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	<title>Inspiration Archive - Kreative-Schreiberei</title>
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		<title>Wortberührt #10 Nebel</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Martina]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Aug 2025 16:03:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wortberührt]]></category>
		<category><![CDATA[Gedicht]]></category>
		<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[Nebel]]></category>
		<category><![CDATA[wortberührt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nebel. Er begegnete mir in den letzten Wochen schon des Öfteren, obwohl wir noch gar nicht Herbst hatten,Auch in meinem Kopf wabert er zur Zeit immer wieder mal. Deshalb hat er heute das Rennen gemacht und sich einen Wortberührtbeitrag verdient. Auch diesmal lade ich dich herzlich ein, mitzumachen.Welches Wort hat dich in dieser Woche berührt?Schreib...</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Nebel. Er begegnete mir in den letzten Wochen schon des Öfteren, obwohl wir noch gar nicht Herbst hatten,<br>Auch in meinem Kopf wabert er zur Zeit immer wieder mal. Deshalb hat er heute das Rennen gemacht und sich einen Wortberührtbeitrag verdient.<br><br>Auch diesmal lade ich dich herzlich ein, mitzumachen.<br>Welches Wort hat dich in dieser Woche berührt?<br>Schreib mit, denk nach, teil dein Wort. Denn Worte verändern.<br>Meine früheren Wortberührt-Beiträge findest du übrigens hier: <a href="https://kreative-schreiberei.de/category/wortberuehrt/">Wortberührt</a></p>



<h2 class="wp-block-heading">Nebel</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nebel</strong><br>Welt verhüllend</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nebel</strong><br>Sicht nehmend</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nebel</strong><br>Schritt begrenzend</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nebel</strong><br>Leben rückwärts</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sonne</strong><br>Nebel zerreißend</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sonne</strong><br>Nebel auflösend</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sonne</strong><br>Nebel beleuchtend</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sonne</strong><br>Nebel durchdringend</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Ein Bild, das bleibt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In den letzten zwei Wochen habe ich es immer wieder gesehen: Morgens hing der Nebel in den Tälern, stieg dampfend aus den Wäldern, als würden sie selbst Wolken hervorbringen. Nebelfetzen, die über die Wiesen zogen – und dann die Sonne, die alles in goldenes Licht tauchte. Kein trüber Anblick, sondern wunderschön. Fast wie ein Sonnenbad im Nebel. Ein Wunder Gottes, mitten im Morgen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2025/08/20250829_073707-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-3408" style="width:563px;height:auto" srcset="https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2025/08/20250829_073707-1024x768.jpg 1024w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2025/08/20250829_073707-300x225.jpg 300w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2025/08/20250829_073707-768x576.jpg 768w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2025/08/20250829_073707-1536x1152.jpg 1536w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2025/08/20250829_073707-2048x1536.jpg 2048w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2025/08/20250829_073707-1440x1080.jpg 1440w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2025/08/20250829_073707-600x450.jpg 600w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2025/08/20250829_073707-1200x900.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>


<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Leben rückwärts</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Als ich dieses Gedicht schrieb, fiel es mir plötzlich auf: <strong>Nebel – das ist Leben rückwärts.</strong><br>Tatsächlich aber fühlt sich das Leben im Nebel manchmal verkehrt an. Verhüllt, eingeschränkt, ohne klaren Blick nach vorn. Man sieht nur den nächsten Schritt, nicht das Ganze.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch genau darin liegt eine leise Botschaft: Schritt für Schritt reicht. Mehr brauche ich nicht zu wissen.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Nebel im Kopf</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Manchmal zieht der Nebel nicht nur über Wiesen und Wälder – sondern durch den Kopf. Gedanken werden dumpf und schwer, alles verschwimmt ineinander, Klarheit fehlt. Es ist mühsam, geradeaus zu denken, als ob auch im Inneren die Sicht genommen wäre. Auch dieser Nebel gehört zum Leben. Er macht klein, langsam, verletzlich – und erinnert mich daran, dass ich nicht alles selbst im Griff habe.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Wenn die Sonne durchbricht</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Und dann: die Sonne. Sie zerreißt den Nebel, löst ihn auf, durchdringt ihn. Der Nebel selbst beginnt zu leuchten. Was eben noch verhüllte, wird selbst zum Wunder. So ist es auch im Leben: Gott kann selbst die Nebelzeiten erhellen und verwandeln.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Hoffnung im Nebel</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nebel gehört zum Leben. Aber er ist nicht das Ende. Das Licht ist schon da – auch wenn ich es nicht immer sehe. Und eines Tages werde ich erkennen, was jetzt noch verborgen ist.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>„Denn wir wandeln im Glauben und nicht im Schauen.“</strong> (2. Korinther 5,7)</p>
</blockquote>



<h2 class="wp-block-heading">Und jetzt du!</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Welches Wort hat dich diese Woche begleitet?<br>Was hat dich bewegt, herausgefordert, berührt, bestärkt?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schreib es auf.<br>Teile es mit mir –<br>Hier im Kommentar<br>oder auf Social Media mit dem Hashtag <strong>#meinWortberührt </strong>und einem <strong>@kreativeschreiberei</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich freue mich auf dein Wort, das diese Woche Spuren in deinem Leben gezogen hat.<br><br>Hinterlasse den Link zu deinem Wortberührt-Blogbeitrag gerne in den Kommentaren. Oder schreib dein Wort direkt hinein – am liebsten mit einer kurzen Erklärung, warum du es gewählt hast und was es dir bedeutet.</p>
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		<title>Wie du (wieder) ins Schreiben findest – mit einer kleinen Schreibschnuppe ✨</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Martina]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Aug 2025 19:03:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Alltag und Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[Kreatives Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Schreibblockade]]></category>
		<category><![CDATA[Schreibkurs]]></category>
		<category><![CDATA[Schreibmotivation]]></category>
		<category><![CDATA[schreibschnuppe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kennst du das auch? Manchmal ist da dieser Wunsch zu schreiben. Worte zu formen, Gedanken zu ordnen, etwas Eigenes entstehen zu lassen.Es drängelt in den Gedanken, es kribbelt in den Fingern. Und dann … sitzt du vor dem leeren Blatt. Oder dem Bildschirm.Und es entsteht – nichts. Oder du kommst gar nicht erst so weit,...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<!-- content style : start --><style type="text/css" data-name="kubio-style"></style><!-- content style : end -->
<h2 class="wp-block-heading">Kennst du das auch?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Manchmal ist da dieser Wunsch zu schreiben. Worte zu formen, Gedanken zu ordnen, etwas Eigenes entstehen zu lassen.<br>Es drängelt in den Gedanken, es kribbelt in den Fingern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und dann … sitzt du vor dem leeren Blatt. Oder dem Bildschirm.<br>Und es entsteht – nichts.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Oder du kommst gar nicht erst so weit, weil der Alltag dich auffrisst. Oder dir schon vorher die Tür vor der Nase zuschlägt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wenn der Alltag sich dazwischenschiebt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Unser täglicher Stress ist oft ein echter Schreib-Killer.<br>Die Arbeit spukt noch im Kopf herum – <em>„Ich muss noch diese Mail schreiben … oder jenen Kollegen ansprechen …“</em><br>Dann sind da der Haushalt, die Kinder, die Familie.<br>Selbst schöne Dinge – wie Freunde treffen oder Sport machen – können uns so fordern, dass für Schreibideen kein Platz mehr bleibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich kenn das.<br>Ich schreibe viel – und trotzdem gibt es Tage, an denen ich es nicht tue.<br>Weil alles zu viel ist.<br>Weil andere Dinge dringlicher scheinen.<br>Weil ich glaube, ich müsste besser schreiben.<br>Oder weil ich mich frage: <em>Wen interessiert das eigentlich?</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">Einfach schreiben – ohne Anspruch auf Perfektion</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Weißt du was?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schreiben beginnt <strong>nicht</strong> mit dem perfekten Text.<br>Es beginnt mit einem Funken.<br>Mit einer Idee.<br>Mit dem Kribbeln in den Fingern.<br>Mit einem kleinen, mutigen: <em>Ich probier’s einfach.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Und das, was dabei rauskommt, muss noch nicht rund oder fertig sein.<br>Feilen kann man später – aber erstmal muss überhaupt etwas da sein.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Drei sanfte Einstiege ins Schreiben</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Was kannst du also tun, wenn du schreiben willst – aber dich blockiert fühlst?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier sind drei einfache Möglichkeiten, die dir helfen können:</p>



<h3 class="wp-block-heading">1. Fang mit einem Satz an</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht mit dem großen Buchprojekt.<br>Nicht mit der Idee für eine komplette Kurzgeschichte.<br>Nicht mit <em>dem besten Anfang aller Zeiten.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Nur ein Satz.<br>Fühle ihn. Höre ihn. Schreib ihn hin.<br>Und sieh, wohin er dich führt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Beispiel:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li class="has-kubio-color-2-color has-text-color has-link-color wp-elements-ed536946648db228ad0e42fa1ef28cf6">„Ich erinnere mich an …“</li>



<li class="has-kubio-color-2-color has-text-color has-link-color wp-elements-7efe060c00fdfb09868c71989a622794">„Ich wünsche mir …“</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">2. Schreib per Hand</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Manchmal fließt es leichter, wenn der Stift übers Papier kratzt.<br>Das mag altmodisch klingen – aber wenn ich am Computer festhänge, schnappe ich mir mein Bullet Journal.<br>Und ganz oft kommt dann, was sich vorher zierte wie eine alte Gouvernante.</p>



<h3 class="wp-block-heading">3. Schreib, was drängelt</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Fang zur Not mit der Einkaufsliste an – und dann geh weiter.<br>Lass den Stift einfach laufen.<br>Schreib dir etwas von der Seele – oder ganz absichtslos drauflos.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Schreiben geht auch gemeinsam</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wie so vieles im Leben ist Schreiben leichter, wenn man es nicht alleine tut.<br>Auch Sport wird leichter, wenn man sich mit einer Freundin zum Joggen oder Schwimmen verabredet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und genau so ist es beim Schreiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Du dachtest, Schreiben bedeutet allein vor dem PC zu hocken?<br>Ja, manchmal ist das so – besonders wenn man ein Buch schreiben will.<br>Aber es geht auch anders:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>In einer Gruppe. Mit Impulsen. Mit einer Portion Leichtigkeit.</strong><br>Ohne Bewertung. Nur erleben.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Schreib mit mir – beim Schreibschnuppen-Vormittag</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Deshalb lade ich dich ein:<br><strong>zum Schreibschnuppen-Vormittag.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Einmal gemeinsam schreiben.<br>Ohne Druck. Ohne Vorleistung. Ohne Bewertung.<br>Einfach da sein, zuhören, losschreiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">📅 <strong>Donnerstag, 18. September 2025</strong><br>🕙 <strong>10:00–12:00 Uhr</strong><br>📍 <strong>Online via Zoom</strong><br>💶 <strong>Kostenlos</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir machen kleine Übungen, tauschen erste Gedanken aus – und entdecken, wie Worte fliegen können.<br>Ganz leicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">👉 <strong>Hier kannst du dich anmelden:</strong><br><a href="https://forms.gle/qahRzLLnQzJwDuRKA">Schreibschnuppen-Schnupperrunde</a><br></p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht ist das dein Funke.<br>Deine Schreibschnuppe.<br>Und vielleicht schreibst du danach wieder öfter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich freu mich auf dich.<br><strong>Herzlich, Martina</strong></p>
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		<title>Musik zum Schreiben &#8211; Ablenkung oder Inspiration?</title>
		<link>https://kreative-schreiberei.de/musik-zum-schreiben/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Martina]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Mar 2021 10:49:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Bands]]></category>
		<category><![CDATA[Fantasie]]></category>
		<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Musiker]]></category>
		<category><![CDATA[SChreibroutine]]></category>
		<category><![CDATA[Stimmung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich schreibe gerne mit Musik. Ich habe eine Zusammenstellung von Liedern aus Pop und Rock (von Alice Merton und Bon Jovi über Robbie Williams bis Sunshine Avenue und Survivor), sowie einigen „Mittelalterbands“ u. a.: Die Streuner: https://www.streuner.de , Rapalje: https://rapalje.com/de/ , Blackmore’s Night: https://www.blackmoresnight.com, Schandmaul: https://www.schandmaul.de ) Es ist eine bunte Mischung, über 12 Stunden...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<!-- content style : start --><style type="text/css" data-name="kubio-style"></style><!-- content style : end -->
<p class="wp-block-paragraph">Ich schreibe gerne mit Musik. Ich habe eine Zusammenstellung von Liedern aus Pop und Rock (von Alice Merton und  Bon Jovi über Robbie Williams bis Sunshine Avenue und Survivor), sowie einigen „Mittelalterbands“ u. a.:</p>



<ul>
<li>Die Streuner: <a href="https://www.streuner.de">https://www.streuner.de</a> ,</li>
<li>Rapalje: <a href="https://rapalje.com/de/">https://rapalje.com/de/</a> ,</li>
<li>Blackmore’s Night: <a href="https://www.blackmoresnight.com">https://www.blackmoresnight.com</a>,</li>
<li>Schandmaul: <a href="https://www.schandmaul.de">https://www.schandmaul.de</a> )</li>
</ul>
<p>Es ist eine bunte Mischung, über 12 Stunden lang, die ich meist random abspiele, während ich schreibe. Die Lieder wurden von meiner Freundin und mir fürs Schreiben in einem Rollenspiel zusammengestellt. Die meisten Lieder sind gezielt vom Text und der Musik passend zu unserer Geschichte gewählt. Das wilde, schnelle Stück für den Schurken oder wenn der Held durch die Gegend hetzt, etwas Romantisches für unser Liebespaar usw. Wir haben auch Lieder umgewidmet:&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">So ist die Erkennungsmelodie für meinen Bösewicht <strong>„Eye of the Tiger“ von Survivor</strong> ja eigentlich das Theme für den dritten Rockyfilm. Irgendwann habe ich ein Video gesehen, das Szenen aus Herr der Ringe, speziell Aragorn, mit diesem Lied unterlegt hat. Ich sah Aragorn stürmen, Treppen hinauf rennen, kämpfen… dazu das Lied … und dachte… wow, das passt auch für meinen Hauptmann der Wache. Ehrgeizig, energisch, ums Überleben kämpfend… leidenschaftlich, nach Ruhm strebend und wir nahmen das Lied auf in die Playlist. Andere Schreiber haben mich dafür ausgelacht. Für sie war das Lied so mit dem Boxfilm verbunden, dass es nicht passte.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber das ist egal, es muss für mich funktionieren. Inzwischen ist es schon lange so, dass ich meine Figur agieren sehe, sobald das Lied beginnt… Und ich bin sofort dabei, Szenen zu kreieren und mir Geschichten auszudenken. Das war das Ziel!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich verbinde mit fast jedem Lied Situationen aus meinen Geschichten oder sogar konkrete Charaktere. Das ist natürlich sehr speziell. Dennoch habe ich festgestellt, dass die gleiche Musik mir auch für andere Stories hilft. Sie ist wie mein Trigger, mein Türöffner in meine fantastische Welt. Ich liebe es, zu Musik zu schreiben.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Für mich gehört Musik zu meiner Schreibroutine</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn man sich eine Routine erschaffen will (siehe mein Blogartikel zur <a href="https://kreative-schreiberei.de/schreibroutine/">Schreibroutine</a>), braucht es dazu ja immer drei Teile: Einen Auslöser oder Anlass, also den Impulsgeber, der einem hilft, mit der Tätigkeit zu beginnen. Dann tut man, was man tun will, in meinem Fall eben Schreiben und am Ende gibt es eine Belohnung, die die Routine fester verankert. Ich habe festgestellt, dass für mich die Musik quasi der Startknopf zum Schreiben ist.&nbsp; Sie motiviert mich und schafft es, mich hineinzuziehen in die Geschichte.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Musik schafft Stimmung</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Aber mehr noch. Wenn ich mich in meiner Geschichte in eine bestimmte Stimmung versetzen muss, um zum Beispiel etwas Tieftrauriges oder sehr Spannendes zu schreiben, dann suche ich mir passende Lieder heraus und höre mich hinein. Mit der Musik kommt bei mir das Gefühl und ich kann viel gezielter und besser schreiben. Manchmal bringt mich Musik zum Weinen oder zum Lachen, sie kann dazu helfen, friedlich zu werden oder aggressiv, je nachdem welchen Musikstil, welchen Song ich wähle.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe mir zum Beispiel eine Playlist für meinen Bösewicht zusammengestellt, mit schnellen, aggressiveren Songs, ohne Liebeslieder oder langsame Balladen. Wenn ich wütend werden muss, um etwas zu schreiben, wenn ich Biss und Schnelligkeit brauche, dann wähle ich diese Playlist. Genauso kann man das für jeden anderen Bereich machen: Liebeslieder für romantische Szenen, traurige Lieder für Abschiede,&nbsp; usw.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Musik malt Bilder. Sie versetzt mich in Stimmungen, malt den Himmel blau oder grau, sie lässt Wellenberge sich auftürmen, Gewitter aufziehen, einen Regenguss niederprasseln und die Sonne durch Wolken brechen. Musik verzaubert mich ebenso wie Bücher es können. Und wenn ich es schaffe, meinen Text quasi mit einem Soundtrack zu unterlegen, dann hilft mir das kreativ zu werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Jeder ist anders &#8211; </strong></h2>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>was funktioniert für Dich?</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Für mich gehört Musik zum Schreiben dazu. Ohne Musik bin ich blockiert. Dann fließt der Text nicht, selbst wenn ich weiß, was ich schreiben will.  Musik ist Inspiration und Muse für mich. Der Startknopf um in meine Geschichten hinein zu schlüpfen. Erst mit Musik werde ich erfinderisch und kann meine Fantasie voll ausschöpfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich weiß aber auch, dass es Menschen gibt, die sich von Musik, schon gar von Musik mit Texten, sehr ablenken lassen. So schreiben Freunde von mir lieber, wenn es so still wie möglich ist. Da ist Ablenkung von Außen nicht erwünscht. Weder Geräusche, Lärm noch Musik.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Gegensatz dazu gibt es Schriftsteller, die zwar keine Musik wählen, aber gerne mitten im Trubel sitzen und z.B. im Cafe schreiben. Das wäre für mich nicht das Richtige. Um mich zu inspirieren und nette Schnipsel aufzuschnappen schon, aber um Text auf digitale Seiten zu bringen, eher nicht. Da muss der Hintergrund verschwimmen können und nicht so präsent sein wie Unterhaltungen es zuweilen sind. Aber wer es schafft, den Trubel zu einem Hintergrundmurmeln werden zu lassen, der ist vielleicht im Cafe richtig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Zwischending wäre, Musik ohne Texte zu wählen, Instrumentalstücke, Filmmusik oder klassische Musik. Ich finde, dass Soundtracks zu Filmen sich sehr gut eignen, um kreative Texte zu verfassen. Filmmusik ist ja geschrieben worden, um Geschichten zu untermalen und hörbar zu machen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Beispiel funktionieren für mich einzelne Stücke aus den „Herr-der-Ringe“-Filmen oder aus den Filmen „Fluch der Karibik“ und „The Last of the Mohicans“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht findest auch du den Soundtrack zu deiner Geschichte, deinem Hauptcharakter und kannst dich darüber besser in ihn hineinversetzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über einen Kommentar zum Thema würde ich mich freuen.</strong></p>
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