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	<title>Schreiben Archive - Kreative-Schreiberei</title>
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		<title>Wie mein Roman „Ansgar von Briant“ entstand</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Martina]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Mar 2026 05:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In diesem Artikel nehme ich dich mit ins Making of meines Romans &#8222;Ansgar von Briant &#8211; Der Freund des Königs&#8222;. Von der ersten Idee, über die Namensfindung bis zum fertigen Buch. Begleite mich auf meinem Weg zum Roman. Wenn du wissen möchtest, wer ich eigentlich bin und warum ich Geschichten sammle, findest du das in...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://kreative-schreiberei.de/wie-mein-roman-ansgar-von-briant-entstand/">Wie mein Roman „Ansgar von Briant“ entstand</a> erschien zuerst auf <a href="https://kreative-schreiberei.de">Kreative-Schreiberei</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<!-- content style : start --><style type="text/css" data-name="kubio-style"></style><!-- content style : end -->
<p>In diesem Artikel nehme ich dich mit ins Making of meines Romans &#8222;<em>Ansgar von Briant &#8211; Der Freund des Königs</em>&#8222;. Von der ersten Idee, über die Namensfindung bis zum fertigen Buch. Begleite mich auf meinem Weg zum Roman.</p>



<p>Wenn du wissen möchtest, wer ich eigentlich bin und warum ich Geschichten sammle, findest du das in meinem Artikel <strong><a href="https://kreative-schreiberei.de/martina-bollhofer-autorin-von-ansgar-von-briant/">„Wer hinter der Kreativen Schreiberei steckt“.</a></strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Anfang – eine Figur taucht auf</h2>



<p>Der erste Gedanke an ein Buch kam 2019 auf. Bis zum ersten Buchstaben auf einer vorher leeren Manuskriptseite, sollte es da noch zwei Jahre dauern.<br><br>Zu Beginn hatte ich eine grobe Idee, den Aufhänger für die Geschichte, wann Ansgar zum ersten Mal wirklich da war, kann ich gar nicht genau sagen.</p>



<p>Vielleicht war es ein Waldspaziergang oben am Wittlinger Berg. Ich ging zwischen den Bäumen – und plötzlich begann ich, mich mit einer Figur zu unterhalten, die es eigentlich noch gar nicht gab. Ich hatte ein grobes Bild im Kopf:  Blitzend blaue Augen und wuscheliges kastanienbraunes, leicht rötliches Haar. Ein junger Ritter, talentiert und ehrgeizig, mutig und ein wenig verloren in dem, was ihm widerfuhr. </p>



<p>Vielleicht begann alles aber auch schon ein paar Tage zuvor. An dem Wochenende, an dem ich wie wild Namen ausprobiert habe. Auf einem Schmierzettel, der heute nicht mehr existent ist. In meinem Planungstool Plottr stehen inzwischen für die Ansgargeschichte ungefähr 100 Namen für Ritter, Könige, Weggefährten, Gaukler und Gegner. Die meisten entstanden tatsächlich an diesem einen Wochenende.</p>



<p>Einer davon stach heraus:</p>



<p><strong>Ansgar.</strong><br><strong>Ansgar von Briant</strong><br><br>Und ich wusste, das wird mein Protagonist.<br><br>Ich kann gar nicht mehr genau sagen, was es war. Der Klang. Das Bild, das sofort entstand. Aber dieser Name ging mir nicht aus dem Kopf, er begleitete mich, machte sich selbstständig und wurde zu einer Figur, einem Charakter, der mir auch zuweilen widersprach. &#8222;Wenn du glaubst, dass ich das tue, kennst du mich aber nicht gut!&#8220;<br><br>Für manche meiner Figuren, auch für Ansgar selbst, habe ich mir Bilder aus dem Netz gesucht, Bilder aus mittelalterlichen Filmen, aus dem Medicus, einem Arthurfilm, aus The Last Kingdom , aus dem Geheimnis der Hebamme. Meine Figuren entsprechen den Bildern nicht zu hundert Prozent, aber sie dienten mir als Inspiration und Vorlage. Manchmal brauche ich solche visuellen Anker, um meiner Vorstellungskraft auf die Sprünge zu helfen.<br><br>Und dann habe ich mich unterhalten, diskutiert und eine ganze Welt gebaut.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Die eigentliche Ursprungsidee</h2>



<p>Meine Ursprungsidee stammt aus einem Robin-Hood-Rollenspiel. Der Held aus dem Sherwood Forest fasziniert mich schon seit Kindertagen. Die Mischung aus Mut, Widerstand gegen ungerechte Staatsgewalt, Rebellion und gleichzeitig tiefer Loyalität hat mich seitdem nie ganz losgelassen.</p>



<p>Mit Mitte dreißig begann ich deshalb, an einem textbasierten Rollenspiel rund um meinen Kindheitshelden mitzuschreiben. Später wurde daraus ein privates LARP (Live-Rollenspiel), das auch eigene Figuren und neue Geschichten entwickelte.</p>



<p>In einer Szene dieses Spiels entstand schließlich der eigentliche Funke für meine Geschichte.</p>



<p>Ich spielte damals einen jungen Lehnsmann, der seinem König treu ergeben war. In einer Szene saßen beide Figuren zusammen am Tisch und sprachen über die Zukunft des Reiches. Und plötzlich entfuhr meiner Figur ein Satz, der eigentlich gar nicht geplant gewesen war:</p>



<p>„Seht endlich zu, mein König, dass Ihr Kinder bekommt.“</p>



<p>Die Reaktion kam sofort.</p>



<p>Der König wurde zornig und verwies mich – beziehungsweise meinen Charakter – vom Hof.</p>



<p>Der ursprüngliche Plan der Szene war ein ganz anderer gewesen. Doch plötzlich saß ich da mit meinem Lehnsmann, der alles verloren hatte: die Nähe zum König, seine Stellung am Hof und vielleicht sogar seine Zukunft.</p>



<p>Ich erinnere mich noch gut an diesen Moment. Ich fühlte mich mit meiner Figur regelrecht vor den Kopf gestoßen und versuchte noch, den König umzustimmen – ohne Erfolg.</p>



<p>Und gleichzeitig dachte ich:</p>



<p><strong>Was passiert mit dem besten Freund eines Königs, wenn dieser König ihn plötzlich  in Ungnade fallen lässt?</strong></p>



<p>Diese Frage ließ mich nicht mehr los.</p>



<p>Weil ich Figuren und Welt dieses Rollenspiels natürlich nicht einfach übernehmen konnte, begann ich, meine eigene Geschichte zu entwickeln. Aus dem treuen Lehnsmann wurde später <strong>Ansgar von Briant</strong>, aus diesem speziellen König entwickelte sich <strong>Wolfhard von Eloan</strong> – und aus einem kurzen Moment entstand nach und nach eine ganze Welt.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Das Wochenende der fünfzig Namen und einer Landkarte</h2>



<p>An einem Wochenende packte mich dann der schiere Wahnsinn und ich begann wie wild Namen zu erfinden. Anfangs gab es verschiedene Varianten, die eher englisch, französisch oder holländisch klangen. Und ich überlegte, ob jedes Volk seine eigene sprachlich abgegrenzte Variante kriegen sollte&#8230;. Namen mit dem adligen &#8222;de&#8220; oder einem &#8222;van&#8220; oder &#8222;of&#8220; im Namen. Letztlich habe ich mich entschieden, sie zu vereinheitlichen und allen Völkern Namen zu geben, die Deutsch klingen und bei Adligen ein &#8222;von&#8220; tragen. Ich kann gar nicht mehr genau sagen, warum ich das so entschieden habe, zum einen wohl, weil ich kein Durcheinander und Kuddelmuddel mit Namen produzieren wollte, weil für mich zu dem Zeitpunkt auch noch nicht klar war, wer genau zu welchem Volk gehören würde und also welchen ländertypischen Zusatz bräuchte&#8230;. Ich wollte es schlicht, einfach, leicht auszusprechen und bin so eben bei meiner eigenen Muttersprache gelandet.<br><br>Die Notizen entstanden damals tatsächlich auf einem Schmierzettel, der heute nicht mehr existent ist. Mein Bullet-Journal habe ich erst danach begonnen. Für die Namen habe ich Namensgeneratoren. Vornamenlisten im Stammbuch und im Internet genutzt und erstmal wirklich querfeldein gegoogelt und erfunden, Namen für Adlige, für Gaukler, Wegelagerer, Gegner, Leibeigene und Lehnsleute. <br><br>Und natürlich brauchte ich auch Namen für Länder und Orte. Und daraus entstand dann das Projekt Fantasykarte malen, dass ich am gleichen Wochenende gestartet habe. Wie ich dabei vorgegangen bin, kannst du in meiner <a href="https://kreative-schreiberei.de/anleitung-zeichne-deine-fantasy-landkarte/">Anleitung</a> zum Erstellen einer Fantasykarte nachlesen. Am Sonntag Abend hatte ich dann tatsächlich eine einigermaßen brauchbare Namensliste und eine grobe Karte meiner neuen Welt. <br><br>Und ein Name hatte mich angesprungen: <strong>Ansgar von Briant.</strong><br>Er gab dem ganzen Projekt schließlich seinen Titel.<br></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Der Moment im Wald</h2>



<p>Bis ich tatsächlich mit dem Schreiben begann verging noch einmal mehr als ein halbes Jahr. Eine Zeit in der im Außen so viel passierte, dass ich keine Zeit fand, mich hinzusetzen und zu schreiben. Das aber bedeutete nicht, dass mir die Geschichte verloren ging. <br>Im Gegenteil. Ich trug sie mit mir:<br><br>Besondere Momente waren es dann, wenn man im Wald spazieren ging oder auch ganz profan Wäsche zusammenlegte. Das waren die Zeiten, in denen meine Figur mich besuchte, Gestalt gewann, Leben eingehaucht bekam, kurz und gut in denen sie zu einem lebendigen Charakter reifte. Ich hab sie interviewt meine Helden: Was magst du gern? Was kannst du nicht? Wohin willst du? Was ist dein wichtigstes Ziel? Wovor hast du Angst?<br><br>Und sie haben geantwortet. Manchmal während wir durch den Wald wanderten. Berge hinauf und hinab, manchmal beim Autofahren oder eben bei all den öden Haushaltstätigkeiten für die man die Hände, aber nicht den Kopf braucht.<br><br>Als ich mich dann endlich im Januar 2021 auf den Hintern setzte, dachte ich, ich kenne meine Figuren, meine Geschichte schon sehr gut und ach, Schreiben kann ich doch, tat ich ja schon seit 10 Jahren in meinem textbasierten Rollenspiel. Aber ich hatte mich verkalkuliert. Alleine ein Buch schreiben ist anders, als mit anderen gemeinsam eine Endlosgeschichte zu spinnen. Die Figuren zu kennen alleine reicht nicht. Da braucht es noch mehr. Was genau erzähle ich dir jetzt:</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Vom Gedanken zum Roman</h2>



<p>Da saß ich nun mit meiner Idee, meinen Figuren und meiner Karte und tat mich schwerer als gedacht. </p>



<p>Eine der Herausforderungen: Wo fang ich eigentlich an. </p>



<p>Und als da meine erste Szene stand, kam ich auf die glorreiche Idee mal über Romananfänge zu googeln. Darüber, wie es richtig geht und darüber, wie man es besser nicht machen sollte. Und es stellte sich heraus, dass mein Anfang gleich mindestens 3 der fünf Kriterien für den schlechtesten Romananfang ever erfüllte. (Mein Held erwacht am Anfang der Szene, schaut aus dem Fenster und ich versuchte kramphaft eine Beschreibung seiner Person einzubauen.)</p>



<p>Also? <br>Gleich wieder in die Tonne klopfen und neu beginnen. <br><br>Diesmal mitten ins Geschehen springen. Eine wilde Kampfszene entstand, die mir wirklich gut gefiel, aber irgendwann gings um Dialoge und ich merkte, ich hab keine Ahnung, wie ich einen Dialog wirklich spannend machen kann. </p>



<p>Und dann kam mein erster Kurs. Ich holte mir genau da Hilfe. Ein Abendkurs über das Thema, wie man spritzige Dialoge schreibt, und tatsächlich, es half.<br><br>Meine Dialoge wurden besser, dafür tauchten andere Probleme auf, ich suchte mir den nächsten Kurs: Diesmal darüber, wie man historische Stoffe erzählt. Ein Kulturkurs der Uni Mainz. Überaus aufschlussreich und hilfreich&#8230;.<br><br>Langsam wuchs das Buch, aber leichter war es immer noch nicht. Bis zu einem Kurs für &#8222;Leichtes Schreiben&#8220; und plötzlich erlebte ich genau das wieder, was ich vermisst hatte, mein verbissenes &#8222;Dieses Buch muss fertig werden&#8220; wurde zu einem spielerischen &#8222;guck mal, was da alles drin steckt.&#8220; Und letztendlich habe ich mir für zwei Jahre eine Begleitung durch eine Schreibwerkstatt gesucht und mit anderen an meinem Buch gearbeitet. Heute biete ich solche Begleitung in meinen <a href="https://kreative-schreiberei.de/kreative-kurse/encouraged-writing-angebote/">Schreibkursen</a> selber an.<br><br>Was ich gelernt habe?<br><br>Buch schreiben braucht mehr als eine gute Idee. Mehr als lebendige Charaktere und eine tolle Landkarte. <br><br>Buch schreiben braucht vor allem eins:<br>Ausdauer!<br><br>Und eine regelmäßige Zeit zum Schreiben<br>außerdem Mut,<br>Korrektur von außen<br>und Ermutigung durch andere<br>und nochmal Ausdauer<br>und den Mut auch mal 100 Seiten in die Tonne zu klopfen, wenn man sich verrannt hat und eine bessere Idee es nötig macht.<br><br>Und dann kam etwas, das mich wirklich überrascht und kalt erwischt hat:<br><br>Nach mehr als hundert geschriebenen Seiten machte meine Geschichte <em>Plöpp</em>.</p>



<p>Ich merkte: Das wird kein einzelnes Buch.</p>



<p>Die Figuren hatten noch viel mehr zu erzählen. Neue Konflikte tauchten auf, neue Wege, neue Entscheidungen.</p>



<p>Aus der einen Geschichte wurde plötzlich eine größere Welt – und aus einem geplanten Roman wurde eine Geschichte für <strong>drei Bücher</strong>. <br><br>Aus der einen Perspektive durch Ansgars Augen wurde eine ganze Welt und mehr Arbeit, als ich mir je erträumt hätte. <br><br>Bereue ich es, begonnen zu haben?<br>Nein. <br><br>Ich liebe dieses Abenteuer Buch schreiben, gerade weil es ein echtes Abenteuer ist und nie ganz vorhersehbar.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p>Heute ist aus dieser Idee mein Roman <strong>„<a href="https://kreative-schreiberei.de/neuerscheinung/">Ansgar von Briant – Der Freund des Königs</a>“</strong> geworden – und du bist eingeladen, an dieser Geschichte teilzuhaben.</p>



<p>Wenn du neugierig geworden bist, führt dich der Titel direkt zu meiner Buchseite.</p>



<p>Und manchmal denke ich noch an diesen Moment zurück: an einen Zettel voller Namen und an einen Spaziergang im Wald, bei dem plötzlich eine Figur begann, mit mir zu sprechen.</p>



<p>Damals ahnte ich noch nicht, dass aus dieser einen Idee einmal eine ganze Welt entstehen würde.</p>



<p></p>
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		<title>Martina Bollhöfer – Autorin von „Ansgar von Briant“ und Gründerin der „Kreativen Schreiberei“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Martina]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Mar 2026 11:26:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Autorin]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichtensammlerin]]></category>
		<category><![CDATA[Kreatives Schreiben]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich bin Martina Bollhöfer, Autorin und Schreibbegleiterin aus dem Dreiländereck bei Basel und schreibe Abenteuerromane in einer fiktiven mittelalterlichen Welt. Auf diesem Blog erzähle ich von meinem Weg als Schriftstellerin, vom kreativen Schreiben und vom Glauben, der meine Geschichten prägt. In letzter Zeit sind einige neue Leser auf meinen Blog gestoßen. Gleichzeitig begleiten mich viele...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://kreative-schreiberei.de/martina-bollhofer-autorin-von-ansgar-von-briant/">Martina Bollhöfer – Autorin von „Ansgar von Briant“ und Gründerin der „Kreativen Schreiberei“</a> erschien zuerst auf <a href="https://kreative-schreiberei.de">Kreative-Schreiberei</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<!-- content style : start --><style type="text/css" data-name="kubio-style"></style><!-- content style : end -->
<p>Ich bin Martina Bollhöfer, Autorin und Schreibbegleiterin aus dem Dreiländereck bei Basel und schreibe Abenteuerromane in einer fiktiven mittelalterlichen Welt. Auf diesem Blog erzähle ich von meinem Weg als Schriftstellerin, vom kreativen Schreiben und vom Glauben, der meine Geschichten prägt.<br><br>In letzter Zeit sind einige neue Leser auf meinen Blog gestoßen. Gleichzeitig begleiten mich viele von euch schon seit Jahren.<br>Deshalb habe ich beschlossen, einmal aufzuschreiben, wer eigentlich hinter der „Kreativen Schreiberei“ steckt. Hier könnt ihr mich ein Stückchen besser kennenlernen. Wer ist eigentlich diese Martina Bollhöfer? Warum ist sie Autorin geworden und was hat es mit diesem Blog auf sich?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ich bin Geschichtensammlerin.</h2>



<p>Manche Menschen sammeln Dinge.<br>Ich sammle Geschichten.</p>



<p>Figuren. Abenteuer. Fantastische Begegnungen.<br>Geschichten vom Licht in dunklen Zeiten.<br>Geschichten von Mut und Wahrheit und Berufung.</p>



<p>Das sieht man auch, wenn man in meine Wohnung kommt. Schon im Flur gibt es ein Bücherregal, und im Wohnzimmer nehmen Bücher nicht nur ein Regal ein, sondern gleich eine ganze Wand.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Wie meine Liebe zu Geschichten begann</h2>



<p>Schon als Kind haben mich Geschichten in andere Welten geführt – in Burgen, Wälder, ferne Länder und in das Herz von Menschen, die Mut finden mussten, obwohl sie sich schwach fühlten.</p>



<p>Mein Papa hat mir schon sehr früh Geschichten erzählt, Bücher von der Frankfurter Buchmesse mitgebracht und mich ermutigt, auch eigene Texte zu schreiben. Ich erinnere mich noch gut an einen Aufsatz in der Grundschule. Die Aufgabe lautete: <em>Was würde passieren, wenn es keine Gesetze mehr gäbe?</em></p>



<p>Mein Vater drängte mich, weiterzudenken. Und so begann ich zu erzählen: von Überfällen,  Unfällen, Durcheinander und Anarchie. Am Ende kam ich zu dem Schluss: Ohne Gesetze würde tatsächlich Chaos ausbrechen in dieser Welt.<br><br>Vielleicht begann dort etwas, das mich bis heute begleitet: meine Liebe zu Geschichten über Mut, Wahrheit und die Frage, wie Menschen dem Chaos dieser Welt standhalten können.</p>



<p>Schon damals brauchten Geschichten für mich zwei Dinge: <strong>Heldenmut und Hoffnung.</strong></p>



<p><em>Robin Hood</em>, <em>Die drei Musketiere</em> oder <em>Der Graf von Monte Christo</em> von Alexandre Dumas gehörten zu meinen Lieblingsabenteuern. Doch ich habe Geschichten nicht nur gelesen – ich habe sie auch nachgespielt und weitergesponnen. Und auch eigene erfunden, zum Beispiel von dem kleinen Löwen, der auf meinem Schulranzen abgebildet war und der mich als unsichtbarer Gefährte begleitete.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Vom Geschichtenerzählen zum eigenen Roman</h2>



<p>Heute schreibe ich selbst solche Geschichten.<br>Etwas, das ich mir lange Zeit gar nicht vorstellen konnte.</p>



<p>Dabei habe ich eigentlich schon immer erzählt:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>als Kind für mich und meine Freundinnen</li>



<li>später Gute-Nacht-Geschichten für meine Kinder</li>



<li>Geschichten im Kindergarten &#8211; vorlesen und selbst erzählen habe ich geliebt</li>



<li>danach Fanfiction und textbasierte Rollenspiele</li>
</ul>



<p>Heute bin ich, Martina Bollhöfer, Autorin eines mittelalterlichen Romans und arbeite an der Fortsetzung.</p>



<p>Mein erster Roman <strong><a href="https://kreative-schreiberei.de/neuerscheinung/"><em>„Ansgar von Briant – Der Freund des Königs“</em></a></strong> erzählt eine Geschichte über Freundschaft, Verrat und die Suche nach Wahrheit in einer fiktiven Welt voller Intrigen und Entscheidungen.</p>



<p>Die Handlung spielt in einer mittelalterlichen Gesellschaft und zeigt Konflikte zwischen einzelnen Menschen ebenso wie zwischen ganzen Königreichen.</p>



<p>Doch eigentlich geht es mir beim Schreiben immer um etwas Tieferes.</p>



<p>Mich interessieren Menschen, die ihren Weg noch nicht kennen. Menschen, die stolpern, zweifeln und trotzdem weitergehen. Menschen, die entdecken, dass ihr Leben eine Bedeutung hat.<br><br>Und meine Ideen sprudeln weiter. Während ich an Band 2 und 3 von Ansgar von Briant arbeite, stehen schon weitere Geschichten in den Startlöchern.<br>Eine bibliophile Fantasy in einer Bücherwelt, ein wenig absurd und zugleich philosophisch und hoffentlich ein wenig spannend<br>Und eine weitere große Fantasyreihe.<br>Ich hoffe nur, dass ich noch genug Lebenszeit habe, um alles zu erzählen.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Warum ich Geschichten vom Licht in dunklen Zeiten schreibe</h2>



<p>In meinen Geschichten geht es fast immer um dieselbe Frage:</p>



<p><strong>Wo finden wir Licht in einer dunklen Welt?</strong></p>



<p>Ich glaube, dass Mut, Wahrheit, Glaube und Hoffnung stärker sind als Angst und Finsternis. Und ich glaube, dass jeder Mensch eine Berufung hat – eine Aufgabe, die nur er oder sie in dieser Welt erfüllen kann. Und dass es sich lohnt, sich auf den Weg zu machen, um das Licht zu finden.</p>



<p>Diese Suche nach Licht und Berufung zieht sich durch viele meiner Projekte – durch meine Romane ebenso wie durch neue Fantasyideen, an denen ich arbeite.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Warum ich andere Menschen zum Schreiben ermutige</h2>



<p>Neben meinen Büchern biete ich auch <strong>Schreibkurse und kreative Impulse</strong> an.</p>



<p>Dabei habe ich im Laufe der Zeit meine eigene Methode entwickelt, die ich <strong>Encouraged Writing – erMUTigtes Schreiben</strong> nenne. <a href="https://kreative-schreiberei.de/kreative-kurse/encouraged-writing-angebote/">Hier</a> kannst du dich über meine Methode informieren.</p>



<p>Mir geht es dabei weniger um perfekte Technik als um etwas anderes: Menschen zu ermutigen, ihre eigene Stimme zu finden und Geschichten zu erzählen, die wirklich aus ihrem Herzen kommen.</p>



<p>Ich liebe es zu sehen, wie Menschen entdecken, dass in ihnen selbst Geschichten schlummern.</p>



<p>Auch dieser Blog, meine &#8222;Kreative Schreiberei&#8220; gehört dazu. Hier erzähle ich von meinem eigenen Schreiben, teile kreative Impulse und nehme euch ein Stück mit auf meinem Weg als Autorin und manchmal auch mitten hinein in das chaotische Leben der Martina Bollhöfer.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Mein Leben zwischen Geschichten, Familie und dem Schwarzwald</h2>



<p>Seit mehr als zehn Jahren lebe ich mit meiner Familie im Dreiländereck bei Lörrach, am Rand des Schwarzwalds. Die Wälder, Landschaften und alten Orte dieser Region inspirieren viele meiner Geschichten.</p>



<p>Doch ich habe auch viele andere Landstriche in Deutschland kennengelernt: vom Teutoburger Wald bei Bielefeld und der Hildesheimer Börde über Nordhessen und das Rheinhessische zwischen Worms und Mainz bis schließlich hierher in den äußersten Südwesten.</p>



<p>Insgesamt bin ich dreizehnmal umgezogen. Manche Orte waren nur kurze Stationen, andere haben mich länger geprägt. Vielleicht macht mich das ein wenig zu einer modernen Nomadin.<br><br>Und sicher kommt daher auch meine Liebe zu vielen meiner Figuren – Menschen, die unterwegs sind, auf der Suche nach ihrem Platz in der Welt. </p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p>Vielleicht schreibe ich deshalb Geschichten vom Licht in dunklen Zeiten.</p>



<p>Denn ich glaube fest daran:</p>



<p><strong>Die besten Geschichten entstehen dort, wo Mut, Wahrheit und Hoffnung aufeinandertreffen.</strong></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p><strong>Martina Bollhöfer</strong><br>Autorin von <em>Ansgar von Briant</em><br><em>Geschichten vom Licht in dunklen Zeiten</em></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p>Mehr über meinen Roman <em>&#8222;Ansgar von Briant &#8211; der Freund des Königs&#8220;</em> erfährst du <strong><a href="https://kreative-schreiberei.de/neuerscheinung/">hier</a></strong>.</p>



<p>Wenn du selbst schreiben möchtest, findest du meine Kurse <strong><a href="https://kreative-schreiberei.de/kreative-kurse/encouraged-writing-angebote/">hier</a></strong>.</p>



<p></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://kreative-schreiberei.de/martina-bollhofer-autorin-von-ansgar-von-briant/">Martina Bollhöfer – Autorin von „Ansgar von Briant“ und Gründerin der „Kreativen Schreiberei“</a> erschien zuerst auf <a href="https://kreative-schreiberei.de">Kreative-Schreiberei</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>✨ Schreiben 2026: zwischen Tempo, Technik und innerer Wahrheit</title>
		<link>https://kreative-schreiberei.de/%e2%9c%a8-schreiben-zwischen-tempo-technik-und-innerer-wahrheit-mein-blick-auf-schreiben-2026/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Martina]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Jan 2026 05:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>💬 Schreiben in dieser Zeit – eine persönliche Beobachtung Dies ist kein objektiver Trendbericht und dies erhebt auch keinen Anspruch auf Vollständigkeit.Es ist mein Blick auf das Schreiben 2026 — aus Gesprächen, eigenen Erfahrungen und dem, was mir in dieser Zeit begegnet. Ich teile, was ich wahrnehme, was mich nachdenklich macht —und warum wir Räume...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<!-- content style : start --><style type="text/css" data-name="kubio-style"></style><!-- content style : end -->
<h3 class="wp-block-heading">💬 <strong>Schreiben in dieser Zeit – eine persönliche Beobachtung</strong></h3>



<p>Dies ist kein objektiver Trendbericht und dies erhebt auch keinen Anspruch auf Vollständigkeit.<br>Es ist mein Blick auf das Schreiben 2026 — aus Gesprächen, eigenen Erfahrungen und dem, was mir in dieser Zeit begegnet.</p>



<p>Ich teile, was ich wahrnehme, was mich nachdenklich macht —<br>und warum wir Räume brauchen, in denen Schreiben wieder Mensch sein darf.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">🔍 <strong>Was ich 2025 beobachte</strong>t habe</h3>



<p>Noch nie war es so leicht, Texte zu produzieren.<br>Tools helfen, KI strukturiert, Content wächst. Schreiben wird geplant, getaktet, automatisiert.</p>



<p>Und doch höre ich immer häufiger Sätze wie:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>„Ich schreibe mehr — aber ich fühle mich weniger verbunden mit meinen Texten.“</p>
</blockquote>



<p>Ich nehme wahr:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Schreib-Content explodiert — doch Tiefe geht oft verloren.</strong></li>



<li>KI beschleunigt Prozesse — <strong>aber viele fühlen sich innerlich leerer.</strong></li>



<li>Perfektionismus blockiert Kreativität.</li>



<li>Vergleichen ersetzt Zuhören.</li>



<li>Schreiben wird Nutzwerkzeug — <strong>statt innerem Ausdruck.</strong></li>
</ul>



<p>Ich erlebe Situationen, in denen Menschen Texte planen, optimieren, veröffentlichen —<br>und gleichzeitig sagen:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>„Ich weiß gar nicht mehr, was in mir wirklich klingen möchte.“</p>
</blockquote>



<p>Hier entsteht Bedarf.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">❓<strong>Was wir wieder brauchen</strong></h3>



<p>Immer deutlicher zeigt sich für mich:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Mut statt Druck</strong></li>



<li><strong>Herz statt Performance</strong></li>



<li><strong>Begleitung statt Bewertungsangst</strong></li>



<li><strong>Räume statt Rezepte</strong></li>



<li><strong>Zuhören statt Vergleichen</strong></li>
</ul>



<p>Schreiben ist nicht nur Produktion.<br>Schreiben ist <strong>Begegnung — mit sich selbst und mit der Welt.</strong></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">🤖 <strong> KI &amp; Schreiben — Ergänzung, nicht Ersatz</strong></h3>



<p>KI kann Texte formulieren.<br>Sie kann strukturieren, zusammenfassen, schneller machen.</p>



<p>Aber sie kann nicht:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Mut schenken</li>



<li>Unsicherheit mittragen</li>



<li>innere Spannung aushalten</li>



<li>Seele in einen Text legen</li>
</ul>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Meine Texte tragen meine Erfahrungen, meine Geschichte, mein Inneres.<br>KI kann Worte erzeugen — aber <strong>nicht den Ursprung</strong>, aus dem sie kommen.</p>
</blockquote>



<p>Darum geht es heute mehr denn je:<br>Nicht nur um Form — sondern um <strong>innere Wahrheit</strong> und Persönlichkeit.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">🌱 <strong>Wo Encouraged Writing andockt</strong></h3>



<p>Bei den Menschen, mit denen ich schreibe, erlebe ich:</p>



<p>Es braucht Räume, in denen Schreiben <strong>nicht funktionieren muss</strong>,<br>sondern entstehen darf.</p>



<p>Räume für</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ermutigung</li>



<li>Wertschätzung</li>



<li>ehrliches, langsames Entdecken</li>
</ul>



<p>Nicht schnelle Textproduktion —<br>sondern das, was in uns schlummert, in Worte fassen.</p>



<p>Encouraged Writing versteht sich nicht als Gegenpol zu Technik —<br>sondern als <strong>innerer Rahmen</strong> in einer Zeit, die immer schneller wird.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">📝 <strong>Mein Blick nach vorn</strong></h3>



<p>2026 braucht Räume,<br>in denen Schreiben wieder <strong>Mensch sein darf</strong>.</p>



<p>Räume, in denen Worte leise beginnen dürfen,<br>bevor sie stark werden.</p>



<p>Vielleicht ist Encouraged Writing einer dieser Räume.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p>Wenn dich dieser Gedanke anspricht —<br>dass Schreiben Raum, Wertschätzung und echten Begegnungsraum braucht —<br>dann schau gern, welche <em>Encouraged Writing</em>-Formate gerade offen sind.<br>Vielleicht ist einer dieser Räume genau der richtige für dich.</p>



<p>👉 Hier gehts zu meinen <a href="https://kreative-schreiberei.de/kreative-kurse/encouraged-writing-angebote/">Encouraged Writing Angeboten</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://kreative-schreiberei.de/%e2%9c%a8-schreiben-zwischen-tempo-technik-und-innerer-wahrheit-mein-blick-auf-schreiben-2026/">✨ Schreiben 2026: zwischen Tempo, Technik und innerer Wahrheit</a> erschien zuerst auf <a href="https://kreative-schreiberei.de">Kreative-Schreiberei</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>ENCOURAGED WRITING — DAS MANIFEST</title>
		<link>https://kreative-schreiberei.de/encouraged-writing-das-manifest/</link>
					<comments>https://kreative-schreiberei.de/encouraged-writing-das-manifest/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Martina]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Dec 2025 01:31:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://kreative-schreiberei.de/?p=4183</guid>

					<description><![CDATA[<p>Dieses Manifest gehört zu meiner Methode Encouraged Writing – einer Schreibbegleitung, die Raum schafft und die Stimme vor die Technik stellt. Schreiben ohne Druck ist das Ziel und der Kern von Encouraged Writing. Wenn du zuerst wissen möchtest, wie Encouraged Writing funktioniert, findest du hier meine Erklärung dazu:👉 Schreibbegleitung ohne Druck – Mein Weg zu...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<!-- content style : start --><style type="text/css" data-name="kubio-style"></style><!-- content style : end -->
<p>Dieses Manifest gehört zu meiner Methode <strong>Encouraged Writing</strong> – einer Schreibbegleitung, die Raum schafft und  die Stimme vor die Technik stellt. Schreiben ohne Druck ist das Ziel und der Kern von Encouraged Writing.</p>



<p>Wenn du zuerst wissen möchtest, wie Encouraged Writing funktioniert, findest du hier meine Erklärung dazu:<br>👉 <em><a href="https://kreative-schreiberei.de/schreibbegleitung-ohne-druck-mein-weg-zu-encouraged-writing/">Schreibbegleitung ohne Druck – Mein Weg zu Encouraged Writing</a></em></p>



<p>Und wenn du erleben willst, was Encouraged Writing im Kern ausmacht, dann lies weiter.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><em>Schreiben ohne Druck. Echt. Mutig. Gemeinsam.</em></h2>



<p>Weil Worte Kraft haben.<br>Wenn sie geschrieben werden.<br><br>Aber viele Geschichten werden nie geschrieben.<br>Nicht, weil sie bedeutungslos wären,<br>sondern aus Angst,<br>sie könnten nicht gut genug sein.</p>



<p>Um das zu ändern, habe ich mir etwas überlegt.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Warum es Encouraged Writing gibt</strong></h2>



<p>Weil Schreiben nicht nur eine Technik ist.<br>Nicht nur ein Stil.<br>Nicht nur ein Handwerk.</p>



<p>Schreiben ist Begegnung:<br>mit sich selbst,<br>mit anderen,<br>mit Gott,<br>mit der Welt.</p>



<p>Und Begegnung braucht Sicherheit.<br>Sicherheit braucht Raum.<br>Raum braucht Ermutigung.</p>



<p>Hier entsteht dieser Raum.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was Encouraged Writing bedeutet</strong></h2>



<p>Es bedeutet: Du musst nicht zuerst glänzen, um gehört zu werden.<br>Du musst dich nicht sortieren, bevor du schreiben darfst.<br>Du musst nicht warten, bis du „genug“ bist.</p>



<p>Hier darfst du anfangen, bevor du fertig bist.<br>Hier zählt nicht Perfektion, sondern Wahrhaftigkeit.<br>Anfangen erlaubt.<br>Unfertig sein erlaubt.<br>Zweifeln erlaubt-</p>



<p>Encouraged Writing heißt:<br>Du musst nicht perfekt sein, um hier richtig zu sein.<br>Du musst nur auftauchen.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Meine Werte</strong></h2>



<p>Wertschätzung<br>Vertrauen<br>Raum für Entwicklung<br>Ehrlichkeit statt Perfektion<br>Mensch vor Methode<br>Schreiben ohne Druck</p>



<p>Diese Werte sind nicht Dekoration.<br>Sie sind die Grundlage.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was hier keinen Platz hat</strong></h2>



<p>„Das ist Mist.“<br>„Damit kann ich nichts anfangen.“<br>„Du kannst das nicht.“</p>



<p>Nicht, weil ich nicht kritisch wäre.<br>Sondern weil Kritik ohne Beziehung verwundet.<br>Und verwundete Worte sterben früh.</p>



<p>Zweifel dürfen sein –<br>aber ich bleibe nicht darin stehen.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was hier wachsen darf</strong></h2>



<p>„Du kannst das.“<br>„Das hat Potenzial.“<br>„Hier ist etwas Echtes – lass uns daran weiterarbeiten.“<br>„Vertrau deiner Intuition.“<br>„Sei mutig – ein erster Satz reicht.“</p>



<p>Diese Sätze öffnen Türen.<br>Und Türen führen weiter als Urteile.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Die Realität</strong></h2>



<p>Ich kenne Selbstzweifel.<br>Ich kenne die Angst, nicht gut genug zu sein.<br>Das Gefühl, stehenzubleiben.<br>Ich kenne das Misstrauen gegenüber dem eigenen Text.</p>



<p>Wenn du das fühlst, bist du nicht schwach.<br>Du bist Schriftsteller.<br><br>Die meisten großen Autoren und Autorinnen teilen diese Gefühle. </p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wie ich diesen Dingen begegne</strong></h2>



<p>Ich hole mir Feedback – nicht Urteil.<br>Ich lasse Texte ruhen und lese sie mit Abstand.<br>Und ich überarbeite – wieder und wieder.<br>Au0erdem gebe ich nicht auf.</p>



<p>Ich gehe zu Gott und lasse mich ermutigen.<br>Ich schreibe mit Herz und Hand – nicht mit Fassade.</p>



<p>Und ich erinnere mich an Hemingway:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>„The first draft of anything is shit.“</p>
</blockquote>



<p>Und trotzdem stehen Bücher im Regal –<br>weil jemand weitergeschrieben hat.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was ich glaube</strong></h2>



<p>Jeder Mensch trägt Geschichten in sich –<br>nicht, um etwas zu beweisen,<br>sondern weil Leben Ausdruck sucht.</p>



<p>Worte brauchen Raum.<br>Raum braucht Ermutigung.<br>Und Ermutigung braucht Beziehung.</p>



<p>Manchmal beginnt eine Geschichte<br>nicht im Text<br>– sondern im Vertrauen.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wofür Encouraged Writing steht</strong></h2>



<p>Für Schreiben ohne Angst.<br>Für Mut ohne Scham.<br>Stimme statt Schweigen.<br>Für Menschlichkeit statt Maske.<br>Für Weg statt Ergebnis.<br>Und für deinen ganz eigenen Weg zu guten Geschichten.</p>



<p>Encouraged Writing bedeutet:<br>Deine Worte dürfen wachsen.<br>Dein Mut auch.<br>Und du bist hier nicht allein.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Wie Encouraged Writing arbeitet</h2>



<p>Ich höre zu.<br>Denn erst wenn du deine eigene Stimme hören kannst, lernst du wirklich zu schreiben.</p>



<p>Ich frage nach.<br>Fragen helfen, Gedanken zu schärfen.</p>



<p>Ich begleite.<br>Denn gemeinsam entdeckt man mehr.</p>



<p>Ich stärke.<br>Denn Mut wächst durch Tun – und dadurch, dass man gesehen wird.</p>



<p>Ich spiegele.<br>Denn im Spiegel des anderen kann man sich selbst erkennen.</p>



<p>Ich feiere mutige Schritte.<br>Allein dass du dich traust zu schreiben und deiner Stimme zuzuhören, ist schon einen Applaus wert.</p>



<p>Ich suche nicht Fehler, sondern Tiefe.<br>Nicht Schwächen, sondern Funken.<br>Nicht glattpolierte Texte, sondern Authentizität.</p>



<p>Ich gehe davon aus:<br>In jeder Stimme steckt etwas Unersetzliches.<br>Meine Aufgabe ist, es freizulegen.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">Was du hier findest</h3>



<p>Feedback statt Urteil.<br>Wärme statt Kälte.<br>Weite statt Enge.<br>Spiel statt Druck.<br>Person statt Produkt.</p>



<p>Ich arbeite nicht gegen deinen Denktyp, sondern mit ihm.<br>Ich sehe zuerst den Menschen, dann den Text –<br>und erst zum Schluss das Handwerk.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">Wohin das führt</h3>



<p>Zu Geschichten, die leben.<br>Zu Texten, die klingen wie du.<br>Dazu, dass deine Stimme frei werden kann.<br>Zu Räumen, die tragen.</p>



<p>Und vielleicht – Schritt für Schritt –<br>zu einem Buch,<br>das nicht geschrieben wurde,<br>um perfekt zu sein,<br>sondern wahr.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Das Ende ist ein Anfang</strong></h2>



<p>Wenn du schreibst, gehörst du hierher.<br>Wenn du zweifelst, erst recht.</p>



<p>Encouraged Writing ist kein Zielort.<br>Es ist ein Weg.</p>



<p>Und du bist eingeladen.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p><strong>Willkommen.<br>Deine Geschichte hat Platz.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">💛 Wenn du begleitet schreiben möchtest</h2>



<p>Wenn diese Worte in dir etwas öffnen, wenn du Sehnsucht nach Raum, Begleitung, Klarheit oder Mut spürst – dann bist du herzlich eingeladen.</p>



<p>Hier findest du mein aktuelles Angebot zu <strong>Encouraged Writing</strong>:<br>👉 <strong><a href="https://kreative-schreiberei.de/kreative-kurse/encouraged-writing-angebote/">Encouraged Writing – alle Kurse &amp; Formate</a></strong></p>



<p>Du musst nicht perfekt sein, um anzufangen.<br>Du musst nur beginnen. ✨</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Schreibbegleitung ohne Druck – Mein Weg zu Encouraged Writing</title>
		<link>https://kreative-schreiberei.de/schreibbegleitung-ohne-druck-mein-weg-zu-encouraged-writing/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Martina]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Dec 2025 22:45:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://kreative-schreiberei.de/?p=4185</guid>

					<description><![CDATA[<p>Schreibbegleitung ohne Druck ist der Kern meiner Methode Encouraged Writing – ein Weg, der Mut wachsen lässt und dich unterstützt, deine eigenen Worte zu finden. 🌾Wie meine Methode entstanden ist Ich nenne meine Schreibbegleitung Encouraged Writing.Nicht, weil ich nach einem Namen gesucht habe –sondern weil dieser Name mich gefunden hat. Ich habe mit mir gerungen.Denn...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://kreative-schreiberei.de/schreibbegleitung-ohne-druck-mein-weg-zu-encouraged-writing/">Schreibbegleitung ohne Druck – Mein Weg zu Encouraged Writing</a> erschien zuerst auf <a href="https://kreative-schreiberei.de">Kreative-Schreiberei</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<!-- content style : start --><style type="text/css" data-name="kubio-style"></style><!-- content style : end -->
<p><strong>Schreibbegleitung ohne Druck ist der Kern meiner Methode Encouraged Writing – ein Weg, der Mut wachsen lässt und dich unterstützt, deine eigenen Worte zu finden.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">🌾<strong>Wie meine Methode entstanden ist</strong></h2>



<p>Ich nenne meine Schreibbegleitung <strong>Encouraged Writing.</strong><br>Nicht, weil ich nach einem Namen gesucht habe –<br>sondern weil dieser Name <strong>mich gefunden hat.</strong></p>



<p>Ich habe mit mir gerungen.<br>Denn ich arbeite auf Deutsch – meist mit Menschen,<br>deren Zuhause die deutsche Sprache ist.</p>



<p>Und doch kam dieses englische Wort zu mir –<br>nicht laut, sondern wie ein leiser Ruf:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Encouraged Writing – Schreiben mit Begleitung statt Druck.<br>Individuell statt standardisiert.<br>Mutvoll statt perfektionistisch.</strong></p>
</blockquote>



<p></p>



<p>Ich glaube, dass jeder Mensch Geschichten in sich trägt.<br>Nicht, weil wir alle Autorinnen und Autoren sein müssen –<br>sondern weil unser Inneres Ausdruck sucht.<br>Und Ausdruck braucht Raum.<br>Und Raum braucht Ermutigung.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">🔍 Was bedeutet Encouraged Writing konkret?</h2>



<p>Encouraged Writing ist <strong>keine Technik<br>und kein Schema – sondern eine Haltung.</strong></p>



<p>Wir schreiben an echten Texten – an deiner Idee, deiner Figur, deiner Geschichte.<br>Wir arbeiten ohne Leistungsdruck, aber mit echtem Fokus.<br>Wir nutzen Schreibmethoden nur dann, <strong>wenn dein Text danach fragt.</strong><br>Wir schreiben zusammen – <strong>ich begleite dich, statt dich zu bewerten.</strong></p>



<p>Du musst nichts beweisen.<br>Du darfst ausprobieren, scheitern, erzählen – und wachsen.</p>



<p><strong>Manchmal heißt das:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Du schreibst zehn Minuten lang nur einen Satz.</li>



<li>Manchmal fließt eine ganze Szene in einer halben Stunde.</li>
</ul>



<p><strong>Beides ist Schreiben.<br>Beides ist erlaubt.</strong></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">🧭 Wie sieht das in einer Schreibsession aus?</h2>



<p>In einer Session frage ich zuerst:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><em>„Wo stehst du gerade? Was ist schon da?“</em></p>
</blockquote>



<p>Manchmal entsteht daraus:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>ein Dialog in zehn Minuten</li>



<li>eine Szene aus einer Erzählung („show statt tell“)</li>



<li>eine Figur, die plötzlich lebendig wird</li>



<li>oder nur eine Frage, aus der später eine Geschichte wächst</li>
</ul>



<p>Wir schreiben in Etappen.<br>Nach jedem Schritt teilen wir die Texte<br>und geben wertschätzendes, ermutigendes Feedback.<br>Ohne Druck – aber mit <strong>wachsamem Blick für Potenzial.</strong></p>



<p>Schreibmethoden kommen <strong>nicht zuerst</strong>,<br>sondern <strong>zur rechten Zeit.</strong></p>



<p>So entsteht <strong>echter Fortschritt mit innerem Halt.</strong></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">🌿 Meine Haltung</h2>



<p><strong>Ich arbeite nicht mit Druck.</strong><br>Ich nutze Methoden nicht als Selbstzweck.<br>Ich begleite.<br>Ich schreibe mit.<br>Ich höre zu.</p>



<p>Ich helfe dem Text, indem ich den Menschen dahinter sehe<br>und ihm Wertschätzung schenke.</p>



<p>Denn ich glaube: <strong>Worte haben Kraft.</strong><br>Und manchmal beginnt eine Geschichte nicht im Text –<br>sondern in dem Moment,<br>in dem jemand zu dir sagt:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>„Hier darfst du schreiben.“</strong></p>
</blockquote>



<p>Und dann beginnt etwas.<br>Etwas Echtes.<br>Etwas, das niemandem gehört – außer dir.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">✉️ Einladung</h2>



<p>Wenn du spürst,<br>dass du schreiben möchtest –<br>aber nicht weißt, wie du anfangen sollst,</p>



<p>→ <strong>dann bist du hier richtig.</strong></p>



<p><strong>Encouraged Writing.</strong><br>Trau dich.<br>Denn deine Worte haben Kraft.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">🌱 Mini-Manifest &#8211; <strong>Encouraged Writing ist…</strong></h2>



<p><br>🕯 Raum für Mut, der noch zittert<br>🪶 Worte, die wachsen dürfen<br>🌿 Begleitung statt Bewertung<br>🎧 Zuhören, bevor Technik kommt<br>🔥 ein leises Feuer, an dem du dich wärmen kannst<br>💧 die Quelle in dir – wiederentdeckt<br></p>



<h2 class="wp-block-heading">🌿 Warum ich so arbeite</h2>



<p>Ich kenne das Schreiben unter Druck.<br>Ich kenne diese leise Angst, dass Worte nicht gut genug sein könnten.</p>



<p>Und ich habe erlebt, wie Schreiben sich verändert,<br>wenn wir Raum bekommen statt Bewertung.</p>



<p>Encouraged Writing ist aus meinem eigenen Weg entstanden –<br>aus Zweifeln, die zu Fragen wurden,<br>und Fragen, die zu Geschichten wurden.</p>



<p>Ich habe Schreiben gelernt, indem ich mich begleiten ließ –<br>und irgendwann gemerkt:<br>ich möchte das Gleiche weitergeben.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h1 class="wp-block-heading">🕊 Was du bei mir findest</h1>



<p>Schreiben, das atmen darf.<br>Begleitung, die stärkt, statt zu fordern.</p>



<p>Echte Texte.<br>Echte Entwicklung.<br>Echte Schritte.</p>



<p>Keine Methode, die man “anwenden” muss.<br>Sondern ein Weg, der entsteht, wenn du schreibst.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h1 class="wp-block-heading">✉️ Wenn du spürst…</h1>



<p>…dass du schreiben möchtest<br>aber nicht weißt, wo du beginnen sollst,<br>oder ob deine Worte „genug“ sind,</p>



<p>dann melde dich einfach.</p>



<p>Schreib mir.<br>Frag mich.<br>Erzähl mir, was dich am Schreiben ruft.</p>



<p>Ich höre zu.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h1 class="wp-block-heading">🌿 Über mich </h1>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="600" height="600" src="https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2025/11/1-2.png" alt="" class="wp-image-4235" style="width:226px;height:auto" srcset="https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2025/11/1-2.png 600w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2025/11/1-2-300x300.png 300w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2025/11/1-2-150x150.png 150w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></figure>



<p>Ich bin Martina – Autorin,<br>Schreibbegleiterin<br>und Lernende im Erzählen.</p>



<p>Ich glaube an Geschichten,<br>weil ich erfahren habe,<br>wie sie Menschen verändern.</p>



<p>Und ich begleite dich,<br>weil ich weiß,<br>wie überraschend es sein kann,<br>wenn Worte plötzlich ihren eigenen Weg finden.<br><br>Wenn du spürst, dass dich diese Haltung anspricht<br>und du gern begleitet schreiben möchtest,</p>



<p>👉 findest du hier meine aktuellen <a href="https://kreative-schreiberei.de/kreative-kurse/encouraged-writing-angebote/">Angebote</a>.<br></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Epische Romane schreiben leicht gemacht: 7 praktische Tipps für Einsteiger</title>
		<link>https://kreative-schreiberei.de/epische-romane-schreiben-leicht-gemacht/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Martina]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Sep 2025 15:45:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://kreative-schreiberei.de/?p=3769</guid>

					<description><![CDATA[<p>Epische Romane schreiben, das fasziniert viele: große Welten, lange Bögen, viele Figuren. Aber wie fängt man an, ohne sich sofort zu überfordern?👉 In meinem ultimativen Guide zum epischen Schreiben findest du die komplette Übersicht – und hier bekommst du die 7 wichtigsten Tipps, die dir den Einstieg leicht machen. 1. Prüfe, ob deine Geschichte wirklich...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<!-- content style : start --><style type="text/css" data-name="kubio-style"></style><!-- content style : end -->
<p>Epische Romane schreiben, das fasziniert viele: große Welten, lange Bögen, viele Figuren. Aber wie fängt man an, ohne sich sofort zu überfordern?<br>👉 In meinem<a href="https://kreative-schreiberei.de/ultimativer-guide-zum-schreiben-epischer-romane/"> ultimativen Guide zum epischen Schreiben</a> findest du die komplette Übersicht – und hier bekommst du die 7 wichtigsten Tipps, die dir den Einstieg leicht machen.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">1. Prüfe, ob deine Geschichte wirklich episch sein muss</h3>



<p>Nicht jede Idee braucht tausend Seiten. Manchmal reicht ein normaler Roman völlig aus. Aber wenn deine Geschichte von selbst wächst, Figuren mehr Raum fordern und Themen größer werden – dann trau dich. Go for it!</p>


<div class="wp-block-image is-style-rounded">
<figure class="aligncenter size-full has-custom-border"><img decoding="async" width="600" height="450" src="https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2025/09/1-3.png" alt="" class="has-border-color wp-image-3783" style="border-color:rgba(var(--kubio-color-5), 1);border-width:15px;border-radius:100px" srcset="https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2025/09/1-3.png 600w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2025/09/1-3-300x225.png 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption class="wp-element-caption">Es muss nicht immer episch sein &#8211; auch ein schmaler Roman kann beeindrucken.</figcaption></figure>
</div>


<p class="has-kubio-color-1-color has-kubio-color-5-background-color has-text-color has-background has-link-color wp-elements-4ebdbd1ff9ea3c190c939616cd2c89dc">📜 <strong>Einblicke aus Eloan – meine ganz persönlichen Erfahrungen</strong><br>Als ich mit <em>Ansgar von Briant</em> anfing, war ein einzelnes Buch geplant. Handlich, überschaubar. Heute sind es drei Bände – einfach, weil die Geschichte immer größer wurde. Hätte ich aber gleich an drei Bände gedacht, hätte ich vermutlich nie angefangen, denn dann hätte mich der Mut verlassen.<br></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">2. Fang klein an – mit wenigen Figuren</h3>



<p>Du musst nicht mit sieben Hauptfiguren und fünfzehn Perspektiven starten. Beginne mit einem Helden, einem Gegenspieler und vielleicht einer Figur, die Schutz oder Unterstützung braucht. Alles Weitere wächst ganz von allein.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full has-custom-border"><img decoding="async" width="600" height="450" src="https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2025/09/4-3.png" alt="" class="has-border-color has-kubio-color-5-border-color wp-image-3786" style="border-width:10px;border-radius:100px" srcset="https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2025/09/4-3.png 600w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2025/09/4-3-300x225.png 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption class="wp-element-caption">Fang klein an: Auch mit vier Figuren kann das Beziehungsgeflecht schon komplex werden.</figcaption></figure>
</div>


<p class="has-kubio-color-1-color has-kubio-color-5-background-color has-text-color has-background has-link-color wp-elements-6b36c1c8c6467d88f6efc1ed573028d6">📜 <strong>Einblicke aus Eloan – meine ganz persönlichen Erfahrungen</strong><br>Ich habe angefangen mit einer einzigen Perspektive: Ansgar. Dazu als Hauptfiguren Wolfhard, Liriene, Katharina und Gegenspieler Walter – das war’s. Erst später ist die Geschichte explodiert, bis ich heute mehr als 15 Perspektiven jongliere. </p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">3. Hör auf deine Figuren</h3>



<p>Frag sie, was sie wollen, wo ihre Schwächen liegen, was sie antreibt. Lass ihre Entscheidungen die Handlung lenken. Wenn deine Figur innerlich „Nein“ ruft, zwing sie nicht – sonst wirkt die Geschichte unlogisch.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full has-custom-border"><img loading="lazy" decoding="async" width="600" height="450" src="https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2025/09/3-3.png" alt="" class="wp-image-3785" style="border-style:none;border-width:0px;border-radius:100px" srcset="https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2025/09/3-3.png 600w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2025/09/3-3-300x225.png 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption class="wp-element-caption">Hör auf deine Figuren, sonst gefährdest du die innere Logik.</figcaption></figure>
</div>


<p class="has-kubio-color-1-color has-kubio-color-5-background-color has-text-color has-background has-link-color wp-elements-82a31a0e798a8419a4ff751559ba61f8">📜 <strong>Einblicke aus Eloan – meine ganz persönlichen Erfahrungen</strong><br>Es gab Szenen, die wollte ich unbedingt so haben – aber meine Figur hat innerlich „No way!“ gesagt. Dann habe ich so lange überlegt, bis ich einen Weg fand, die Handlung logisch und mit ihrer inneren Wahrheit weiterzuführen.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">4. Hab keine Angst vorm Papierkorb</h3>



<p>Manchmal muss man drei Schritte zurückgehen. Ganze Abschnitte zu verwerfen, ist kein Scheitern – oft wird die Geschichte dadurch klarer und stärker. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full has-custom-border"><img loading="lazy" decoding="async" width="600" height="450" src="https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2025/09/2-3.png" alt="" class="has-border-color wp-image-3784" style="border-color:rgba(var(--kubio-color-5), 1);border-width:15px;border-radius:100px" srcset="https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2025/09/2-3.png 600w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2025/09/2-3-300x225.png 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption class="wp-element-caption">Textstellen im Müll landen zu lassen, ist nicht einfach, aber oft nötig. &#8222;Kill your darlings!&#8220;, wIe Steven King sagt.</figcaption></figure>
</div>


<p class="has-kubio-color-1-color has-kubio-color-5-background-color has-text-color has-background has-link-color wp-elements-7ea63cde6781140bd430f60d8b9a5ab3"> 📜 <strong>Einblicke aus Eloan – meine ganz persönlichen Erfahrungen</strong><br>In Band 1 habe ich rund 100 Seiten gestrichen, weil mir klar wurde: Der Bösewicht hätte die Lücke sofort ausgenutzt. Das tat weh – aber es machte die Geschichte besser und glaubwürdiger.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">5. Behalte den Überblick</h3>



<p>Zeitleisten, Karten, Notizen – all das hilft, deine Geschichte logisch und nachvollziehbar zu halten. Denk daran: Flüsse verzweigen sich nicht, Reisen dauern im Mittelalter Tage, nicht Stunden. Chronologie ist dein bester Freund.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full has-custom-border"><img loading="lazy" decoding="async" width="600" height="450" src="https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2025/09/5-3.png" alt="" class="wp-image-3787" style="border-radius:100px" srcset="https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2025/09/5-3.png 600w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2025/09/5-3-300x225.png 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption class="wp-element-caption">Timelines (Zeitleisten), Notizen auf Post-its, Karteikarten, Computerprogramme wie Plottr &#8211; alles, was dir hilft, den Überblick zu bewahren, ist gut.</figcaption></figure>
</div>


<p class="has-kubio-color-1-color has-kubio-color-5-background-color has-text-color has-background has-link-color wp-elements-f9640350a7226fb12f2b808a902cc3a7">📜 <strong>Einblicke aus Eloan – meine ganz persönlichen Erfahrungen</strong><br>Gerade in mittelalterlichen Settings ist es entscheidend, die Entfernungen und Wegezeiten im Blick zu behalten. Mir hilft eine Karte mit Entfernungen und eine Timeline, auch wenn ich die Geschichte später nicht chronologisch erzähle. Als weitere Gedankenstütze nutze ich Plottr mit einer Charakterdatenbank und scrivener hilft mir meine Szenen und Kapitel zu strukturieren.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">6. Schreib in kleinen Happen</h3>



<p>Epische Romane schreibt man nicht in sechs Wochen. Besser sind viele kleine Einheiten – eine Viertel- oder halbe Stunde am Tag, fast täglich. So bleibst du im Stoff, ohne dich zu überfordern. Kontinuität schlägt Mammutsessions.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full has-custom-border"><img loading="lazy" decoding="async" width="600" height="450" src="https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2025/09/Design-ohne-Titel114.png" alt="" class="wp-image-3804" style="border-radius:100px" srcset="https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2025/09/Design-ohne-Titel114.png 600w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2025/09/Design-ohne-Titel114-300x225.png 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption class="wp-element-caption">Setz dir einen Timer und dann schreib &#8211; 15 Minuten oder 25, ganz egal,  mach es überschaubbar und nimm dir die Zeit regelmäßig.</figcaption></figure>
</div>


<p class="has-kubio-color-1-color has-kubio-color-5-background-color has-text-color has-background has-link-color wp-elements-0b0845ecd97e1cf157ec77994cb23a90">📜 <strong>Einblicke aus Eloan – meine ganz persönlichen Erfahrungen</strong><br>Ich habe für Band 1 dreieinhalb Jahre gebraucht. Heute schreibe ich an fast allen Tagen außer sonntags – manchmal nur 15 Minuten. Aber genau diese kleinen Häppchen halten mich im Stoff. Es sei denn, ich mache offiziell Urlaubspause, so wie jetzt, wo das Buch beim Lektor ist.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">7. Such dir Unterstützung</h3>



<p class="has-kubio-color-5-color has-text-color has-link-color wp-elements-a203f6a3081b212eee18fbbddbf4d4c6">Epik ist kein Alleingang. Vernetze dich, finde Schreibgruppen oder Testleser:innen. Ein großes Projekt braucht Rückhalt und Feedback – besonders am Anfang.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full has-custom-border"><img loading="lazy" decoding="async" width="600" height="450" src="https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2025/09/7-3.png" alt="" class="wp-image-3789" style="border-width:26px;border-radius:100px" srcset="https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2025/09/7-3.png 600w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2025/09/7-3-300x225.png 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption class="wp-element-caption">Gemeinsam schreiben, macht nicht nur mehr Spaß, es hilft auch bei Durchhängern, die Motivation wieder zu finden.</figcaption></figure>
</div>


<p class="has-kubio-color-1-color has-kubio-color-5-background-color has-text-color has-background has-link-color wp-elements-b9d0c9d603c848b65ad36b902cab7c44">📜 <strong>Einblicke aus Eloan – meine ganz persönlichen Erfahrungen</strong><br>Ohne meine Testleser:innen und den Austausch mit anderen Autor:innen hätte ich längst aufgegeben. Ein Projekt dieser Größe trägt man nicht allein.</p>



<p>👉 Genau deshalb biete ich selbst Schreibgruppen und Kurse an: damit du erlebst, wie wertvoll es ist, gemeinsam dranzubleiben.<br></p>



<div class="wp-block-group has-kubio-color-4-color has-kubio-color-5-background-color has-text-color has-background has-link-color wp-elements-258e476e082df088117a9a4e435e0d87" style="border-width:10px;border-radius:67px"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained">
<h4 class="wp-block-heading has-kubio-color-3-color has-kubio-color-5-background-color has-text-color has-background has-link-color wp-elements-ab04fe63342162424a5f2d015fcbd33d" style="padding-top:var(--wp--preset--spacing--30);padding-right:var(--wp--preset--spacing--30);padding-bottom:var(--wp--preset--spacing--30);padding-left:var(--wp--preset--spacing--30)">Lust auf mehr Epik? Schreib mit mir!</h4>



<p class="has-kubio-color-1-color has-text-color has-link-color wp-elements-17816f821c3dda61f1c9e21b458251d9">🤝 Komm in meine Schreibkurse und erlebe Gemeinschaft &amp; Motivation.<br>✨ Hol dir meinen Newsletter mit Inspiration &amp; Schreibimpulsen.</p>



<p class="has-kubio-color-1-color has-text-color has-link-color wp-elements-2c0fa9b60d30f4cb3ea451b74e33bd08">👉 <a href="http://schreibschnuppen-to-go-45603.getresponsewebsite.com">Newsletter abonnieren</a><br>👉 <a href="http://kreative-schreiberei.de/angebote">Schreibkurs finden</a><br>👉Oder kontaktier mich direkt unter info@kreative-schreiberei.de</p>



<p class="has-kubio-color-1-color has-text-color has-link-color wp-elements-42466e337d4d12310d78d754583a0504">Ich freu mich auf dich und deine Geschichte.</p>



<p></p>
</div></div>



<p>🔗 Und falls du tiefer eintauchen willst: Lies hier den ganzen Artikel →<a href="https://kreative-schreiberei.de/ultimativer-guide-zum-schreiben-epischer-romane/"> Der ultimative Guide zum epischen Schreiben</a></p>



<p></p>
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		<title>Schritt-für-Schritt-Anleitung: Fantasykarte zeichnen leicht gemacht</title>
		<link>https://kreative-schreiberei.de/anleitung-zeichne-deine-fantasy-landkarte/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Martina]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Sep 2025 15:44:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Landkarte ist weit mehr als ein hübsches Extra: Sie ist ein Werkzeug, um deine Geschichte konsistent zu erzählen. Sie hilft dir, Reisedauern im Blick zu behalten, logische Grenzen zu ziehen und deine Welt lebendig zu machen. WIe du ganz einfach, Schritt für Schritt eine hilfreiche und konsistente Fantasykarte zeichnen annst erkläre ich dir hier....</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://kreative-schreiberei.de/anleitung-zeichne-deine-fantasy-landkarte/">Schritt-für-Schritt-Anleitung: Fantasykarte zeichnen leicht gemacht</a> erschien zuerst auf <a href="https://kreative-schreiberei.de">Kreative-Schreiberei</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<!-- content style : start --><style type="text/css" data-name="kubio-style">#kubio .style-UXgz2Xo-M-outer{text-align:center;}#kubio .style-RYZVOyKIH-outer{text-align:center;}#kubio .style-AOfjNIE5g-outer{text-align:center;}#kubio .style-GE5Zwyv-K-outer{text-align:center;}#kubio .style-oQz2QI4J_-outer{text-align:center;}#kubio .style-ZgSTGWKD8-outer{text-align:center;}#kubio .style-3XS27LZuj-outer{text-align:center;}#kubio .style-BEXVvuKcY-outer{text-align:center;}#kubio .style-EO_K1dagq-outer{text-align:center;}#kubio .style-9ydlqSJ3L-outer{text-align:none;}</style><!-- content style : end -->
<p>Eine Landkarte ist weit mehr als ein hübsches Extra: Sie ist ein Werkzeug, um deine Geschichte konsistent zu erzählen. Sie hilft dir, Reisedauern im Blick zu behalten, logische Grenzen zu ziehen und deine Welt lebendig zu machen. WIe du ganz einfach, Schritt für Schritt eine hilfreiche und konsistente Fantasykarte zeichnen annst erkläre ich dir hier.</p>



<p>Ganz ehrlich: Ohne meine Karte wäre ich verloren gewesen. Wie lange reitet Ansgar vom Witthof bis zur Taverne? Wie viele Tage dauert die Reise über die Berge? Und wie weit ist es eigentlich nach Ramaria? Ohne Karte wäre das ein Ratespiel gewesen – und die Reise hätte mal einen Tag, mal eine Woche gedauert.</p>



<p>Auch die Frage, welche Landstriche man berührt, wenn man von A nach B reist, lässt sich nur mit Karte zuverlässig beantworten. So eine Übersicht entlastet dein Gedächtnis enorm – und das ist bei einem großen Schreibprojekt Gold wert.</p>



<p>👉 Was du brauchst, um loszulegen:<br></p>


<figure class="wp-block wp-block-kubio-image  position-relative wp-block-kubio-image__outer style-UXgz2Xo-M-outer size-full align-items-center" data-kubio="kubio/image"><div class="position-relative wp-block-kubio-image__captionContainer style-UXgz2Xo-M-captionContainer "><div class="position-relative wp-block-kubio-image__frameContainer style-UXgz2Xo-M-frameContainer "><img loading="lazy" decoding="async" width="600" height="450" class="position-relative wp-block-kubio-image__image style-UXgz2Xo-M-image  d-flex wp-image-3823" alt="" src="https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2025/09/9-3.png" srcset="https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2025/09/9-3.png 600w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2025/09/9-3-300x225.png 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></div><figcaption class="position-relative wp-block-kubio-image__caption style-UXgz2Xo-M-caption ">Papier, Stifte, Spitzer und ein Radiergummi, mehr braucht es nicht.</figcaption></div></figure>


<p>In dieser Anleitung zeige ich dir, wie du mit Bleistift, Radiergummi und Feinliner in wenigen Schritten deine erste Fantasykarte zeichnen kannst – egal, ob für einen epischen Roman oder eine kleine Abenteuergeschichte..</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Königreiche und Machtbereiche skizzieren</h2>



<p>Beginne grob: Kreise oder Ovale für die verschiedenen Reiche.<br>Frag dich:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wer grenzt an wen?</li>



<li>Wo gibt es Bündnisse oder Feindschaften?</li>



<li>Welche Länder sind groß und mächtig, welche klein und eingeengt?</li>
</ul>



<p></p>


<figure class="wp-block wp-block-kubio-image  position-relative wp-block-kubio-image__outer style-RYZVOyKIH-outer style-local-1-outer size-full align-items-center" data-kubio="kubio/image"><div class="position-relative wp-block-kubio-image__captionContainer style-RYZVOyKIH-captionContainer style-local-1-captionContainer"><div class="position-relative wp-block-kubio-image__frameContainer style-RYZVOyKIH-frameContainer style-local-1-frameContainer"><img loading="lazy" decoding="async" width="600" height="450" class="position-relative wp-block-kubio-image__image style-RYZVOyKIH-image style-local-1-image d-flex wp-image-3824" alt="" src="https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2025/09/10-2.png" srcset="https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2025/09/10-2.png 600w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2025/09/10-2-300x225.png 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></div><figcaption class="position-relative wp-block-kubio-image__caption style-RYZVOyKIH-caption style-local-1-caption">Vier Machtbereiche und ein wichtiges Lehensgebiet innerhalb eines der Reiche</figcaption></div></figure>


<p>💡 Schon bei dieser Skizze entstehen Geschichten.<br>In meiner Welt gibt es zum Beispiel <strong>Keon</strong>, ein eingeschlossenes Land ohne Zugang zum Meer. Ein immenser Nachteil – und genau das will König Walter von Keon um jeden Preis ändern. Auch solche politischen Spannungen lassen sich auf der Karte sichtbar machen.</p>



<p>Oder nimm <strong>Adralgar</strong>: ein Bergland, so abgeschieden, dass Botschaften dort immer erst sehr spät eintreffen. Schon beim Zeichnen wurde mir klar: Was im Zentrum des Reiches geschieht, erfährt Adralgar viel später – und das beeinflusst natürlich auch die Handlung.</p>



<p>👉 Deine Karte ist also nicht nur Geografie, sondern der Nährboden für Konflikte und Intrigen.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Küstenlinie einzeichnen</h2>



<p>Aus einfachen Kreisen wird jetzt eine Welt: Zeichne gezackte, unregelmäßige Linien für die Küsten.<br>Tipp: Gerade Striche wirken künstlich – Buchten, Halbinseln und Inselketten dagegen machen deine Karte lebendig.</p>



<p></p>


<figure class="wp-block wp-block-kubio-image  position-relative wp-block-kubio-image__outer style-AOfjNIE5g-outer style-local-2-outer size-full align-items-center" data-kubio="kubio/image"><div class="position-relative wp-block-kubio-image__captionContainer style-AOfjNIE5g-captionContainer style-local-2-captionContainer"><div class="position-relative wp-block-kubio-image__frameContainer style-AOfjNIE5g-frameContainer style-local-2-frameContainer"><img loading="lazy" decoding="async" width="600" height="450" class="position-relative wp-block-kubio-image__image style-AOfjNIE5g-image style-local-2-image d-flex wp-image-3825" alt="" src="https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2025/09/11-2.png" srcset="https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2025/09/11-2.png 600w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2025/09/11-2-300x225.png 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></div><figcaption class="position-relative wp-block-kubio-image__caption style-AOfjNIE5g-caption style-local-2-caption">Küstenlinie einzeichnen</figcaption></div></figure>


<p>In meiner Karte hat sich später gezeigt: <strong>Eloan</strong> bekam markante Steilküsten, während in <strong>Ramaria</strong> breite Sandstrände entstanden. Solche Eigenheiten habe ich nicht von Anfang an geplant, sondern sie ergaben sich erst, als ich genauer überlegte, wie das Land wirkt und wie die Menschen dort leben. An Eloans Steilküste stehen später sogar drei Burgen – aber dazu gleich mehr.</p>



<p>👉 Fantasykarte zeichnen Spezial-Tipp: Schau dir reale Karten an. Selten sind Küsten glatt. Sie fransen aus, das Meer frisst sich ein, Flüsse bilden Deltas. Schon beim Zeichnen merkst du: Wo könnte eine Hauptstadt am Meer liegen? Wo ist eine Bucht, die sich perfekt für eine Seeschlacht eignet?</p>



<div class="wp-block-group has-kubio-color-3-color has-kubio-color-5-background-color has-text-color has-background has-link-color wp-elements-cf647c1a0f4a63c098f01ed34fdbf320" style="border-width:10px;border-radius:67px"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained">
<h4 class="wp-block-heading has-kubio-color-3-color has-kubio-color-5-background-color has-text-color has-background has-link-color wp-elements-bf112516c19e5a8dd6f1980fddefe868" style="padding-top:var(--wp--preset--spacing--30);padding-right:var(--wp--preset--spacing--30);padding-bottom:var(--wp--preset--spacing--30);padding-left:var(--wp--preset--spacing--30)">💡 <strong>ProTipp: Radieren für Klarheit</strong></h4>



<p class="has-kubio-color-1-color has-text-color has-link-color wp-elements-9d5094c4d9993049c4157b9c9a71c93f">Radiere die grob eingezeichneten Königreiche jetzt schon wieder vorsichtig aus, damit sie später deine Karte nicht stören. Die Bleistiftabdrücke bleiben meist leicht sichtbar – so kannst du sie später bei Bedarf wieder einfügen. Pass auf, dass du das Blatt dabei nicht zerknitterst.</p>


<figure class="wp-block wp-block-kubio-image  position-relative wp-block-kubio-image__outer style-GE5Zwyv-K-outer style-local-3-outer size-full align-items-center" data-kubio="kubio/image"><div class="position-relative wp-block-kubio-image__captionContainer style-GE5Zwyv-K-captionContainer style-local-3-captionContainer"><div class="position-relative wp-block-kubio-image__frameContainer style-GE5Zwyv-K-frameContainer style-local-3-frameContainer"><img loading="lazy" decoding="async" width="600" height="450" class="position-relative wp-block-kubio-image__image style-GE5Zwyv-K-image style-local-3-image d-flex wp-image-3826" alt="" src="https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2025/09/12.png" srcset="https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2025/09/12.png 600w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2025/09/12-300x225.png 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></div><figcaption class="position-relative wp-block-kubio-image__caption style-GE5Zwyv-K-caption style-local-3-caption">Achtung, das gibt schnell Knitter</figcaption></div></figure>


<p class="has-kubio-color-1-color has-text-color has-link-color wp-elements-d16f122e354e8bb99190b7fcddac7549"></p>



<p></p>
</div></div>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Berge und Flüsse anlegen</h2>



<p>Hier entscheidet sich, wie glaubwürdig deine Welt wird.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Berge bilden Wetterscheiden und Barrieren. Sie verlaufen in Ketten, nicht wahllos.</li>



<li>Flüsse entspringen in den Bergen und fließen ins Meer. Sie verzweigen sich <strong>nicht</strong>, sondern laufen zusammen.</li>
</ul>



<p></p>


<figure class="wp-block wp-block-kubio-image  position-relative wp-block-kubio-image__outer style-oQz2QI4J_-outer style-local-4-outer size-full align-items-center" data-kubio="kubio/image"><div class="position-relative wp-block-kubio-image__captionContainer style-oQz2QI4J_-captionContainer style-local-4-captionContainer"><div class="position-relative wp-block-kubio-image__frameContainer style-oQz2QI4J_-frameContainer style-local-4-frameContainer"><img loading="lazy" decoding="async" width="600" height="450" class="position-relative wp-block-kubio-image__image style-oQz2QI4J_-image style-local-4-image d-flex wp-image-3827" alt="" src="https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2025/09/14.png" srcset="https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2025/09/14.png 600w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2025/09/14-300x225.png 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></div><figcaption class="position-relative wp-block-kubio-image__caption style-oQz2QI4J_-caption style-local-4-caption">Berge als Bergketten oder Gebirge auf der Karte verteilen, denke dabei auch strategisch.</figcaption></div></figure>

<figure class="wp-block wp-block-kubio-image  position-relative wp-block-kubio-image__outer style-ZgSTGWKD8-outer style-local-5-outer size-full align-items-center" data-kubio="kubio/image"><div class="position-relative wp-block-kubio-image__captionContainer style-ZgSTGWKD8-captionContainer style-local-5-captionContainer"><div class="position-relative wp-block-kubio-image__frameContainer style-ZgSTGWKD8-frameContainer style-local-5-frameContainer"><img loading="lazy" decoding="async" width="600" height="450" class="position-relative wp-block-kubio-image__image style-ZgSTGWKD8-image style-local-5-image d-flex wp-image-3828" alt="" src="https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2025/09/15-1.png" srcset="https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2025/09/15-1.png 600w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2025/09/15-1-300x225.png 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></div><figcaption class="position-relative wp-block-kubio-image__caption style-ZgSTGWKD8-caption style-local-5-caption">Flüsse aus den Bergen ins Meer fließen lassen.</figcaption></div></figure>


<p>In meiner Welt ist das besonders in <strong>Adralgar</strong> wichtig: ein Bergland, so abgeschieden, dass Botschaften dort erst sehr spät eintreffen. Von dort aus fließen Gebirgsflüsse, die schließlich zu einem großen Strom werden und ins Meer münden. Auch für <strong>Reisen</strong> ist das entscheidend: Über die Berge dauert es deutlich länger, als den Flusslauf zu nehmen.</p>



<p>👉 Achte beim Fantasykarte zeichnen darauf: Jeder Fluss und jedes Gebirge verändert die Möglichkeiten deiner Figuren. Ein Pass kann ein Nadelöhr sein, ein Fluss eine Lebensader – oder ein Hindernis, das über Krieg und Frieden entscheidet.</p>



<p>⚠️ Ein häufiger Fehler im Weltenbau: Flüsse, die mitten im Nirgendwo plötzlich enden oder die in mehrere Richtungen „auseinanderlaufen“. Natur funktioniert anders – halte dich an die Logik.</p>



<div class="wp-block-group has-kubio-color-3-color has-kubio-color-5-background-color has-text-color has-background has-link-color wp-elements-0c3358e9309d33810822c7a0f3010be6" style="border-width:10px;border-radius:67px"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained">
<h4 class="wp-block-heading has-kubio-color-3-color has-kubio-color-5-background-color has-text-color has-background has-link-color wp-elements-34d606bccaef5b76b89f720464d3f72f" style="padding-top:var(--wp--preset--spacing--30);padding-right:var(--wp--preset--spacing--30);padding-bottom:var(--wp--preset--spacing--30);padding-left:var(--wp--preset--spacing--30)">📸 <strong>ProTipp: Karte sichern, bevor du weiterzeichnest</strong></h4>



<p class="has-kubio-color-1-color has-text-color has-link-color wp-elements-04f7dc82d7443a34cd969fc0f7b52eee">Scanne oder fotografiere deine Karte an diesem Punkt, bevor du wichtige Details wie Städte oder Burgen ergänzt. So kannst du sie bei Bedarf mehrfach ausdrucken und verschiedene Versionen ausprobieren – das spart dir viel Radierarbeit! Es lohnt sich, kann ich dir aus eigener Erfahrung sagen.</p>



<p></p>



<p></p>
</div></div>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Städte, Burgen und Dörfer platzieren</h2>



<p>Ohne Wasser keine Zivilisation. Deine Fantasykarte wird vollständig, wenn du Orte an den passenden Stellen einzeichnest:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Städte entstehen an Flüssen, Seen oder an der Küste.</li>



<li>Burgen stehen strategisch: an Flussübergängen, Pässen, Handelsstraßen oder Meeresengen oder auf Bergen, die das Land beherrschen.</li>



<li>Dörfer siedeln sich dort an, wo Felder bestellt oder Wälder genutzt werden können.</li>
</ul>



<p></p>


<figure class="wp-block wp-block-kubio-image  position-relative wp-block-kubio-image__outer style-3XS27LZuj-outer style-local-6-outer size-full align-items-center" data-kubio="kubio/image"><div class="position-relative wp-block-kubio-image__captionContainer style-3XS27LZuj-captionContainer style-local-6-captionContainer"><div class="position-relative wp-block-kubio-image__frameContainer style-3XS27LZuj-frameContainer style-local-6-frameContainer"><img loading="lazy" decoding="async" width="600" height="450" class="position-relative wp-block-kubio-image__image style-3XS27LZuj-image style-local-6-image d-flex wp-image-3831" alt="" src="https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2025/09/16-1.png" srcset="https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2025/09/16-1.png 600w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2025/09/16-1-300x225.png 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></div><figcaption class="position-relative wp-block-kubio-image__caption style-3XS27LZuj-caption style-local-6-caption">Zeichne an geeigneten Stellen deine Städte, Burgen oder Dörfer ein</figcaption></div></figure>


<p>In <strong>Eloan</strong> habe ich gleich drei Burgen an der Steilküste gesetzt – jede kontrolliert einen wichtigen Abschnitt und wacht über die Handelswege am Meer. Ganz anders in <strong>Adralgar</strong>: Dort thront die Königsburg im Talkessel, geschützt durch Berge und schwer zugänglich für Feinde.</p>



<p>Auf meiner Karte habe ich nur wenige Städte und fast keine Dörfer oder Gehöfte eingezeichnet – der Übersichtlichkeit wegen. Aber wenn du schon weißt, dass ein Dorf oder Gehöft später wichtig wird, zeichne es ein.</p>



<p>💡 Bei mir kam das Fantasykarte zeichnen <strong>vor der Geschichte</strong>. Ich wusste kaum etwas, außer dass es Reiche geben würde. Doch allein die Karte hat die Handlung geprägt: Wege, Reisedauern, Burgen und Grenzen beeinflussten, wie sich die Figuren bewegten und wo Konflikte aufbrachen.</p>



<p>👉 Überleg: Wer schützt wen? Welche Handelsrouten sind entscheidend? Eine Burg mitten im Nichts wirkt unglaubwürdig – es sei denn, sie hütet ein Geheimnis.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Wälder, Wiesen und besondere Details einfügen</h2>



<p>Jetzt bekommt deine Karte Charakter:Eine Karte wirkt erst lebendig, wenn sie Landschaft und Eigenheiten zeigt.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Besondere Landschaften</strong> geben deiner Welt ein unverwechselbares Gesicht: Sümpfe, Steppen, Lavafelder, ewiges Eis.</li>



<li><strong>Wälder</strong> wachsen in fruchtbaren Regionen, oft in der Nähe von Flüssen.</li>



<li><strong>Wiesen und Felder</strong> liegen rund um Dörfer und Städte – sie sichern die Versorgung..</li>



<li><strong>Wüsten</strong> entstehen durch Gebirgszüge, die Regen abhalten.</li>



<li><strong>Seen</strong> liegen meist in Bergtälern oder alten Flussbetten.</li>
</ul>



<p></p>


<figure class="wp-block wp-block-kubio-image  position-relative wp-block-kubio-image__outer style-BEXVvuKcY-outer style-local-7-outer size-full align-items-center" data-kubio="kubio/image"><div class="position-relative wp-block-kubio-image__captionContainer style-BEXVvuKcY-captionContainer style-local-7-captionContainer"><div class="position-relative wp-block-kubio-image__frameContainer style-BEXVvuKcY-frameContainer style-local-7-frameContainer"><img loading="lazy" decoding="async" width="600" height="450" class="position-relative wp-block-kubio-image__image style-BEXVvuKcY-image style-local-7-image d-flex wp-image-3832" alt="" src="https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2025/09/17-1.png" srcset="https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2025/09/17-1.png 600w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2025/09/17-1-300x225.png 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></div><figcaption class="position-relative wp-block-kubio-image__caption style-BEXVvuKcY-caption style-local-7-caption">Hier fügst du Landschaftsdetails hinzu, Wälder, Seen, besondere Orte</figcaption></div></figure>


<p>In <strong>Keon</strong> habe ich die Schwertgraswiesen angelegt – eine weite, gefährliche Ebene voller scharfkantiger Halme, die an Messer erinnern. Sie prägen die Härte der Region und erklären, warum die Bewohner so widerstandsfähig sind.</p>



<p>Auch kleine Details können Welten formen: ein „Verlorener Wald“, in dem sich Reisende verirren, eine einsame Klippe als Kultstätte oder ein fruchtbares Tal, das umkämpft ist. Solche Orte geben dir nicht nur spannende Schauplätze, sondern oft auch neue Ideen für Handlung und Konflikte.</p>



<p>👉 Überleg: Welche Landschaft prägt dein Land am stärksten? Und welche Geschichten entstehen daraus?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Karte finalisieren</h2>



<p>Mit einem schwarzen Fineliner kannst du nun alle Linien, die du endgültig behalten willst, noch einmal nachzeichnen, damit sie besser zu erkennen sind.</p>



<p></p>


<figure class="wp-block wp-block-kubio-image  position-relative wp-block-kubio-image__outer style-EO_K1dagq-outer style-local-8-outer size-full align-items-center" data-kubio="kubio/image"><div class="position-relative wp-block-kubio-image__captionContainer style-EO_K1dagq-captionContainer style-local-8-captionContainer"><div class="position-relative wp-block-kubio-image__frameContainer style-EO_K1dagq-frameContainer style-local-8-frameContainer"><img loading="lazy" decoding="async" width="600" height="450" class="position-relative wp-block-kubio-image__image style-EO_K1dagq-image style-local-8-image d-flex wp-image-3833" alt="" src="https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2025/09/18-1.png" srcset="https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2025/09/18-1.png 600w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2025/09/18-1-300x225.png 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></div><figcaption class="position-relative wp-block-kubio-image__caption style-EO_K1dagq-caption style-local-8-caption">Finale Version der Karte</figcaption></div></figure>


<h2 class="wp-block-heading">Zum Schluss noch ein Blick in meine eigene Welt <br></h2>



<p>Aus ersten Strichen wurde die Karte von Eloan. Die Karte von Eloan entstand genau so, wie ich es hier beschrieben habe – aus Kringeln und Kreisen, zackigen Küsten und einer einfachen Skizze. Aus dieser von mir handgezeichneten Karte hat Martina Nowak (<a href="https://illustrierte-landkarten.de/">Illustrierte-landkarten</a>) dann dieses Kunstwerk geschaffen, indem sie ihr Ausdruck und Detailtiefe verliehen hat.</p>


<figure class="wp-block wp-block-kubio-image  position-relative wp-block-kubio-image__outer style-9ydlqSJ3L-outer style-local-9-outer size-full align-items-none" data-kubio="kubio/image"><div class="position-relative wp-block-kubio-image__captionContainer style-9ydlqSJ3L-captionContainer style-local-9-captionContainer"><div class="position-relative wp-block-kubio-image__frameContainer style-9ydlqSJ3L-frameContainer style-local-9-frameContainer"><img loading="lazy" decoding="async" width="2481" height="1749" class="position-relative wp-block-kubio-image__image style-9ydlqSJ3L-image style-local-9-image d-flex wp-image-1408" alt="" src="https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2024/08/Landkarte_Ansgar-von-Briant-rotated-e1723218489958.jpg" srcset="https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2024/08/Landkarte_Ansgar-von-Briant-rotated-e1723218489958.jpg 2481w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2024/08/Landkarte_Ansgar-von-Briant-rotated-e1723218489958-300x211.jpg 300w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2024/08/Landkarte_Ansgar-von-Briant-rotated-e1723218489958-1024x722.jpg 1024w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2024/08/Landkarte_Ansgar-von-Briant-rotated-e1723218489958-768x541.jpg 768w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2024/08/Landkarte_Ansgar-von-Briant-rotated-e1723218489958-1536x1083.jpg 1536w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2024/08/Landkarte_Ansgar-von-Briant-rotated-e1723218489958-2048x1444.jpg 2048w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2024/08/Landkarte_Ansgar-von-Briant-rotated-e1723218489958-1140x804.jpg 1140w" sizes="(max-width: 2481px) 100vw, 2481px" /></div><figcaption class="position-relative wp-block-kubio-image__caption style-9ydlqSJ3L-caption style-local-9-caption">Karte von Eloan und den angrenzenden Königreichen, abgedruckt in &#8222;Ansgar von Briant &#8211; Der Freund des Königs&#8220;</figcaption></div></figure>


<p>Die finale Karte von Eloan: Aus meiner einfachen Bleistiftskizze ist durch die Arbeit einer Illustratorin dieses detaillierte Schmuckstück entstanden. Ein gutes Beispiel dafür, wie aus ersten Strichen eine ganze Welt wachsen kann. Jedes Mal, wenn ich sie anschaue, spüre ich die Geschichten, die darin verborgen sind – und bin dankbar, dass meine Welt so sichtbar Gestalt bekommen hat.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Deine Karte als lebendiges Werkzeug</h2>



<p>Deine erste Fantasykarte muss kein Kunstwerk sein. Wichtig ist: Sie gibt dir Orientierung.<br>Mit ihr behältst du Entfernungen im Blick, machst deine Welt nachvollziehbar und eröffnest dir selbst neue Ideen.</p>



<p>👉 Mein Tipp: Zeichne erst, feile später. Wenn deine Geschichte gewachsen ist, kannst du eine Illustratorin beauftragen, aus deiner Skizze ein Schmuckstück für dein Buch zu machen.</p>



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		<title>Episches Schreiben: Der ultimative Guide für große Romane &#038; Trilogien</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Martina]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Sep 2025 15:43:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Epik]]></category>
		<category><![CDATA[Epische Romane]]></category>
		<category><![CDATA[episches Schreiben]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Drei Bände. Über 500.000 Wörter. Episches Schreiben in seiner wildesten Form – eine Geschichte, die sich nicht aufhalten ließ – und ich mittendrin.Als ich mit Ansgar von Briant anfing, dachte ich an ein einzelnes Buch. Nicht mal besonders dick. Doch Kapitel für Kapitel wuchs das Projekt. Figuren verlangten Raum, Konflikte weiteten sich aus, neue Schauplätze...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<!-- content style : start --><style type="text/css" data-name="kubio-style">#kubio .style-UXgz2Xo-M-outer{text-align:center;}#kubio .style-RYZVOyKIH-outer{text-align:center;}#kubio .style-AOfjNIE5g-outer{text-align:center;}#kubio .style-GE5Zwyv-K-outer{text-align:center;}#kubio .style-oQz2QI4J_-outer{text-align:center;}#kubio .style-ZgSTGWKD8-outer{text-align:center;}#kubio .style-3XS27LZuj-outer{text-align:center;}#kubio .style-BEXVvuKcY-outer{text-align:center;}#kubio .style-EO_K1dagq-outer{text-align:center;}#kubio .style-9ydlqSJ3L-outer{text-align:none;}</style><!-- content style : end -->
<p><strong>Drei Bände. Über 500.000 Wörter. Episches Schreiben in seiner wildesten Form – eine Geschichte, die sich nicht aufhalten ließ – und ich mittendrin.</strong><br>Als ich mit <em>Ansgar von Briant</em> anfing, dachte ich an ein einzelnes Buch. Nicht mal besonders dick. Doch Kapitel für Kapitel wuchs das Projekt. Figuren verlangten Raum, Konflikte weiteten sich aus, neue Schauplätze kamen hinzu. Was klein beginnen sollte, wurde größer als alles, was ich je geplant hatte. Am Ende werden es drei Bände sein, jeder dicker als ein normaler Roman.</p>



<p>Viele Autor:innen träumen davon, so groß zu erzählen. Gleichzeitig schreckt es ab: endlose Seiten, zahllose Figuren, ein Projekt, das dich jahrelang begleitet. Wie kann das gelingen? Was bedeutet es wirklich, episches Schreiben? Und worauf musst du dich einstellen, wenn du dich auf diesen Weg einlässt?</p>



<p>Genau darum geht es in diesem Artikel. Ich zeige dir, was episches Schreiben ausmacht – mit all seinen Chancen, Fallstricken und dem Mut, den es braucht, um eine Geschichte in ihrer ganzen Größe zuzulassen.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">1. Was bedeutet „episch“ im Schreiben?</h2>



<p>„Episch“ – das klingt nach Riesenbänden, Heldenepen und Fantasy-Schlachten. Nach <em>Herr der Ringe</em>, <em>Game of Thrones</em> oder anderen literarischen Mammutwerken.</p>



<p>Der Begriff stammt ursprünglich aus der Literaturwissenschaft: <em>Epos</em> bedeutet ein erzählendes Werk von besonderer <strong>Länge und Tragweite</strong>.</p>



<p>Aber was heißt das eigentlich für uns als Autor:innen? Wann ist ein Roman episch – und warum lohnt es sich, <strong>episch zu schreiben</strong>?</p>



<h3 class="wp-block-heading">Episch = großer Atem </h3>



<p>Ein epischer Roman trägt eine Geschichte, die größer ist als ein einzelnes Schicksal. Er erzählt nicht nur eine Liebesgeschichte oder ein Abenteuer – er <strong>öffnet ein Panorama</strong>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>mehrere Perspektiven,</li>



<li>weitreichende Konflikte,</li>



<li>ganze Gesellschaften und Systeme.</li>
</ul>



<p><strong>Episch bedeutet:</strong> Wir tauchen in eine Welt ein, die uns lange begleitet – facettenreich, vielschichtig und zu groß für ein schmales Buch</p>



<div class="wp-block-group has-kubio-color-3-color has-kubio-color-5-background-color has-text-color has-background has-link-color wp-elements-ab0bc8f47cdf6482976850ab3137f459" style="border-width:10px;border-radius:67px"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained">
<h4 class="wp-block-heading has-kubio-color-3-color has-text-color has-link-color wp-elements-2e6891ff13460533a4a069d060a84aea" style="padding-top:var(--wp--preset--spacing--30);padding-right:var(--wp--preset--spacing--30);padding-bottom:var(--wp--preset--spacing--30);padding-left:var(--wp--preset--spacing--30)"><strong>Pro-Tipp</strong>💡 </h4>



<p class="has-text-align-left has-kubio-color-1-color has-text-color has-link-color wp-elements-dd1bda6340aaff6d7eb997d081f0dc78" style="padding-top:var(--wp--preset--spacing--30);padding-right:var(--wp--preset--spacing--30);padding-bottom:var(--wp--preset--spacing--30);padding-left:var(--wp--preset--spacing--30)">Wenn du merkst, dass deine Geschichte wächst, obwohl du das gar nicht geplant hattest – <br>stopp sie nicht. Frag dich lieber:<br><em>Warum will sie mehr Raum?</em><br>Oft liegt dort der Kern deiner Epik: eine zweite Figur, ein versteckter Konflikt, ein größeres Thema, <br>das sich zeigen will.<br>Statt zu kürzen, nimm dir Zeit zum Zuhören.</p>



<p></p>
</div></div>



<h3 class="wp-block-heading">Nicht jeder Roman ist episch</h3>



<p>Natürlich können auch kürzere Romane tiefgründig sein.<br>Eine gute Novelle kann uns mitten ins Herz treffen – in nur 100 Seiten.</p>



<p>Aber: <strong>Epik braucht Weite.</strong></p>



<p>Das Epos spannt einen Bogen – über Zeit, Raum, Figuren, Themen.<br>Es lädt ein, sich in <strong>Figurenleben, Landschaften und Intrigen zu verlieren</strong>.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie lang ist ein epischer Roman?</h3>



<p>Es gibt keine feste Norm. Die folgenden Werte sind Orientierungen, die sich aus verschiedenen Branchenangaben ergeben (vgl. Reedsy, The Write Life, BoD Blog, Verena Glass).</p>



<p>📏 <strong>Normale Romane</strong>:<br>60.000–100.000 Wörter → ca. 200–350 Seiten</p>



<p>📏 <strong>Epische Einzelromane</strong>:<br>ab 120.000 Wörtern → ca. 400+ Seiten<br>150.000 Wörter → ca. 500–550 Seiten<br>200.000 Wörter → ca. 650–800 Seiten</p>



<p>📚 <strong>Reihenepik (Trilogien, Serien)</strong>:<br>300.000–800.000 Wörter insgesamt → ca. 1.000–2.600 Seiten</p>



<p>📝 Die genaue Seitenanzahl hängt natürlich vom Buchsatz ab – also von Schriftgröße, Zeilenabstand, Seitenrändern etc. Diese Werte geben dir aber eine gute Orientierung, besonders wenn du selbst planst, episch zu veröffentlichen.</p>



<p>Ein Blick in mein eigenes Bücherregal zeigt, wie groß epische Werke werden können: <strong>Rebecca Gablés Waringham-Saga</strong> umfasst inzwischen sieben Bände und erstreckt sich über mehrere Jahrhunderte (1193–1568). In meiner Ausgabe von <em>Das Lächeln der Fortuna</em> hat der erste Band <strong>11</strong>96 Seiten, <em>Der Palast der Meere</em> bringt es auf <strong>957</strong> Seiten. Diese Dimensionen liegen weit über den typischen Schwellen epischer Romane und verdeutlichen, wie episch auch deutschsprachige Literatur erzählt sein kann.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Meine eigene Erfahrung mit „episch“</h3>



<p>Eigentlich wollte ich gar keinen epischen Roman schreiben.<br><em>Ansgar von Briant</em> war als ein Band in normaler Länge geplant – handlich, überschaubar. So hatte ich es mir gedacht.</p>



<p>Doch die Geschichte wuchs.<br>Figuren verlangten Raum. Intrigen zogen Kreise. Symbolik und Schauplätze kamen hinzu.<br>Das Projekt „explodierte“.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Band 1</strong> brachte es am Ende – inklusive Danksagung und Verzeichnissen – auf rund <strong>230.000 Wörter</strong>.</li>



<li><strong>Band 2</strong> liegt aktuell bei <strong>157.817 Wörtern</strong> – und ist damit immer noch fast doppelt so lang wie ein klassischer Roman.</li>
</ul>



<p>Zuerst war das ein Problem. Ich fragte mich:<br>Warum kriege ich das nicht kompakter hin?<br>Warum entgleitet mir die Länge?</p>



<p>Heute weiß ich: Genau <em>darin</em> liegt die Epik.<br>Manche Geschichten <strong>wollen</strong> nicht klein sein.<br>Sie brauchen Weite. Tiefe. Raum zum Atmen.</p>



<p>Und genau das ist für mich der Kern des epischen Schreibens:<br><strong>Eine Geschichte in ihrer ganzen Größe zuzulassen.</strong></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">Für wen ist episches Schreiben geeignet?</h3>



<p>Episches Schreiben stellt gewisse Anforderungen – nicht an dein Talent, sondern an deine Haltung.</p>



<p>Ich habe am ersten Band von <em>Ansgar</em> <strong>dreieinhalb Jahre</strong> gearbeitet.<br>Band 2 geht jetzt – nach etwa <strong>15 Monaten</strong> – an den Lektor. Schon doppelt so schnell wie beim ersten.<br>Aber ohne <strong>Geduld</strong> und <strong>Ausdauer</strong> hätte ich zwischendrin längst aufgegeben.</p>



<p>Auch die <strong>Vision</strong> ist entscheidend.<br>Ohne ein klares Bild davon, worauf du mit deiner Geschichte hinauswillst, verlierst du dich irgendwann.<br>Ich muss wissen, wo ich hinwill – nicht jedes Detail, aber die Richtung.<br>Und auch eine Vision <em>über das Buch hinaus</em> hilft. Denn sie trägt, wenn der Schreiballtag schwerfällt.</p>



<p>Zu guter Letzt: Du musst <strong>gerne schreiben</strong>.<br>Wenn die Vorstellung, stundenlang am PC zu sitzen, für dich ein Graus ist, dann ist episches Schreiben vermutlich nichts für dich.<br>Denn auch wenn Plotten, Recherche und Worldbuilding dazugehören –<br>der größte Teil besteht aus: <strong>dranbleiben, schreiben, weiterschreiben</strong>.</p>



<h4 class="wp-block-heading">🛠️ Die 4 Dinge, die du für episches Schreiben brauchst:</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li>🕰️ <strong>Ausdauer</strong> – du wirst Monate, vielleicht Jahre daran arbeiten.</li>



<li>💎 <strong>Geduld</strong> – wie ein Diamant braucht deine Geschichte Zeit, um zu entstehen.</li>



<li>🎯 <strong>Vision</strong> – du brauchst eine Richtung, um dich nicht zu verzetteln.</li>



<li>🔥 <strong>Leidenschaft</strong> – sonst verlierst du dich auf halber Strecke.</li>
</ul>



<p>Wenn du diese vier Eigenschaften mitbringst, hast du alles, was du brauchst, um deine epische Geschichte Wirklichkeit werden zu lassen.</p>



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<h2 class="wp-block-heading">2. Die Bausteine epischer Geschichten</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Figuren mit Tiefe – Helden, Gegenspieler und Generationen</h3>



<p>Eine epische Geschichte lebt von ihren Figuren. Nicht nur die Heldin oder der Held, sondern ein ganzer <strong>Kosmos von Menschen</strong> trägt die Handlung. Für Ansgars Welt habe ich über Hundert Figuren erfunden, darunter natürlich auch Statisten, die nur einen kleinen Auftritt haben. </p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Hauptfiguren brauchen innere Konflikte, die groß genug sind, um viele Kapitel zu füllen.</li>



<li>Gegenspieler sind mehr als Bösewichte: Sie verkörpern Systeme, Intrigen, gesellschaftliche Strömungen.</li>



<li>Oft spannt Epik Generationenbögen: Eltern und Kinder, Mentor:innen und Schüler:innen, Verbündete, die in späteren Bänden zu Gegnern werden.</li>
</ul>



<p>Ich erzähle meine Geschichte aus mehr als 15 Blickwinkeln, weil einer allein gar nicht alles beschreiben kann, was passiert. Da ist nicht nur ein Antagonist, sondern mehrere Bösewichte, manche selbst tragische Figuren, die dem einen Oberbösewicht untertan sind. Und ja Walter von Keon verkörpert in meinem Buch das Böse schlechthin, er bringt ein ganzes Staatssystem mit und seine Intrige zieht Kreise.<br><br>👉 Epische Figuren müssen <strong>atmen dürfen</strong> – und das braucht Raum.</p>



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<h3 class="wp-block-heading">Konflikte von Tragweite – mehr als ein persönlicher Streit</h3>



<p>Episch wird es, wenn die Konflikte <strong>über Einzelschicksale hinausreichen</strong>.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Nicht nur: „Er liebt sie nicht zurück.“</li>



<li>Sondern: „Diese Liebe entscheidet über den Frieden zweier Reiche.“<br>Epische Konflikte verweben <strong>persönliches Drama</strong> mit <strong>gesellschaftlichen Folgen</strong>.<br>Das macht den Stoff schwerer – und gleichzeitig faszinierend.<br></li>
</ul>



<div class="wp-block-group has-kubio-color-3-color has-kubio-color-5-background-color has-text-color has-background has-link-color wp-elements-ae355bed7fb0b2e91487c2e3835b1a8e" style="border-width:10px;border-radius:67px"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained">
<h4 class="wp-block-heading has-kubio-color-3-color has-text-color has-link-color wp-elements-fff41dfac5c4d9aecf36364b033673fb" style="padding-top:var(--wp--preset--spacing--30);padding-right:var(--wp--preset--spacing--30);padding-bottom:var(--wp--preset--spacing--30);padding-left:var(--wp--preset--spacing--30)"><strong>Pro-Tipp</strong> 💡</h4>



<p class="has-text-align-left has-kubio-color-1-color has-text-color has-link-color wp-elements-60eb04caf043477e9f391ccb1e8abb76" style="padding-top:var(--wp--preset--spacing--30);padding-right:var(--wp--preset--spacing--30);padding-bottom:var(--wp--preset--spacing--30);padding-left:var(--wp--preset--spacing--30)">Wenn dein Konflikt auf der Stelle tritt, frag dich:<br><em>Wer wäre davon noch betroffen, wenn das hier schiefgeht?</em><br>Plötzlich wird aus einem Streit eine Revolution –<br>und dein Roman wächst ganz von selbst in die Epik hinein</p>



<p></p>
</div></div>



<p>So ging es mir auch: Eigentlich wollte ich die Geschichte eines Ritters erzählen und plötzlich weitete sich der Konflikt: Ansgars Famillie wurde in die Sache hineingezogen, die Intrige betraf nicht nur den RItter, sondern Freunde, Angehörige, das ganze Land. Letztlich hatte das weitreichende Folgen für mehrere Königreiche. Und schwupps, sind wir im Bereich Epik.</p>



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<h3 class="wp-block-heading">Welten mit Atmosphäre – Schauplätze, die Geschichten erzählen</h3>



<p>Epische Romane brauchen keine Magie, um <strong>größer als das Leben</strong> zu wirken. Die Orte selbst tragen die Geschichte.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Landschaften spiegeln innere Zustände (der Winterwald, die steinige Bergfestung, die weite Ebene).</li>



<li>Städte, Burgen, Dörfer sind nicht nur Kulisse, sondern Bühne für Machtspiele.</li>



<li>Atmosphärische Details (Geräusche, Gerüche, Farben) verankern die Größe im Erleben der Lesenden.</li>
</ul>



<p>👉 Wer in eine epische Geschichte eintaucht, soll das Gefühl haben, die Schauplätze atmen zu hören.</p>



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<h3 class="wp-block-heading">Symbole und Leitmotive – kleine Zeichen, große Wirkung</h3>



<p>Epik entsteht oft durch <strong>Wiederkehr</strong>: Symbole, die die Bände durchziehen.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ein Falke, der Freiheit bedeutet.</li>



<li>Ein Wolf, der Bedrohung und Macht in sich trägt.</li>



<li>Farben, Wappen, Gegenstände, die eine Geschichte „markieren“.</li>
</ul>



<p>Diese Leitmotive wirken wie <strong>rote Fäden</strong>, die den riesigen Stoff zusammenhalten. Sie geben Orientierung und emotionale Tiefe.</p>



<div class="wp-block-group has-kubio-color-2-color has-kubio-color-4-background-color has-text-color has-background has-link-color wp-elements-44c514c7818937a87d8890475f1e1829" style="border-width:10px;border-radius:67px"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained">
<h4 class="wp-block-heading has-kubio-color-2-color has-kubio-color-4-background-color has-text-color has-background has-link-color wp-elements-2ac36a2fe12ff07b779a0d1b366f2223" style="padding-top:var(--wp--preset--spacing--30);padding-right:var(--wp--preset--spacing--30);padding-bottom:var(--wp--preset--spacing--30);padding-left:var(--wp--preset--spacing--30)"> <strong>Merksatz</strong> 📌</h4>



<p><br>Leitmotive sind das unsichtbare Netz deiner Geschichte.<br>Sie geben Orientierung – und machen deine Epik emotional spürbar.</p>



<p></p>
</div></div>



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<h3 class="wp-block-heading">Sprache mit Gewicht – der Ton macht die Epik</h3>



<p>Ein epischer Roman spricht nicht wie eine leichte Sommerkomödie.<br>Die Sprache darf dichter, bildhafter, gewichtiger sein. Vergleiche, Metaphern und Rhythmus prägen das Gefühl von Größe.</p>



<p>Gleichzeitig: Lesbarkeit nicht vergessen – Epik darf nicht zum Stolperstein werden. Die Kunst liegt in der Balance: Bilder, die tragen, ohne zu überfrachten.</p>



<p>Epische Sprache erinnert an Sätze wie:<br><em>„Die Welt ist im Wandel. Ich fühle es im Wasser, ich fühle es in der Erde, ich rieche es in der Luft.“</em> (Tolkien)<br>Solche Bilder öffnen Weite – und machen spürbar, dass mehr auf dem Spiel steht als nur eine einzelne Szene.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Beispiele aus meinen Romanen</h4>



<p>Epik kann aber auch leiser wirken – atmosphärisch, nah an den Figuren.<br>Ein Beispiel aus meiner <em>Ansgar</em>-Reihe:<br><em>„Es war still, bis auf das gleichförmige Knirschen, das bei jedem Schritt des Pferdes zu hören war. Ab und an kreischte eine Krähe. Ein Eichelhäher flog zeternd und meckernd vor ihm auf und warnte die Bewohner des Waldes vor der Bedrohung, die da anrückte. Es raschelte im Gebüsch und Ansgar zuckte zusammen. Die Erinnerung an den Überfall sprang ihn an wie ein adralgischer Berglöwe.“</em></p>



<p>Und manchmal trägt die Sprache die ganze Schwere eines Schicksals:<br><em>„Seine Gedanken streiften noch weiter zurück. Zum Überfall, mit dem alles begonnen hatte. Wieder und wieder hörte er das schrille Wiehern der Pferde, das Klirren von Waffen. Lirienes Schrei, als Tristan starb. Blut auf Schnee. Eine Axt, die über ihm schwebte. Haltet ein!<br>Warum hatten sie ihn nicht getötet? Warum hatten sie ihn leben lassen? … Der König hatte ihm seine Wahrheit eingebrannt. Du lügst. Du bist ein Verräter. Wolfhards Urteil – ein Dolch in seiner Seele. Ansgar schloss die Augen. Warum, Gott? Warum hast du mich nicht sterben lassen?“</em></p>



<h4 class="wp-block-heading">Gib deinen Worten Tragweite</h4>



<p>Solche Szenen zeigen: Epische Sprache ist vielgestaltig. Sie kann Welten öffnen, Atmosphäre schaffen oder die seelische Wucht einer Figur spürbar machen. Entscheidend ist nicht, wie „blumig“ sie klingt, sondern ob sie das Gefühl von Tragweite trägt.</p>



<p>💡 <strong>Mini-Trick für epischen Stil</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wiederholung oder Parallelbau („nicht nur …, sondern auch …“)</li>



<li>Längere Satzrhythmen (kein Stakkato)</li>



<li>Bilder aus Natur oder Geschichte (Wellen, Berge, Generationen, Atem, Zeit)</li>
</ul>



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<h2 class="wp-block-heading">Zusammenfassung</h2>



<p>Epische Geschichten entstehen aus dem Zusammenspiel von <strong>Figuren</strong>, <strong>Konflikten</strong>, <strong>Welten</strong>, <strong>Symbolen</strong> und <strong>Sprache</strong>. Jeder dieser Bausteine allein macht noch keine Epik – doch wenn sie zusammenwirken, entsteht das Gefühl: <em>Das hier ist größer als mein Alltag. Ich bin in eine Welt eingetreten, die mich lange begleiten wird.</em></p>



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<h2 class="wp-block-heading">3. Planung: Vom Funken zur Reihe</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Die Ausgangsfrage finden – worum geht es im Kern?</h3>



<p>Jede epische Geschichte beginnt mit einem Funken. Oft ist es eine Frage, die alles trägt:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><em>Was passiert, wenn Loyalität auf Verrat trifft?</em></li>



<li><em>Wie verändert Macht die Menschen, die sie tragen?</em></li>



<li><em>Kann Freundschaft stärker sein als Politik?</em></li>
</ul>



<p>Diese eine Ausgangsfrage ist wie ein Leitstern. Sie sorgt dafür, dass du beim Schreiben nicht vergisst, warum deine Geschichte größer erzählt werden will.</p>



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<h3 class="wp-block-heading">Plotbögen entwickeln – die großen Linien</h3>



<p>Epische Romane sind zu groß, um sie rein intuitiv zu „pantsen“. Selbst, wenn du gerne entdeckend schreibst, hilft es, die <strong>großen Linien</strong> im Blick zu haben:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Anfang: Wo setzt die Geschichte ein?</li>



<li>Mitte: Welche Entwicklungen sind unvermeidlich?</li>



<li>Ende: Wohin führt der große Bogen?</li>
</ul>



<p>Das heißt nicht, dass alles im Detail geplant sein muss. Aber ein epischer Stoff braucht Ankerpunkte, sonst verliert er sich in Nebenwegen.</p>



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<h3 class="wp-block-heading">Bandstruktur anlegen – warum Reihen oft besser funktionieren</h3>



<p>Viele epische Ideen sprengen die Form eines Einzelbandes. Deshalb lohnt es sich, früh zu überlegen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Trilogie?</strong> → klassische Form für epische Bögen (Anfang, Mitte, Ende).</li>



<li><strong>Mehrbändige Reihe?</strong> → möglich, wenn die Welt viele Perspektiven trägt.</li>



<li><strong>Doppelband?</strong> → kann reichen, wenn der Stoff kompakt, aber tief ist.</li>
</ul>



<p>Es hilft, eine grobe <strong>Karten-Skizze der Bände</strong> zu machen – selbst, wenn sich später Details verschieben.</p>



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<h3 class="wp-block-heading">Nebenschauplätze planen – kleine Geschichten im großen Bogen</h3>



<p>Epik lebt von Nebenschauplätzen. Sie geben der Welt Tiefe, zeigen verschiedene Perspektiven und entlasten die Hauptlinie.</p>



<p>Beispiele für Nebenschauplätze (allgemein, ohne Spoiler):</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>die Geschichte einer Nebenfigur, die unerwartet wichtig wird,</li>



<li>ein Konflikt in einer Familie, der den großen Krieg spiegelt,</li>



<li>eine Legende oder ein Lied, das immer wiederkehrt.</li>
</ul>



<p>Auch in meiner <em>Ansgar</em>-Reihe finden sich solche Nebenlinien. Das Bergdorf, in dem Finian verborgen aufwächst, wirkt zunächst wie ein Schauplatz am Rand – doch es prägt die Zukunft des ganzen Reiches. Und auch die Liebesgeschichte zwischen Sophia und Clemens beginnt als scheinbarer Nebenstrang, wird später aber entscheidend für Briant.</p>



<p>👉 Nebenschauplätze dürfen jedoch nie den Hauptbogen ersticken – sie sollen das Epische unterstreichen, nicht zerfasern.</p>



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<h2 class="wp-block-heading">4. Schreiben mit langem Atem <br></h2>



<h3 class="wp-block-heading">Motivation über Jahre halten – Ausdauer als Schlüssel</h3>



<p>Ein epischer Roman entsteht nicht in ein paar Wochen. Er begleitet dich oft über Jahre. Das verlangt Ausdauer – und die kommt selten von allein.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Setze dir <strong>realistische Ziele</strong>: nicht 10.000 Wörter pro Tag, sondern kontinuierliche Etappen.</li>



<li>Plane bewusst <strong>Pausen</strong> ein: Epik ist ein Marathon, kein Sprint.</li>



<li>Erinnere dich an deine Ausgangsfrage: Sie trägt dich, wenn du dich im Detail verlierst.</li>



<li>Such dir Mentoren, Ermutiger, Motivatoren</li>
</ul>



<p>👉 Motivation entsteht, wenn du kleine Schritte feierst und nicht nur auf das ferne Ziel schaust.<br><br>Motivation über Jahre zu halten, ist schwer. Mir hilft dabei vor allem der Austausch mit anderen Autor:innen. Ich teile Textpassagen, freue mich über jedes Feedback und feiere kleine Etappen. Ich setze mir keine Wortziele, sondern Zeitziele: jeden Tag mindestens eine Viertelstunde, wenns mehr wird, ist es gut. Das große Ganze blende ich oft bewusst aus und konzentriere mich nur auf den nächsten Abschnitt – eine Szene, ein Kapitel, ein Schritt. Jeder kleine Fortschritt ist ein Grund zum Jubeln. Und Pausen sind erlaubt, manchmal sogar notwendig, damit die Geschichte reifen kann.</p>



<p>Und manchmal ist es genau das: die Geschichte so sehr zu lieben, dass man gar nicht anders kann, als weiterzuschreiben.</p>



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<h3 class="wp-block-heading">Mit Feedback arbeiten – andere Stimmen einbeziehen</h3>



<p>Je größer das Projekt, desto wichtiger ist Feedback.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Testleser:innen</strong> helfen, den Überblick zu behalten: Verlaufen sich Handlungsstränge? Wirkt die Geschichte stimmig?</li>



<li><strong>Lektorat</strong> bringt Struktur und schärft den roten Faden.</li>



<li>Auch <strong>Austausch mit anderen Autor:innen</strong> kann entlasten – oft haben sie ähnliche Herausforderungen.</li>
</ul>



<p>Epische Stoffe sind zu komplex, um sie völlig im Alleingang zu stemmen. Andere Stimmen helfen dir, die Perspektive nicht zu verlieren.</p>



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<h3 class="wp-block-heading">Balance zwischen Detail &amp; Überblick – Werkzeuge für Klarheit</h3>



<p>Die größte Gefahr bei epischen Projekten: sich in Details zu verheddern.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Notizen &amp; Karteikarten</strong>: Hilfreich, um Figuren und Nebenstränge im Blick zu behalten.</li>



<li><strong>Zeitstrahlen oder Karten</strong>: Orientierung für große Zusammenhänge.</li>



<li><strong>Digitale Tools</strong> (Scrivener, Papyrus oder Dramaqueen, Obsidian, Notion. Plottr) können helfen – aber auch ein Schuhkarton voller Zettel funktioniert, wenn er zu dir passt.</li>
</ul>



<p>Ich arbeite sporadisch mit Whiteboard und Klebenotizen, dann wieder mit Plottr, in dem man Charaktere anlegen, Schauplätze beschreiben und eine zeitliche Gliederung in mehreren Erzählsträngen anlegen kann. Du kannst Notizen erstellen und verwalten, Tags und Gegenstände und Personen den einzelnen Szenen zuordnen und erste Textbausteine erstellen und das ganze auch verknüpft in mehreren Bänden. <br><br>Dort habe ich meine Charakterdatenbank, eine grobe Liste von Schauplätzen und seit Band 2 entsteht dort auch meine grobe Gliederung. Jedes Mal wieder denke ich, ich will es gerne im Ganzen visuell und haptisch vor mir haben, aber die ganze Geschichte ist zu groß und so komme ich immer irgendwann zu dem Punkt, dass ich einzelne Bereiche gesondert anschaue. Das dann mit Mindmaps in meinem BulletJournal oder in dem ich Tabellen und Gliederungen anfertige. Als Schreibtool verwende ich scrivener, weil es mir einen guten Überblick verschafft. Korrigieren und die Lektoratskommentare einarbeiten passiert dann mit libre office. Du siehst, meine Art zu arbeiten ist genauso vielfältig wie die Geschichte selbst. Einfach ist anders – aber eben nicht episch.<br><br>Finde deinen ganz eigenen Weg, dich zu strukturieren, denn:</p>



<p>👉 Entscheidend ist nicht das Tool, sondern die Frage: <em>Behalte ich noch den Überblick?</em></p>



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<h3 class="wp-block-heading">Rückschläge akzeptieren – Teil des Prozesses</h3>



<p>Epische Projekte haben Tiefs. Schreibblockaden, Überforderung, Zweifel sind normal.</p>



<p>Oft sind gerade die Pausen die Momente, in denen sich die großen Zusammenhänge ordnen.</p>



<p>Erlaube dir, dass nicht jeder Schreibtag produktiv ist.</p>



<p>Sieh Rückschläge als <strong>Wegmarken</strong>, nicht als Endstation.</p>



<p>Ein paar Beispiele aus meiner Erfahrung:<br>In Band 1 habe ich mich so sehr verfranst, dass ich 100 Seiten streichen musste, um nochmal neu anzusetzen. Das hat mich Herzblut gekostet, die Geschichte aber wesentlich stärker gemacht und vorangebracht. Grund war damals mangelnde Planung. Ich hab halt einfach drauf losgeschrieben und irgendwann war klar, ich hab ein wichtiges Detail übersehen und das verändert alles. Denn der Bösewicht würde die Lücke eben ausnutzen. Und nicht einfach die Gelegenheit verstreichen lassen. <br></p>



<p>Dann erlebe ich auch immer wieder, dass es manchmal Tage oder Wochen gibt, wo ich nicht vorwärts komme. Meistens liegt es dann an einem Loch in der Handlungsplanung. Und dann muss man einen Schritt zurücktreten und neu überlegen.<br>Und es gibt immer wieder diesen Gedanken: Wieso hast du das nur so groß angelegt, hätte es nicht auch ein normaldickes Buch getan? Meine Erkenntnis? Ich kann nur episch. Bei mir verweben sich die Handlungsstränge immer so sehr, dass es nicht kurz wird. Vielleicht liegt das daran, dass ich aus dem Rollenspielbereich komme.</p>



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<h2 class="wp-block-heading">5. Typische Stolperfallen beim epischen Schreiben</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Zu viele Figuren – wer soll da noch durchblicken?</h3>



<p>Eine epische Geschichte lädt dazu ein, immer neue Figuren einzubauen. Doch schnell droht der Überblick verloren zu gehen.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Jede Figur sollte eine <strong>klare Funktion</strong> haben: Heldin, Gegenspieler, Spiegel, Katalysator.</li>



<li>Frag dich: <em>Brauche ich diese Figur wirklich, oder erfüllt jemand anderes schon dieselbe Rolle?</em></li>



<li>Weniger ist oft mehr – auch im Epos.<br>Hier tue ich mich auch manchmal sehr schwer. Ich liebe einfach Figuren. Und sie tragen ja auch die Geschichte. Aber <br></li>
</ul>



<div class="wp-block-group has-kubio-color-2-color has-kubio-color-3-background-color has-text-color has-background has-link-color wp-elements-5d2b8a18ba833e3188a818d3a4459161" style="border-width:10px;border-radius:67px"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained">
<h4 class="wp-block-heading has-kubio-color-2-color has-kubio-color-3-background-color has-text-color has-background has-link-color wp-elements-462a3d3e4827df550b4eb193d2be4573" style="padding-top:var(--wp--preset--spacing--30);padding-right:var(--wp--preset--spacing--30);padding-bottom:var(--wp--preset--spacing--30);padding-left:var(--wp--preset--spacing--30)">Achtung ⚠️</h4>



<p><br>Ich habe selbst erlebt, wie leicht man zu viele Figuren in ein Epos hineinzieht.<br>Meine eigene Geschichte ist dadurch größer geworden, als ich je geplant hatte – drei Bände statt einem.<br>Figuren tragen die Epik – doch sie machen sie auch komplexer.<br>Frag dich deshalb bei jeder Figur: <em>Braucht die Geschichte sie wirklich?</em><br>Es ist kein Fehler, wenn dein Roman groß wird. Aber es ist leichter, wenn er nicht überquillt.</p>



<p></p>
</div></div>



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<h3 class="wp-block-heading">Überlänge und Leerlauf – wenn die Seiten schwer werden</h3>



<p>Ein epischer Roman darf lang sein – aber er muss <strong>tragen</strong>.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Gefahr: Szenen, die sich wiederholen oder die Handlung nicht voranbringen.</li>



<li>Lösung: Beim Überarbeiten konsequent fragen: <em>Bringt diese Szene etwas Neues?</em></li>



<li>Kürzen heißt nicht zerstören – oft gewinnt die Epik an Kraft, wenn Ballast wegfällt.</li>
</ul>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">Verzettelung im Worldbuilding – wann genug genug ist</h3>



<p>Gerade in Fantasy oder historischen Settings lockt die Versuchung, jedes Detail auszumalen: ganze Genealogien, Sprachen, Wirtschaftssysteme.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Aber: Lesende wollen <strong>Geschichten</strong>, keine Enzyklopädie.</li>



<li>Worldbuilding ist dann gelungen, wenn es die Handlung stützt – nicht, wenn es im Regal Ordner füllt.</li>



<li>Du musst wissen, wovon du redest und schreibst, aber nicht alle Informationen sollten auch im Romantext landen.´</li>
</ul>



<div class="wp-block-group has-kubio-color-2-color has-kubio-color-4-background-color has-text-color has-background has-link-color wp-elements-8288b2b325438969ca4b44c377aa26da" style="border-width:10px;border-radius:67px"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained">
<h4 class="wp-block-heading has-kubio-color-2-color has-kubio-color-4-background-color has-text-color has-background has-link-color wp-elements-2ac36a2fe12ff07b779a0d1b366f2223" style="padding-top:var(--wp--preset--spacing--30);padding-right:var(--wp--preset--spacing--30);padding-bottom:var(--wp--preset--spacing--30);padding-left:var(--wp--preset--spacing--30)"> <strong>Merksatz</strong> 📌</h4>



<p><br>Worldbuilding ist wie ein Eisberg:<br>80 % liegt unter der Wasseroberfläche – nur 20 % schaut heraus.<br>Das Unsichtbare trägt die Geschichte, das Sichtbare macht sie lebendig.<br>Deine Leser müssen nicht jedes Detail kennen, um die Geschichte zu verstehen, im Gegenteil, zu viel wäre verwirrend, Aber du musst dich natülich in deiner Welt auskennen.<br><br>Deshalb gilt: 80% für dich, 20 % für die Leser! </p>



<p></p>
</div></div>



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<h3 class="wp-block-heading">Perfektionismus – der größte Feind epischer Projekte</h3>



<p>Epische Romane wachsen oft über Jahre. Wer bei jedem Absatz Perfektion erwartet, gibt unterwegs auf.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Schreibe lieber eine <strong>unfertige erste Fassung</strong> als gar keine.</li>



<li>Revision ist Teil des Prozesses – nicht das Scheitern, sondern die eigentliche Arbeit.</li>



<li>Erinnere dich: Auch große Klassiker wurden zigmal überarbeitet.</li>
</ul>



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<h3 class="wp-block-heading">Emotionale Erschöpfung – die unterschätzte Stolperfalle</h3>



<p>Epische Stoffe sind nicht nur lang, sie sind oft auch emotional intensiv. Verrat, Tod, schwere Entscheidungen – das geht nicht spurlos am Schreibenden vorbei.</p>



<p>Ein Roman soll dich fordern, aber nicht zerbrechen. Deshalb ist es wichtig, Pausen und Ausgleich zuzulassen. Für mich bedeutet das: die Schwere mit anderen zu teilen. Ich rede mit meinem Mann darüber, bete und sage Gott, was mich bedrückt. Manchmal frage ich mich auch: Muss es wirklich so schwer sein? Und wenn ja, dann gestatte ich mir, Tränen zu verdrücken und Abstand zu nehmen.</p>



<p>Oft leide ich stark mit meinen Figuren. Manchmal stelle ich mir sogar vor, wie Ansgar mir zuruft: <em>„Wie kannst du nur, Martina? Du bist grausam! Hätte ich das gewusst, ich hätte mich geweigert, eine Figur in deinem Roman zu werden.“</em> Solche Momente zeigen mir, wie sehr ich mit meiner Geschichte verbunden bin – und dass gerade diese Tiefe ihr Kraft verleiht.</p>



<p>Damit ich selbst wieder ins Gleichgewicht komme, helfen mir ganz unterschiedliche Dinge: Malen, Spaziergänge in der Natur, Zeit mit Freunden – oder einfach eine kreative Pause. Solche Inseln im Alltag geben mir neue Energie, um die großen Bögen meiner Geschichte weiterzutrage</p>



<h3 class="wp-block-heading">Hürde: Veröffentlichung epischer Romane</h3>



<p>Epik hört nicht beim Schreiben auf – auch bei der Veröffentlichung gibt es besondere Herausforderungen.<br>Ein Roman mit 600+ Seiten ist nicht nur ein Abenteuer für dich, sondern auch für Verlag oder Druckerei.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Selfpublishing:</strong> Je dicker das Buch, desto höher die Druckkosten. Ab ca. 700 Seiten stößt man bei den meisten Selfpublishing-Anbietern an technische Grenzen: Die <strong>Klebebindung hält das Gewicht nicht mehr</strong>, und die Produktion wird extrem teuer.</li>



<li><strong>Kalkulation:</strong> Der Endpreis des Buches muss haarscharf kalkuliert sein – Leser:innen sind nicht bereit, 40 € für einen Einzelband zu zahlen, aber unter 25 € ist so ein Wälzer oft kaum machbar.</li>



<li><strong>Lektorat &amp; Korrektorat:</strong> Mehr Seiten = mehr Kosten. Für einen epischen Band können die <strong>Lektoratskosten bei rund 3.000 € liegen</strong> – pro Band.</li>



<li><strong>Handel:</strong> Manche Buchhändler:innen zögern, sehr dicke Selfpublishing-Bücher ins Regal zu stellen – sie sind teurer, schwerer und nehmen mehr Platz weg.</li>
</ul>



<p>Meine eigene Erfahrung: Ich musste bewusst darauf achten, <strong>unter 700 Seiten zu bleiben</strong>, damit Band 1 überhaupt handhabbar blieb. Das war ein Kompromiss – und trotzdem ein episches Werk.</p>



<p>👉 Tipp: Überleg dir früh, wie du deine Bände veröffentlichen willst – lieber eine Trilogie mit drei „normaldicken“ Bänden, als ein einzelner Riesenklotz, den kaum jemand kauft.</p>



<div class="wp-block-group has-kubio-color-2-color has-kubio-color-4-background-color has-text-color has-background has-link-color wp-elements-bb7af486c66bb0b1787ff962cd987d07" style="border-width:10px;border-radius:67px"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained">
<h4 class="wp-block-heading has-kubio-color-2-color has-kubio-color-4-background-color has-text-color has-background has-link-color wp-elements-601ec1f0249af5da00e52e50a57b573b" style="padding-top:var(--wp--preset--spacing--30);padding-right:var(--wp--preset--spacing--30);padding-bottom:var(--wp--preset--spacing--30);padding-left:var(--wp--preset--spacing--30)"><strong>Wichtig</strong> 📌</h4>



<p><br>Auch in einer Trilogie oder Reihe braucht <strong>jeder einzelne Band ein echtes Ende.</strong><br>Du kannst nicht einfach irgendwo teilen. Es braucht ein Finale, das für diesen Band funktioniert – und erst danach einen Cliffhanger, der Lust auf den nächsten Teil macht.</p>



<p></p>



<p></p>
</div></div>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">Hürde: Leser:innen-Perspektive </h3>



<p>Epik bedeutet, deine Leser:innen über hunderte Seiten mitzunehmen.<br>Was für dich als Autor:in faszinierend ist, kann für sie schnell überfordernd werden:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Zu viele Figuren?</strong> → Leser:innen verlieren den Überblick.</li>



<li><strong>Zu lange Spannungsbögen?</strong> → Die Geduld reißt, und sie steigen aus.</li>



<li><strong>Komplexes Worldbuilding?</strong> → Zu viele Namen, Orte, Systeme auf einmal können verwirren.</li>
</ul>



<p>Das Risiko: Deine Geschichte ist groß, aber deine Leser:innen gehen unterwegs verloren.</p>



<p>Meine Lösung: <strong>Orientierung geben.</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ein <strong>Personenverzeichnis</strong> oder eine <strong>Karte</strong> am Anfang.</li>



<li><strong>Leitmotive</strong> und Symbole, die wie rote Fäden durch den Text laufen.</li>



<li>Klare <strong>Kapitelübergänge</strong> und ein roter Faden, der trotz aller Nebenstränge trägt.</li>
</ul>



<p>Wie ich es selbst gelöst habe:<br>In meiner <em>Ansgar</em>-Trilogie hat jedes Kapitel eine klare <strong>Überschrift mit Zeit, Figur (Perspektive) und Ort</strong>. Dazu kommen <strong>Kapitelzierden</strong> – kleine Symbole und Wappen, die sofort zeigen, um wessen Geschichte es gerade geht. Diese visuellen Anker geben meinen Leser:innen Orientierung und helfen, sich in der Fülle der Figuren und Handlungsstränge zurechtzufinden.</p>



<div class="wp-block-group has-kubio-color-3-color has-kubio-color-5-background-color has-text-color has-background has-link-color wp-elements-bf3a84dede05c5429b9c1d2015554f60" style="border-width:10px;border-radius:67px"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained">
<h4 class="wp-block-heading has-kubio-color-3-color has-kubio-color-5-background-color has-text-color has-background has-link-color wp-elements-9fb9a56c53178d6fd34e5497d0313b87" style="padding-top:var(--wp--preset--spacing--30);padding-right:var(--wp--preset--spacing--30);padding-bottom:var(--wp--preset--spacing--30);padding-left:var(--wp--preset--spacing--30)"><strong>Pro-Tipp 💡</strong></h4>



<p class="has-kubio-color-1-color has-text-color has-link-color wp-elements-f6dccddf2fe977273ee31a51b623e0a2"><br>Baue dir ein <strong>Orientierungssystem für deine Leser:innen.</strong><br>Das kann ein Personenverzeichnis, eine Karte, Symbole oder klare Kapitelüberschriften sein.<br>Wichtig ist: Wer dein Buch liest, sollte sich auch nach 500 Seiten noch zurechtfinden – ohne ständig zurückblättern zu müssen..</p>



<p></p>



<p></p>
</div></div>



<p>Vielleicht klingt das jetzt abschreckend.<br>Aber keine Sorge: Diese Hürden bedeuten nicht, dass Epik unmöglich ist – im Gegenteil.<br>Schau dir an, wie viele Autor:innen es schon geschafft haben, Geschichten von gewaltiger Größe zu erschaffen.</p>



<p>👉 Lass dich inspirieren von den Werken der Epik.</p>



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<h2 class="wp-block-heading">6. Beispiele epischer Romane<br></h2>



<h3 class="wp-block-heading">Klassiker der Epik – Werke, die Maßstäbe gesetzt haben</h3>



<p>Wenn wir an epische Geschichten denken, kommen sofort große Namen in den Sinn:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Die Ilias und die Odyssee</strong> – die Ur-Epen, die seit Jahrtausenden wirken.</li>



<li><strong>Der Herr der Ringe</strong> von J. R. R. Tolkien – mit seinen 1000 Seiten, drei Bänden und einer ganzen Welt im Hintergrund.</li>



<li><strong>Das Lied von Eis und Feuer</strong> von George R. R. Martin – mit Dutzenden Figuren, Handlungsorten und einem Netz aus Intrigen.</li>
</ul>



<p>Diese Werke zeigen, dass Epik mehr ist als Länge: Es geht um <strong>Tragweite, Vielstimmigkeit, Symbolik und Weltgefühl</strong>.</p>



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<h3 class="wp-block-heading">Moderne Beispiele – Epik in verschiedenen Genres</h3>



<p>Episch findet sich nicht nur in Fantasy:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Historische Romane</strong> wie <em>Die Säulen der Erde</em> (Ken Follett) – Kathedralenbau als Generationenprojekt.</li>



<li><strong>Science Fiction</strong> wie <em>Dune</em> (Frank Herbert) – Weltenbau, Religion, Machtspiele.</li>



<li><strong>Familienepen</strong> wie <em>Buddenbrooks</em> (Thomas Mann) – eine ganze Kaufmannsdynastie über Generationen.</li>
</ul>



<p>👉 Epik kann überall entstehen, wo die Geschichte größer wird als eine einzelne Figur oder ein kurzer Moment.</p>



<p>Und die Liste ließe sich noch viel länger fortsetzen. Epische Geschichten finden sich in allen Genres – von historischen Familienepen bis zu dokumentarischen Mammutwerken.</p>



<div class="wp-block-group has-kubio-color-2-color has-kubio-color-4-background-color has-text-color has-background has-link-color wp-elements-4e9451eb415515ed489beee4c486e251" style="border-width:10px;border-radius:67px"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained">
<h4 class="wp-block-heading has-kubio-color-2-color has-kubio-color-4-background-color has-text-color has-background has-link-color wp-elements-a5ebdf2fdffc32077df33dd2cc04855c" style="padding-top:var(--wp--preset--spacing--30);padding-right:var(--wp--preset--spacing--30);padding-bottom:var(--wp--preset--spacing--30);padding-left:var(--wp--preset--spacing--30)">Epik quer durch die Literatur📚</h4>



<p><br>Epische Romane gibt es in vielen Genres, nicht nur in der Fantasy:</p>



<p><strong>Historische Epik</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Rebecca Gablé: <em>Waringham-Saga</em> (7 Bände, englische Geschichte 1193–1568)</li>



<li>Ken Follett: <em>Die Säulen der Erde</em> (1989, Kathedralenbau im Mittelalter, 1.200+ Seiten)</li>



<li>Noah Gordon: <em>Der Medicus</em> (1986, Lebensreise eines englischen Heilers im 11. Jh., 1.000+ Seiten)</li>



<li>Siegfried Lenz: <em>Heimatmuseum</em> (1978, über Flucht, Vertreibung und Identität)</li>
</ul>



<p><strong>Kriegs- und Gesellschaftsepen</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Norman Mailer: <em>Die Nackten und die Toten</em> (1948, Zweiter Weltkrieg, 1.000+ Seiten)</li>



<li>Michail Scholochow: <em>Der stille Don</em> (1928–1940, 4 Bände, Kosakenleben im Umbruch, Nobelpreis 1965)</li>



<li>Boris Pasternak: <em>Doktor Schiwago</em> (1957, Russische Revolution, Liebesgeschichte &amp; Umbrüche, Nobelpreis 1958)</li>



<li>Leon Uris: <em>Exodus</em> (1958, Entstehung Israels, internationale Bestseller-Epik)</li>



<li>Margaret Mitchell: <em>Vom Winde verweht</em> (1936, US-Bürgerkrieg und Reconstruction, Pulitzerpreis)</li>
</ul>



<p><strong>Abenteuer und Klassiker</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Alexandre Dumas: <em>Die drei Musketiere</em> (1844, Freundschaft, Intrigen, historische Abenteuer in Serie)</li>



<li>Mario Puzo: <em>Der Pate</em> (1969, Mafiafamilie Corleone – Familienepos über Macht und Loyalität)</li>
</ul>



<p><strong>Fantasy und Weltenbau</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Tad Williams: <em>Das Geheimnis der großen Schwerter</em> (1988–1993, 4 Bände, High Fantasy)</li>



<li>George R. R. Martin: <em>Das Lied von Eis und Feuer</em> (ab 1996, Intrigen und Weltenbau in epischer Breite)</li>
</ul>



<p><strong>Dokumentarische Epik</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Alexander Solschenizyn: <em>Archipel Gulag</em> (1973, dreibändiges Monumentalwerk über das sowjetische Lagersystem)</li>
</ul>



<p></p>
</div></div>



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<h3 class="wp-block-heading">Meine eigene Erfahrung mit Epik</h3>



<p>Ich schreibe selbst eine Trilogie, die in einer mittelalterlich geprägten, fiktiven Welt spielt.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Jeder Band sprengt die „normale“ Länge eines Romans deutlich</strong>: Mehr als 150.000 Wörter pro Band</li>



<li><strong>Mehrere Figuren tragen die Handlung:</strong> Ansgar von Briant, Wolfhard von Eloan, Katharina von Eloan, Walter von Keon, Sophia von Briant, Henk von Hauptstein und dazu noch etliche wichtige Nebenfiguren (Dariel und Eliard von Ramaria, Urs von Westenstein, Bero von Hartheim, Adelar von Kersulec usw.)</li>



<li>Symbole und Leitmotive verweben die Bände miteinander: (Der Thron der Wölfe und ein Wolfsamulett, Der Falke von Briant usw)</li>
</ul>



<p>Für mich war das nicht geplant – es ist <strong>passiert</strong>, weil die Geschichte diesen Raum brauchte. Genau das macht Epik für mich aus: <em>Manchmal entscheidet nicht die Autorin, sondern die Geschichte selbst, wie groß sie werden will.</em><br><br>Und weil es nicht geplant war, hat mich Band 1 auch sehr überrascht und ich musste auf die harte Weise lernen, dass so eine große Geschichte eben doch mehr Planung braucht als gedacht. Auch wenn ich gerne drauflosschreibe und mich selbst überrasche, brauche ich einen groben Rahmen, damit solch eine epische Geschichte nicht aus dem Ruder läuft. <br><br>Band 2 bin ich dann viel strukturierter angegangen und konnte ihn deshalb auch schneller beenden.<br><br>Aber ohne Motivation und Unterstützung von Autorenkollegen, Familie und Freunden würde ich dieses Projekt nicht zu Ende bringen. Vermutlich brauche ich bis zur Fertigstellung aller drei Bände 6 bis 7 Jahre. Jetzt bin ich bei 4,75 Jahren. Und um diese lange Zeit durchzuhalten braucht es einfach immer wieder Motivation von außen, Feedback von Testleserinnen und Ermutigung meines Mannes und meiner Tochter. Ich liebe, was ich tue, aber die Geschichte ist so groß geworden, dass ich es unglaublich finde, dass ich sie schriebe. Manchmal scheint sie mir über den Kopf zu wachsen.</p>



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<h3 class="wp-block-heading">Lernmomente – was Epik lehrt</h3>



<p>Epik schenkt <strong>Tiefe</strong>: Es sind genau diese großen Bögen, die Leser:innen jahrelang begleiten. Und die dich herausfordern, in dir nach deinen tiefen Wahrheiten zu graben. Was willst du der Welt wirklich sagen?</p>



<p>Epik fordert <strong>Geduld</strong> – für die Figuren, für dich selbst. Mehr als 600 oder 1000 Seiten schreiben sich nicht in 6 Wochen.</p>



<p>Epik zeigt dir deine eigenen<strong> Grenzen</strong> – und zwingt dich, darüber hinaus zu wachsen. Es wird Momente geben, in denen du dich wundern wirst, was alles in dir steckt und in dieser Geschichte. Manchmal ist es eher so, dass die Geschichte sich selbst erzählt, dass die Figuren das Regiment über dich übernehmen.<br><br></p>



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<h2 class="wp-block-heading">7. FAQs – Häufige Fragen zum epischen Schreiben</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Muss ein epischer Roman wirklich über 1000 Seiten haben?</h3>



<p>Nein. Episch bedeutet nicht nur dicke Bücher, sondern <strong>große Themen und weite Bögen</strong>. Manche Geschichten sind schon mit 120.000 Wörtern episch, andere entfalten sich über mehrere Bände. Entscheidend ist die Tragweite, nicht die Seitenzahl.</p>



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<h3 class="wp-block-heading">Wie vermeide ich, mich in der Länge zu verzetteln?</h3>



<p>Plane die <strong>großen Linien</strong> vorab: Anfang, Mitte, Ende. Halte deine Ausgangsfrage im Blick. Wenn du dich verlierst, erinnere dich: <em>Führt diese Szene den roten Faden weiter?</em> Wenn nicht – kürzen oder verschieben.</p>



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<h3 class="wp-block-heading">Kann ich auch klein anfangen und später erweitern?</h3>



<p>Ja. Manche Reihen beginnen als Einzelroman, der dann „explodiert“. Wichtig ist, dass die Grundidee trägt. Du kannst jederzeit Nebenschauplätze oder weitere Bände ergänzen – solange du die Kernfrage im Blick behältst.</p>



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<h3 class="wp-block-heading">Was, wenn ich Discovery Writer bin und ungern plane?</h3>



<p>Auch als Discovery Writer kannst du episch schreiben. Hilfreich ist, zumindest <strong>Ankerpunkte</strong> zu setzen: Anfang, Ende und ein paar Meilensteine. Den Rest darfst du unterwegs entdecken. Epik braucht Struktur – aber nicht zwingend ein komplettes 200-Seiten-Exposé.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Wie plane ich ein Mammutprojekt wie einen epischen Roman?</strong></h3>



<p>Planung kann viele Formen haben – von streng durchgetaktet bis locker-intuitiv. Wichtig ist nicht das „eine richtige“ System, sondern dass du Klarheit für dich findest.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Manche Autor:innen nutzen <strong>Exposés, Szenenübersichten oder Plotstrukturen</strong> (z. B. Drei-Akt-Modell, Heldenreise, Snowflake-Methode).</li>



<li>Andere arbeiten lieber mit <strong>Karteikärtchen, Whiteboards oder Mindmaps</strong>.</li>



<li>Wieder andere greifen zu <strong>modernen Tools wie Plottr, Aeon Timeline oder Obsidian</strong>.</li>



<li>Und ja – auch ChatGPT kann ein wertvoller Sparringspartner sein, wenn du Ideen sortieren oder neue Blickwinkel ausprobieren möchtest.</li>
</ul>



<p>👉 Mein Tipp: Nutze, was dir wirklich hilft – aber verliere dich nicht in den Tools. Am Ende zählt nicht die schönste Planung, sondern dein Text. Es ist dein Ton, deine Sprache, deine Geschichte, die lebendig werden soll.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Wie ich selbst vorgehe:</strong></h4>



<p>Ich starte meist mit einer Idee und entwickle daraus Figuren – mit Charakterbögen, Karteikärtchen, Mindmaps oder einfach durchs freie Spinnen, bis ich ein Bild von ihnen habe. Danach beginne ich, die Welt zu entwerfen. In Plottr lege ich meine Charakterdatenbank an, Orte und einen ersten Entwurf der Szenen, die ich schon im Kopf habe. Dort drösele ich auch die Handlungsstränge auf und schaue, wo sie sich verzwirbeln.</p>



<p>Das Plottr-Gerüst übernehme ich anschließend nach Scrivener – dort schreibe ich den eigentlichen Text. Für das endgültige Überarbeiten und den Feinschliff exportiere ich nach LibreOffice (.odt) und schicke das Manuskript schließlich an den Lektor. Kapitelzierden und letzte Feinanpassungen kommen ganz zum Schluss im .odt dazu.</p>



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<h3 class="wp-block-heading">Was mache ich, wenn ich auf halbem Weg die Lust verliere?</h3>



<p>Das ist normal. Epische Projekte dauern lange, und die Begeisterung schwankt.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Mach dir bewusst, warum dir die Geschichte wichtig ist.</li>



<li>Lege Pausen ein, aber lass den Faden nicht abreißen.</li>



<li>Sprich mit Testleser:innen oder Autor:innen-Freunden – oft reicht ein Gespräch, um wieder Feuer zu fangen.</li>



<li>Such dir eine Schreibgruppe oder einen Workshop, der neue Inspiration bringt</li>
</ul>



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<h3 class="wp-block-heading">Wie viel Worldbuilding ist wirklich nötig?</h3>



<p>So viel, dass deine Geschichte trägt – nicht mehr. 80 % bleibt im Hintergrund, 20 % kommt in den Text. Denk dran: Lesende wollen keine Enzyklopädie, sondern eine Geschichte, die lebt.<br><br>So ist es zwar wichtig, Spezies oder unterschiedliche Völker auch anders sprechen zu lassen, aber wie Tolkien tatsächlich eine ganze, neue Sprache zu erfinden, ist nicht erforderlich.<br><br>Ich habe für Ansgar von Briant vor allem neue Pflanzen erfunden, weil mir das wichtig war, mit neuen Tierarten bin ich eher sparsam umgegangen, um mich nicht auch noch dort in vielfältigen Beschreibungen zu verlieren.<br></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Wie behalte ich beim Überarbeiten den Überblick?</strong></h3>



<p>Überarbeiten ist bei epischen Projekten eine eigene Kunst – und vor allem eine Frage von Klarheit und Struktur. Ich gehe dabei in mehreren Schritten vor:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Erster Durchgang (Scrivener)</strong> – Wenn die Rohfassung steht, lese ich chronologisch von vorne nach hinten. Alles, was mir in die Augen springt, verbessere oder ergänze ich sofort – Sprache, Inhalt, Logik. Ich versuche, in diesem Schritt so viel wie möglich mitzunehmen, weil ich mir bei der Länge des Stoffes keine zehn Korrekturrunden leisten kann. 👉 Fairerweise muss ich sagen: Meine Rohfassung ist oft schon relativ gut, weil ich während des Schreibens immer wieder in frühere Kapitel zurückgehe. Wenn ich beim Voranschreiben merke, dass vorne noch etwas fehlt oder angepasst werden muss, ergänze ich es direkt. Dadurch sind die vorderen Teile schon stabiler, bevor ich mit dem eigentlichen Überarbeiten beginne.</li>



<li><strong>Zweiter Durchgang (LibreOffice)</strong> – Danach exportiere ich das Manuskript ins .odt-Format und gehe es erneut durch.</li>



<li><strong>Testleser-Feedback</strong> – Nach diesem Stand gebe ich den Text an Testleser:innen. Ihre Rückmeldungen arbeite ich gezielt ein: Ich lese wieder alles, schaue an den markierten Stellen genau hin und entscheide – ändern, ergänzen oder bewusst so lassen.</li>



<li><strong>Finales Selbst-Lesen</strong> – Bevor es ins Lektorat geht, lese ich den Text ein letztes Mal im Ganzen. Alles, was mich noch stolpern lässt, korrigiere ich.</li>



<li><strong>Überschriften-Prüfung</strong> – Anschließend schaue ich mir meine Szenenüberschriften noch einmal getrennt an. Da stehen bei mir Zeit, POV-Charakter und Ort. Ich überprüfe, ob sie durchgehend einheitlich sind.</li>



<li><strong>Lektorat</strong> – Die Anmerkungen kommen wieder im .odt-Format. Einfache Korrekturen baue ich sofort ein, für größere Änderungen plane ich Runde zwei. Am Ende gehe ich jeden Kommentar durch und entscheide: Übernehmen, abwandeln oder bewusst verwerfen. Übergeordnetes Feedback setze ich zum Schluss um.</li>
</ol>



<p>So bleibe ich Schritt für Schritt im Fluss, ohne mich zu verzetteln – und kann sicher sein, dass keine Anmerkung verloren geht.</p>



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<h2 class="wp-block-heading">8. Weiterführende Ressourcen</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Eigene Blogartikel – vertiefende Einblicke</h3>



<p>Epische Romane sind ein großes Feld. Viele Aspekte lassen sich besser in einzelnen Artikeln vertiefen. Hier einige Themen, die du auf meinem Blog nachlesen kannst:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://kreative-schreiberei.de/epische-romane-schreiben-leicht-gemacht/">Epische Romane schreiben leicht gemacht: 7 praktische Tipps für Einsteiger</a></li>
</ul>



<p><strong>Charakterentwicklung in langen Bögen</strong> – wie Figuren über Jahre glaubwürdig wachsen.<br>Zum Thema Charaktere gibt es bereits eine ganze Reihe auf diesem Blog:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://kreative-schreiberei.de/namen-fuer-charaktere-finden/">Namen für Charaktere erfinden</a></li>



<li><a href="https://kreative-schreiberei.de/charakterentwicklung/">Charakterentwicklung</a></li>



<li><a href="https://kreative-schreiberei.de/charaktere-zum-leben-erwecken/">Charaktere zum Leben erwecken</a></li>
</ul>



<p>Auch zum Thema Weltenbau habe ich schon eine Anleitung geschrieben:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://kreative-schreiberei.de/anleitung-zeichne-deine-fantasy-landkarte/">Schritt-für-Schritt-Anleitung: Fantasykarte zeichnen leicht gemacht</a></li>



<li><a href="https://kreative-schreiberei.de/erschaffe-deine-fantasywelt-eine-anleitung/">Erschaffe deine Fantasywelt</a></li>
</ul>



<p>Demnächste folgen weitere Artikel zu den Bereichen:<br></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Symbole &amp; Leitmotive</strong> – kleine Zeichen, die große Geschichten tragen.</li>



<li><strong>Schreibstart &amp; Motivation</strong> – wie du dranbleibst, auch wenn der Weg lang ist.</li>
</ul>



<p>👉 Solltest du ein Thema haben, dass dich interessiert und hier noch nicht gelistet ist, melde dich gerne.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">Externe Ressourcen – Inspiration und Handwerkszeug</h3>



<p>Auch andere Autor:innen haben wertvolle Tipps zum epischen Schreiben:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>„Die Heldenreise“ von Joseph Campbell</strong> – Klassiker für epische Erzählstrukturen. Als Buch auch in Deutsch erhältlich</li>



<li><strong>„Save the Cat! Writes a Novel“ von Jessica Brody</strong> – praxisnaher Ansatz für Plotstrukturen Als Buch in Englisch erhältlich, auf Deutsch hab ich es noch nicht gefunden.</li>



<li><strong>„The Snowflake Method“ von Randy Ingermanson</strong> – für Autor:innen, die eine schrittweise Plotentwicklung brauchen, ENglisches Buch, im Netz finden sich aber deutsche Erklärungen dazu.</li>



<li><strong>„On Writing“ von Stephen King auf Deutsch &#8222;Das Leben und das Schreiben&#8220;</strong> – keine Anleitung für Epik, aber ermutigend, dranzubleiben als Buch in ENglisch und Deutsch verfügbar</li>
</ul>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">Community &amp; Austausch</h3>



<p>Episches Schreiben ist kein Alleingang. Was mir selbst immer wieder hilft: Austausch – sei es mit Testleser:innen, in kleinen Schreibgruppen oder im Gespräch mit anderen Autor:innen. Allein wäre mein Projekt längst versandet, gemeinsam bleibt es lebendig.</p>



<p>Such dir Orte, an denen du Austausch findest:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Schreibgruppen (online oder lokal)</li>



<li>Autor:innen-Foren und Facebook-Gruppen</li>



<li>Schreibcoworkings oder Challenges, die dich motivieren</li>
</ul>



<p>👉 Epik trägt man nicht allein. Such dir Menschen, die mit dir lesen, mitdenken, dich ermutigen. Feedback und Gemeinschaft machen aus einem einsamen Marathon einen gemeinsamen Weg.<br><br>👉 Genau deshalb biete ich auch eigene Schreibkurse und -gruppen an – dort kannst du erleben, wie wertvoll es ist, gemeinsam zu schreiben und dranzubleiben. Und falls unter meinen derzeitigen Angeboten noch nicht das Richtige für dich dabei ist: Melde dich gerne. Gemeinsam finden wir sicher eine passende Lösung für deine Bedürfnisse.</p>



<div class="wp-block-group has-kubio-color-4-color has-kubio-color-5-background-color has-text-color has-background has-link-color wp-elements-f3008db3309e5a0dcd620ba4d8cadd71" style="border-width:10px;border-radius:67px"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained">
<h4 class="wp-block-heading has-kubio-color-3-color has-kubio-color-5-background-color has-text-color has-background has-link-color wp-elements-a22f51afd41e34e184bbbe1008e0377e" style="padding-top:var(--wp--preset--spacing--30);padding-right:var(--wp--preset--spacing--30);padding-bottom:var(--wp--preset--spacing--30);padding-left:var(--wp--preset--spacing--30)">Lust aufs gemeinsam Schreiben? Dann schreib mit mir! </h4>



<p class="has-kubio-color-1-color has-kubio-color-5-background-color has-text-color has-background has-link-color wp-elements-c81ef8564dfd5abf02f1ad9808661723">Deine Geschichte darf groß werden – und du musst den Weg nicht allein gehen!</p>



<ul class="wp-block-list">
<li class="has-kubio-color-1-color has-text-color has-link-color wp-elements-d4e4350a95b17b4df5669444e435cfe7">✨ Hol dir meinen <strong>Newsletter</strong> mit Inspiration &amp; Schreibimpulsen.</li>



<li class="has-kubio-color-1-color has-text-color has-link-color wp-elements-ab80ab0c6cb768c23bef4f7e4b539f4b">🤝 Komm in meine <strong>Schreibkurse</strong> und erlebe Gemeinschaft &amp; Motivation.</li>
</ul>



<p class="has-kubio-color-1-color has-kubio-color-5-background-color has-text-color has-background has-link-color wp-elements-c24a71dfe95a27a263511c1b59305aba">👉 <a href="http://schreibschnuppen-to-go-45603.getresponsewebsite.com">Newsletter</a> abonnieren<br>👉 <a href="http://schreibschnuppen-to-go-45603.getresponsewebsite.com"></a><a href="https://kreative-schreiberei.de/angebote/">Schreibkurs</a> finden<br>📬 Oder kontaktier mich direkt unter <br>info@kreative-schreiberei.de und lass uns ins Gespräch kommen<br><br>Ich freu mich auf dich und deine Geschichte.<br><br></p>



<p></p>
</div></div>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">9. Deine nächsten Schritte</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Fang klein an – ein epischer Anfang muss nicht riesig sein</h3>



<p>Episches Schreiben heißt nicht, dass du sofort 200.000 Wörter hinlegen musst. Alles beginnt mit einem Funken. Nimm dir heute ein paar Minuten und beantworte diese Frage:</p>



<p>👉 <em>„Welche große Frage will ich mit meinem Roman stellen?“</em></p>



<p>Notiere die Antwort in einem Satz. Das ist dein Leitstern.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">Mini-Übung: Dein Exposé in fünf Sätzen</h3>



<p>Schreibe ein kurzes Exposé, nur für dich:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Thema / zentrale Frage</li>



<li>Hauptfigur(en)</li>



<li>Gegenspieler oder Konflikt</li>



<li>Welt oder Schauplatz</li>



<li>Möglicher Ausgang</li>
</ol>



<p>Diese fünf Sätze helfen dir, die Richtung klar zu sehen – ohne dich in Details zu verlieren.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">Oder versuch’s andersherum – so wie ich ✨</h3>



<p>Viele Ratgeber starten mit Weltenbau oder einem klaren Plot.<br>Ich bin anders eingestiegen: mit Figuren.</p>



<p>👉 Erfinde zwei Charaktere.<br>👉 Gib ihnen ein Ziel, eine Motivation, einen inneren Antrieb.<br>👉 Lass sie aufeinanderprallen – und beobachte, was passiert.</p>



<p>Die Frage ist: <strong>Wo kollidieren ihre Welten?</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ist es ein persönlicher Konflikt?</li>



<li>Eine Liebe, die nicht sein darf?</li>



<li>Ein Kampf um Macht, Glauben, Heimat?</li>
</ul>



<p>Und dann geh weiter:<br>Welche Folgen hat dieser Zusammenstoß?<br>Wirkt er nur zwischen den beiden – oder erschüttert er Familien, Königreiche, ganze Welten?</p>



<p>So wächst aus einer kleinen Idee ganz von selbst ein epischer Bogen.<br>Nicht, weil du ihn von Anfang an geplant hast, sondern weil die Figuren dich dorthin führen.</p>



<p>💡 Das ist mein Weg in die Epik. Vielleicht ist es auch deiner.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">📝 Übung: Zwei Figuren – ein Konflikt</h3>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Erfinde zwei Figuren.</strong> Schreib ihre Namen und ein paar Stichpunkte auf.</li>



<li><strong>Frag dich:</strong> Was will jede von ihnen unbedingt erreichen?</li>



<li><strong>Stell dir vor:</strong> Ihre Ziele prallen aufeinander.</li>



<li><strong>Überlege:</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Ist das nur ein persönlicher Konflikt?</li>



<li>Oder betrifft er Familien, Königreiche, vielleicht sogar ganze Welten?</li>
</ul>
</li>



<li><strong>Schreib es auf</strong> – und lass dich überraschen, wie groß die Geschichte werden will.</li>
</ol>



<p>👉 So wächst Epik manchmal von ganz allein:<br>aus einer kleinen Idee, die größer wird, weil ihre Figuren sie dahintragen.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">Dranbleiben leicht gemacht</h3>



<p>Episches Schreiben ist ein Marathon. Die gute Nachricht: Du musst ihn nicht allein laufen.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Setze dir kleine Etappen.</li>



<li>Suche dir Begleitung (Testleser:innen, Schreibgruppe, Austausch).</li>



<li>Erinnere dich an deine Leidenschaft – sie ist dein Motor.</li>
</ul>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">Dein nächster Schritt mit mir</h3>



<p>Wenn du tiefer eintauchen möchtest, begleite ich dich gerne:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>In meinem <strong><a href="http://schreibschnuppen-to-go-45603.getresponsewebsite.com">Newsletter</a></strong> teile ich regelmäßig Impulse und Tipps für episches und kreatives Schreiben.</li>



<li>Bei meinen <strong><a href="https://kreative-schreiberei.de/schreibkurse">Schreibkursen</a></strong> kannst du in kleiner Runde erleben, wie leicht es ist, dranzubleiben.</li>
</ul>



<p><br></p>



<div class="wp-block-group has-kubio-color-5-color has-kubio-color-4-background-color has-text-color has-background has-link-color wp-elements-45615d95ace7d95ea11b786d3b35a8d4" style="border-width:10px;border-radius:67px"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained">
<h4 class="wp-block-heading has-kubio-color-2-color has-kubio-color-4-background-color has-text-color has-background has-link-color wp-elements-14c35186ba97a4e02a602ac42008fa62" style="padding-top:var(--wp--preset--spacing--30);padding-right:var(--wp--preset--spacing--30);padding-bottom:var(--wp--preset--spacing--30);padding-left:var(--wp--preset--spacing--30)">Ermutigung✨</h4>



<p><br>Epische Geschichten sind kein Spaziergang – sie kosten Kraft, Geduld und manchmal auch Tränen.<br>Ich weiß das, weil ich selbst immer wieder mit Zweifeln und Überforderung ringe.<br>Und doch lohnt es sich: Denn genau in dieser Größe entfalten Geschichten ihre Tiefe, ihre Wahrheit, ihre ganze Schönheit.<br>Wenn du also das Gefühl hast, dein Roman wächst dir über den Kopf – dann bist du wahrscheinlich genau dort, wo Epik beginnt.</p>



<p>👉 Und jetzt?<br><strong>Setz dich hin und schreib.</strong><br>Heute. So gut du kannst. So weit du kannst. Eine Seite. Oder zwei.<br>Nicht perfekt. Nicht fertig. Aber echt.<br>Denn Epik entsteht nicht durch große Pläne – sondern Seite für Seite, weil du weiterschreibst.</p>
</div></div>
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		<title>Auf dem Weg zum Lektor &#8211; mein Schreib-August 2025</title>
		<link>https://kreative-schreiberei.de/auf-dem-weg-zum-lektor-mein-schreib-august-2025/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Martina]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Sep 2025 07:47:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Autorinnen-Update]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein ehrlicher Blick hinter meine Kulissen als Autorin – diesmal: Endspurt! Der August hat mich deutlich vorangebracht. Hier kannst du lesen, was bei mir alles passiert ist. ⏳ Countdown läuft Noch eine Woche – dann geht Ansgar 2 an den Lektor! Gerade lese ich zum allerletzten Mal alles durch. Jeder Absatz, jedes Kapitel. Manchmal stolpere...</p>
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<p>Ein ehrlicher Blick hinter meine Kulissen als Autorin – diesmal: Endspurt! Der August hat mich deutlich vorangebracht. Hier kannst du lesen, was bei mir alles passiert ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">⏳ <strong>Countdown läuft</strong></h2>



<p>Noch eine Woche – dann geht <em>Ansgar 2</em> an den Lektor! Gerade lese ich zum allerletzten Mal alles durch. Jeder Absatz, jedes Kapitel. Manchmal stolpere ich über Kleinigkeiten, manchmal lächle ich über Sätze, die jetzt so richtig sitzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">📬 <strong>Testleser-Feedback – geschafft!</strong></h2>



<p>Alle Kommentare sind eingearbeitet, jede Rückmeldung hat das Buch ein Stück besser gemacht. Am Anfang hat mich das Feedback erschlagen – jetzt bin ich dankbar, wie viel Klarheit dadurch entstanden ist. Ich habe an einzelnen Stellen gefeilt, ganze Szenen umgeschrieben, Sätze auf Hochglanz poliert. Tatsächlich bin ich sogar etliche Tage wie in einem Flow durch das Manuskript geeilt und hab Kommentare umgesetzt. Allerdings ist es beim Testleserfeedback genauso, wie bei dem des Lektors auch: Jede Bemerkung eröffnet drei Möglichkeiten. <br>1. Ändern wie vorgeschlagen<br>2. Ändern, wie ich es mir selber denke <br>3. Gar nichts tun und es so stehn lassen, wie es da steht. <br>Bei einer zentralen Stelle zum Beispiel habe ich mehrere neue Varianten getestet, um dann festzustellen, dass ich mein Original am liebsten mag und dass da eigentlich alles steht, was ich sagen will. Das jedes &#8222;mehr&#8220; oder &#8222;anders&#8220; für mich nicht passt. Und dann habe ich es einfach so gelassen, wie es war. Und das ist auch gut so.</p>



<h2 class="wp-block-heading">🤝 <strong>Ermutigung vom Lektor</strong></h2>



<p>Besonders schön: Mein Lektor hat mir schon vorab signalisiert, dass er sich auf Band 2 freut – und er hat sogar extra Raum freigeschaufelt, damit mein Roman zeitnah ins Lektorat gehen kann. Das fühlt sich unglaublich bestärkend an,</p>



<h2 class="wp-block-heading">🌀 <strong>Band 3 klopft an</strong></h2>



<p>Wie schon im Juli-Update erwähnt: Während ich Band 2 ins Ziel bringe, meldet sich Band 3 schon lautstark. Anfang und Ende sind da, die ersten Szenen wollen raus. Ich habe das Gefühl, der September wird spannend. Vermutlich entstehen erste Szenen, wenn Band 2 beim Lektor ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">💻 <strong>Nebenbei</strong></h2>



<p>Blogposts, neue Ideen, kleine kreative Projekte – sie entstehen wie von selbst nebenher. Mal sind es Gedankenspiele, mal konkrete Artikel. Diese Mischung aus Romanarbeit und Bloggen hält mich in Bewegung.<br><br>Und im August sind Ideen gewachsen für ein Romanprojekt, das mich selbst überrascht hat: Erste Figuren haben sich schon zuvor gemeldet gehabt. Jetzt nehmen Kulturen Gestalt an, Gegenspieler tauchen auf, die Grundidee entfaltet sich immer mehr. Sogar ein erster Karten-Sketch liegt schon da. Denn ich habe mr einen Block geschnappt und drauflos gezeichnet.<br>Mehr verrate ich noch nicht – nur so viel: Es wird groß. Und es wird ganz anders.<br><br>Und noch ein weiteres Projekt steckt in den Startlöchern, aber da muss ich erst sehen, wie es sich entwickelt, ehe ich mehr Details Preis gebe.<br><br>Wie man sieht, meine Gedanken hatten keine Sommerpasue, im Gegenteil, die Hitze scheint sie so richtig auf Hochtouren gebracht zu haben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">💬 <strong>Der August war ein Überfliegermonat</strong></h2>



<p>Vom Schwanken im Juli zum Durchziehen im August: Ich bin weiter als gedacht. Mit Rückenwind vom Feedback und der Vorfreude meines Lektors im Gepäck geht es jetzt in die heiße Phase.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p>PS: Wer gerne mit mir zusammen arbeiten und ein bisschen Flow abkriegen will:<br></p>



<h2 class="wp-block-heading">✍️ <strong>Schreibschnuppenkurs – Lust auf eine kreative Auszeit?</strong></h2>



<p>Ich lade dich ein mit mir Schreibluft zu schnuppern. Zwei Stunden voller Kreativität, kleiner Impulse und gemeinsamer Schreibtischmagie.</p>



<p>Du brauchst keine Vorerfahrung – nur Lust auf Worte, Ideen und ein bisschen Abenteuer auf dem Papier. Gemeinsam probieren wir Schreibübungen aus, lassen unsere Fantasie tanzen und entdecken, was in uns steckt.</p>



<p>Ob du gerade erst anfängst oder schon länger schreibst: Hier bekommst du frischen Schwung, Inspiration und das gute Gefühl, nicht allein zu sein</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Wann und Wie?</strong><br><br>📅 <strong>Donnerstag, 18. September 2025</strong><br>🕙 <strong>10:00–12:00 Uhr</strong><br>📍 <strong>Online via Zoom</strong><br>💶 <strong>Kostenlos</strong></h3>



<p>Ich würde mich freuen, dich begrüßen zu können.<br><strong>Anmelden kannst du dich <a href="https://forms.gle/qahRzLLnQzJwDuRKA">hier!</a></strong></p>



<p>Wenn du mehr über meinen allgemeinen August lesen willst und was Autorinnen sonst noch erleben, geht es hier zu meinem <a href="https://kreative-schreiberei.de/monats-rueckblick-august-2025-von-teamwork-bis-dreamwork/">Monatsrückblick August 2025</a>.</p>



<p></p>
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		<title>Wie du (wieder) ins Schreiben findest – mit einer kleinen Schreibschnuppe ✨</title>
		<link>https://kreative-schreiberei.de/wie-du-wieder-ins-schreiben-findest/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Martina]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Aug 2025 19:03:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Alltag und Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[Kreatives Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Schreibblockade]]></category>
		<category><![CDATA[Schreibkurs]]></category>
		<category><![CDATA[Schreibmotivation]]></category>
		<category><![CDATA[schreibschnuppe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kennst du das auch? Manchmal ist da dieser Wunsch zu schreiben. Worte zu formen, Gedanken zu ordnen, etwas Eigenes entstehen zu lassen.Es drängelt in den Gedanken, es kribbelt in den Fingern. Und dann … sitzt du vor dem leeren Blatt. Oder dem Bildschirm.Und es entsteht – nichts. Oder du kommst gar nicht erst so weit,...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<!-- content style : start --><style type="text/css" data-name="kubio-style">#kubio .style-UXgz2Xo-M-outer{text-align:center;}#kubio .style-RYZVOyKIH-outer{text-align:center;}#kubio .style-AOfjNIE5g-outer{text-align:center;}#kubio .style-GE5Zwyv-K-outer{text-align:center;}#kubio .style-oQz2QI4J_-outer{text-align:center;}#kubio .style-ZgSTGWKD8-outer{text-align:center;}#kubio .style-3XS27LZuj-outer{text-align:center;}#kubio .style-BEXVvuKcY-outer{text-align:center;}#kubio .style-EO_K1dagq-outer{text-align:center;}#kubio .style-9ydlqSJ3L-outer{text-align:none;}</style><!-- content style : end -->
<h2 class="wp-block-heading">Kennst du das auch?</h2>



<p>Manchmal ist da dieser Wunsch zu schreiben. Worte zu formen, Gedanken zu ordnen, etwas Eigenes entstehen zu lassen.<br>Es drängelt in den Gedanken, es kribbelt in den Fingern.</p>



<p>Und dann … sitzt du vor dem leeren Blatt. Oder dem Bildschirm.<br>Und es entsteht – nichts.</p>



<p>Oder du kommst gar nicht erst so weit, weil der Alltag dich auffrisst. Oder dir schon vorher die Tür vor der Nase zuschlägt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wenn der Alltag sich dazwischenschiebt</h2>



<p>Unser täglicher Stress ist oft ein echter Schreib-Killer.<br>Die Arbeit spukt noch im Kopf herum – <em>„Ich muss noch diese Mail schreiben … oder jenen Kollegen ansprechen …“</em><br>Dann sind da der Haushalt, die Kinder, die Familie.<br>Selbst schöne Dinge – wie Freunde treffen oder Sport machen – können uns so fordern, dass für Schreibideen kein Platz mehr bleibt.</p>



<p>Ich kenn das.<br>Ich schreibe viel – und trotzdem gibt es Tage, an denen ich es nicht tue.<br>Weil alles zu viel ist.<br>Weil andere Dinge dringlicher scheinen.<br>Weil ich glaube, ich müsste besser schreiben.<br>Oder weil ich mich frage: <em>Wen interessiert das eigentlich?</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">Einfach schreiben – ohne Anspruch auf Perfektion</h2>



<p>Weißt du was?</p>



<p>Schreiben beginnt <strong>nicht</strong> mit dem perfekten Text.<br>Es beginnt mit einem Funken.<br>Mit einer Idee.<br>Mit dem Kribbeln in den Fingern.<br>Mit einem kleinen, mutigen: <em>Ich probier’s einfach.</em></p>



<p>Und das, was dabei rauskommt, muss noch nicht rund oder fertig sein.<br>Feilen kann man später – aber erstmal muss überhaupt etwas da sein.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Drei sanfte Einstiege ins Schreiben</h2>



<p>Was kannst du also tun, wenn du schreiben willst – aber dich blockiert fühlst?</p>



<p>Hier sind drei einfache Möglichkeiten, die dir helfen können:</p>



<h3 class="wp-block-heading">1. Fang mit einem Satz an</h3>



<p>Nicht mit dem großen Buchprojekt.<br>Nicht mit der Idee für eine komplette Kurzgeschichte.<br>Nicht mit <em>dem besten Anfang aller Zeiten.</em></p>



<p>Nur ein Satz.<br>Fühle ihn. Höre ihn. Schreib ihn hin.<br>Und sieh, wohin er dich führt.</p>



<p>Zum Beispiel:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li class="has-kubio-color-2-color has-text-color has-link-color wp-elements-ed536946648db228ad0e42fa1ef28cf6">„Ich erinnere mich an …“</li>



<li class="has-kubio-color-2-color has-text-color has-link-color wp-elements-7efe060c00fdfb09868c71989a622794">„Ich wünsche mir …“</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">2. Schreib per Hand</h3>



<p>Manchmal fließt es leichter, wenn der Stift übers Papier kratzt.<br>Das mag altmodisch klingen – aber wenn ich am Computer festhänge, schnappe ich mir mein Bullet Journal.<br>Und ganz oft kommt dann, was sich vorher zierte wie eine alte Gouvernante.</p>



<h3 class="wp-block-heading">3. Schreib, was drängelt</h3>



<p>Fang zur Not mit der Einkaufsliste an – und dann geh weiter.<br>Lass den Stift einfach laufen.<br>Schreib dir etwas von der Seele – oder ganz absichtslos drauflos.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Schreiben geht auch gemeinsam</h2>



<p>Wie so vieles im Leben ist Schreiben leichter, wenn man es nicht alleine tut.<br>Auch Sport wird leichter, wenn man sich mit einer Freundin zum Joggen oder Schwimmen verabredet.</p>



<p>Und genau so ist es beim Schreiben.</p>



<p>Du dachtest, Schreiben bedeutet allein vor dem PC zu hocken?<br>Ja, manchmal ist das so – besonders wenn man ein Buch schreiben will.<br>Aber es geht auch anders:</p>



<p><strong>In einer Gruppe. Mit Impulsen. Mit einer Portion Leichtigkeit.</strong><br>Ohne Bewertung. Nur erleben.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Schreib mit mir – beim Schreibschnuppen-Vormittag</h2>



<p>Deshalb lade ich dich ein:<br><strong>zum Schreibschnuppen-Vormittag.</strong></p>



<p>Einmal gemeinsam schreiben.<br>Ohne Druck. Ohne Vorleistung. Ohne Bewertung.<br>Einfach da sein, zuhören, losschreiben.</p>



<p>📅 <strong>Donnerstag, 18. September 2025</strong><br>🕙 <strong>10:00–12:00 Uhr</strong><br>📍 <strong>Online via Zoom</strong><br>💶 <strong>Kostenlos</strong></p>



<p>Wir machen kleine Übungen, tauschen erste Gedanken aus – und entdecken, wie Worte fliegen können.<br>Ganz leicht.</p>



<p>👉 <strong>Hier kannst du dich anmelden:</strong><br><a href="https://forms.gle/qahRzLLnQzJwDuRKA">Schreibschnuppen-Schnupperrunde</a><br></p>



<p>Vielleicht ist das dein Funke.<br>Deine Schreibschnuppe.<br>Und vielleicht schreibst du danach wieder öfter.</p>



<p>Ich freu mich auf dich.<br><strong>Herzlich, Martina</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://kreative-schreiberei.de/wie-du-wieder-ins-schreiben-findest/">Wie du (wieder) ins Schreiben findest – mit einer kleinen Schreibschnuppe ✨</a> erschien zuerst auf <a href="https://kreative-schreiberei.de">Kreative-Schreiberei</a>.</p>
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