schreiberei.de/?p=3400#comment-253</guid>

					<description><![CDATA[Hallo Martina!
Ja, du bist richtig! Wenn man sich verloren glaubt oder fühlt, dann tut es gut sich wieder zu erden.
Bei mir geht es nicht darum Gewicht abzunehmen, sondern gewissermaßen das Leben wieder anzunehmen, den Alltag zu meistern, Energie zu tanken.
Der letzte Punkt war der schwerste, machte er doch alles andere so gut wie unmöglich. Ohne Energie geht nichts voran und doch schien es, dass ich gar nicht soviel essen konnte, wie mein Körper verbrannte.
Es gab Tage, da ging nichts außer Katzenwäsche, mich dazu zu zwingen zu essen und zu trinken, bevor noch weniger geht. Es ist erstaunlich was unser Körper alles aushält, aber natürlich weiß man auch, dass man auch, dass der eigene Körper ein Überraschungspaket ist. Manchmal konfrontiert, erinnert er uns an seine Endlichkeit und dass nicht jede Nachlässigkeit ohne Folgen bleibt.
So wie du an deinem Gewicht zu knabbern hast/hattest ist es für mich eine Schwere, die auf mir lastet und mich einschränkt, wo es nur geht. Ich selbst empfinde es manchmal als Leere, weil es wie ein Griff ins Nichts ist. Nicht depressiv, nicht verzweifelt, nicht verzag, nicht ohne Hoffnung. Fast jeder Mensch hat einen Glaubensspruch von dem er in seinem tiefsten Innern überzeugt ist, das gilt auch für Menschen ohne Religion, denn ein Glaubenssatz muss nicht zwangsläufig etwas mit Gott zu tun haben. 
Für mich ist das allerdings untrennbar, denn für mich war und ist dieser Satz:
&quot;Gott schickt dir die Menschen, die du brauchst.&quot;
Und letzte Woche war so, ich bewegte mich langsam wieder, ganz langsam, kleine Schritte Babyschritte und ... Mein Optimismus stieg, ich dachte, ich schaffe, endlich komme ich aus dieser Phase der Stagnation und Prokrastination heraus. Und dann passierte etwas, das für mich schwer zu ertragen war, ein einschneidendes Erlebnis und eine Kette von Menschen, die sich wie von alleine auffädelte, eine Perle nach der anderen...
Eine Nachbarin, die meine beste Freundin kontaktiert, ohne mein Wissen... Meine Freundin knapp 3 Flugstunden entfernt, die mir eine Nachricht schickte und einer weiteren Freundin hier vor Ort. Und die zweite Freundin holte mich dann von der Bushaltestelle ab und nahm mich bei ihrer Familie für zwei Tage auf. 
Zwei Tage in denen meine Ängste das Laufen lernten, nämlich das Fortlaufen...
In denen mein stetiges Gedankenkarussell zum Halten kam auf der schier unmöglichen Suche nach der Möglichkeit eines Neuanfangs, wenn der Körper so gar nicht zu wollen scheint, auch wenn der Kopf noch so sehr drängt. 
Auf einmal ging mein Puls wieder langsamer, mein Atem füllte die Lungen wieder bis in die Spitzen, meine Schritte wurden wieder länger, mein Schlaf tiefer,...
Ich bin ihr unsagbar dankbar, das heißt ich habe mich bedankt, aber die Worte scheinen zu geringfügig.
Ich ging gestärkt wieder nach Hause, nicht nur im Geist, sondern auch körperlich und mit dem Gefühl nicht alleine zu sein, denn Gott schickt mir die Menschen, die ich brauche.

Mein Wunsch für dich/euch - schönes Wochenende und die Menschen um euch, die es braucht!
Liebe Grüße 
Sabine]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Martina!<br />
Ja, du bist richtig! Wenn man sich verloren glaubt oder fühlt, dann tut es gut sich wieder zu erden.<br />
Bei mir geht es nicht darum Gewicht abzunehmen, sondern gewissermaßen das Leben wieder anzunehmen, den Alltag zu meistern, Energie zu tanken.<br />
Der letzte Punkt war der schwerste, machte er doch alles andere so gut wie unmöglich. Ohne Energie geht nichts voran und doch schien es, dass ich gar nicht soviel essen konnte, wie mein Körper verbrannte.<br />
Es gab Tage, da ging nichts außer Katzenwäsche, mich dazu zu zwingen zu essen und zu trinken, bevor noch weniger geht. Es ist erstaunlich was unser Körper alles aushält, aber natürlich weiß man auch, dass man auch, dass der eigene Körper ein Überraschungspaket ist. Manchmal konfrontiert, erinnert er uns an seine Endlichkeit und dass nicht jede Nachlässigkeit ohne Folgen bleibt.<br />
So wie du an deinem Gewicht zu knabbern hast/hattest ist es für mich eine Schwere, die auf mir lastet und mich einschränkt, wo es nur geht. Ich selbst empfinde es manchmal als Leere, weil es wie ein Griff ins Nichts ist. Nicht depressiv, nicht verzweifelt, nicht verzag, nicht ohne Hoffnung. Fast jeder Mensch hat einen Glaubensspruch von dem er in seinem tiefsten Innern überzeugt ist, das gilt auch für Menschen ohne Religion, denn ein Glaubenssatz muss nicht zwangsläufig etwas mit Gott zu tun haben.<br />
Für mich ist das allerdings untrennbar, denn für mich war und ist dieser Satz:<br />
&#8222;Gott schickt dir die Menschen, die du brauchst.&#8220;<br />
Und letzte Woche war so, ich bewegte mich langsam wieder, ganz langsam, kleine Schritte Babyschritte und &#8230; Mein Optimismus stieg, ich dachte, ich schaffe, endlich komme ich aus dieser Phase der Stagnation und Prokrastination heraus. Und dann passierte etwas, das für mich schwer zu ertragen war, ein einschneidendes Erlebnis und eine Kette von Menschen, die sich wie von alleine auffädelte, eine Perle nach der anderen&#8230;<br />
Eine Nachbarin, die meine beste Freundin kontaktiert, ohne mein Wissen&#8230; Meine Freundin knapp 3 Flugstunden entfernt, die mir eine Nachricht schickte und einer weiteren Freundin hier vor Ort. Und die zweite Freundin holte mich dann von der Bushaltestelle ab und nahm mich bei ihrer Familie für zwei Tage auf.<br />
Zwei Tage in denen meine Ängste das Laufen lernten, nämlich das Fortlaufen&#8230;<br />
In denen mein stetiges Gedankenkarussell zum Halten kam auf der schier unmöglichen Suche nach der Möglichkeit eines Neuanfangs, wenn der Körper so gar nicht zu wollen scheint, auch wenn der Kopf noch so sehr drängt.<br />
Auf einmal ging mein Puls wieder langsamer, mein Atem füllte die Lungen wieder bis in die Spitzen, meine Schritte wurden wieder länger, mein Schlaf tiefer,&#8230;<br />
Ich bin ihr unsagbar dankbar, das heißt ich habe mich bedankt, aber die Worte scheinen zu geringfügig.<br />
Ich ging gestärkt wieder nach Hause, nicht nur im Geist, sondern auch körperlich und mit dem Gefühl nicht alleine zu sein, denn Gott schickt mir die Menschen, die ich brauche.</p>
<p>Mein Wunsch für dich/euch &#8211; schönes Wochenende und die Menschen um euch, die es braucht!<br />
Liebe Grüße<br />
Sabine</p>
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