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	<title>Die Welt von Eloan Archive - Kreative-Schreiberei</title>
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		<title>Nicht einfach böse</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Martina]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Apr 2026 04:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Die Welt von Eloan]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn ich über meine Bösewichte schreibe, merke ich, wie schnell ich selbst ins Nachdenken komme.Nicht nur über sie, sondern auch über uns Menschen. Über mich. Es ist erstaunlich, wie schnell wir wissen, wer der Böse ist. Wie schnell wir Menschen in Kategorien packen, urteilen und es uns damit einfach machen.Und wie wenig wir darüber nachdenken,...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<!-- content style : start --><style type="text/css" data-name="kubio-style"></style><!-- content style : end -->
<p class="wp-block-paragraph">Wenn ich über meine Bösewichte schreibe, merke ich, wie schnell ich selbst ins Nachdenken komme.<br>Nicht nur über sie, sondern auch über uns Menschen. Über mich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist erstaunlich, wie schnell wir wissen, wer der Böse ist. Wie schnell wir Menschen in Kategorien packen, urteilen und es uns damit einfach machen.<br>Und wie wenig wir darüber nachdenken, was da eigentlich passiert.<br>Warum jemand „böse“ wird. Oder ob das manchmal auch nur unsere Brille ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Geschichten geht das oft ganz leicht.<br>Da ist jemand, der verrät, verletzt, tötet – und wir haben unser Urteil gefällt.<br>Das ist der Bösewicht. Der Gegenspieler. Der Antagonist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie ist das in meiner Geschichte?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Aber wenn ich meine eigenen Figuren anschaue, wird es komplizierter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Keiner von ihnen ist einfach nur böse.<br>Nicht am Anfang.<br>Jeder hat seine Geschichte, seine Gründe, seinen Weg.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da ist jemand, der gelernt hat zu gehorchen, weil es leichter ist. Weil es Zugehörigkeit verspricht.<br>Jemand, der sich verpflichtet fühlt, weil Schuld und Dankbarkeit im Spiel sind.<br>Jemand, der Ungerechtigkeit empfindet, sich benachteiligt fühlt und irgendwann nicht mehr anders kann – oder nicht mehr anders will.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und irgendwo dazwischen gibt es diesen Moment, an dem etwas kippt.<br>An dem eine Entscheidung fällt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht ist genau das das Beunruhigende.<br>Dass dieser Punkt nicht immer laut ist.<br>Nicht immer blutig.<br>Nicht immer so aussieht, als würde hier gerade ein Mensch zum Bösewicht werden.<br></p>



<h2 class="wp-block-heading">Wo beginnt eine Figur Bösewicht zu sein?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der ersten blutigen Tat?<br>Dem ersten Gesetzesbruch?<br>Oder einer heimlichen Fiesheit?<br><br>Manchmal beginnt es viel früher.<br>Mit einem falschen Ja.<br>Mit einem Schweigen, wo man widersprechen sollte.<br>Vielleicht mit einer Loyalität, die längst krank geworden ist.<br>Oder mit einer Wunde, die man nicht heilen lässt, sondern füttert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich finde das beim Schreiben spannend – und ehrlich gesagt auch unbequem.<br>Denn es wäre viel einfacher, wenn das Böse immer von Anfang an klar erkennbar wäre.<br>Wenn es nur in den anderen wohnen würde.<br>In den Grausamen. Den Kalten. Den Rücksichtslosen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber so einfach ist es nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und vielleicht ist genau das auch der Punkt, an dem solche Gedanken für mich nicht nur literarisch, sondern geistlich werden.<br>Denn vor Gott lässt sich das Böse nicht einfach bequem auslagern auf „die anderen“.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bero</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bero ist das uneheliche Kind eines keonischen Burgherrn. Seine Brüder sind ihm nicht wohlgesonnen. Er ist eine meiner Figuren, die in die Nähe eines Menschen gerät, der Macht ausstrahlt und zugleich zerstört: Walter.<br>Bero lernt Walter schon als Kind kennen. Für ihn ist der Keonerfürst zunächst Zuflucht. Halt. Ein sicherer Ort.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bero sieht in ihm den Mann, der ihn gerettet hat. Der ihm beinahe wie ein Vater wird.<br>Vielleicht will er nicht klarsehen. Vielleicht kann er es nicht. Oder es ist eine bewusste Entscheidung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf jeden Fall ist da in ihm etwas, das sich nach Zugehörigkeit sehnt, nach Anerkennung, nach einem Platz, an dem er leben kann.<br>Dass Walter, der Mann, dem seine Loyalität gilt, längst Gewalt, Hass, Rache und Macht um jeden Preis gewählt hat, erkennt Bero nicht – oder erst viel zu spät.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und irgendwann ist er so tief in diese Machenschaften verstrickt, dass der Weg zurück unmöglich scheint.<br>Den Moment, an dem es kippt und er sich dem Mann anvertraut, der in meiner Geschichte der große Gegenspieler ist, könnt ihr in diesem <a href="https://kreative-schreiberei.de/beros-verlorenes-kapitel-bonus-zu-ansgar-von-briant/">Geschichtenschnipsel</a> lesen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Urs</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Mann mit der Narbe.<br>Der Sohn eines Lehnsmanns, der den keonischen Herrschern treu ergeben ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Er gerät in eine missliche Lage. Grenzsoldaten Eloans nehmen ihn gefangen und wollen ihn töten. Walter greift ein. So verdankt Urs ihm sein Leben.<br>Natürlich ist er bereit, diesem Mann zu folgen. Ihm zu dienen. Für ihn zu kämpfen.<br>Und damit einen Teil seiner Schuld abzutragen.<br>Aber was erst wie Dankbarkeit aussieht, wird zur Fessel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aus Pflicht wird Gefolgschaft.<br>„Ich bin es ihm schuldig, ihm zu folgen. Ohne ihn wäre ich längst tot.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aus Gefolgschaft wird Mittragen.<br>Und irgendwann stellt sich nicht mehr nur die Frage, was richtig wäre – sondern ob Urs überhaupt noch den Mut hätte, sich gegen Walter zu stellen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Henk von Hauptstein</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Und dann gibt es da noch die, bei denen es schärfer kippt.<br>Wo Kränkung sich mit Stolz vermischt.<br>Wo Ehrgeiz jede weiche Regung auffrisst und Eifersucht nicht mehr nur schmerzt, sondern sich verwandelt.<br>In Härte.<br>Hass.<br>Und in etwas, das nicht mehr nur reagiert, sondern selbst zerstören will.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Henk wächst am Hof von Eloan auf. Wird zum Ritter erzogen, gemeinsam mit Wolfhard, Ansgar und Tristan.<br>Er kämpft um seinen Platz am Hof, und als er merkt, dass Ansgar ihm vorgezogen wird, bricht etwas in ihm. Er entscheidet sich für Hass und Feindschaft. Und er treibt sie weit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Er sucht die Gelegenheit zur Rache und ergreift sie.<br>Er entscheidet sich bewusst für Härte. Für Macht. Für den eigenen Willen um jeden Preis.<br>Und er fragt nicht mehr, ob ihm etwas zusteht, was das Gegenüber will oder was das eigene Handeln im Leben eines anderen zerstört.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Er ist längst an dem Punkt, an dem nur noch der eigene Wille zählt.<br>Jenseits von Gesetz und Gnade.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Punkt, an dem etwas kippt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht wird ein Mensch nicht an einem einzigen Punkt böse.<br>Vielleicht sind es viele kleine Punkte.<br>Viele Momente, in denen er nachgibt. Sich verbiegen lässt.<br>Das eigene Tun gegen alle Widerstände rechtfertigt.<br>Sich verhärtet.<br>Wegschaut.<br>Oder beschließt, dass seine Verletzung größer ist als alles, was sie ihn kostet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht ist genau das einer der Gründe, warum mich solche Figuren nicht loslassen.<br>Weil sie mich daran erinnern, wie unauffällig innere Verhärtung oft beginnt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Gibt es einen Weg zurück?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ich glaube nicht, dass alles von Anfang an verloren ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt unterwegs immer wieder die Möglichkeit, anders zu wählen.<br>Nicht leicht.<br>Nicht ohne Preis.<br>Aber möglich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht glaube ich das auch deshalb, weil ich erlebe, dass Gott Menschen nicht vorschnell abschreibt.<br>Weil Umkehr in seinen Augen mehr ist als ein frommes Wort – nämlich eine reale Möglichkeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Umkehr kostet etwas, aber sie bietet auch eine echte Chance.<br>Nur wenige ergreifen sie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Lass dich überraschen, welche meiner Figuren einen Neuanfang wagen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Nicht einfach böse</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Genau das macht solche Figuren für mich so spannend.<br>Nicht, weil ich das Böse schönreden will.<br>Sondern weil ich verstehen will, wie es passieren kann, dass Menschen kippen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie aus einem vernachlässigten Kind ein gehässiger Spion wird.<br>Aus einem treuen Bürger jemand, der andere quält.<br>Aus einem jungen, ehrgeizigen Mann ein Scheusal.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es fasziniert mich, weil es zeigt: Das steckt potentiell auch in mir.<br>Und manchmal ist es nur eine Entscheidung weit weg.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kein Mensch ist einfach nur gut oder böse.<br>In jedem steckt die Möglichkeit zu beidem.<br>Zum Abrutschen in Schuld und Bosheit.<br>Aber auch zur Veränderung. Zur Umkehr. Zu einem Neuanfang.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht erschrecken uns Bösewichte auch deshalb so sehr, weil sie uns daran erinnern, wie formbar ein Mensch ist.<br>Wie verführbar.<br>Wie verletzlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und wie nötig es ist, dass wir uns nicht einfach treiben lassen von Kränkung, Stolz, Angst, Macht oder blinder Loyalität.<br>Sondern bewusste Entscheidungen treffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht liegt der Unterschied nicht zuerst darin, dass wir gut oder böse geboren werden.<br>Sondern darin, was ein Mensch mit dem tut, was ihm widerfährt – und was daraufhin in ihm wächst.<br>Ob er bereit ist, eigene Entscheidungen zu hinterfragen und neue Wege zu wagen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn die Frage nach dem Bösen stellt sich nicht nur in Geschichten.<br>Sie stellt sich auch in unserem eigenen Herzen.<br>Und vielleicht gerade dort am schmerzlichsten – vor dem Gott, der nicht nur unser Handeln sieht, sondern auch unser Innerstes.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Im nächsten Artikel schaue ich genauer auf Walter.</strong><br><strong>Später geht es noch darum, warum Geschichten überhaupt Bösewichte brauchen.</strong><br><br><strong>Weitere Artikel aus der Welt von Eloan</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://kreative-schreiberei.de/die-wichtigsten-figuren-meiner-geschichte-aus-eloan/">Wie mein Roman entstand</a></li>



<li><a href="https://kreative-schreiberei.de/die-wichtigsten-figuren-meiner-geschichte-aus-eloan/">Die wichtigsten Figuren aus Eloan</a></li>



<li><a href="https://kreative-schreiberei.de/die-welt-von-eloan/">Die Welt von Eloan – Landschaften, Reiche und alte Grenzen</a></li>



<li><strong><a href="https://kreative-schreiberei.de/wp-admin/post.php?post=4735&amp;action=edit">Die Familie von Briant – Ansgars Herkunft</a></strong></li>



<li><strong><a href="https://kreative-schreiberei.de/wp-admin/post.php?post=4759&amp;action=edit">Harro, Dariel und andere Nebenfiguren aus der Welt von Eloan</a></strong></li>
</ul>
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		<item>
		<title>Harro, Dariel und andere Nebenfiguren aus der Welt von Eloan</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Martina]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Apr 2026 04:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Die Welt von Eloan]]></category>
		<category><![CDATA[ELoan]]></category>
		<category><![CDATA[Figuren]]></category>
		<category><![CDATA[Nebenfiguren]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nicht jede wichtige Figur einer Geschichte steht im Mittelpunkt.Manche begegnen dem Helden nur für kurze Zeit – und prägen ihn dennoch tief. In meiner Geschichte rund um Ansgar von Briant gibt es einige solcher Menschen.Sie leben nicht an Königshöfen und tragen keine großen Titel. Und doch spielen sie eine Rolle, wenn Wege sich kreuzen und...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<!-- content style : start --><style type="text/css" data-name="kubio-style"></style><!-- content style : end -->
<p class="wp-block-paragraph">Nicht jede wichtige Figur einer Geschichte steht im Mittelpunkt.<br>Manche begegnen dem Helden nur für kurze Zeit – und prägen ihn dennoch tief.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In meiner Geschichte rund um Ansgar von Briant gibt es einige solcher Menschen.<br>Sie leben nicht an Königshöfen und tragen keine großen Titel. Und doch spielen sie eine Rolle, wenn Wege sich kreuzen und Schicksale sich verändern. <br></p>



<h2 class="wp-block-heading">Überblick</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Artikel stelle ich einige der Nebenfiguren vor, die in Ansgars Geschichte zwar nicht immer im Mittelpunkt stehen, aber dennoch eine wichtige Rolle spielen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Du begegnest:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Harro Honigschmied</strong>, dem Einsiedler und Imker aus dem großen Wald</li>



<li><strong>Sigmund und Margot vom Witthof</strong>, die Ansgar in schwierigen Zeiten Zuflucht bieten</li>



<li><strong>Dariel</strong>, einem reisenden Musiker und Gaukler</li>



<li><strong>Hanna</strong>, die sich von Dariels Musik nicht mehr lösen kann</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Figuren zeigen, dass eine Geschichte nicht nur aus Königen und Rittern besteht, sondern auch aus den Menschen, die am Rand der großen Ereignisse leben – und sie manchmal entscheidend beeinflussen.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Harro Honigschmied</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Tief im großen Wald zwischen Eloan und Adralgar lebt Harro Honigschmied. Eine Karte der Welt von Eloan findest du im Artikel über die <a href="https://kreative-schreiberei.de/die-welt-von-eloan/">Landschaften und Reiche dieser Welt</a>. Dort ist auch Harros Hütte eingezeichnet.<br><br>Der kauzige Waldschrat ist Imker, Einsiedler und ein Mann, der sich bewusst aus der Welt der Höfe und Burgen zurückgezogen hat. Sein Dialekt ist ebenso wie Knollennase und Hut sein Markenzeichen und hebt ihn aus allen anderen Figuren hervor.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seine alte Hütte steht auf einer kleinen Lichtung mitten im Wald. Zwischen Bienenstöcken, Kräutern und alten Bäumen lebt er hier allein, nur Leska, sein treues Adralgar-Pferdchen, leistet ihm Gesellschaft. Wer ihn besucht, merkt schnell, dass Harro mehr sieht und mehr weiß, als er sagt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Ansgar wird dieser Mann zu einem Anker – in einer Zeit, in der vieles in seinem Leben ins Wanken gerät.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und wie es sich für einen Imker gehört, versteht Harro sich nicht nur auf Honig, sondern auch auf die Kunst, daraus einen kräftigen Met zu brauen. </p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Sigmund und Margot vom Witthof</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht alle wichtigen Begegnungen finden in Burgen oder Städten statt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf dem Witthof leben Sigmund und Margot – zwei Menschen, die ein einfaches, aber warmes Zuhause geschaffen haben. Ihr Hof liegt an der großen Straße, die von Adralgar zur Königsburg Eloans führt. So finden immer wieder Reisende den Weg dorthin. <br><br>Der Witthof ist ein Gestüt und Sigmund versteht sich auf die Pferde wie kein anderer. Nebenbei ist er auch noch Hufschmied und kann seine Tiere so selbst beschlagen. Ansgar kennt er schon seit seiner Kindheit, als der zum ersten Mal mit seinem Vater auf den Hof kam, um sein erstes Pferd zu kaufen. <br><br>Hier gibt es immer eine ordentliche Mahlzeit in der Stube und ein aufrichtiges und herzliches Wort.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Ansgars Weg ihn an diesen Ort führt, begegnet er dort einer Gastfreundschaft, die ihm wohltut und ihn aufatmen lässt in allen Gefahren.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Dariel</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ganz anders ist Dariel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Er zieht als Musiker und Gaukler durch die Länder und bringt mit seiner Musik Leben auf Marktplätze und in Schenken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dariel besitzt eine Leichtigkeit, die viele Menschen sofort für sich einnimmt. Seine Lieder erzählen Geschichten von fernen Orten, von Mut, Verlust und Hoffnung. Wer ihm zuhört, merkt schnell, dass hinter seiner Musik mehr steckt, als man auf den ersten Blick vermuten würde.<br><br>Dariel trägt ein Geheimnis mit sich, das ich hier noch nicht lüften will. Um es zu entdecken, musst du in das <a href="https://kreative-schreiberei.de/neuerscheinung/">Buch</a> selbst eintauchen.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Hanna</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Als Dariel eines Tages auf dem Marktplatz von Eloans Hauptstadt singt, steht Hanna unter den Zuhörern. <br><br>Sie ist <strong>eines der Kinder</strong>, denen das Leben nicht so hold ist. Ihr Vater wurde als Verbrecher gehenkt, ihre Mutter bringt sich und die Kinder kaum durch. Und Hanna hat früh lernen müssen, für sich selbst zu sorgen. Das heißt oft auf dem Markt zu stehlen und damit die körperliche Unversehrtheit zu riskieren. Denn wenn man sie erwischt, erhält sie mindestens Hiebe, im wiederholten Falle verlöre sie eine Hand.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie hört Dariel zum ersten Mal  – und irgendetwas an seiner Musik oder an ihm lässt sie nicht mehr los. Sie riskiert einiges für den Gaukler und manchmal wünscht sich der, sie wäre ihm nie begegnet.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph">Figuren wie Harro, Dariel, Hanna oder die Menschen vom Witthof stehen vielleicht nicht im Zentrum der Geschichte.<br>Doch sie zeigen, dass eine Welt nicht nur aus Königen und Rittern besteht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade die Begegnungen mit solchen Menschen verändern manchmal mehr als große Schlachten oder politische Entscheidungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn dich die Welt dieser Geschichte interessiert, kannst du hier mehr über den Roman erfahren:<br><br><a href="https://kreative-schreiberei.de/neuerscheinung/">Ansgar von Briant &#8211; der Freund des Königs</a></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weitere Artikel aus der Welt von Eloan</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://kreative-schreiberei.de/die-wichtigsten-figuren-meiner-geschichte-aus-eloan/">Wie mein Roman entstand</a></li>



<li><a href="https://kreative-schreiberei.de/die-wichtigsten-figuren-meiner-geschichte-aus-eloan/">Die wichtigsten Figuren aus Eloan</a></li>



<li><a href="https://kreative-schreiberei.de/die-welt-von-eloan/">Die Welt von Eloan – Landschaften, Reiche und alte Grenzen</a></li>



<li><strong><a href="https://kreative-schreiberei.de/wp-admin/post.php?post=4735&amp;action=edit">Die Familie von Briant – Ansgars Herkunft</a></strong></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://kreative-schreiberei.de/harro-dariel-und-andere-nebenfiguren-aus-der-welt-von-eloan/">Harro, Dariel und andere Nebenfiguren aus der Welt von Eloan</a> erschien zuerst auf <a href="https://kreative-schreiberei.de">Kreative-Schreiberei</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Die Familie von Briant – Ansgars Herkunft</title>
		<link>https://kreative-schreiberei.de/die-familie-von-briant-ansgars-herkunft/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Martina]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Apr 2026 04:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Die Welt von Eloan]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute will ich euch die Familie von Briant vorstellen. Denn Figuren entstehen nicht im luftleeren Raum. Ansgars Herkunft prägt seine ganze Geschichte. Hinter jedem Menschen steht eine Familie, eine Herkunft, ein Ort, an dem man gelernt hat, wer man ist. Werte werden weitergegeben, Erwartungen gestellt, Entscheidungen geprägt.Das gilt nicht nur für uns persönlich, sondern auch...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://kreative-schreiberei.de/die-familie-von-briant-ansgars-herkunft/">Die Familie von Briant – Ansgars Herkunft</a> erschien zuerst auf <a href="https://kreative-schreiberei.de">Kreative-Schreiberei</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<!-- content style : start --><style type="text/css" data-name="kubio-style"></style><!-- content style : end -->
<p class="wp-block-paragraph">Heute will ich euch die Familie von Briant vorstellen. Denn <a href="https://kreative-schreiberei.de/die-wichtigsten-figuren-meiner-geschichte-aus-eloan/">Figuren</a> entstehen nicht im luftleeren Raum. Ansgars Herkunft prägt seine ganze Geschichte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hinter jedem Menschen steht eine Familie, eine Herkunft, ein Ort, an dem man gelernt hat, wer man ist. Werte werden weitergegeben, Erwartungen gestellt, Entscheidungen geprägt.<br>Das gilt nicht nur für uns persönlich, sondern auch für die Figuren in einem Roman. <br><br>Ich selbst bin zum Beispiel Einzelkind, habe jetzt aber selbst eine große Familie mit vier Kindern. Und ich kann aus eigener Erfahrung sagen: Familie prägt. Meine Erinnerungen, meine Gedanken, meine Entscheidungen und Handlungen, sie haben häufig ihren Ursprung in den Erfahrungen aus meiner Ursprungsfamilie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch Ansgars Geschichte beginnt nicht erst mit seinen Abenteuern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie beginnt in seiner Familie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer meinen <a href="https://kreative-schreiberei.de/neuerscheinung/">Roman</a> liest, begegnet deshalb nicht nur einem Ritter auf seinem Weg durch das Reich Eloan – sondern auch den Menschen, die ihn geprägt haben.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Das Haus von Briant</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Familie von Briant gehört zu den alten Adelsgeschlechtern im Reich Eloan. Auch Arnward von Briant war bereits ein Freund des Königshauses zu Eloan und hat die <a href="https://kreative-schreiberei.de/die-welt-von-eloan/">Burg zu Briant</a> und den ganzen Landstrich als Lehen von Wolfram von Eloan, dem Vater des jetzigen Königs Wolfhard erhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Namen &#8222;von Briant&#8220; verbinden sich Dinge wie Pflicht, Ehre und Loyalität. Ein Haus wie Briant trägt Verantwortung – nicht nur für sich selbst, sondern auch für die Menschen, die unter seinem Schutz leben und für das ganze Königreich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf einer Burg wie Briant ist das Leben niemals nur privat.<br>Familie, Dienstleute, Verwalter und Handwerker gehören alle zu diesem kleinen Kosmos.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und genau dort beginnt auch Ansgars Geschichte.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Ansgar von Briant</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ansgar ist Ritter – aber vor allem ist er ein Mensch, der mit seiner eigenen Verantwortung ringt. Und außerdem ist er Sohn dieses Geschlechts, das von jeher nahe mit den Königen des Landes verbunden ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als ältester Sohn Arnward von Briants trägt er die Erwartungen seines Hauses, die Verantwortung für andere und die Last seiner eigenen Entscheidungen. Immer wieder steht er zwischen Pflicht und Herz. Als Sechsjähriger wird er bereits in die Obhut des Königshauses gegeben, um an der Seite von Wolfhard aufzuwachsen und erst als Page, dann als Knappe zu dienen und zum Ritter erzogen zu werden. Das ist ein Privileg in seiner Welt. <br><br>Allein diese Entscheidung beeinflusst viel: Er verbringt mehr Zeit mit Wolfhard oder Katharina von Eloan als mit seinen eigenen Geschwistern, Bernward und Sophia. Nur zu hohen Festtagen kehrt er zu seiner Familie zurück oder diese besucht ihn in Eloans Königsburg.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade diese Spannung prägt seinen Weg durch die Geschichte.<br><br>Kurz noch ein Exkurs: Ansgar ist für einen Ritter eher klein, aber er hat gelernt Größe und Kraft durch Technik und Schnelligkeit auszugleichen. So wird er zu einem geschickten und gefürchteten Kämpfer, der auch größere und stärkere Gegner besiegen kann.<br></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Sophia von Briant</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Sophia ist Ansgars jüngere Schwester, gerade 18 Lenze alt, als die Geschichte beginnt – und neben Katharina eine der stärksten Frauenfiguren der Geschichte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie ist mutig, entschlossen und bereit, für das zu kämpfen, was ihr wichtig ist. Sie liebt Briant und alles, was damit verbunden ist, die Menschen, die Tiere, den Garten. Sie ist in dieser Burg aufgewachsen, kennt jeden mit Namen. Die Küche mit Almina ist oft Rückzugsort für sie gewesen. Mit der etwas drallen Köchin verbindet sie mehr als nur das Verhältnis zu einer Bediensteten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ansgars Geschick beeinflusst auch das von Sophia in starkem Maße. Sie muss im Roman ihre ganz eigenen Kämpfe ausfechten. Ihre Geschichte zeigt, dass Stärke viele Formen haben kann.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Bernward von Briant</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bernward ist der jüngere Bruder Ansgars. Zu Beginn von Band 1 ist er 16 Jahre alt und weilt auch bereits seit einigen Jahren nicht mehr in Briant. Er wurde zur Erziehung an den ramarischen Hof gegeben zu Eliard von Ramaria. Auch er wird ausgebildet Ritter zu sein, auch wenn er nach den Gepflogenheiten Briants nicht das Erbe des Vaters antreten wird, denn das gebührt seinem Bruder Ansgar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Band 1 erfährt man noch nicht so viel von Bernward, außer dass er eben als Knappe in Ramaria ausgebildet wird, doch im Verlauf von Band 2 wird seine Geschichte wichtiger. Seine Stellung am Hofe Eliards gewinnt Bedeutung und er wird zu einer Person mit vielen Facetten, die ich anfangs selbst nicht erwartet hatte. Er muss lernen, mutig und klug zu handeln und seine Beziehungen weise zu nutzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Laufe der Geschichte wächst er über sich hinaus.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Arnward von Briant</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Er ist der Vater Ansgars und das Oberhaupt der Familie. <br><br>Sein Wort gilt in Briant. Seine Entscheidungen werden nicht hinterfragt. Er kann auch streng und unnahbar sein. Doch zum Glück steht er seiner Familie meist mit Liebe und Weisheit vor und ist nicht nur im Königreich gut angesehen. <br><br>Ansgar ist sein ganzer Stolz und zu sehen, wie er zu einem starken, verlässlichen Mann heranwächst, bedeutet ihm viel. Er tut alles, was in seiner Macht steht und der Kultur seines Volkes entspricht, um seinen Sohn zu fördern. Er vertraut ihm und ermutigt ihn, seinen Weg zu gehen.<br><br>Besonders freut er sich, dass er so die Verbindung zum Königshaus Eloans stärken kann und erleben darf, wie Ansgar ebenso ein Freund des neuen Königs wird, wie er einer des alten ist.<br><br>Einer seiner wichtigen Sätze, an die Ansgar sich im Laufe der Geschichte erinnert, ist der folgende: ›Wenn du nicht nach deinen Überzeugungen handelst, bist du nicht mehr als ein stumpfes Schwert!‹</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ereignisse um Ansgar beeinflussen auch Arnwards Leben und Schicksal zutiefst.<br></p>



<h2 class="wp-block-heading">Clara – die Mutter</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Keine Familie ist vollständig ohne die Mutter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Clara von Briant ist eine Frau mit Herz und Würde. Sie hält die Familie zusammen und bewahrt eine innere Stärke, die nicht laut ist – aber spürbar.<br><br>Sie ist eine vielseitig begabte Frau. So leitet sie mit viel Liebe den Haushalt in Briant, sie stickt und näht für die Familie und sie kümmert sich um den Garten der Burg, in dem sie nicht nur Zierpflanzen, sondern auch Heilkräuter und Obstbäume kultiviert. In ihrem Garten wachsen Zürgeldorn (aus dem Bögen und Nähnadeln hergestellt werden), Ritterheilklee (für Wunden und Verletzungen ein hilfreiches Kraut) und Nevender, den sie seines betörenden Duftes wegen besonders liebt.<br>Sie kennt sich mit Heilkunde aus und stellt eigene Salben und Tränke her, um die großen und kleinen Wehwechen der Burgbewohner zu lindern. Sie ist eine liebende Ehefrau und Mutter und nimmt regen Anteil an den Lebenswegen ihrer Kinder.<br><br>Viele Dinge, die Ansgar und seine Geschwister prägen, haben ihren Ursprung bei ihr.</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Das Leben auf Burg Briant</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Burg besteht nicht nur aus Rittern und Adligen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu Briant gehören auch viele Menschen, die das Leben dort möglich machen – Menschen, die in der Geschichte ebenfalls eine Rolle spielen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu gehören zum Beispiel:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ruprecht von Tannenberg</strong>, der Vogt und Verwalter der Burg. Er ist der Onkel von Clemens von Tannenberg, der der neue Burgherr in Tannenberg ist. Ruprecht ist schon lange die treue Seele an der Seite des Burgherrn.<br>Er sorgt dafür, dass das Gut funktioniert und die Geschäfte des Hauses geordnet bleiben.<br>Seine Rolle wird im Laufe der Geschichte für manche aus dem Hause von Briant von entscheidender Wichtigkeit.<br></p>



<p class="wp-block-paragraph">In den Ställen arbeiten <strong>Marc und Eric</strong>, zwei Stallburschen, die die Pferde versorgen. Auch sie sind nicht nur Staffage, sondern tragen ihren Teil bei zum Leben in der Burg bei. </p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Küche regiert <strong>Almina</strong>, die Köchin, die besonders für Sophia ein Hort und Halt ist und ihr immer einen Rückzugsort bietet. Auch <strong>Svea</strong>, eine junge Magd mit ihrem Baby, arbeitet in der Küche und ist Teil der Ereignisse in Briant.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Solche Figuren sind vielleicht keine Hauptpersonen – aber sie machen die Welt von Briant lebendig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Burg besteht nicht nur aus dem Burgherrn und seiner Familie, sondern ist eine Gemeinschaft über Stände hinweg.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Familie ist nicht immer einfach</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Familie bedeutet Nähe, Vertrauen und Zusammenhalt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber sie bedeutet auch Erwartungen, Verantwortung und manchmal Konflikte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade diese Spannungen machen Geschichten lebendig.<br>Denn sie zeigen, dass selbst in einer starken Familie nicht immer alles einfach ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch in Briant gibt es Entscheidungen, die schwer sind, und Wege, die nicht geradlinig verlaufen.</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Warum Ansgars Familie wichtig ist</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wer meinen Roman liest, begegnet nicht nur Ansgar, sondern auch den Menschen, die ihn geprägt haben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Seine Familie und die Bewohner der Burg zu Briant sind Teil der Geschichte – mit all ihren Stärken, ihren Wunden und ihrer Hoffnung. Und sie beeinflussen natürlich Ansgars Handlungen und Entscheidungen und damit auch den gesamten Fortgang des Romans.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du mehr über die Welt von Eloan und Ansgars Geschichte erfahren möchtest, kannst du hier weiter über den Roman lesen:</p>



<p class="wp-block-paragraph">👉 <strong><a href="https://kreative-schreiberei.de/neuerscheinung/">Ansgar von Briant – Der Freund des Königs</a></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weitere Artikel aus der Welt von Eloan</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://kreative-schreiberei.de/die-wichtigsten-figuren-meiner-geschichte-aus-eloan/">Wie mein Roman entstand</a></li>



<li><a href="https://kreative-schreiberei.de/die-wichtigsten-figuren-meiner-geschichte-aus-eloan/">Die wichtigsten Figuren aus Eloan</a></li>



<li><a href="https://kreative-schreiberei.de/die-welt-von-eloan/">Die Welt von Eloan – Landschaften, Reiche und alte Grenzen</a></li>



<li></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Die Welt von Eloan – Landschaften, Reiche und alte Grenzen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Martina]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Mar 2026 04:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Die Welt von Eloan]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn man einen Roman liest, begegnet man zuerst den Figuren.Doch hinter jeder Geschichte steht auch eine Welt: Landschaften, Städte, Handelswege, alte Feindschaften und Grenzen, die manchmal mehr umkämpft als festgelegt sind. Auch die Geschichte meines Romans „Ansgar von Briant – Der Freund des Königs“ spielt nicht einfach irgendwo. Sie spielt in einer Welt aus mehreren...</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Wenn man einen Roman liest, begegnet man zuerst den <a href="https://kreative-schreiberei.de/die-wichtigsten-figuren-meiner-geschichte-aus-eloan/">Figuren</a>.<br>Doch hinter jeder Geschichte steht auch eine Welt: Landschaften, Städte, Handelswege, alte Feindschaften und Grenzen, die manchmal mehr umkämpft als festgelegt sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Geschichte meines Romans <strong>„Ansgar von Briant – Der Freund des Königs“</strong> spielt nicht einfach irgendwo. Sie spielt in einer Welt aus mehreren Reichen, deren Landschaften und politischen Spannungen die Handlung prägen.</p>


<figure class="wp-block wp-block-kubio-image  position-relative wp-block-kubio-image__outer style-Up2XK6IoJ-outer size-full align-items-center" data-kubio="kubio/image"><div class="position-relative wp-block-kubio-image__captionContainer style-Up2XK6IoJ-captionContainer "><div class="position-relative wp-block-kubio-image__frameContainer style-Up2XK6IoJ-frameContainer "><img fetchpriority="high" decoding="async" width="900" height="600" class="position-relative wp-block-kubio-image__image style-Up2XK6IoJ-image  d-flex wp-image-4764" alt="" src="https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2026/03/4.png" srcset="https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2026/03/4.png 900w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2026/03/4-300x200.png 300w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2026/03/4-768x512.png 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></div><figcaption class="position-relative wp-block-kubio-image__caption style-Up2XK6IoJ-caption ">Karte der Länder, Orte und Burgen meiner Welt</figcaption></div></figure>


<p class="wp-block-paragraph">Im Zentrum dieser Welt steht das Königreich <strong>Eloan</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Reiche der Welt von Eloan</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Artikel stelle ich die wichtigsten Regionen der Geschichte vor:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Eloan</strong> – das fruchtbare Küstenreich</li>



<li><strong>Briant</strong> – das Lehen von Ansgars Familie</li>



<li><strong>Adralgar</strong> – das raue Gebirgsland</li>



<li><strong>Ramaria</strong> – ein Land aus Steppe, Wüste und Oasen</li>



<li><strong>Keon</strong> – Walters Reich der offenen Steppe</li>
</ul>



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<h2 class="wp-block-heading">Das Königreich Eloan</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Eloan ist ein fruchtbares Küstenland mit steilen Klippen, grünen Wiesen, Feldern und Wäldern. Flüsse durchziehen das Land und münden schließlich ins Meer. Die Böden sind reich und ertragreich, weshalb Landwirtschaft und Handel eine wichtige Rolle spielen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Über den Klippen erheben sich Burgen und befestigte Städte, von denen aus man weit über das Meer und die Küstenlandschaft blicken kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Reich Eloan gehören zahlreiche Burgen, Städte, Klöster und Gehöfte:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>die Mayenburg</li>



<li>die Burg Eschenbrand</li>



<li>Burg Landwehr</li>



<li>Burg Hauptstein</li>



<li>Burg Glockenstein</li>



<li>die Stadt Lindfeld</li>



<li>die Hauptstadt Eloan</li>



<li>das Kloster Trunstedt</li>



<li>der Witthof </li>



<li>der Schattenweidenhof </li>



<li>und natürlich die Königsburg zu Eloan.<br><br>Damit du ein Gespür für Entfernungen bekommen kannst: um von der nördlich gelegenen Mayenburg in der Nähe des Großen Waldes bis zur Hauptstadt zu  gelangen, braucht man zu Pferd etwa eine Woche.<br></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Die Küste bietet natürliche Häfen, und über das Meer gelangen Waren und Nachrichten aus fernen Ländern ins Reich. Dadurch ist Eloan vergleichsweise wohlhabend und stark vom Handel geprägt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch gerade diese Fruchtbarkeit macht das Land auch begehrenswert. Grenzen sind nicht überall eindeutig, und manche Nachbarn haben ein wachsames Auge auf dieses reiche Küstenreich.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Briant – ein Lehen an der Küste</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein wichtiger Ort der Geschichte ist <strong>Briant</strong>, die Heimat von Ansgars Familie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Briant ist kein eigenes Reich, sondern ein <strong>Lehensgebiet des Königs von Eloan</strong>. Das Land wurde Ansgars Vater <strong>Arnward von Briant</strong> für treue Dienste für die Krone verliehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die <strong>Burg Briant</strong> steht – ähnlich wie die Königsburg von Eloan – hoch über den steilen Küstenklippen. Von dort aus blickt man über das Meer und über die Mündung des großen Flusses <strong>Brian</strong>, der aus dem Gebirge Adralgars kommt und genau bei Briant ins Meer fließt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Direkt unterhalb der Burg überspannt eine <strong>steinerne Brücke</strong> den Fluss. Sie ist ein wichtiger Übergang für Händler und Reisende, die entlang der großen Straße unterwegs sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Lehensgebiet selbst ist nicht besonders groß. Zu Briant gehören:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>die <strong>Burg Briant</strong></li>



<li>einige <strong>Weiden und Felder</strong></li>



<li>zwei <strong>kleine Dörfer</strong></li>



<li>ein Teil des <strong>großen Waldes</strong></li>



<li>sowie die <strong>Burg Tannenberg</strong></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Tannenberg gehört allerdings nicht direkt der Familie Briant. Dort lebt <strong>Clemens von Tannenberg</strong>, ein Lehnsmann der Familie Briant.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Von Briant aus erreicht man die <strong>Königsburg von Eloan</strong> in ungefähr ein bis zwei <strong>Tagesritt</strong>en.</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Der große Wald – Grenze und Handelsweg</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zwischen dem fruchtbaren Küstenland <strong>Eloan</strong> und dem Gebirgsland <strong>Adralgar</strong> liegt ein ausgedehnter Wald.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser Wald ist alt und in manchen Gegenden nur wenig erschlossen. Während die große Handelsstraße ihn durchquert, gibt es weite Bereiche, in die sich nur selten jemand verirrt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gleichzeitig bildet er, wie das Gebirge, eine natürliche Grenze zwischen beiden Regionen. Eine der wichtigsten <strong>Handelsstraßen</strong> verläuft durch den Wald, verbindet Eloan mit den Gebirgspässen Adralgars und führt über lange Strecken entlang des Flusses <strong>Brian</strong>, der aus dem Gebirge kommt und bei Briant ins Meer mündet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wo Wälder sind, sind allerdings auch <strong>Räuberbanden</strong>, und Reisende tun gut daran, diese Strecke nicht allein zu durchqueren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch der Wald ist nicht nur gefährlich. In seinen abgelegenen Bereichen leben auch Menschen, die sich bewusst aus der Welt der Höfe und Städte zurückgezogen haben. Einer von ihnen ist <strong>Harro</strong> Honigschmied, ein Einsiedler und Imker, der tief im Wald eine kleine Hütte bewohnt und seine Bienenstöcke pflegt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Trotz aller Gefahren bleibt die Straße durch den Wald eine wichtige Verbindung, denn zwischen Eloan und Adralgar bestehen seit langem <strong>Handelsbeziehungen</strong>.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Adralgar – das Land der Berge</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein ganz anderes Gesicht zeigt das Gebirgsland <strong>Adralgar</strong>, das im Westen Eloans gelegen ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hohe Berge, enge Täler und schwer zugängliche Pässe prägen diese Region. Hier ist auch das Reich des gefürchteten adralgischen Löwen. <br><br>Im Vergleich zu den offenen Landschaften Eloans wirkt Adralgar abgeschiedener und rauer. Wer hier lebt, ist oft stärker auf sich selbst gestellt. Dennoch gibt es Bergdörfer und Menschen, die hier Ziegen halten oder Bergbau betreiben. <br><br>In der Mitte zwischen den Bergen gibt es eine ausgedehnte Hochebene mit einem See. Dort findet man die Burg zu Adralgar und die Hauptstadt des Landes.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade diese Abgeschiedenheit hat dazu geführt, dass Adralgar eine eigene Kultur und Identität bewahrt hat.</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Ramaria – Steppe, Wüste und Oasen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiteres Reich dieser Welt ist <strong>Ramaria</strong> im Osten Eloans. Hier gibt es seit jeher gute Handelsbeziehungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Große Teile dieses Landes bestehen aus Steppe oder Wüstenlandschaften. Weite Ebenen, trockene Regionen und lange Handelswege prägen das Bild. Doch Ramaria ist nicht nur karg: Entlang von Flüssen und in Oasen entstehen fruchtbare Gebiete, in denen Städte wachsen können. Ramaria ist bekannt für seine üppigen Früchte und bunte Tier- und Pflanzenwelt.<br><br>Und in der Gebirgsregion, die die Grenze zu Keon bildet, findet man auch Burgen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ramaria besitzt ebenso wie Eloan eine lange Küste, über die Handel mit anderen Regionen möglich ist.</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Keon – das Reich der offenen Steppe</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Reich <strong>Keon</strong>, aus dem Walters Macht stammt, liegt in einer weiten Steppenlandschaft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Norden, Osten und Westen wird Keon von Gebirgszügen begrenzt. In der Mitte des Landes liegt ein großer Wald, während weite Teile des übrigen Gebietes aus Wiesen und steppenartigen Landschaften bestehen. Dort wachsen sowohl gewöhnliche Gräser für Viehherden als auch das scharfkantige <strong>Schwertgras</strong>, das in manchen Regionen das Reisen erschwert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Grenze zwischen <strong>Keon und Eloan</strong> im Süden ist seit langem umstritten. Sie ist nicht überall eindeutig festgelegt, und immer wieder kommt es zu Spannungen und Grenzstreitigkeiten zwischen beiden Reichen.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Eine Welt, die beim Schreiben gewachsen ist</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Welt entstand nicht auf einmal.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als ich begann, meine Geschichte zu planen, gab es zunächst nur eine grobe Idee, die Anordnung der Länder entstand beim Zeichnen der Landkarte und aus dieser Karte ergaben sich topographische Gegebenheiten und landschaftliche Eigenheiten. Auch die Namen für die Orte sind wie die für die Figuren auf einem Schmierzettel entstanden. Erst nach und nach entwickelte ich auf dieser groben Grundlage die Eigenheiten der Länder, Reiche und auch der Tier- und Pflanzenwelt. So habe ich mir tatsächlich viel Zeit genommen, um eigene Pflanzen zu erfinden: Heilkräuter, Nutzpflanzen und Bäume. Auch manche Tiere ähneln zwar unseren Tieren, haben aber je nach Region spezifische Eigenschaften. So sind adralgische Pferde eher kleiner, sehr trittsicher und zwar ausdauernd, aber nicht so schnell.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit jeder neuen Szene, jeder neuen Figur, jeder Pflanze und jedem Tier wuchs auch diese Welt ein Stück weiter.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Viele dieser Orte spielen in der Geschichte eine Rolle – manche nur am Rand, andere ganz entscheidend.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer <strong><a href="https://kreative-schreiberei.de/neuerscheinung/">Ansgars Geschichte</a></strong> liest, begegnet nicht nur einzelnen Figuren, sondern einer ganzen Welt aus Landschaften, Reichen und Konflikten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und vielleicht wirst du beim Lesen merken, dass diese Welt noch viele weitere Geschichten bereithält.</p>



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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weitere Artikel aus der Welt von Eloan</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://kreative-schreiberei.de/die-wichtigsten-figuren-meiner-geschichte-aus-eloan/">Die wichtigsten Figuren aus Eloan</a></li>



<li><a href="https://kreative-schreiberei.de/die-wichtigsten-figuren-meiner-geschichte-aus-eloan/">Wie mein Roman entstand</a></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Die wichtigsten Figuren meiner Geschichte aus Eloan</title>
		<link>https://kreative-schreiberei.de/die-wichtigsten-figuren-meiner-geschichte-aus-eloan/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Martina]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Mar 2026 05:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Die Welt von Eloan]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Geschichte steht und fällt mit den Charakteren. Ohne die handelnden Personen hätten wir nur eine Kulisse – erst die Figuren mit ihren Zielen, Konflikten und Hoffnungen machen eine Geschichte lebendig. Ihr Innenleben und ihre Handlungen bestimmen die Geschichte. Und natürlich sind sie alle von der Autorin erfunden. Das Beitragsbild zeigt übrigens Ansgar von Briant....</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://kreative-schreiberei.de/die-wichtigsten-figuren-meiner-geschichte-aus-eloan/">Die wichtigsten Figuren meiner Geschichte aus Eloan</a> erschien zuerst auf <a href="https://kreative-schreiberei.de">Kreative-Schreiberei</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Eine Geschichte steht und fällt mit den Charakteren. Ohne die handelnden Personen hätten wir nur eine Kulisse – erst die Figuren mit ihren Zielen, Konflikten und Hoffnungen machen eine Geschichte lebendig. Ihr Innenleben und ihre Handlungen bestimmen die Geschichte. Und natürlich sind sie alle von der Autorin erfunden. Das Beitragsbild zeigt übrigens Ansgar von Briant. Gemalt wurde es von meiner Tochter Lisanne.<br><br>Wenn man lange an einer Geschichte schreibt, passiert etwas Seltsames:<br>Die Figuren bleiben nicht einfach erfundene Personen auf Papier. Sie beginnen, ein Eigenleben zu entwickeln. Manche begleiten einen über Jahre, überraschen einen, stellen alles auf den Kopf – und manche wachsen einem so sehr ans Herz, dass man sie kaum wieder loslässt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In meiner Geschichte rund um Eloan gibt es an die hundert Figuren, die ich erfunden habe, manche sind unwichtig, tauchen nur ein oder zweimal auf. Einige von ihnen aber tragen den Kern der Handlung und prägen die Geschichte von Anfang an. Vier von ihnen möchte ich heute vorstellen – ohne zu viel zu verraten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die wichtigsten Figuren im Überblick</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Artikel stelle ich vier zentrale Figuren der Geschichte vor:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Ansgar von Briant</strong> – ein junger Ritter und treuer Freund des Königs</li>



<li><strong>Wolfhard von Eloan</strong> – der junge König eines Reiches voller Konflikte</li>



<li><strong>Katharina von Eloan</strong> – seine mutige Schwester, die ihren eigenen Weg sucht</li>



<li><strong>Walter von Keon</strong> – ein gefährlicher Gegenspieler mit eigener Logik</li>
</ul>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Ansgar von Briant</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ansgar von Briant ist ein junger Ritter und enger Freund des kaum älteren Königs Wolfhard von Eloan. Er stammt aus dem Haus Briant und wächst seit seinem sechsten Lebensjahr am Königshof in Eloan auf,  in einer Welt, in der Ehre, Loyalität und Mut selbstverständlich erscheinen. Er ist dort erst Page, später Knappe des Königs und lernt alles, was er als zukünftiger Lehnsmann wissen muss. Seine Geschwister Sophia und Bernward von Briant, beide jünger als er, sieht er nur selten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Noch bevor ich begonnen habe, diese Geschichte zu schreiben, entstand Ansgar. Erst einmal nur ein Name auf einem Schmierzettel, doch schnell schmuggelte er sich in meine Gedanken, begleitete mich auf Spaziergängen und ich habe mich mit ihm unterhalten. Über Ritterehre, über seine Warums im Leben und so wurde er schnell mehr für mich als nur irgendein Ritter. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Eigentlich hatte ich geplant nur seine Geschichte zu erzählen, ganz einfach, ganz geradeaus, doch mit der Zeit wurde sein Weg viel größer und schwieriger, als ich ursprünglich gedacht hatte. Seine Welt wuchs und die Ereignisse der Geschichte stellten seinen Glauben an sich selbst, an andere Menschen und an das Gute in der Welt immer wieder auf die Probe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ansgar gehört zu den Figuren, die mich beim Schreiben immer wieder überraschen. Er hat einen ziemlichen Dickkopf. „Nein, Martina“, sagt er dann manchmal zu mir, „das würde ich niemals tun.“<br><br>Sein Auftrag: &#8222;Schütze die Königin und bring sie mir heil zurück. Sie ist mein Leben.&#8220; Dieser Auftrag steht am Anfang der Ereignisse meines Romans <strong>„<a href="https://kreative-schreiberei.de/neuerscheinung/">Ansgar von Briant – Der Freund des Königs</a>“</strong> und bringt eine Entwicklung in Gang, die niemand vorhersehen konnte. Das Ganze stellt sich als schwieriger heraus als gedacht. Denn die Folgen eines Überfalls bringen Ansgar in arge Bedrängnis und sein Weg führt ihn weit weg von dem Leben, das er einmal gewohnt war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kurzer Steckbrief des Protagonisten:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>eher kleine, schlanke Statur, </li>



<li>kastanienbraune, leicht rötliche Haare</li>



<li>Locken</li>



<li>blaue Augen</li>



<li>Schwert</li>
</ul>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Wolfhard von Eloan</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wolfhard ist mit fünfundzwanzig Jahren bereits König von Eloan und Nachfahre der alten Linie der Wölfe. Der Tod seines Vaters Wolfram hat ihn erschüttert und er zweifelt an einer natürlichen Ursache. Sein Urahn Wulfstan hat das Reich einst erobert, und Wolfhard trägt dieses Erbe mit einer Mischung aus Stolz und Verantwortung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wolfhard ist leidenschaftlich, impulsiv und manchmal jähzornig.  Gerade diese Eigenschaften machen ihn zu einer Figur, die mich beim Schreiben immer wieder beschäftigt hat. Er ist stark – und gleichzeitig verletzlich. Und er muss größere Tiefen erleben, als selbst ich es zu Beginn der Geschichte erwartet hätte<br><br>Er macht Ansgar zu seinem Freund, den er schätzt und dem er vertraut, dessen Rat ihm wichtig ist und dem er seine Frau anvertraut. Diese Freundschaft zwischen Wolfhard und Ansgar ist einer der Ausgangspunkte der Geschichte. Doch sie wird durch die Ereignisse der Handlung auf eine harte Probe gestellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kurzer Steckbrief des Königs von Eloan</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>groß und kräftig</li>



<li>blonde, glatte Haare</li>



<li>schulterlanges Haar</li>



<li>sturmgraue Augen</li>



<li>Schwert</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Katharina von Eloan</h2>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph">Katharina ist die jüngste Schwester des Königs und damit ebenfalls Teil der königlichen Familie von Eloan. Sie ist erst achtzehn Jahre alt, klug und für eine Frau in dieser Gesellschaft sehr mutig und durchsetzungsstark. Ihre erstaunlich klare innere Haltung weiß sie in der Männerwelt ihrer Umgebung zu vertreten.<br><br>Sie kennt Ansgar, seit sie denken kann und ist ihm zugetan, so wie auch er ihr. Aber auf Grund der politischen Verhältnisse hat ihre Liebe keine Zukunft und Ansgar wahrt strikt Abstand und Etikette, womit sie ihn gerne aufzieht. &#8222;Sei doch nicht so furchtbar steif und schüchtern!&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Katharina gehört zu den Figuren, die ich von Anfang an sehr gern mochte. Sie lässt sich nicht leicht von politischen Erwartungen oder Machtspielen beeinflussen. Gerade das bringt sie jedoch in Konflikte, die weit größere Folgen haben, als sie zunächst ahnt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine ihrer Entscheidungen wird schließlich zum Auslöser eines Konflikts, der das ganze Reich erschüttert. Sie will das richtige tun, ohne ihr Herz zu verleugnen und das ist in politischen Machtspielen meist eine aussichtslose Position. In ihrem Streben nach einem selbstbestimmten Leben in einer von Männern dominierten Welt ist sie mir oft sehr nahe gewesen. Und ich leide während der Geschichte oft mit ihr mit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kurzer Steckbrief von Katharina:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>anmutige, aber nicht zerbrechliche Statur</li>



<li>blondes langes Haar</li>



<li>oft zu Zöpfen geflochten</li>



<li>braune Augen</li>



<li>wichtiger Gegenstand: eine Karte der Katakomben</li>
</ul>



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<h2 class="wp-block-heading">Walter von Keon</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Walter von Keon ist der König des Nachbarreiches Keon und einer der gefährlichsten Gegenspieler der Geschichte. Auch er sprang mir vom Schmierzettel entgegen und wurde schnell zu einer sehr eigenständigen und eigenwilligen Figur, die mich manchmal fast in den Wahnsinn getrieben hat. Walters Schuld ist es zum Beispiel, dass ich fast 100 Seiten in den Papierkorb klopfen musste. <br><br>Wie das kam? <br><br>Ganz einfach: Er sagte: &#8222;Martina, du weißt schon, dass ich die Lücke, die du da in der Handlung gelassen hast, gnadenlos ausnutzen würde? Wenn du willst, dass mein Verhalten plausibel bleibt, dann musst du mich das tun lassen.&#8220;<br><br>Aber wenn er tat, was er wollte, an der Stelle, an der es logisch war, dann passten die Seiten, die ich schon geschrieben hatte nicht mehr. Und er hat so sehr auf seinem Recht des Stärkeren bestanden, dass ich schließlich nachgegeben habe und ihm gestattet habe zu tun, was ein Bösewicht tut.<br><br>Und ich muss sagen, es war eine der besten Entscheidungen der ganzen Geschichte. Vieles wäre niemals so spannend geworden ohne diese ENtscheidung.<br><br>Und nun denkst du vielleicht, wie kann sie die Figur entscheiden lassen. Gute FIguren haben eine innere Logik. Und wenn man der folgt, entstehen die besten Geschichten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zurück zu Walter: Er ist intelligent, berechnend und besitzt eine elegante, fast süffisante Art, mit der er seine Umgebung beeinflussen kann. Gleichzeitig trägt er eine tiefe Kränkung und Bitterkeit in sich, die seine Entscheidungen prägt. Seine Triebfeder sind Hass, Rache und Macht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Walter ist für mich eine der faszinierendsten Figuren der Geschichte. Beim Schreiben habe ich immer wieder gemerkt, dass er weit mehr ist als nur ein Gegner. Seine Sicht auf die Welt ist verdreht, aber sie hat, wie oben schon erklärt, eben diese ganz eigene innere Logik.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade diese Mischung macht ihn so gefährlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kurzer Steckbrief des Gegenspielers Walter:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>eher schlank, trotzdem sehnig und muskulös</li>



<li>Schwarzes, langes Haar</li>



<li>Wilde Mähne aus offenem Haar und kleinen Zöpfen</li>



<li>schwarze Augen</li>



<li>Streitaxt und Dolch</li>
</ul>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Eine Welt voller weiterer Figuren</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Neben diesen vier Charakteren gibt es natürlich noch viele weitere Menschen, die die Geschichte von Eloan prägen: Freunde, Verbündete, Gegner und Weggefährten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einige von ihnen werde ich in weiteren Artikeln näher vorstellen – zum Beispiel die Familie von Briant, den Hof von Eloan oder auch die Gefolgsleute Walters.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn wie in jeder guten Geschichte gilt auch hier:<br>Die Welt entsteht nicht nur durch einen Helden, sondern durch die Menschen um ihn herum.<br><br>Eloan, Keon und ihre Figuren begleiten mich inzwischen seit vielen Jahren. Manche von ihnen überraschen mich noch immer – und manche treiben die Geschichte in Richtungen, die ich selbst nicht geplant hatte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und wer weiß … vielleicht hat auch Walter noch das eine oder andere Wort mitzureden.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ihr Geschichten mit starken Figuren mögt:<br>Welche Figur interessiert euch spontan am meisten?<br><br>Wenn du mehr über Ansgars Weg erfahren möchtest, kannst du seine Geschichte im Roman <strong>„<a href="https://kreative-schreiberei.de/neuerscheinung/">Ansgar von Briant – Der Freund des Königs</a>“</strong> weiterlesen.<br><br>In den nächsten Wochen nehme ich euch weiter mit in die Welt von Eloan – zu den Familien, Höfen und Geheimnissen meines Romans.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://kreative-schreiberei.de/die-wichtigsten-figuren-meiner-geschichte-aus-eloan/">Die wichtigsten Figuren meiner Geschichte aus Eloan</a> erschien zuerst auf <a href="https://kreative-schreiberei.de">Kreative-Schreiberei</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Beros verlorenes Kapitel – Ein Bonus zum Buch Ansgar von Briant (Chroniken von Eloan)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Martina]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Aug 2025 11:58:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Die Welt von Eloan]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Blick hinter die Kulissen Obwohl mein Buch &#8222;Ansgar von Briant&#8220; wahrlich dick genug geworden ist, hat nicht jede Szene, die beim Schreiben entstanden ist, auch ihren Weg ins Buch gefunden. Manchmal bleibt ein Abschnitt im Hintergrund, obwohl er eine Figur prägt und mir beim Erzählen hilft, ihre Tiefe zu verstehen. Heute nehme ich euch...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://kreative-schreiberei.de/beros-verlorenes-kapitel-bonus-zu-ansgar-von-briant/">Beros verlorenes Kapitel – Ein Bonus zum Buch Ansgar von Briant (Chroniken von Eloan)</a> erschien zuerst auf <a href="https://kreative-schreiberei.de">Kreative-Schreiberei</a>.</p>
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<h2 class="wp-block-heading">Ein Blick hinter die Kulissen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Obwohl mein Buch &#8222;Ansgar von Briant&#8220; wahrlich dick genug geworden ist, hat nicht jede Szene, die beim Schreiben entstanden ist, auch ihren Weg ins Buch gefunden. Manchmal bleibt ein Abschnitt im Hintergrund, obwohl er eine Figur prägt und mir beim Erzählen hilft, ihre Tiefe zu verstehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Heute nehme ich euch mit zu Bero – einer Figur, die in den <em>Chroniken von Eloan</em> eine Rolle spielt.<br>Was ihr gleich lesen werdet, gehört nicht zum veröffentlichten Text, sondern entstand 2022 in meinem Schreib-Adventskalender. Es ist eine Art „verstecktes Pergament“, das zeigt, wie Beros Geschichte begonnen haben könnte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bero begegnet Walter</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ich lag unten und konnte mich nicht mehr rühren. Auf Armen und Beinen kniete je ein größerer Junge und an meiner Kehle lag der scharfe Dolch meines Vaters, den sich der älteste meiner Brüder heimlich besorgt hatte. Ich wagte es nicht, zu atmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br>»Verschwinde, hörst du? Wir wollen dich hier nicht mehr sehen! Du bist nur eine Last für Vater. Er hat schon genug mit uns zu tun.«</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Ich wagte nicht mal zu nicken und presste ein tonloses »Ja«, hervor. »Bitte, ich…«</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br>»Na meinetwegen… wir satteln dir ein Pferd…. Sonst schafft der Kleine das nicht. Und nun vorwärts!«</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Der Dolch verschwand, meine Arme und Beine wurden frei gegeben. Jemand riss mich auf hoch. Wankend stand ich da und fuhr mir mit der Hand an die Kehle. Es war noch alles dran, auch wenn es sich anders anfühlte.<br>Wenig später saß ich auf einem kleinen, aber ausdauernden Pferdchen. Man hatte mir gnädigerweise einen Beutel mit Proviant für zwei Tage mitgegeben und klopfte dem Tier nun auf die Kruppe. Es setzte sich in Bewegung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br>»Und vergiss nicht. Wenn du zurück kommst, bist du… krk.«</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Ich schluckte schwer und antwortete nicht. Stattdessen trieb ich das Tier an. Nichts wie weg hier.<br>Es gab zwei Wege. Den ins Gebirge und den in die Ebene von Keon. Im Gebirge zu überleben, das wusste ich schon war beinahe unmöglich. Allein und ohne Begleitung und gar als Kind. Es gab Löwen und Bären und Steinschläge. Und ich hatte nur ein Messer, nicht mal einen Dolch, ein Schwert oder gar Pfeil und Bogen. Also blieb nur der Weg in die Ebenen von Keon. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Da wimmelte es vor wilden Horden, aber wenn ich Glück hatte, nahm mich einer dieser Trupps auf. Sie waren nicht alle ohne Herz. Dennoch hatte ich einen dicken Klumpen im Bauch. Meine Hände zitterten. Wenn Vater suchte und mich fand. Wenn er mich zurück brachte… Ich wollte nicht sterben. Nicht jetzt. Nicht durch meine Brüder. Und eigentlich gar nicht. Also verbarg ich mich möglichst tief im Wald von Keon. Als mein Proviant aufgebraucht war, ernährte ich mich von Beeren und Wurzeln, die ich kannte.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Tatsächlich fand mich niemand. Aber statt erleichtert zu sein, fragte ich mich, ob Vater überhaupt gesucht hatte. Ob er mich vermisste. Einsamkeit war nun mein Begleiter. Bis zu dem Tag, an dem ich Walter begegnete.<br>Ich hatte mir ein Versteck in der Nähe eines Baches gesucht. Denn Wasser war das Wichtigste. Außerdem wuchsen hier auch Beeren und man konnte, wenn man geschickt war, Fische mit der Hand fangen. Manchmal gelang mir das. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch jetzt stand ich bis zum Knöchel im Wasser, leicht vorgebeugt, bereit mir eine der flinken Forellen zu schnappen. Im nächsten Moment traf mich etwas von hinten an der Schulter und ich stürzte ins Wasser. Ehe ich prustend hochkommen konnte, war jemand über mir und hielt mich unten. Ich kämpfte darum, den Kopf über Wasser zu halten und ruderte mit den Armen. Doch mein für mich unsichtbarer Gegner war stärker. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Er hielt mich effektiv unter der Wasseroberfläche. Die Luft wurde knapp. Meine Brust schmerzte. Im Kopf begann es zu summen. Der Druck nahm zu. Meine Bewegungen wurden fahriger. Aber ich gab nicht nach. Ich wollte leben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im letzten Moment ließ er los und ich kam hoch. Heftig keuchend sog ich die Luft ein und fuhr herum. Hinter mir stand ein Halbwüchsiger in Kriegerkleidung. Leder und Felle, schwarz gegerbt, hohe Stiefel. Am Gürtel Dolch und Schwert und auf dem Rücken einen Reiterbogen. Seine schwarzen Haare fielen ihm ins Gesicht. Besonders auffallend waren die ebenfalls schwarzen Augen, die einen stechenden Glanz zeigten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Er musterte mich abschätzig und brummte: »Du bist ganz schön stark, Kleiner. Wie alt bist du?«<br>»Fünf, vielleicht schon sechs.« Ich reckte mich ein bisschen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Leises Lachen von dem Kerl, der sicher mehr als doppelt so alt war wie ich.<br>»Soso, schon sechs… bist du alleine hier?«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich schob das Kinn trotzig vor: »Ja. Und zwar schon länger.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Sorgt sich dein Vater nicht um dich?«<br>»Nein. Sie sind alle froh, mich los zu sein!«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gehobene Augenbrauen.<br>»Bist du sicher?«<br>Ich nickte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Wenn du willst, kannst du mich begleiten.« Der Kerl winkte ans Ufer. Dort hielt ein Trupp Krieger, wie ich erst jetzt bemerkte. Dann fuhr er fort: »Übrigens. Ich bin Walter. Walter von Keon. Und wie heißt du? Und wehe du flunkerst mich an…. Dann ertränke ich dich doch noch.«</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Ich bin Bero.«<br>»Bero und sonst nichts?«</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Bero von Hartheim.«</p>



<h2 class="wp-block-heading"><br>Warum ich euch diesen Text zeige<br></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auch wenn diese Szene nicht in der Endfassung von <em>Ansgar von Briant – Der Freund des Königs</em> steht, verrät sie doch viel über Beros Herkunft und die Schatten seiner Vergangenheit. Solche „verlorenen Kapitel“ helfen mir, Figuren lebendiger und nachvollziehbarer zu machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht entdeckt ihr beim nächsten Lesen des Romans kleine Nuancen, die auf diesen Hintergrund hindeuten.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Deine Meinung zählt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mich interessiert sehr, wie dir diese Szene gefallen hat:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li class="has-kubio-color-2-color has-text-color has-link-color wp-elements-d4f1bca460247987f2b727720758d3e4">Was löst Beros Geschichte in dir aus?</li>



<li class="has-kubio-color-2-color has-text-color has-link-color wp-elements-dec8efeaefffdef6048234ab951dc304">Würdest du solche Hintergrundtexte öfter lesen wollen?</li>



<li class="has-kubio-color-2-color has-text-color has-link-color wp-elements-abea2022d2d0617d9ede7fe55299cba7">Kennst du mein Buch &#8222;Ansgar von Briant&#8220; schon und wie hat es dir gefallen?</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Schreib mir gern einen Kommentar hier im Blog – ich freue mich auf deine Gedanken!</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph">📖 <strong>Noch nicht im Bilde?</strong><br>Falls du die <em>Chroniken von Eloan</em> noch nicht kennst: Der erste Band <em>Ansgar von Briant – Der Freund des Königs</em> ist bereits erschienen und überall im Buchhandel und bei mir persönlich erhältlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">👉 <a href="https://kreative-schreiberei.de/neuerscheinung/">Mehr über das Buch erfährst du hier</a><a href="#https://kreative-schreiberei.de/neuerscheinung/">.</a><br><br>✨ So bekommst du immer neue Einblicke in die Welt von Eloan:<br>Trag dich in meinen Newsletter ein, und du erhältst regelmäßig Schreibfunken, Hintergrundgeschichten und Neuigkeiten zu den Büchern: <a href="http://schreibschnuppen-to-go-45603.getresponsewebsite.com">Zum Newsletter anmelden</a></p>
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		<title>Tristan und der Drache &#8211; eine Fantasy-Kurzgeschichte</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Martina]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Aug 2025 06:53:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Die Welt von Eloan]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Fantasy-Kurzgeschichte &#8211; Fundstück aus dem Advent.Worte, wie sie einfach auftauchen – irgendwo zwischen Mut und Möglichkeit.Vielleicht gehört die Szene zu Eloan.Vielleicht auch nicht.Entscheide selbst. Auf ins Abenteuer Er stand auf dem Turnierplatz. Um ihn tobte ein Kampf. Gerüstete Ritter auf Pferden hieben mit Sandsäcken aufeinander ein. Er liebte dieses Spiel. Unwillkürlich drehte er die...</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ein Fantasy-Kurzgeschichte &#8211; Fundstück aus dem Advent.</strong><br>Worte, wie sie einfach auftauchen – irgendwo zwischen Mut und Möglichkeit.<br>Vielleicht gehört die Szene zu Eloan.<br>Vielleicht auch nicht.<br>Entscheide selbst.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Auf ins Abenteuer</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Er stand auf dem Turnierplatz. Um ihn tobte ein Kampf. Gerüstete Ritter auf Pferden hieben mit Sandsäcken aufeinander ein. Er liebte dieses Spiel. Unwillkürlich drehte er die Kappe in seinen Händen und setzte sie sich auf den Kopf. Schwups. Er war unsichtbar. Mit wenigen Schritten war er bei einem der Ritter, packte ihn am Bein und ruckte daran. Der Ritter stürzte hinab. Tristan nahm den Sack und schwang sich in den Sattel. Dann riss er die Kappe vom Kopf und stürzte sich ins Getümmel. Die Püffe der anderen prallten an ihm ab, während er fleißig Hiebe austeilte. Einer nach dem anderen stürzte vom Pferd. Als letztes blieb Tristan selbst im Sattel, der Herold verkündete seinen Triumpf. Tristan sah sich strahlen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im nächsten Moment verschwand er unter der Tarnkappe. Als er sie wieder absetzte stand er auf der obersten Zinne der Plagenburg. Das Turnier war vergessen. Stattdessen griffen Drachen die Burg an. Ansgar stand rechts neben ihm, Wolfhard links. Gemeinsam bedienten sie eine große Armbrust. Der Pfeil beschrieb einen perfekten Bogen und prallte von den Schuppen des Drachenviehs ab. Der nächste Schuß folgte unmittelbar. Der flog himmelweit vorbei. »Strengt euch an, Männer!«, rief Tristan, als der Drache nun direkt auf sie zuhielt und sein Rachen sich öffnete, um sie mit Feuer zu verbrennen. Der nächste Riesenpfeil flog von der Sehne. In den Rachen des Untieres. Es war als verschlucke er sich an dem Spieß. Er ruckte, zuckte und stürzte vom Himmel. Genau auf die Männer an der Armbrust. Tristan keuchte. Mit einem Mal wurde die Luft knapp.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im nächsten Moment saß er aufrecht. Sein Herz raste, der Atem kam stoßweise. Verdammt. Was für ein Traum. Wieso sollte er den Plagenburgern zu Hilfe kommen? Und was hatte es mit der Tarnkappe auf sich? Mhh so ein Ding wäre nicht schlecht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Entstehung und Hintergrund</h2>



<p class="wp-block-paragraph">📝 <em>Diese Fantasy-Kurzgeschichte entstand 2022 für einen literarischen Adventskalender und gehört nicht offiziell zur Welt von Eloan.</em><br>In der eigentlichen Geschichte gibt es <strong>keine Drachen, keine Tarnkappen und keine Träume, die Wirklichkeit werden</strong>.<br>Und Tristan – den man hier als Drachenkämpfer erlebt – stirbt in Band 1 schon ganz am Anfang.<br>Doch gerade deshalb wollte ich ihm diesen Moment schenken.<br>Weil auch Helden, die früh fallen, manchmal noch einen Auftritt verdienen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Liebesgeschichte in den Bergen – Ben und Karlas Moment in Eloan</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Martina]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Aug 2025 04:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Die Welt von Eloan]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kleiner Blick hinter die Kulissen &#8211; eine Liebesgeschichte in den Bergen AdralgarsDiesen Text habe ich 2022 für meinen Adventskalender geschrieben. Er spielt in der Welt von Eloan – also in derselben fiktiven Welt wie meine Romane – und erzählt eine Begebenheit, die so durchaus hätte geschehen können. Eine kleine, in sich geschlossene Momentaufnahme, die einen...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<!-- content style : start --><style type="text/css" data-name="kubio-style">#kubio .style-Up2XK6IoJ-outer{text-align:center;}</style><!-- content style : end -->
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kleiner Blick hinter die Kulissen</strong> &#8211; eine Liebesgeschichte in den Bergen Adralgars<br>Diesen Text habe ich 2022 für meinen Adventskalender geschrieben. Er spielt in der Welt von Eloan – also in derselben fiktiven Welt wie meine Romane – und erzählt eine Begebenheit, die so durchaus hätte geschehen können. Eine kleine, in sich geschlossene Momentaufnahme, die einen Einblick in Bens und Karlas Leben in den Bergen gibt – fernab der großen Schlachten und Intrigen. Vielleicht mag ich gerade deshalb diese Szenen so sehr: Sie zeigen mir meine Figuren noch einmal von einer ganz anderen Seite.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und nun tauchen wir direkt hinein – zu einem jungen Ben, lange bevor er in die Wirren der großen Ereignisse hineingezogen wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In den Bergen gab es keine Eile – nur das stetige Atmen des Windes, das Kreischen der Raubvögel und das beständige Schlagen des Hammers in der Schmiede seines Vaters. Für Ben war es ein einfaches Leben, rau und karg, doch es gab etwas – jemanden – der ihm jeden Tag heller erscheinen ließ: Karla.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Er kannte sie, seit er denken konnte. Und mehr noch, er liebte sie, seit er denken konnte. Sie war das Mädchen von nebenan. Sie war einfach gekleidet, wie alle hier in den Bergen, und doch strahlte sie für ihn wie eine Königin. Er tat alles, um ihr so oft als möglich zu begegnen. Er passte sie ab beim Wasserholen. Er winkte ihr, wenn er die Ziegen abholte. Sie war sein Sonnenschein in den dunklen Tagen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als er eines Tages ein wenig zu spät an den Bach kam, war da ein Berglöwe, der sie bedrohte. Sein Herz setzte einen Schlag lang aus. Ohne zu überlegen ging er mit seinem Hirtenstock auf das Raubtier los. Laut rief er, schlug den Stock klappernd an Steine und zischte das Vieh an. Tatsächlich beeindruckte es den Berglöwen, und er verschwand. Karla anschließend zu trösten war sein heimliches Vergnügen. Er war so dankbar, dass er ihr hatte helfen können, dass sein Herz fast platzte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während des Tages hatte er zu seinem Bedauern nie Zeit, ihr nahe zu sein. Entweder trieb er die Ziegen auf die Weide oder er half später dem Vater in der Schmiede. Aus dem Unterstand konnte er Karla beobachten, wie sie mit den anderen Kindern spielte. Immer wenn sie mal einen Blick zu ihm warf, huschte ein trauriges Lächeln über ihr Gesicht und er wäre so gerne zu ihr gerannt, um sie in seine Arme zu ziehen und ihr zu sagen: Sei nicht traurig. Es ist alles gut. Doch selbst für die wenigen Wimpernschläge, die er sich nahm, sie zu beobachten, bekam er oft Schläge seines Vaters, der ihm zu verstehen gab, dass seine ganze Aufmerksamkeit der Schmiede und der Arbeit zu gelten hatte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dann kam der Tag, an dem seinem Vater das Unglück geschah. Ben war entsetzt, als er von dem Steinschlag erfuhr, denn auch wenn sein Vater ihn häufig schlug und hart rannahm, so war er doch auch zuweilen fürsorglich gewesen. Er hatte Verantwortung getragen für die Familie. Ben seufzte. Zu sehen, wie seine Mutter weinte, wie sich die Geschwister eng aneinander drängten und Angst, Trauer und Sorge in ihren Gesichtern stand, brachte auch ihn zum Weinen. Er versprach der Mutter hoch und heilig, sich zu kümmern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit einem Mal klopfte es an der Haustür. Fast erschrocken fuhr er herum. Wer wagte es, sie in ihrer Trauer zu stören? Er nickte der Mutter zu und trat an die Tür. Mit einem etwas beklommenen Gefühl öffnete er. Karla stand davor – einen zarten Wildblumenstrauß in den Händen und verlegen zu Boden blickend. Er lächelte leise. »Karla, wie schön, dich zu sehen, komm herein!«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie verneinte kopfschüttelnd, und Ben spürte leise Enttäuschung. Wozu war sie gekommen, wenn sie nicht hereinkommen wollte? Doch er drängte seine Gedanken zurück. Sie war seinetwegen gekommen. Er konnte nicht anders. Er lächelte, diesmal breiter als zuvor. Er betrachtete die Blumen: Adralheilglöckchen, lockerblütiges Schmetterlingskraut und andere. Die Farben harmonisierten. Es war eine Geste so zart und liebevoll, wie sie in diesen rauen Bergen nur sein konnte. »Danke, die sind wunderschön, Karla, und du hast dir solche Mühe gegeben, sie zu pflücken.«</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Woher weißt du?« Das Erstaunen in ihrer Stimme amüsierte ihn heimlich.<br>»Nun, diese hier wächst nur oben auf der Weide«, erklärte er – er kannte die Pflanzen gut, es war eine heimliche Leidenschaft –, »im Tal findet man sie nicht. Und nun komm rein, hier beißt niemand mehr.« Ben nahm sie an der Hand und zog sie über die Schwelle.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jahre später bezogen sie ihre eigene Hütte. Ben kümmerte sich weiterhin um die Schmiede des Vaters und versorgte seine Mutter und jüngeren Geschwister. Karla lernte bei Anneli alles über Kräuter und Heilkunde und wie man Kinder auf die Welt holte. Auf ihr eigenes Kind mussten sie lange warten, aber inzwischen war Merit erwachsen und hatte mit Menar selbst eine eigene Hütte und ihnen ihr erstes Enkelkind geschenkt. Er war so dankbar – für die Frau an seiner Seite, für die Gnade, die Gott ihnen immer wieder schenkte, für sein Leben in diesen Bergen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bis zu diesem Tag. Bis er fürchten musste, Karla zu verlieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neugierig, was Karla und Ben noch erleben? In <em><a href="https://kreative-schreiberei.de/neuerscheinung/">Ansgar von Briant – Der Freund des Königs</a></em> erfährst du ihre weitere Geschichte.<br></p>
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		<title>Im Auftrag der Daike &#8211; ein Eloan-Abenteuer</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Martina]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Aug 2025 12:57:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Die Welt von Eloan]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dieser Ausschnitt stammt ursprünglich aus meinem literarischen Adventskalender von 2022 – ein kleines &#8222;What-if&#8220; aus dem Eloan-Universum.Yalin, ein fahrender Gaukler und Seiltänzer, bricht in eine Burg ein. Nicht aus Gier, sondern im Auftrag der Daike, dem geheimnisvollen Oberhaupt der Fahrenden. Ein echtes Eloan-Abenteuer eben.Was er sucht? Lass dich überraschen. Was er riskiert? Alles. Die Szene...</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Dieser Ausschnitt stammt ursprünglich aus meinem literarischen Adventskalender von 2022 – ein kleines &#8222;What-if&#8220; aus dem Eloan-Universum.<br>Yalin, ein fahrender Gaukler und Seiltänzer, bricht in eine Burg ein. Nicht aus Gier, sondern im Auftrag der <strong>Daike</strong>, dem geheimnisvollen Oberhaupt der Fahrenden. Ein echtes Eloan-Abenteuer eben.<br>Was er sucht? Lass dich überraschen. Was er riskiert? Alles.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Szene steht außerhalb der Romanreihe – aber wer Yalin kennt, weiß: Ganz weit weg von Eloan ist er nie …</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dunkelheit lagerte über der Burg. Nur am Tor und auf einem der Söller flackerten schwache Feuer in die Nacht. Der Lichtschein reichte kaum drei Schritte weit. Nichts rührte sich.<br>Ein Kratzen. Metall auf Stein. Leises Atmen. Zwei Schatten oben auf der Mauerkrone. Ein Sprung. Dumpfes Aufkommen. »Weiter«<br>Die Tür schwang mit leisem Knatschen auf. Dahinter ein Gang: Leer. Sie huschten die Wand entlang, drückten sich in Nischen, spähten um die Ecke, unhörbar schlichen sie sich Treppen hinauf. Um Ecken. Dort. Das musste die Kammer sein.<br>Yalin stieß sie weiter auf. Trat ein. Leise. Er sah sich um. Dort lag er, Walter von Keon. Schlafend. Und auf dem Tisch am Fenster lag das, was sie suchten. Der Dolch. Ansgars Dolch. Ein Griff und die Waffe lag in Yalins Hand. Er wog sie anerkennend. Gut ausbalanciert. Damit könnte man… Kurz war er versucht, sie Walter in die Brust zu rammen. Doch das war nicht der Auftrag.<br>»Diebe!« Walters Stimme tönte klar aus der anderen Ecke des Raumes. »Glaubt ihr wirklich, ihr entkommt mit diesem Dolch?«<br>Yalin schluckte und antwortete dennoch ohne Zittern in der Stimme: »Und ob wir das werden, Herr von Keon.«<br>Im nächsten Moment saß er auf dem Fenstersims. Der Blick nach unten zeigte, es war zu weit, um zu springen. Also hinauf. Mit geschickten Handgriffen fand er die Lücken zwischen den Steinen. Sein Kumpan folgte ebenso geschickt. Als er sich umsah, konnte er kurz Walters Kopf im Fenster erkennen. Dann tönten Rufe, Wachen wurden alarmiert. Sie mussten sich beeilen. Weiter oben fanden sie die Möglichkeit auf eine der Außenmauern umzusteigen. Von dort rannten sie die Zinnen entlang. Mehrere Sprünge und Kletterpartien später erreichten sie den Ort. wo ihre Pferde standen. Nichts wie weg.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Daike thronte wie gewöhnlich auf ihrem Turm aus Decken. Yalin trat feierlich vor sie und legte ihr den Dolch in den Schoß. »Wie ihr befohlen habt!«<br>»Ich danke dir, Yalin.« Sie nickte ihm zu. »Wenn er wieder kommt, wird er sich freuen.«<br>Yalin lächelte: »Das wird er!«</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Dariels Rausschmiss aus Ramaria</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Martina]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Jul 2025 10:00:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Die Welt von Eloan]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein kleiner Blick hinter die Kulissen – oder: Warum Dariel aus Ramaria flog, obwohl es nie im Buch steht. Manche Szenen begleiten einen als Autorin lange – auch wenn sie es nicht ins endgültige Manuskript schaffen. Diese hier stammt aus meinem Schreib-Adventskalender 2022 und hätte genauso gut Teil meines Romans Ansgar von Briant – Der...</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ein kleiner Blick hinter die Kulissen – oder: Warum Dariel aus Ramaria flog, obwohl es nie im Buch steht</strong>. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Manche Szenen begleiten einen als Autorin lange – auch wenn sie es nicht ins endgültige Manuskript schaffen. Diese hier stammt aus meinem Schreib-Adventskalender 2022 und hätte genauso gut Teil meines Romans <em>Ansgar von Briant – Der Freund des Königs</em> sein können. Sie spielt in der Welt von Eloan, Ramaria und Briant und zeigt einen Charakter, der im Roman zwar auftaucht, aber dort nie so viel Raum bekommt, wie er verdient hätte: Dariel, der charmante, leichtsinnige Halbbruder des Königs von Ramaria.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dariel liebt Musik, das Spiel mit Worten – und riskiert mit beidem mehr, als gut für ihn ist. Was genau passierte, als er eines Tages zu tief in die Saiten griff und den falschen Mann verspottete, erzähle ich dir in diesem Text. Er ist eine Art <em>Was-wäre-wenn-Szene</em> aus dem erweiterten Universum rund um Ansgar, Wolfhard und Co. <strong>Viel Spaß beim Lesen!</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Dariel saß auf der Mauer, die unentbehrliche Laute im Arm und betrachtete das rege Treiben im Burghof. Händler hielten ihre Waren feil, edle Damen flanierten, Ritter zeigten sich in voller Rüstung. Und dazwischen stolzierten die Falkner mit ihren prächtigen Raubvögeln. Falkentage. Sein Bruder, der König von Ramaria ließ sich auch immer was Neues einfallen, um einen Grund zum Feiern zu finden. Eigentlich sollte es Dariel Recht sein. Er liebte schließlich das bunte Treiben, Musik und Tanz und hübsche Frauen. Aber zugleich fürchtete er, sein Bruder nehme sein Amt als König nicht recht Ernst. Nun gut, wäre er König, würde er es vielleicht auch nicht anders machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br>»Hey du, Schellenknecht! Spiel ein wenig auf.«<br>Der Zuruf riss ihn aus seinen Grübeleien. Dariel lachte. »Meinst du mich?« Er deutete erstaunt auf seine Brust.<br>»Ja, natürlich, siehst du sonst noch einen?«<br>»Och hier gibts genug Spielleute… aber wie ihr wünscht!« Dariel ließ seine Finger über die Saiten gleiten und begann zu singen. Von Hohen Herren und ihren edlen Tieren, von Damen so fein und vom Tanze am Hofe.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Es dauerte nicht lang und eine ganze Traube von Menschen hatte sich um ihn geschart und lauschte andächtig. Dariel wurde übermütig. Er kletterte ein Stückchen höher und balancierte auf der Mauer, während er weiter sang. Er begann Stehgreifzudichten, wie er es so gerne tat und verzauberte die Damen. Deren Blicke hingen an seinen Lippen. Je mehr ihm lauschten, desto waghalsiger wurde er. Schließlich gab er ein Liedchen zum Besten, dass er schon vor längerem aus lauter Übermut erfunden hatte. Es handelte vom Verwalter des Königs, dem Herren von Kaltenbronn. Dariel konnte die fette Assel nicht leiden. Und so kam der hohe Herr nicht gut weg in seinem Liedchen. Er hatte noch nicht einmal geendet, als Soldaten sich einen Weg durch die Menge bahnten und ihn von der Mauer pflückten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Halt, so war das doch gar nicht gemeint. Das war nur… ein Scherz.«<br>»Mit dem Herrn von Kaltenbronn scherzt man nicht.«</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Man schaffte ihn direkt in die Kerker hinab. Niemand gab ihm Gelegenheit etwas zu erklären, sich zu entschuldigen.<br>Dariel schluckte und starrte auf die eiserne Schelle, die man um sein Handgelenk gelegt hatte. Er sank auf die faulige, stinkende Einstreu. Seine Laute gab einen misstönenden, ja kläglichen Laut von sich. Dariel zog die Beine an und starrte in die Dunkelheit um sich. Die Zeit verging so schleppend, als hätte man ihn vor einen Pflug gespannt.<br>Es musste längst Nacht sein. Eine Tür schlug und jemand rasselte mit einem Schlüsselbund.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Kurz darauf schwang seine Zellentür auf. Im Schein einer Fackel und in einen alten Mantel gewickelt stand eine Gestalt vor ihm, die ihm vage bekannt vorkam. Erst als diese die Kapuze zurückschlug, erkannte Dariel seinen Bruder.<br>»Du?«<br>»Ja, ich. Was machst du für Sachen, Dariel!«<br>»Ich habe nur gesungen…. Kann ich ahnen,… dieser Kaltenbronn… der ist ja wahnsinnig:«<br>»Ich glaube eher du bist wahnsinnig. Wie kannst du ihn der Alchemie verdächtigen?«</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Dariel fuhr auf: »Das war doch nur ein Scherz, weil er immer so … na er guckt so verschlagen wie ein Hexenmeister…!«<br>»Halt dein vorlautes Maul, Dariel. Ich hatte schon alle Hände voll zu tun, dass er dich nicht gleich aufgespießt, gehängt oder gevierteilt hat.«<br>»Hey, ich bin dein Bruder…«<br>»Halbbruder!«<br>»Ja schon, trotzdem. Das würdest du doch nie zulassen und wie kann er überhaupt…!«<br>»Er hat es als Angriff auf seine Integrität und seine Stellung verstanden… und verdammt, ich muss ihm Recht geben. Und wenn du erst einmal öffentlich so aufgetreten bist…. Wie soll ich da deine Taten vertuschen.«<br>»Taten? Es waren nur Worte.«<br>»Worte entscheiden über Leben und Tod, Dariel. Das müsstest du am Besten wissen.«</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Dariel senkte den Kopf und seufzte.<br>»Das war nicht nur dreist und dumm, Dariel, das war selbstmörderisch.«, fuhr der König fort.<br>Dariel biss sich auf die Lippe. Die Vorwürfe seines Bruders trafen. »Und nun?« murmelte er kleinlaut.<br>»Nun solltest du dich schleunigst aus dem Staub machen. Am hinteren Tor warten zwei Pferde und dein Knappe auf dich. Und lass dich hier nicht so bald wieder blicken.«</p>
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