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	<title>Wortberührt Archive - Kreative-Schreiberei</title>
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		<title>Wortberührt #16 Abschied</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Martina]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Oct 2025 15:52:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wortberührt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mitten im Herbst berührt mich das Thema Abschied noch einmal ganz besonders. Viele haben es schon gelesen, ich habe mich von meinem Sohn verabschiedet, zum Glück nur auf Zeit, aber trotzdem, ich merke, dass es mich beschäftigt und ich das nicht so einfach wegstecke. Deshalb hier eine etwas literarischere Betrachtung zum Wort Abschied. Viel Spaß...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://kreative-schreiberei.de/wortberuehrt-16-abschied/">Wortberührt #16 Abschied</a> erschien zuerst auf <a href="https://kreative-schreiberei.de">Kreative-Schreiberei</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<!-- content style : start --><style type="text/css" data-name="kubio-style"></style><!-- content style : end -->
<p class="wp-block-paragraph">Mitten im Herbst berührt mich das Thema Abschied noch einmal ganz besonders. Viele haben es schon gelesen, ich habe mich von meinem Sohn verabschiedet, zum Glück nur auf Zeit, aber trotzdem, ich merke, dass es mich beschäftigt und ich das nicht so einfach wegstecke. Deshalb hier eine etwas literarischere Betrachtung zum Wort Abschied. Viel Spaß beim Lesen.<br><br>Auch diesmal lade ich dich herzlich ein, mitzumachen.<br>Welches Wort hat dich in dieser Woche berührt?<br>Schreib mit und teil dein Wort. Denn Worte verändern.<br>Meine früheren Wortberührt-Beiträge findest du übrigens hier: <a href="https://kreative-schreiberei.de/category/wortberuehrt/">Wortberührt</a></p>



<h2 class="wp-block-heading">Abschied &#8211; Ursprung und Wortbedeutung</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><br>„Abschied“ kommt vom mittelhochdeutschen <strong>„abschiet“</strong>, das wiederum von dem Verb <strong>„scheiden“</strong> stammt – also „auseinandergehen, trennen, auseinander treten“.</p>



<h3 class="wp-block-heading"> <strong>Bedeutung im Ursprung:</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph"><br>„Abschied“ bedeutete ursprünglich <strong>die Handlung des Sich-Trennens</strong>, aber auch <strong>die Erlaubnis zu gehen</strong> oder sogar <strong>das förmliche Entlassenwerden</strong>.<br>Im Mittelalter sagte man etwa: <em>„Ich bat um Abschied vom Hof“</em> – also: Ich bat um die Erlaubnis, mich zurückzuziehen oder zu gehen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Wortbestandteile:</strong></h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>ab-</strong> = weg, fort</li>



<li><strong>scheiden</strong> = trennen, auseinandergehen</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Das heißt: <strong>Abschied</strong> trägt immer beides in sich –<br>👉 das <em>Fortgehen</em><br>und zugleich<br>👉 das <em>Loslassenmüssen</em>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist kein kaltes Wort, sondern eines, das Beziehung und Bewegung beschreibt.<br>Im Kern bedeutet es: <em>„Ich trenne mich von etwas, das mir einmal nah war.“</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn man es so betrachtet, hat „Abschied“ fast immer auch etwas Heiliges – weil es den Moment markiert, in dem man etwas freigibt, das man geliebt hat.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mein persönlicher Zugang zum Thema Abschied<br></h2>



<p class="wp-block-paragraph">In der letzten Woche haben wir Abschied gefeiert. Von meinem jüngsten Sohn, der für seine Ausbildung fast 1000 km weit weg gezogen ist. Es ist kein endgültiger Abschied, nur einer auf Zeit. Aber dennoch einer, der mir nicht leicht gefallen ist. Jemanden loszulassen, der einem sehr nahe steht, bedeutet immer auch Schmerz, vielleicht sogar Angst vor dem Allein sein. Aber es ist auch eine Chance, dass Neues wachsen kann. Ein Moment, wo Freude über neue Möglichkeiten und Verlust liebgewonnener Gewohnheiten sich küssen. Ein Moment, den man aushalten darf. Trauer ist erlaubt. Angst und Sorge ebenso und doch kann man den Kopf heben und die neuen Wege sehen lernen, die da vor einem liegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Abschied – das klingt nach Ende,<br>doch in seinem Ursprung steckt Bewegung.<br>„Ab-scheiden“ hieß einst auch: <strong>die Erlaubnis zu gehen</strong>. Sprich die Freiheit weiterzuziehen, die Möglichkeit, neue Wege auszuprobieren, sich unabhängig zu bewegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht liegt genau darin sein Schmerz und seine Würde:<br>Ich lasse etwas los, das mir kostbar war.<br>Ich halte nicht fest, was seine Zeit gehabt hat.<br>Ich sage leise Ja zum Weitergehen,<br>auch wenn mein Herz noch auf dem Bahnsteig steht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und mitten in dieser Leere spüre ich:<br>Gott bleibt.<br>Er verlässt nicht,<br>auch wenn Menschen, Zeiten, Wege sich verändern.<br>Sein Dasein wird zum Versprechen,<br>das Abschied nicht das Ende ist –<br>sondern der Anfang von Vertrauen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Und du?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Von was hast du in letzter Zeit Abschied genommen? Was hast du zurückgelassen, aufgegeben oder weiterziehen lassen? Welche Dinge oder Personen, denen du nahe standest, verabschieden sich aus deinem Leben? Und wie bist du damit umgegangen? Überwiegt die Trauer, der Verlust? Oder die Freude über den Freiraum für Neues?<br><br>Wenn du magst, kannst du deine Erfahrungen in den Kommentaren teilen oder du kürst ein eigenes Wortberührt-Wort der Woche. Auch dann würde ich mich freuen, wenn du es mit mir teilst!</p>
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		<title>Wortberührt #15 Jubiläum</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Martina]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Oct 2025 16:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wortberührt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der erste Sonntag im Oktober – und damit wieder Zeit für Wortberührt! Heute geht es um das Wort Jubiläum. Was bedeutet dieses Wort eigentlich? Was macht es mit mir und welchen Kontext hat es gerade für mich? Lass dich mitnehmen in meine Worte und Gedanken. Viel Spaß beim Lesen. Auch diesmal lade ich dich herzlich...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://kreative-schreiberei.de/wortberuehrt-15-jubilaeum/">Wortberührt #15 Jubiläum</a> erschien zuerst auf <a href="https://kreative-schreiberei.de">Kreative-Schreiberei</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<!-- content style : start --><style type="text/css" data-name="kubio-style"></style><!-- content style : end -->
<p class="wp-block-paragraph">Der erste Sonntag im Oktober – und damit wieder Zeit für Wortberührt! Heute geht es um das Wort Jubiläum. Was bedeutet dieses Wort eigentlich? Was macht es mit mir und welchen Kontext hat es gerade für mich? Lass dich mitnehmen in meine Worte und Gedanken. Viel Spaß beim Lesen.<br><br>Auch diesmal lade ich dich herzlich ein, mitzumachen.<br>Welches Wort hat dich in dieser Woche berührt?<br>Schreib mit und teil dein Wort. Denn Worte verändern.<br>Meine früheren Wortberührt-Beiträge findest du übrigens hier: <a href="https://kreative-schreiberei.de/category/wortberuehrt/">Wortberührt</a></p>



<h2 class="wp-block-heading">Jubiläum</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>An diesem Wochenende haben wir Jubiläum gefeiert. Und dann war da noch ein Jubiläum. Grund genug, sich das Wort mal genauer anzusehen. Aber erstmal zum gegebenen Anlass:</strong><br>Unsere Gemeinde gibt es hier in Lörrach seit 75 Jahren – und ich bin seit über einem Jahrzehnt Teil davon. Mein eigenes Ehejubiläum – 30 Jahre – liegt noch nicht lange zurück. Im August war es soweit. Und trotzdem fühlt es sich jetzt, im Oktober, wie ein gemeinsamer Resonanzraum an: Rückblick. Dankbarkeit. Staunen. Und die Frage: <em>Was bleibt?</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">Jubiläum – ein Wort, das nach Feiern klingt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Wort klingt nach Sektkorken, nach Goldrand auf der Einladungskarte, nach großen Reden. Aber ursprünglich bedeutet „Jubiläum“: <em>Jauchzen</em>.<br>Das lateinische <em>„iubilare“</em> ist ein Freudenschrei – ein Ausruf der Erleichterung, der Dankbarkeit, der Hoffnung. Nicht alles war leicht. Aber ich bin noch da. <em>Wir</em> sind noch da. Und Gott ist mittendrin geblieben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Bibel ist das Jubeljahr (3. Mose 25) ein Jahr der Heimkehr und des Neuanfangs.<br>Ein heiliger Moment, in dem das Land zur Ruhe kommt, Lasten losgelassen werden und Schuld erlassen wird. Vielleicht sind unsere heutigen Jubiläen genau das:<br><strong>Zeichen, dass Gnade uns trägt.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">30 Jahre Ehe – getragen, nicht perfekt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ich liebe keine lauten Liebeserklärungen. Unsere Ehe ist leiser geworden mit den Jahren. Weniger Drama, mehr Treue.<br>Weniger <em>immer wir zwei gegen den Rest der Welt</em>, mehr: <em>„Er ist mit uns, auch wenn wir stolpern.“</em><br>Wir sind nicht mehr dieselben wie vor 30 Jahren. Aber wir gehören noch zusammen. Und das ist Gnade. Und auch ein kleines Wunder.</p>



<h2 class="wp-block-heading">75 Jahre Gemeinde – ein Raum, der bleibt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ich weiß nicht, ob unsere Gemeinde im Januar, im März oder im August gegründet wurde – aber ich weiß, dass sie dieses Jahr 75 wird.<br>Und das allein ist ein Grund zu feiern.<br>Denn 75 Jahre Gemeinde bedeuten:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>75 Jahre Lobpreis, Predigt, Gebet.</li>



<li>75 Jahre Menschen, die Gott gesucht haben.</li>



<li>75 Jahre Geschichten von Gnade, Umkehr, Aufbruch, Hoffnung.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Woche sagte jemand etwas, das mich tief bewegt hat:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><em>„Die Gemeinde ist die Weisheit Gottes in dieser Welt. Sie ist der Ort, durch den Gott sich zeigt. Die Pforten der Hölle können sie nicht überwinden.“</em> (frei nach der Bibel)<br>Das ist nicht Theorie. Das ist Berufung. Das ist Gnade und Auftrag.</p>
</blockquote>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Jubiläum heißt: <em>Gott war da – und bleibt.</em></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht ist das die Essenz von allem:<br>Nicht, dass wir perfekt durchgehalten hätten. Sondern dass Gott treu war.<br>Nicht, dass wir es aus eigener Kraft geschafft hätten. Sondern dass wir getragen wurden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und wenn ich heute zurückschaue – auf unsere Ehe, auf mein Leben, auf meine Gemeinde – dann höre ich es ganz leise in mir jauchzen.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was ist dein Jubiläumsmoment dieser Woche?</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Ein kleines „Ich hab durchgehalten“?<br>Ein stilles „Danke“?<br>Ein Neuanfang?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dann schreib’s mir gern. Oder finde dein eigenes Wort der Woche.<br>Denn Worte verändern. Und manchmal lassen sie uns sogar jauchzen. 💛</p>
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		<title>Wortberührt #14 Segen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Martina]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Sep 2025 16:02:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wortberührt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der letzte Sonntag im September – und damit wieder Zeit für Wortberührt! Heute geht es um das Wort Segen. Was bedeutet dieses Wort eigentlich? Wie kann ich segnen? Lass dich mitnehmen auf meine Gedankenreise und in meine Erfahrungen. Viel Spaß beim Lesen. Auch diesmal lade ich dich herzlich ein, mitzumachen.Welches Wort hat dich in dieser...</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Der letzte Sonntag im September – und damit wieder Zeit für Wortberührt! Heute geht es um das Wort Segen. Was bedeutet dieses Wort eigentlich? Wie kann ich segnen? Lass dich mitnehmen auf meine Gedankenreise und in meine Erfahrungen. Viel Spaß beim Lesen.<br><br>Auch diesmal lade ich dich herzlich ein, mitzumachen.<br>Welches Wort hat dich in dieser Woche berührt?<br>Schreib mit und teil dein Wort. Denn Worte verändern.<br>Meine früheren Wortberührt-Beiträge findest du übrigens hier: <a href="https://kreative-schreiberei.de/category/wortberuehrt/">Wortberührt</a></p>



<h2 class="wp-block-heading">Segen &#8211; wo kommt er her?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">„Segen“ – ein kleines Wort, das so leicht über die Lippen geht. Aber was steckt darin?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Hebräischen heißt „segnen“ <em>barak</em> – knien, loben, Gutes zusprechen. Im Griechischen begegnet uns <em>eulogein</em> – „gut reden“. Und im lateinischen bedeutet benedictio ‚Wohl-sagen‘, von bene gut und dicere sagen, also ein gutes Wort über jemanden sprechen.</p>



<p class="has-kubio-color-2-color has-text-color has-link-color wp-elements-46b7889b9ed41ecfac227ce22724ef00 wp-block-paragraph">Der erste Segen in der Bibel wird Gott zugeschrieben, als er die Tiere erschafft, und er befiehlt ihnen: &#8222;Seid fruchtbar und vermehret euch!&#8220; (1.Mose 1,22)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Segen ist zuerst mal ganz handfest. Er drückt sich aus, in guter Ernte, fruchtbarem Land, viel Vieh, einer gedeihenden Familie, Reichtum. Segen war so wichtig, dass darum gestritten wurde. Jakob erschlich sich seinen Erstgeburtssegen mit einer Lüge und klug eingefädelten Finte. <br><br>Später trägt Gott Aaron auf, das Volk Israel zu segnen. Im 4. Buch Mose finden wir diesen Segen, der heute sehr bekannt ist: &#8222;Gott segne dich und behüte dich. Gott lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig. Gott erhebe sein Angesicht zu dir und gebe dir Frieden.&#8220;<br><br>Er spricht dem Volk die Gegenwart Gottes zu. Gott selbst behütet, lässt sein Licht leuchten und gibt dir und mir seinen Frieden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Immer wieder steht in der Bibel, dass wir gesegnet sind, segnen sollen und sogar selbst ein Segen sind.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Segen will weiterfließen</h2>



<p class="has-kubio-color-5-color has-text-color has-link-color wp-elements-afb0dd7192d09c28df889934042bb102 wp-block-paragraph">Segen ist also nicht nur etwas, das wir empfangen, sondern auch ein Zuspruch, der weitergegeben wird. Ein gutes Wort. Ein Strom, der nicht bei mir stehenbleibt.</p>



<p class="has-kubio-color-5-color has-text-color has-link-color wp-elements-ddaef4a7aa8646231762cdab01cbe544 wp-block-paragraph">Diese Woche habe ich ganz bewusst erlebt, wie ich gesegnet wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Bibelschule, die gerade begonnen hat, starteten wir mit einem Segnungsteil. Wir durften Karten ziehen mit Bibelversen – Worte, die lebendig wurden, als hätte Gott sie mir ganz persönlich zugesagt. Und im Rahmen der Gebetswoche haben wir uns gegenseitig gesegnet. Das habe ich tief gespürt: als eine neu aufbrechende Zuversicht, eine kindliche Freude, die in mir gewachsen ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch das Beste: Segen bleibt nicht bei mir. Er darf weiterfließen. Ich kann ihn teilen, indem ich Gutes zusage, jemanden anlächle, ermutige. Oft sind es Kleinigkeiten, die einem Menschen den Tag erhellen und ihn strahlen lassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Darum habe ich mir angewöhnt, beim Abschied zu sagen:<br>„Sei gesegnet&#8220;  und da schwingt mit: Sei gesegnet mit dem Guten, das Gott für dich bereithält. Mit Freude. Frieden. Mut.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Segen ist wie&#8230;</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Segen ist wie ein warmer Frühlingsregen. Er fällt von oben, macht das Herz weich, lässt Neues wachsen.<br>Segen ist wie ein Lichtstrahl. Er bricht durch Dunkelheit hindurch.<br>Segen ist wie ein Mantel. Er hüllt dich ein und wärmt dich.<br><br>Und vielleicht ist Segen am Ende genau das:<br>Ein Stück Himmel, das wir einander zusprechen dürfen.<br><br>In diesem Sinne segne ich dich, der du bis hierher gelesen hast: <br><br>Ich segne dich mit der Liebe Gottes, die dich einhüllen und tragen möchte.<br>Ich segne dich mit der Freude Gottes, die übersprudelt und dich zum Lachen bringt.<br>Und ich segne dich mit dem Frieden Gottes, der alles übersteigt und der dich in eine Ruhe führen will, in der du atmen und sein kannst, ruhen wie in einer Hängematte, in der du dich einkuscheln darfst.<br><br>Sei gesegnet &#8211; bis wir uns wieder lesen.</p>
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		<title>Wortberührt # 12 Sprache</title>
		<link>https://kreative-schreiberei.de/wortberuehrt-12-sprache/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Martina]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Sep 2025 16:34:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wortberührt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zum Tag der deutschen Sprache (13. September 2025) Ein neuer Sonntag – und damit Zeit für Wortberührt! Heute ein bisschen später als gewohnt, aber dafür mit viel Herz. Heute alles rund um den Tag der deutschen Sprache. Denn der hat mich erinnert und eingeladen, meine Gedanken mal um dieses Wort kreisen zu lassen. Viel Spaß...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://kreative-schreiberei.de/wortberuehrt-12-sprache/">Wortberührt # 12 Sprache</a> erschien zuerst auf <a href="https://kreative-schreiberei.de">Kreative-Schreiberei</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<!-- content style : start --><style type="text/css" data-name="kubio-style"></style><!-- content style : end -->
<p class="wp-block-paragraph"><em>Zum Tag der deutschen Sprache (13. September 2025)</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein neuer Sonntag – und damit Zeit für Wortberührt! Heute ein bisschen später als gewohnt, aber dafür mit viel Herz.  Heute alles rund um den Tag der deutschen Sprache.  Denn der  hat mich erinnert und eingeladen, meine Gedanken mal um dieses Wort kreisen zu lassen. Viel Spaß beim Lesen.<br><br>Auch diesmal lade ich dich herzlich ein, mitzumachen.<br>Welches Wort hat dich in dieser Woche berührt?<br>Schreib mit, denk nach, teil dein Wort. Denn Worte verändern.<br>Meine früheren Wortberührt-Beiträge findest du übrigens hier: <a href="https://kreative-schreiberei.de/category/wortberuehrt/">Wortberührt</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Sprache<br>Sprechen<br>Gesprochen<br>Sprich nicht so<br><br>Sprache<br>Muttersprache <br>Sprachvielfalt <br>Sprich. was du denkst<br><br>Sprache<br>Satz<br>Wort<br>Pass auf, was du sagst<br></p>



<h3 class="wp-block-heading">Sprache als Zurechtweisung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Sprache.<br>Sprechen.<br>Gesprochen.<br>Sprich nicht so.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Oft begegnet uns Sprache zuerst in der Korrektur: „So redet man nicht!“ – „Das sagt man nicht!“ Schon Kinder lernen, dass Worte Gewicht haben. Gesagtes formt nicht nur Gedanken, sondern auch Grenzen. Es kann zurechtweisen und zügeln, aber auch lähmen, wenn wir sie als Verbot erleben. Und doch steckt darin die Wahrheit: Unsere Rede trägt Verantwortung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sprache ist mehr als Laut und Buchstabe.<br>Sie ist Brücke und manchmal Grenze, Heimatklang und neue Fremde zugleich.<br>Sie schafft Nähe, wenn wir einander verstehen – und sie kann trennen, wenn unsere Wörter aneinander vorbeigehen.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">Sprache als Heimat – Muttersprache</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Sprache.<br>Muttersprache.<br>Sprachvielfalt.<br>Sprich, was du denkst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Muttersprache ist unser Zuhause. Sie trägt Erinnerungen, Gerüche, Geborgenheit. Wer sie verliert oder nicht verstanden wird, fühlt sich entwurzelt. Und gleichzeitig öffnet Sprachvielfalt Türen: neue Kulturen, neue Sichtweisen, neue Freundschaften. „Sprich, was du denkst“ – das heißt: in deiner Sprache darfst du echt sein. Sie ist Geschenk und Einladung zugleich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unsere <strong>Muttersprache</strong> ist oft wie ein Zuhause – vertraut, voller Klangfarben, die uns seit Kindertagen begleiten. Doch wo Worte verachtet, achtlos gebraucht oder missachtet werden, entstehen Risse. Missverständnisse trennen, Unachtsamkeit verletzt, ein unbedachtes Wort kann manchmal mehr zerstören als eine unbedachte Handlung oder ein lauter Streit. Sprache kann verbinden – oder einsam machen. Deshalb lohnt es sich, bewusst hinzuhören und achtsam zu sprechen.Wort &amp; Satz</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wort &amp; Satz mit Verantwortung </h3>



<p class="wp-block-paragraph">Sprache.<br>Satz.<br>Wort.<br>Pass auf, was du sagst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Worte sind nicht leer. Sie formen Sätze, sie hinterlassen Spuren. Ein unbedachtes Wort kann verletzen, ein bewusst gewähltes Wort kann aufrichten. „Pass auf, was du sagst“ – nicht als Drohung, sondern als Erinnerung: Sprache gestaltet Wirklichkeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und mitten darin steht das <strong>Wort</strong>: klein und mächtig.<br>Ein einziges Wort kann aufrichten oder niederdrücken, klären oder verwirren, segnen oder verletzen. Die Bibel erzählt von dieser Kraft:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">„Und Gott sprach: Es werde Licht!“ (Gen 1)<br>„Im Anfang war das Wort … und das Wort war Gott.“ (Joh 1,1)</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Gottes Sprechen ruft Welt hervor. Jesus wird „das Wort“ genannt – Gottes Selbstmitteilung in Menschengestalt. Wer an Sprache arbeitet, tastet sich also immer auch an Geheimnisse heran: Wie Worte Wirklichkeit benennen, verändern, manchmal sogar erschaffen.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">Herkunft von Sprache &amp; Wort</h3>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sprache</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Althochdeutsch <em>sprāhha</em> („Rede, Sprechen“), mittelhochdeutsch <em>sprâche</em>.</li>



<li>Eng verwandt mit <em>sprechen</em>, <em>Spruch</em>, <em>Sprichwort</em>.</li>



<li>Ursprünglich: <strong>artikulierte Rede</strong>, verständig geäußertes Sprechen.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wort</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Althochdeutsch <em>wort</em>, mittelhochdeutsch <em>wort</em>; verwandt mit gotisch <em>waurd</em>, englisch <em>word</em>, niederländisch <em>woord</em>.</li>



<li>Spannend im Deutschen: <strong>die Wörter</strong> (Einträge, lexikalische Stücke) vs. <strong>die Worte</strong> (zusammenhängende Rede). Schon das zeigt: Ein Wort ist nie nur Form – es wird zur <strong>Einheit des Gesagten</strong>.</li>
</ul>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">Biblischer Sprachgebrauch</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Schrift ist sensibel für die Wirkung von Sprache:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>„Tod und Leben stehen in der Macht der Zunge.“ (Spr 18,21)</li>



<li>„Eine linde Antwort wendet Zorn ab.“ (Spr 15,1)</li>



<li>„Die Worte, die ich zu euch geredet habe, sind Geist und sind Leben.“ (Joh 6,63)</li>



<li>„Die Worte meines Mundes … seien wohlgefällig vor dir.“ (Ps 19,15)</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist eine Einladung zur Achtsamkeit: <strong>Wie</strong> spreche ich – und <strong>wozu</strong>? Öffnet mein Reden Türen? Baut es Brücken? Trägt es Licht hinein? Sprache ist Geschenk und Auftrag zugleich.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">Heute</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Gestern war <strong>Tag der deutschen Sprache</strong>. Ich nehme das zum Anlass, wieder zu staunen:<br>Dass wir sprechen <strong>dürfen</strong>.<br>Dass wir verstanden <strong>werden können</strong>.<br>Dass Gott selbst <strong>spricht</strong> – und dass sein Wort Menschenherzen berührt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht üben wir heute das kleine Große: ein <strong>warmes Wort</strong> mehr, ein <strong>überflüssiges Wort</strong> weniger; einmal <strong>zuhören</strong>, bevor wir antworten; <strong>Wörter</strong> sorgfältig wählen, damit <strong>Worte</strong> entstehen, die tragen.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">Herzimpuls</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Welches <strong>Wort</strong> hat dich zuletzt aufgebaut?</li>



<li>Welches Wort möchtest <strong>du</strong> heute verschenken?</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Und jetzt du!</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Welches Wort hat dich diese Woche begleitet?<br>Was hat dich bewegt, herausgefordert, berührt, bestärkt?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schreib es auf.<br>Teile es mit mir –<br>Hier im Kommentar<br>oder auf Social Media mit dem Hashtag <strong>#meinWortberührt </strong>und einem <strong>@kreativeschreiberei</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich freue mich auf dein Wort, das diese Woche Spuren in deinem Leben gezogen hat.<br><br>Hinterlasse den Link zu deinem Wortberührt-Blogbeitrag gerne in den Kommentaren. Oder schreib dein Wort direkt hinein – am liebsten mit einer kurzen Erklärung, warum du es gewählt hast und was es dir bedeutet.</p>
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		<title>Wortberührt #11 Geburtstag</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Martina]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Sep 2025 15:48:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wortberührt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sonntag = Zeit für Wortberührt! Heute alles rund um den Geburtstag. Das Wort hat mich diese Woche regelrecht angesprungen. Zwei Geburtstage im Familienkreis haben mich erinnert und eingeladen, meine Gedanken mal um dieses Wort kreisen zu lassen. Viel Spaß beim Lesen. Auch diesmal lade ich dich herzlich ein, mitzumachen.Welches Wort hat dich in dieser Woche...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<!-- content style : start --><style type="text/css" data-name="kubio-style"></style><!-- content style : end -->
<p class="wp-block-paragraph">Sonntag = Zeit für Wortberührt! Heute alles rund um den Geburtstag. Das Wort hat mich diese Woche regelrecht angesprungen. Zwei Geburtstage im Familienkreis haben mich erinnert und eingeladen, meine Gedanken mal um dieses Wort kreisen zu lassen. Viel Spaß beim Lesen.<br><br>Auch diesmal lade ich dich herzlich ein, mitzumachen.<br>Welches Wort hat dich in dieser Woche berührt?<br>Schreib mit, denk nach, teil dein Wort. Denn Worte verändern.<br>Meine früheren Wortberührt-Beiträge findest du übrigens hier: <a href="https://kreative-schreiberei.de/category/wortberuehrt/">Wortberührt</a></p>



<h2 class="wp-block-heading">Geburtstag</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Geburtstag </strong><br>Tag, an dem dein Leben hier entstand <br>Tag, an dem du wurdest <br>Tag, an dem wir dich erkannt <br><br><strong>Geburtstag</strong> <br>Tag, um dich zu sehen <br>Tag um dich zu feiern <br>Tag, um dich zu ehren <br><strong><br>Geburtstag</strong><br>Tag, der deinen Namen trägt. <br>Tag, der dir gehört <br>Tag, der uns erinnert: <br>Du bist uns was wert. <br><br>Du bist ein <strong>Geschenk</strong>.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Geburtstag &#8211; eine kleine Betrachtung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Geburtstag: Der Tag, an dem ich geboren bin. Oder an dem Du geboren bist. Aber wo kommt das Wort eigentlich her?<br><br>Wusstest du, dass das Wort <em>Geburtstag</em> schon richtig alt ist?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Althochdeutschen hieß es <em>giburtitago</em>, was schlicht „Tag der Geburt“ bedeutet. Belegt ist das Wort schon <strong>im 9. Jahrhundert</strong>. Es setzt sich zusammen aus <em>giburt</em> (Geburt) + <em>tag</em> (Tag).</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Handschriften um das Jahr 1000 taucht es auch in der Form <em>geburtitag</em> (ohne -o am Ende) auf.<br>Später wurde daraus im Mittelhochdeutschen <em>geburttac</em>. Ein eher nüchternes Wort, ganz ohne Glitzer – und trotzdem trägt es seit über tausend Jahren das Wunder von Anfang und Werden in sich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber gefeiert haben die Menschen ihre Geburtstage schon viel früher.<br>Die alten <strong>Ägypter</strong> ehrten nicht nur den Tag, an dem jemand geboren wurde – sie feierten vor allem die Krönung des Pharaos als eine Art „zweite Geburt“. Denn ab diesem Moment galt er nicht mehr nur als Mensch, sondern auch als göttlich eingesetzter Herrscher.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei den <strong>Griechen</strong> ging es schon mehr in unsere Richtung: Dort gab es runde Kuchen aus Honig und Mehl, oft mit brennenden Kerzen darauf. Die Lichter sollten die Götter gnädig stimmen – und wenn man einen Wunsch hatte, pustete man sie aus. Kommt dir bekannt vor, oder?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die <strong>Römer</strong> wiederum feierten die Geburtstage ihrer Kaiser mit großem Pomp, Festen und Spielen. Aber auch einfache Bürger begingen ihre Tage im Kreis der Familie und Freunde. Man brachte Opfer dar, trank Wein, aß gemeinsam – kurz: Man ehrte das Leben, so wie es war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und heute? Heute gibt es Kuchen, Kerzen, Geschenke, Glückwünsche – mal groß, mal klein. Vieles hat sich verändert, aber das Herzstück ist gleich geblieben: Ein Geburtstag ist ein Tag, an dem wir innehalten und sagen: <em>Wie gut, dass du da bist.</em></p>



<h3 class="wp-block-heading">Vom <em>giburtitago</em> bis zur WhatsApp-Nachricht</h3>



<p class="wp-block-paragraph">&#8230; ist es also ein weiter Weg. Aber die Botschaft bleibt dieselbe: <strong>Du bist Geschenk.</strong><br><br>Ein Tag, der sagt: Du bist hier. Du warst einmal nicht – und dann warst du.<br>Wir feiern, weil wir nicht vergessen wollen, wann das Wunder geschehen ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Wahrheit erinnert er uns nicht nur an den Anfang – sondern auch an die Zeit, die vergeht.<br>Jeder Geburtstag ist ein Wiedersehen mit uns selbst: dem Kind, das wir waren, dem Menschen, der wir geworden sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Manche fliehen davor, weil er ihnen zu viel sagt über Alter, über Endlichkeit.<br>Andere warten darauf, weil er ihnen sagt: Ich werde gesehen. Ich gehöre dazu.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Geburtstag – das ist nicht nur ein Datum.<br>Es ist ein Kompass, der uns jedes Jahr zurückführt zu dem Moment, an dem alles begann.<br>Und uns leise fragt: <em>Was machst du mit diesem Geschenk, das Leben heißt?</em></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Warum Geburtstag mein Wort für Wortberührt wurde</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Woche ist Geburtstagswoche in unserer Familie: Heute hat mein jüngster Sohn Geburtstag und unter der Woche dann ich selber. Und natürlich beschäftigte ich mich also aus gegebenen Anlass mit diesem Thema. Und naja in einer großen Familie, wie unserer, ist sowieso fast immer Geburtstagstime und man muss sich Gedanken über Geschenke, Kuchen und Glückwünsche machen.<br><br>Mir ist es schon immer wichtig, Geburtstag zu feiern. Nicht wegen irgendwelcher heidnischen Bräuche, die es dazu gab oder noch gibt, nicht, um den Menschen zu überhöhen und ihn auf ein Podest zu stellen, sondern weil ich finde, dass es einfach ein Wunder ist, dass es diesen Menschen genau so gibt. Dass er eben ein Geschenk Gottes ist. Und das lohnt es zu feiern. Jeder ist einzigartig, Jeder hat seine besonderen Stärken und Begabungen und die Welt wäre ärmer. wenn es diesen einen Menschen nicht gäbe. Und deshalb feiere ich heute gern Geburtstag mit meinem Sohn. Und ich freue mich auch auf meinen eigenen und versuche nicht zu versinken im: Erinnere mich nicht wie alt ich werde, sondern daran zu denken, wie dankbar ich sein darf, dass Gott mir schon so viele Jahre geschenkt hat.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Und jetzt du!</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Welches Wort hat dich diese Woche begleitet?<br>Was hat dich bewegt, herausgefordert, berührt, bestärkt?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schreib es auf.<br>Teile es mit mir –<br>Hier im Kommentar<br>oder auf Social Media mit dem Hashtag <strong>#meinWortberührt </strong>und einem <strong>@kreativeschreiberei</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich freue mich auf dein Wort, das diese Woche Spuren in deinem Leben gezogen hat.<br><br>Hinterlasse den Link zu deinem Wortberührt-Blogbeitrag gerne in den Kommentaren. Oder schreib dein Wort direkt hinein – am liebsten mit einer kurzen Erklärung, warum du es gewählt hast und was es dir bedeutet.</p>
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		<title>Wortberührt #10 Nebel</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Martina]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Aug 2025 16:03:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wortberührt]]></category>
		<category><![CDATA[Gedicht]]></category>
		<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[Nebel]]></category>
		<category><![CDATA[wortberührt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nebel. Er begegnete mir in den letzten Wochen schon des Öfteren, obwohl wir noch gar nicht Herbst hatten,Auch in meinem Kopf wabert er zur Zeit immer wieder mal. Deshalb hat er heute das Rennen gemacht und sich einen Wortberührtbeitrag verdient. Auch diesmal lade ich dich herzlich ein, mitzumachen.Welches Wort hat dich in dieser Woche berührt?Schreib...</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Nebel. Er begegnete mir in den letzten Wochen schon des Öfteren, obwohl wir noch gar nicht Herbst hatten,<br>Auch in meinem Kopf wabert er zur Zeit immer wieder mal. Deshalb hat er heute das Rennen gemacht und sich einen Wortberührtbeitrag verdient.<br><br>Auch diesmal lade ich dich herzlich ein, mitzumachen.<br>Welches Wort hat dich in dieser Woche berührt?<br>Schreib mit, denk nach, teil dein Wort. Denn Worte verändern.<br>Meine früheren Wortberührt-Beiträge findest du übrigens hier: <a href="https://kreative-schreiberei.de/category/wortberuehrt/">Wortberührt</a></p>



<h2 class="wp-block-heading">Nebel</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nebel</strong><br>Welt verhüllend</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nebel</strong><br>Sicht nehmend</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nebel</strong><br>Schritt begrenzend</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nebel</strong><br>Leben rückwärts</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sonne</strong><br>Nebel zerreißend</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sonne</strong><br>Nebel auflösend</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sonne</strong><br>Nebel beleuchtend</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sonne</strong><br>Nebel durchdringend</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Ein Bild, das bleibt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In den letzten zwei Wochen habe ich es immer wieder gesehen: Morgens hing der Nebel in den Tälern, stieg dampfend aus den Wäldern, als würden sie selbst Wolken hervorbringen. Nebelfetzen, die über die Wiesen zogen – und dann die Sonne, die alles in goldenes Licht tauchte. Kein trüber Anblick, sondern wunderschön. Fast wie ein Sonnenbad im Nebel. Ein Wunder Gottes, mitten im Morgen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2025/08/20250829_073707-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-3408" style="width:563px;height:auto" srcset="https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2025/08/20250829_073707-1024x768.jpg 1024w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2025/08/20250829_073707-300x225.jpg 300w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2025/08/20250829_073707-768x576.jpg 768w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2025/08/20250829_073707-1536x1152.jpg 1536w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2025/08/20250829_073707-2048x1536.jpg 2048w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2025/08/20250829_073707-1440x1080.jpg 1440w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2025/08/20250829_073707-600x450.jpg 600w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2025/08/20250829_073707-1200x900.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>


<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Leben rückwärts</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Als ich dieses Gedicht schrieb, fiel es mir plötzlich auf: <strong>Nebel – das ist Leben rückwärts.</strong><br>Tatsächlich aber fühlt sich das Leben im Nebel manchmal verkehrt an. Verhüllt, eingeschränkt, ohne klaren Blick nach vorn. Man sieht nur den nächsten Schritt, nicht das Ganze.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch genau darin liegt eine leise Botschaft: Schritt für Schritt reicht. Mehr brauche ich nicht zu wissen.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Nebel im Kopf</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Manchmal zieht der Nebel nicht nur über Wiesen und Wälder – sondern durch den Kopf. Gedanken werden dumpf und schwer, alles verschwimmt ineinander, Klarheit fehlt. Es ist mühsam, geradeaus zu denken, als ob auch im Inneren die Sicht genommen wäre. Auch dieser Nebel gehört zum Leben. Er macht klein, langsam, verletzlich – und erinnert mich daran, dass ich nicht alles selbst im Griff habe.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Wenn die Sonne durchbricht</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Und dann: die Sonne. Sie zerreißt den Nebel, löst ihn auf, durchdringt ihn. Der Nebel selbst beginnt zu leuchten. Was eben noch verhüllte, wird selbst zum Wunder. So ist es auch im Leben: Gott kann selbst die Nebelzeiten erhellen und verwandeln.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Hoffnung im Nebel</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nebel gehört zum Leben. Aber er ist nicht das Ende. Das Licht ist schon da – auch wenn ich es nicht immer sehe. Und eines Tages werde ich erkennen, was jetzt noch verborgen ist.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>„Denn wir wandeln im Glauben und nicht im Schauen.“</strong> (2. Korinther 5,7)</p>
</blockquote>



<h2 class="wp-block-heading">Und jetzt du!</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Welches Wort hat dich diese Woche begleitet?<br>Was hat dich bewegt, herausgefordert, berührt, bestärkt?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schreib es auf.<br>Teile es mit mir –<br>Hier im Kommentar<br>oder auf Social Media mit dem Hashtag <strong>#meinWortberührt </strong>und einem <strong>@kreativeschreiberei</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich freue mich auf dein Wort, das diese Woche Spuren in deinem Leben gezogen hat.<br><br>Hinterlasse den Link zu deinem Wortberührt-Blogbeitrag gerne in den Kommentaren. Oder schreib dein Wort direkt hinein – am liebsten mit einer kurzen Erklärung, warum du es gewählt hast und was es dir bedeutet.</p>
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		<title>Wortberührt #9 massiv</title>
		<link>https://kreative-schreiberei.de/wortberuehrt-9-massiv/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Martina]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Aug 2025 16:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wortberührt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein weiterer sonniger Sonntag – und die Sonne scheint heute wirklich massiv. Und genau das ist mein Wort der Woche. Nicht wegen des Wetters (auch wenn das fast gereicht hätte), sondern weil es mich auf so vielen Ebenen begleitet hat: in Gedanken, im Alltag, in Gesprächen, im Erleben. Was bedeutet massiv eigentlich – und wie...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://kreative-schreiberei.de/wortberuehrt-9-massiv/">Wortberührt #9 massiv</a> erschien zuerst auf <a href="https://kreative-schreiberei.de">Kreative-Schreiberei</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<!-- content style : start --><style type="text/css" data-name="kubio-style"></style><!-- content style : end -->
<p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer sonniger Sonntag – und die Sonne scheint heute wirklich <em>massiv</em>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und genau das ist mein Wort der Woche.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht wegen des Wetters (auch wenn das fast gereicht hätte), sondern weil es mich auf so vielen Ebenen begleitet hat: in Gedanken, im Alltag, in Gesprächen, im Erleben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was bedeutet <em>massiv</em> eigentlich – und wie fühlt es sich an, wenn das Leben genau so daherkommt?<br>Ich habe dem Wort Raum gegeben, ihm Bilder zugeordnet, es befragt und ihm schließlich ein Gedicht gewidmet: mein <em>massives Gedicht</em>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch diesmal lade ich dich herzlich ein, mitzumachen.<br>Welches Wort hat dich in dieser Woche berührt?<br>Schreib mit, denk nach, teil dein Wort.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn Worte verändern.<br>Und manchmal ist es <em>massiv</em>, was sie in uns auslösen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Meine früheren Wortberührt-Beiträge findest du übrigens hier: <a href="https://kreative-schreiberei.de/category/wortberuehrt/">Wortberührt</a></p>



<h2 class="wp-block-heading">Massives Gedicht<br></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>massiv</strong><br>schwer<br>massig<br>unbeweglich<br>unverrückbar</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>massiv</strong><br>fest<br>stark<br>wuchtig<br>drückend</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>massiv</strong><br>groß<br>hart<br>überwältigend<br>bedrängend</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>massives</strong> Gewicht<br>ungestalt<br>monströs<br>aus der Form geraten<br>tonnenförmig</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>massive</strong> Kritik<br>scharf<br>harsch<br>in die Enge drängend<br>ohne Ausweg</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>massive</strong> Bedrohung<br>schwerwiegend<br>heftig<br>angst­machend<br>in großem Umfang</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>massive</strong> Gedanken<br>heftig<br>vehement<br>tiefgründig<br>verbissen</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>massiver</strong> Druck<br>erdrückend<br>belastend<br>schwer beladen<br>macht platt</p>



<p class="wp-block-paragraph">aber auch:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>massives</strong> Gold<br>wertvoll<br>echt<br>schwer reich<br>beeindruckend edel</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>massive</strong> Ehrlichkeit<br>offen<br>frei<br>nichts verbergend<br>hoffnung­weckend</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Massiv ist vieles.</strong><br>Massiv bedroht sind manche Tiere.<br>Massiv der Protest zu manchen Themen.<br>Massiv die Gefühle in mir.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was mache ich damit?<br>Was setze ich entgegen?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Massive Ehrlichkeit.<br>Massive Liebe.<br>Massive Hoffnung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Und du?</strong><br></p>



<h2 class="wp-block-heading">Massive Betrachtungen<br></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein paar Gedanken zum Wort <em>massiv</em>. Ich habe mich dabei wieder vom <a href="https://www.dwds.de/wb/massiv">DWDS</a>, dem Digitalen Wörterbuch der Deutschen Sprache inspirieren lassen. Ein paar Gedanken zum Wort <em>massiv</em>. Wo kommt es eigentlich her? Und was sagt es uns heute?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Massiv</em> ist ein echtes Schwergewicht – nicht nur inhaltlich, sondern auch sprachgeschichtlich. Es geht ursprünglich zurück auf das lateinische <em>massa</em>, das wiederum aus dem Griechischen stammt – dort bedeutete <em>māza</em> so etwas wie „Gerstenbrei“ oder „Teigklumpen“. Also ganz buchstäblich: etwas Formloses, Schweres, aus einem Stück.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Spannend, wie daraus im Laufe der Zeit Wörter wie <em>Masse</em>, <em>massig</em>, <em>massiv</em> oder auch <em>das Massiv</em> (für Gebirgszüge) entstanden. Einen zusätzlichen Bedeutungs-Boost bekam das Wort durch die französische Revolution: <em>les masses</em> – die Volksmengen – prägten unser heutiges Verständnis von „Masse“ im gesellschaftlichen und politischen Kontext.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und heute? Da ist <em>massiv</em> längst nicht mehr nur ein Begriff für Materialeigenschaften.<br>Es taucht in Gesprächen auf wie:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">„Da kam massive Kritik.“<br>„Ich spüre einen massiven Druck.“<br>„Das war eine massive Erleichterung.“</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Massiv</em> ist ins Seelische gerutscht – in Gefühle, Gedanken, Beziehungen, Politik.<br>Es beschreibt nicht nur, <strong>was</strong> etwas ist, sondern <strong>wie es sich anfühlt</strong>: überwältigend, schwer zu tragen, manchmal unbeweglich. Und doch mitunter auch beeindruckend und kostbar – wie massives Gold.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Oft nutzen wir es einfach als Verstärkung – wobei es dann fast schon das höchste Level markiert. Etwas ist nicht nur bedrückend oder sehr bedrückend, sondern <em>massiv bedrückend</em>.<br>Dabei erlebt <em>massiv</em> fast eine massive Bedeutungs-Entwertung: Wenn plötzlich alles „massiv“ ist, was bedeutet es dann überhaupt noch?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und doch – die Wucht bleibt.<br>Massive Kritik kann uns in die Knie zwingen.<br>Massive Bedrohung löst massive Angst aus.<br>Und am Ende stehen wir da – <em>massiv verunsichert</em>.<br><br></p>



<h2 class="wp-block-heading">Massiv persönlich</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wieso bin ich denn heute so massiv unterwegs? <br>Weil ich massiv beeindruckt wurde <br>von einer massiven Aussage <br>über mein zugegebenermaßen massives Gewicht.<br>Das hat mich massiv getroffen<br>massiv aus der Bahn geworfen<br>und massiv zum Nachdenken gebracht.<br><br>Massive Verunsicherung kann zu Kapitulation führen. <br>Zum Aufgeben, zum Kopf in den Sand stecken.<br>Es braucht massive Gegenwehr, um sich nicht zu verlieren.<br><br>&#8222;Sie müssen massiv abnehmen!&#8220;<br>Der Satz saß.<br>Massiv.<br>nicht nur ein bisschen:<br>Nicht ein paar Kilo<br>Nicht mal nur zehn oder zwanzig<br>Es klingt nach:<br>– massivem Verlust<br>– massiver Einschränkung<br>– massiver Kontrolle, was und wie man isst<br>– massivem Sport, der nötig ist<br>– einer alles umwälzenden Veränderung<br>Und ja das ist es. <br>Ein Satz.<br>Und er krempelt mein Leben massiv um.<br><br>Bist du auch massiv bedroht, massiv entsetzt oder massiv ehrlich? <br><br>Massive Sonntagsgrüße an alle<br></p>



<h2 class="wp-block-heading">Und jetzt du!</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Welches Wort hat dich diese Woche begleitet?<br>Was hat dich bewegt, herausgefordert, berührt, bestärkt?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schreib es auf.<br>Teile es mit mir –<br>Hier im Kommentar<br>oder auf Social Media mit dem Hashtag <strong>#meinWortberührt </strong>und einem <strong>@kreativeschreiberei</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich freue mich auf dein Wort, das diese Woche Spuren in deinem Leben gezogen hat.<br><br>Hinterlasse den Link zu deinem Wortberührt-Blogbeitrag gerne in den Kommentaren. Oder schreib dein Wort direkt hinein – am liebsten mit einer kurzen Erklärung, warum du es gewählt hast und was es dir bedeutet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://kreative-schreiberei.de/wortberuehrt-9-massiv/">Wortberührt #9 massiv</a> erschien zuerst auf <a href="https://kreative-schreiberei.de">Kreative-Schreiberei</a>.</p>
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		<title>Wortberührt #8 Dankbarkeit</title>
		<link>https://kreative-schreiberei.de/wortberuehrt-8-dankbarkeit/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Martina]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Aug 2025 16:00:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wortberührt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein sonniger Sonntag und ein neuer Wortberührt-Beitrag. Diese Woche habe ich einige wirklich unglaublich schöne Erlebnisse gehabt. Nachlesen kannst du das unter Vom Wirrwarr zum Wow. Jedes einzelne Wow brachte mich zum Staunen und zu einem tiefen, innigen Gefühl der Dankbarkeit. So war und ist es nur konsequent, dass dieses Wort meinen neuen Wortberührt-Beitrag bestimmt....</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<!-- content style : start --><style type="text/css" data-name="kubio-style"></style><!-- content style : end -->
<p class="wp-block-paragraph">Ein sonniger Sonntag und ein neuer Wortberührt-Beitrag. Diese Woche habe ich einige wirklich unglaublich schöne Erlebnisse gehabt. Nachlesen kannst du das unter <a href="https://kreative-schreiberei.de/vom-wirrwarr-zum-wow/">Vom Wirrwarr zum Wow</a>. Jedes einzelne Wow brachte mich zum Staunen und zu einem tiefen, innigen Gefühl der Dankbarkeit. So war und ist es nur konsequent, dass dieses Wort meinen neuen Wortberührt-Beitrag bestimmt. <br><br>Auch diesmal lade ich dich wieder herzlich ein, mitzumachen und auch ein Wort zu küren, dass dich diese Woche berührt hat. Wortberührt eben. Meine früheren Wortberührt-Beiträge findest du hier: <a href="https://kreative-schreiberei.de/category/wortberuehrt/">Wortberührt</a><br><br>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Dankbarkeit<br></h2>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"></p>
</blockquote>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Ich starte heute nicht mit einem eigenen Gedicht sondern mit einigen Zitaten, die mir zu dem Wort Dankbarkeit in den Kopf gekommen sind. Als erstes steht das Bibelzitat und es ist nur eins von vielen, dass von Dankbarkeit spricht. Danach kommen Sprichworte und Zitate. </p>



<div class="wp-block-group"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained">
<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<blockquote class="wp-block-quote has-kubio-color-2-color has-text-color has-link-color wp-elements-615388baec6950cc666106dd9260d5bd is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">„Seid dankbar in jeder Lage! Das will Gott von euch, weil ihr mit Christus Jesus verbunden seid.“</p>
<cite>BasisBibel2021 Deutsche Bibelgesellschaft</cite></blockquote>
</blockquote>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<blockquote class="wp-block-quote has-kubio-color-2-color has-text-color has-link-color wp-elements-93df77e49628590b0754992e37d585cc is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph" id="block-24ebead5-4d37-4267-b2e8-6543ce0fe187">„Dankbarkeit verwandelt das, was wir haben, in genug.&#8220;</p>
<cite>Sprichwort (anonym)</cite></blockquote>
</blockquote>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<blockquote class="wp-block-quote has-kubio-color-2-color has-text-color has-link-color wp-elements-671c7766e883ed5f8352cca510d90a39 is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Nicht die Glücklichen sind dankbar. Es sind die Dankbaren, die glücklich sind.&#8220;</p>
<cite><strong>Francis Bacon (1561–1626)</strong> war ein englischer Philosoph und Staatsmann, der als Vater des modernen empirischen Denkens gilt.</cite></blockquote>
</blockquote>



<blockquote class="wp-block-quote has-kubio-color-2-color has-text-color has-link-color wp-elements-8bd6da32c422cf4b3383dc62e56c4c36 is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Nicht die Glücklichen sind dankbar. Es sind die Dankbaren, die glücklich sind.&#8220;</p>
<cite><strong>Francis Bacon (1561–1626)</strong> war ein englischer Philosoph und Staatsmann, der als Vater des modernen empirischen Denkens gilt.</cite></blockquote>
</blockquote>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<blockquote class="wp-block-quote has-kubio-color-2-color has-text-color has-link-color wp-elements-09d7ef80ba504885f2732cc0a29dfd41 is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">„Dankbarkeit ist Glück verdoppelt durch Staunen.“</p>
<cite><strong>G. K. Chesterton (1874–1936)</strong> war ein englischer Schriftsteller und Essayist, berühmt für seinen Witz und seine tiefsinnigen Aphorismen.</cite></blockquote>
</blockquote>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading">Dankbarkeit &#8211; Betrachtungen<br></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Manchmal lohnt es sich, ein Wort von allen Seiten zu betrachten. „Dankbarkeit“ klingt so alltäglich und selbstverständlich, dass wir es kaum noch hinterfragen. Doch seine Wurzeln reichen weit zurück. Im Mittelhochdeutschen hieß es <em>dancbærkeit</em> – ein sperriges, aber schönes Wort, das aus „dankbar“ und dem kleinen Anhängsel „-keit“ zusammengesetzt ist. Und noch spannender: „Dank“ hängt mit „Denken“ zusammen. Wer dankt, hält etwas bewusst im Gedächtnis, vergisst nicht, was er empfangen hat. Dankbarkeit ist also nicht nur ein spontanes Gefühl, sondern auch eine Form des Erinnerns, ein bewusstes inneres Festhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Psychologisch betrachtet, ist Dankbarkeit viel mehr als ein höfliches „Danke“. Forscher haben herausgefunden, dass sie unser Wohlbefinden steigert, Beziehungen vertieft und sogar wie ein kleines Schutzschild gegen Sorgen wirken kann. Sie lenkt den Blick weg vom Mangel hin zur Fülle – und sei sie noch so klein. Man könnte sagen: Dankbarkeit ist eine Haltung, die das Leben heller macht, selbst wenn die Umstände dunkel erscheinen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht ist genau das der Zauber dieses Wortes: Es verbindet Denken und Fühlen, Kopf und Herz. Wer dankbar ist, sieht klarer, fühlt tiefer und lebt leichter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dankbarkeit ist für mich nicht immer ein Gefühl, das von selbst kommt. Manchmal ist sie eine Entscheidung – gerade dann, wenn Sorgen, Müdigkeit oder Schmerz den Blick verengen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber wenn ich bewusst hinschaue, entdecke ich die kleinen Spuren Gottes mitten im Alltag: ein Lächeln, das mich erreicht. Ein Sonnenstrahl, der den Raum erhellt. Ein Wort, das mich tröstet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dankbarkeit weitet mein Herz. Sie macht aus Pflicht Freude, aus Mangel Fülle, aus „zu schwer“ ein „ich schaffe noch einen Schritt“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich will lernen, Dankbarkeit nicht nur dann zu leben, wenn alles leicht ist, sondern gerade in den Momenten, in denen sie mir schwerfällt. Denn sie verändert meinen Blick – und sie verbindet mich neu mit dem, der Quelle aller Güte ist.<br></p>



<h2 class="wp-block-heading">Noch ein paar persönliche Gedanken zum Wort Dankbarkeit<br></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Woche hatte ich viel Grund zur Dankbarkeit: Positive Rückmeldungen, Bestätigung der Genesung und wirklich gutes Vorankommen im Manuskript. Alles Punkte um dankbar zu sein. Aber auch bei mir gibt es Wochen, die nicht so rosig aussehen. Dann fällt Dankbarkeit natürlich viel schwerer. Das Bibelwort vom Anfang sagt sogar, ich soll in jeder Lage (Luther formuliert: in allen Dingen) dankbar sein. Also auch dann, wenn es mir nicht gut geht, ich krank bin, Schmerzen habe, die Nachrichten um mich nicht so gut sind und es offensichtlich nicht so viel Grund für Dankbarkeit gibt. Das ist dann eine echte Herausforderung.<br><br>Eine Zeit lang hatte ich mir angewöhnt ein Dankbarkeitslogbuch in meinem Bullet-Journal zu führen: Also jeden Tag mindestens eine Sache zu notieren, für die ich dankbar bin. Diese Sammlung hilft, sich an schlechten Tagen zu erinnern, dass man doch ganz schön viel Grund zur Dankbarkeit hat. Ich glaube, das sollte ich wieder einführen.<br><br>Auch wenn ich Bibel lese und bete, versuche ich mit Lob zu beginnen und mit Dank zu enden, das ist eine gute Möglichkeit, sich zu trainieren, dankbar zu sein und Gott nicht nur mit Bitten zu bombardieren. Denn ich will nicht vergessen, dass Gott nicht mein Wunscherfüllungsautomat ist, sondern der Herr des Himmels, dem ich alles zu verdanken habe und der meinen Dank verdient.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und nicht nur Gott gegenüber kann man dankbar sein. Es hilft auch sehr, im menschlichen Miteinander, dem anderen zu zeigen, wenn man über eine Hilfe oder ein Geschenk oder einfach nur die Anwesenheit einer Person dankbar ist. Dankbarkeit zu äußern schürt Freude. Und zwar bei mir und dem anderen. Es ist einfach wertvoll zu wissen, wenn eine Hilfe wirklich gerne angenommen wird oder zu sehen, dass man mit dem Geschenk das Herz des Beschenkten erreicht hat. Und es ist eine so kleine Geste mit so großer Auswirkung. Und wie gesagt, ich tue nicht nur dem anderen Wohl, wenn ich mich bedanke, sondern auch mir selber.<br><br>Ich will in nächster Zeit versuchen, noch ein bisschen dankbarer zu werden. Gott gegenüber und meinen Mitmenschen gegenüber. Und ich freu mich schon darauf, denn ich darf wissen, es wird mir gut tun und meine Freude am Leben stärken. Das haben ja sogar die Psychologen und Wissenschaftler bestätigt. Und was ist mir dir? Auch Lust auf Dankbarkeit gekriegt? Oder fällt es dir in deinen Umständen gerade schwer? Dann fang klein an. Ich bin sicher, auch du findest eine Sache, für die du dankbar sein kannst: Einen Sonnenstrahl, ein warmes Essen, ein kaltes Getränk oder ein Bett, in dem du gut schlafen kannst. Viel Erfolg dabei und denk dran: Dankbarkeit macht glücklich, und zwar dich zu allererst.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Und jetzt du!</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Welches Wort hat dich diese Woche begleitet?<br>Was hat dich bewegt, herausgefordert, berührt, bestärkt?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schreib es auf.<br>Teile es mit mir –<br>Hier im Kommentar<br>oder auf Social Media mit dem Hashtag <strong>#meinWortberührt </strong>und einem <strong>@kreativeschreiberei</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich freue mich auf dein Wort, das diese Woche Spuren in deinem Leben gezogen hat.<br><br>Hinterlasse den Link zu deinem Wortberührt-Blogbeitrag gerne in den Kommentaren. Oder schreib dein Wort direkt hinein – am liebsten mit einer kurzen Erklärung, warum du es gewählt hast und was es dir bedeutet.<br><br>💬 <strong>Noch ein kurzer Hinweis:</strong><br>Vielleicht wunderst du dich über den Namen.<br>Bislang hieß dieses Format <em>WortSpuren</em>. Doch da dieser Begriff schon mehrfach im Netz verwendet wird, habe ich mich entschieden, meinem Format einen neuen, eigenen Namen zu geben: <strong>Wortberührt</strong>.<br>Denn genau das beschreibt es gut: Worte, die mich bewegen, etwas in mir hinterlassen – und mich und vielleicht auch dich berühren.<br>Ich hoffe, der neue Name spricht dich genauso an – und vielleicht inspiriert er dich sogar, selbst ein <em>Wort</em> mit mir zu teilen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Wortberührt #7 dranbleiben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Martina]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Aug 2025 15:40:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wortberührt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>So langsam wird es Routine am Sonntag meinen Wortberührt-Beitrag (Name geändert; vormals WortSpuren) zu veröffentlichen. Auch diesmal lade ich dich wieder herzlich ein, mitzumachen und auch ein Wort zu küren, dass dich diese Woche berührt hat. Wortberührt eben. Meinen ersten Wortberührt-Beitrag findest du hier noch unter dem alten Namen: WortSpuren #1 Manchmal ist ein einziges...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<!-- content style : start --><style type="text/css" data-name="kubio-style"></style><!-- content style : end -->
<p class="wp-block-paragraph">So langsam wird es Routine am Sonntag meinen Wortberührt-Beitrag (Name geändert; vormals WortSpuren) zu veröffentlichen. Auch diesmal lade ich dich wieder herzlich ein, mitzumachen und auch ein Wort zu küren, dass dich diese Woche berührt hat. Wortberührt eben. Meinen ersten Wortberührt-Beitrag findest du hier noch unter dem alten Namen: <a href="https://kreative-schreiberei.de/wortspuren-1-wildwuchswortwiese/">WortSpuren #1</a> <br><br>Manchmal ist ein einziges Wort genug, um mich durch schwere Tage zu tragen.<br>Ein Wort, das wie ein Herzschlag pocht – leise, aber stetig.<br>Heute ist es <strong>Dranbleiben</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Dranbleiben</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Dranbleiben<br>ganz nah<br>ganz da<br>Dranbleiben<br>Festhalten<br>Weitermachen<br>Weitergehen<br><br>Dranbleiben<br>am Schreiben<br>am Glauben<br>Dranbleiben<br>nicht aufgeben<br>nicht loslassen<br>Nicht verzweifeln</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dranbleiben<br>Mutig sein<br>Treu sein<br>Dranbleiben<br>Weils lohnt<br>Weils hilft<br>Weils Hoffnung bringt.<br><br>Dranbleiben<br>Wag es<br>Schaff es<br>Dranbleiben<br>gegen alle Widerstände<br>gegen alle Hindernisse<br>gegen alle Vernunft.<br><br>Dranbleiben.<br><br><br>(Gedicht Martina Bollhöfer)<br></p>



<h2 class="wp-block-heading">Dranbleiben &#8211; am Schreiben, am Glauben, am Leben<br></h2>



<h3 class="wp-block-heading">Wortbedeutungen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ich hab ein wenig gesucht, nach Umschreibungen fürs Dranbleiben, nach Synonymen, Bedeutungen und bin hier fündig geworden: <a href="https://www.dwds.de/wb/dranbleiben">DWDS</a> (Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute):Dranbleiben hat viele Bedeutungsebenen. Hier ein paar Beispiele, welche Bedeutungen alle in diesem kleinen Wort stecken können:<br>dabeibleiben<br>etwas durchziehen<br>nicht lockerlassen<br>sich nicht erschüttern lassen<br>durchhalten<br>nicht nachgeben<br>die Zähne zusammenbeißen<br>Druck aufrechterhalten<br>das Ziel nicht aus den Augen verlieren<br>nicht aufgeben<br>weiterverfolgen<br>am Ball bleiben<br>nicht schlappmachen<br>sich nicht abschütteln lassen<br>jemandem auf den Fersen bleiben<br>am Radio nicht abschalten<br>am Apparat bleiben<br>die Verbindung halten<br>in der Leitung bleiben<br>nicht auflegen<br>nicht aufhören<br>weitermachen</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vieles davon klingt nach Ausdauer, vielleicht sogar nach Anstrengung. <em>Beiß die Zähne zusammen.</em> <em>Lass dich nicht abschütteln.</em><br>Es ist auch ganz schön aufdringlich – so an jemandem dranzubleiben, kann Bedrängnis bringen. Wenn da von Druck die Rede ist, denke ich: Das meine ich nicht wirklich.<br>Sondern eher dieses beharrliche Nicht-Aufgeben, dieses <strong>die Verbindung halten</strong>.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wo bleib ich dran?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">In vielen Lebensbereichen ist mir dieses kleine Wort begegnet und gerade diese Woche wieder wichtig geworden: <strong>Dranbleiben.</strong><br>Nicht aufgeben.<br>Auch wenn es in der Ehe mal stressig oder eng wird.<br>Wenn es Streit gibt oder alltägliche Schwierigkeiten: nicht einfach weggehen, aufgeben, aufhören zu lieben, sondern dranbleiben, die Sache weiterverfolgen.<br>Dabeibleiben, treu sein steckt da für mich drin. Das Ziel nicht aus den Augen verlieren, die Liebe nicht aufgeben.<br>Und dann hält eine Ehe ewig – weil ich dranbleibe: an meinem Partner, an der Liebe, am Versöhnen und neu beginnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Oder beim Schreiben: Dranbleiben, nicht so schnell aufhören, weitermachen – auch wenn das Manuskript mich ärgert, auch wenn es aufwendig ist, auch wenn es Zeit kostet, auch wenn ich eigentlich müde werde.<br>Mich selbst motivieren mit diesem Gedanken: Wenn ich dranbleibe, dann wird es fertig. Vielleicht nicht so schnell, wie ich will, aber doch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und im Glauben sowieso: festhalten an dem Einen, nicht lockerlassen, nicht aufgeben, das Ziel nicht aus den Augen verlieren.<br>Dranbleiben ist die Erinnerung, dass es sich lohnt, auch dann weiterzugehen, wenn alles in mir aufhören will – im Glauben, im Schreiben, im Leben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht, weil ich aus eigener Kraft unaufhaltsam wäre, sondern weil Gott mich hält, wenn ich am liebsten loslassen würde.<br>Und das ist vielleicht auch mein Geheimnis fürs Dranbleiben in so vielen Bereichen meines Lebens: Ich muss es nicht aus eigener Kraft schaffen. Ich muss nicht alleine vorwärtsgehen.<br>Ich kann mich dranhängen, dranbleiben an dem Einen, der mich durchträgt, wo meine eigene Kraft zu schwach ist.<br><br><br></p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie kam ich nun zu diesem Wort Dranbleiben<br></h2>



<h3 class="wp-block-heading">Dranbleiben.</h3>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Da muss ich immer an meine Zeit in der Schreibwerkstatt von<a href="https://yvonnekraus.de/"> Yvonne Kraus </a>denken: Sie hat uns ermutigt, dranzubleiben – und na ja, ich hab das gemacht. So konnte ich letztes Jahr meinen ersten Roman veröffentlichen.<br>Und jetzt bin ich an Band 2 dran, schon in der Testleserkommentareinbindungsphase – und sehr herausgefordert.<br>Da kam mir das „Dranbleiben“ von Yvonne in den Sinn.<br>Beim Schreiben ist es ja nicht ein kontinuierliches Dranbleiben im Sinne von „Ich schreibe ununterbrochen“, sondern mehr ein: „Ich gehe regelmäßig und immer wieder neu dran.“<br>Und das kostet Kraft und Mut und Ausdauer – aber es lohnt.<br>Diese Woche musste ich mich dafür anfeuern, denn Dranbleiben ist nicht immer einfach.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Dranbleiben in der Ehe</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Meine Ehe geht ins 31. Jahr. Auch da war Festhalten, Dranbleiben an der Liebe, an meinem Partner entscheidend.<br>Ich habe diese Woche wieder ganz stark gespürt, wie dieses Verbindung-Halten, nicht Abschalten, nicht Aufgeben oder Weggehen eben der Schlüssel zu einer glücklichen Ehe ist.<br>Allerdings – und das ist mir klar – müssen da zwei dran arbeiten und das wollen.<br>Wenn ich alleine festhalte, obwohl der andere geht, dann werde ich zum Stalker – zu einer, die klammert, ohne den anderen im positiven Sinne zu halten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Dranbleiben am Glauben</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Und als ich über meinen Glaubensweg geschrieben habe, habe ich auch da festgestellt:<br>Ohne Dranbleiben wäre ich längst abgedriftet.<br>Aber zum Glück hilft Gott selbst mir, dranzubleiben.<br>In der Bibel steht, dass er treu ist, selbst wenn ich untreu bin.<br>Was für eine Zusage!<br>Er hält mich fest, bleibt an mir dran.<br>Und wenn ich nicht bewusst sage: „Ich will nichts mehr mit dir zu tun haben“, dann sagt er: „Ich halte dich! Ich trag dich durch. Du bist mein.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und das tut gut.<br>Ich muss es nicht selbst schaffen, mich nicht krampfhaft festklammern, sondern einfach meine Hand in seine legen – und den Rest macht Gott.<br>Wie wunderbar.<br></p>



<h2 class="wp-block-heading">Und jetzt du!</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Welches Wort hat dich diese Woche begleitet?<br>Was hat dich bewegt, herausgefordert, berührt, bestärkt?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schreib es auf.<br>Teile es mit mir –<br>Hier im Kommentar<br>oder auf Social Media mit dem Hashtag <strong>#meinWortberührt </strong>und einem <strong>@kreativeschreiberei</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich freue mich auf dein Wort, das diese Woche Spuren in deinem Leben gezogen hat.<br><br>Hinterlasse den Link zu deinem Wortberührt-Blogbeitrag gerne in den Kommentaren. Oder schreib dein Wort direkt hinein – am liebsten mit einer kurzen Erklärung, warum du es gewählt hast und was es dir bedeutet.<br><br>💬 <strong>Noch ein kurzer Hinweis:</strong><br>Vielleicht wunderst du dich über den Namen.<br>Bislang hieß dieses Format <em>WortSpuren</em>. Doch da dieser Begriff schon mehrfach im Netz verwendet wird, habe ich mich entschieden, meinem Format einen neuen, eigenen Namen zu geben: <strong>Wortberührt</strong>.<br>Denn genau das beschreibt es gut: Worte, die mich bewegen, etwas in mir hinterlassen – und mich und vielleicht auch dich berühren.<br>Ich hoffe, der neue Name spricht dich genauso an – und vielleicht inspiriert er dich sogar, selbst ein <em>Wort</em> mit mir zu teilen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://kreative-schreiberei.de/wortberuehrt-7-dranbleiben/">Wortberührt #7 dranbleiben</a> erschien zuerst auf <a href="https://kreative-schreiberei.de">Kreative-Schreiberei</a>.</p>
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		<title>Wortberührt #6 Wortschatz</title>
		<link>https://kreative-schreiberei.de/wortspuren-6-wortschatz/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Martina]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Aug 2025 16:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wortberührt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://kreative-schreiberei.de/?p=3081</guid>

					<description><![CDATA[<p>Schon zum sechsten Mal gibt es heute meine Wortberührt-Reihe (Name geändert; vormals WortSpuren). Ich lade dich wieder herzlich ein, mitzumachen und auch ein Wort zu küren, dass diese Woche Spuren bei dir hinterlassen, dich berührt hat. Wortberührt eben. Meinen ersten Wortberührt-Beitrag findest du hier noch unter dem alten Namen: WortSpuren#1 Worte, Schätze, Wortschatz Wortemal rund,...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://kreative-schreiberei.de/wortspuren-6-wortschatz/">Wortberührt #6 Wortschatz</a> erschien zuerst auf <a href="https://kreative-schreiberei.de">Kreative-Schreiberei</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<!-- content style : start --><style type="text/css" data-name="kubio-style"></style><!-- content style : end -->
<p class="wp-block-paragraph">Schon zum sechsten Mal gibt es heute meine Wortberührt-Reihe (Name geändert; vormals WortSpuren). Ich lade dich wieder herzlich ein, mitzumachen und auch ein Wort zu küren, dass diese Woche Spuren bei dir hinterlassen, dich berührt hat. Wortberührt eben. Meinen ersten Wortberührt-Beitrag findest du hier noch unter dem alten Namen: <a href="https://kreative-schreiberei.de/wortspuren-1-wildwuchswortwiese/">WortSpuren#1</a></p>



<h2 class="wp-block-heading"><br>Worte, Schätze, Wortschatz</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Worte<br>mal rund, mal glatt<br>mal eckig, mal kantig,<br>mal leicht, mal schwer.<br>Manche wie Kiesel im Schuh,<br>manche wie Schätze in der Hosentasche.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schätze<br>zum Heben, zum Halten<br>zum Staunen, zum Strahlen<br>zum Behalten, Zum Weiterschenken,<br>manche ganz klein, manche groß<br>manche, die lassen nicht los.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wortschätze<br>fürs Hirn, fürs Herz<br>für jetzt, für später<br>für Spaß, für Ernst<br>manche zum Wundern und Freuen<br>Manche mit Tränen und Heulen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wortschatz:<br>Mein Schatz für dich<br>verpackt in Blogbeiträge<br>Bücher<br>Worte.<br>Meine Torte für dich!<br>Mein Schatz, ausgepackt und poliert:<br>Komm und genieß.<br><br><br>(Gedicht Martina Bollhöfer)<br><br></p>



<h2 class="wp-block-heading">Wortschatz &#8211; Worte, wie Schätze<br></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wortschatz. Ein komisches Wort irgendwie. Wir benutzen es,  um zu erklären, wie gut jemand die Sprache beherrscht. &#8222;Der hat einen großen Wortschatz.&#8220; Ein Kind ist altersentsprechend entwickelt, wenn der Wortschatz der Norm der Altersgruppe entspricht. Wortschatz bezeichnet damit einfach die Menge an Worten und unterschiedlichen Ausdrücken, die wir beherrschen und verwenden. Wobei es einen Unsterschied zwischen aktivem und passivem Wortschatz gibt. Man kennt mehr Worte, als man selber benutzen würde. Man weiß, was es heißt, verwendet es aber nicht selbst. Lesen bildet, indem es unter anderem den Wortschatz erweitert. Man kann aktiv Worte lernen, nicht nur für Fremdsprachen, nein auch für die eigene Sprache ist das möglich. Der Wortschatz misst also, wie gut wir eine Sprache beherrschen. <br><br>Aber für mich ist das Wort noch mehr. Es beinhaltet den Anteil Schatz. Und für mich sind Worte Schätze. Manche Zitate, Worte, die andere gesagt haben, begleiten mich schon lang. Andere Worte habe ich selbst abgewogen, hin- und hergewälzt, poliert und euch in jetzt insgesamt 150 Blogbeiträgen zur Verfügung gestellt. <br>Der Blog hat jetzt ungefähr so viele Worte, wie mein erster Roman. Auch dort habe ich Worte geschliffen, gesammelt, angehäuft und hoffe, ihr findet dort einen Schatz.<br><br>Bin ich nun Schatzsucher? Schatzgräber?<br>Ja, ein bisschen schon. Ich grabe Worte aus, finde Formulierungen, die in mir klingen. Ich liebe es. Mehr als einen Edelstein, liebe ich es, Worte zum Glänzen zu bringen.<br><br></p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie kam ich nun diese Woche auf das Wort Wortschatz?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das lag an meinem Blogbeitrag zum 150-Blogbeiträge-Jubiläum.<br>Da hab ich mir Gedanken gemacht.<br>Über:<br>✨ 150 Blogbeiträge.<br>150-mal Herz, Hirn &amp; Hingabe.<br>Dieser Blog ist mein &#8222;WORT-SCHATZ!&#8220;<br>Mein <em>Wortschatz</em> für dich – randvoll mit Geschichten, Gedanken, Gefühlen.<br>Worte wie Kiesel. Oder Goldstücke. Wie Edelsteine. <br>Manche schon geschliffen, andere eher roh. Aber eins sind sie immer:<br>ehrlich und mitten aus meinem Herzen.<br><br>150 Mal Herz, Hirn, Zweifel, Hoffnung, Poesie, Geschichten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe gesammelt. Worte gehoben wie Muscheln am Strand. Manche waren glatt, manche kantig, manche habe ich lange in der Hand gewogen, bevor ich sie hierhergelegt habe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser Ort ist mein Schatzkästchen geworden – gefüllt mit Gedanken, die mir durch den Kopf und manchmal durchs Herz gegangen sind. Mit Fragen. Mit Antworten, die sich morgen vielleicht schon anders anfühlen. Und mit dem Mut, sie trotzdem auszusprechen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht jeder Beitrag glänzt. Nicht jeder war leicht. Aber sie alle gehören dazu – zu meinem <strong>Wortschatz</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Danke, dass du mitliest. Dass du ab und zu einen dieser Gedanken aufhebst, drehst, und in deine Tasche steckst.<br>Und wenn du magst und es noch nicht getan hast, dann schau auch mal hier vorbei: Ich feiere ein kleines bisschen meine <a href="https://kreative-schreiberei.de/150-blogbeitraege/">150 Blogbeiträge</a>. Feier doch mit!<br></p>



<h2 class="wp-block-heading">Und jetzt du!</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Welches Wort hat dich diese Woche begleitet?<br>Was hat dich bewegt, herausgefordert, berührt, bestärkt?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schreib es auf.<br>Teile es mit mir –<br>Hier im Kommentar<br>oder auf Social Media mit dem Hashtag <strong>#meinWortberührt </strong>und einem <strong>@kreativeschreiberei</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich freue mich auf dein Wort, das diese Woche Spuren in deinem Leben gezogen hat.<br><br>Hinterlasse den Link zu deinem Wortberührt-Blogbeitrag gerne in den Kommentaren. Oder schreib dein Wort direkt hinein – am liebsten mit einer kurzen Erklärung, warum du es gewählt hast und was es dir bedeutet.<br><br>💬 <strong>Noch ein kurzer Hinweis:</strong><br>Vielleicht wunderst du dich über den Namen.<br>Bislang hieß dieses Format <em>WortSpuren</em>. Doch da dieser Begriff schon mehrfach im Netz verwendet wird, habe ich mich entschieden, meinem Format einen neuen, eigenen Namen zu geben: <strong>Wortberührt</strong>.<br>Denn genau das beschreibt es gut: Worte, die mich bewegen, etwas in mir hinterlassen – und mich und vielleicht auch dich berühren.<br>Ich hoffe, der neue Name spricht dich genauso an – und vielleicht inspiriert er dich sogar, selbst ein <em>Wort</em> mit mir zu teilen.</p>



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<h2 class="wp-block-heading"><strong>Hier teile ich Eure Beiträge und Wörter der Woche:</strong><br></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Von Silke:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Mein Wort heißt: Miteinander.<br>Miteinander teilen, Miteinander reden, nicht verschweigen,<br>Miteinander fühlen, Miteinander sein.<br>Es geht verloren<br>hat es den Anschein.<br>s.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br></p>



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