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	<title>Schreibkurs Archive - Kreative-Schreiberei</title>
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		<title>Als ich rausmusste … und genau richtig ankam</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Martina]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Aug 2025 04:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Samstagsplausch]]></category>
		<category><![CDATA[Abnehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Auszeit]]></category>
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		<category><![CDATA[Schreibkurs]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schon wieder Samstag und damit Zeit für einen ausgiebigen Samstagsplausch: Ich vernetze mich wieder über den Karminrot-Blog und das Karminrote Lesezimmer. Ein dickes Danke für diese tolle Gelegenheit geht an Andrea von Karminrot. Diese Woche hatte einen Plan. Ich hatte einen Plan.Spielerisch abnehmen – das klang nach Leichtigkeit, nach kleinen Erfolgen, nach einem freundlichen Augenzwinkern...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://kreative-schreiberei.de/als-ich-rausmusste-und-genau-richtig-ankam/">Als ich rausmusste … und genau richtig ankam</a> erschien zuerst auf <a href="https://kreative-schreiberei.de">Kreative-Schreiberei</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<!-- content style : start --><style type="text/css" data-name="kubio-style"></style><!-- content style : end -->
<p class="wp-block-paragraph">Schon wieder Samstag und damit Zeit für einen ausgiebigen Samstagsplausch: Ich vernetze mich wieder über den <a href="https://karminrot-blog.de/">Karminrot-Blog</a> und das <a href="https://lesezimmer.karminrot-blog.de/">Karminrote Lesezimmer</a>. Ein dickes Danke für diese tolle Gelegenheit geht an Andrea von Karminrot.<br><br>Diese Woche hatte einen Plan. Ich hatte einen Plan.<br><strong>Spielerisch abnehmen</strong> – das klang nach Leichtigkeit, nach kleinen Erfolgen, nach einem freundlichen Augenzwinkern an meinen inneren Schweinehund.<br>Und tatsächlich: Die ersten Tage liefen gut. Ich hatte Struktur, Motivation, sogar Spaß. Ein Anfang, der sich sehen lassen konnte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Und dann kam Donnerstagnacht</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Ich erspar euch die Details – aber das war ein Totalausfall, was das Abnehmen angeht.<br>Einmal voll reingerasselt. Von der Nacht bis durch den ganzen Freitag hindurch.<br>Ein Rückschlag. Ein herber sogar.<br>Nicht mehr – und ganz sicher nicht weniger.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Plan hat gelitten, ja. <strong>Aber aufgeben? Niemals.</strong><br>Ich weiß, dass dieser Weg kein gerader sein wird. Dass Rückschläge dazugehören.<br>Aber ich will abnehmen. Ich muss abnehmen. Und ich <strong>werde</strong> das schaffen.<br>Vielleicht war genau das der Moment, der mir das noch einmal klar gemacht hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hinfallen. Aufstehen. Krone richten.</strong><br>Weitergehen – und weiterschreiben.<br>Denn ein schlechter Tag macht keinen schlechten Plan.<br>Ich habe ein Ziel. Und ich werde es erreichen.<br>Vielleicht nicht perfekt. Vielleicht mit Umwegen.<br><strong>Aber aufgeben? Kommt nicht in Frage.</strong></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">🎓 Vom starken Impuls zur überforderten Entscheidung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein echtes Highlight war ein <strong>kostenloses Live-Seminar</strong>, an dem ich teilgenommen habe. Inspirierend, fundiert, voller wertvoller Inhalte. Ich war richtig dankbar dafür – bis zum Schluss.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn dann kam das Angebot zum Anschlusskurs.<br><strong>Mit einem Zeitfenster von nur einer Stunde.</strong><br>Entscheide dich jetzt – oder nie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für mich war das kein Impuls, sondern ein Stressmoment.<br>Ich fühlte mich nicht eingeladen, sondern gedrängt. Und das hat etwas in mir ausgelöst.<br>Unruhe. Enge. Druck.<br>So sehr, dass ich rausmusste – innerlich wie äußerlich.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">🌲 Und dann … Schwarzwald</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe meiner Freundin geschrieben, die ein Stück weiter weg wohnt. Ob sie vielleicht … Zeit hat?<br>Ob ich stören würde? Ob es ihr recht wäre?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich dachte erst: „Ach nee, die hat sicher zu tun. Ich nerve doch nur.“<br>Und was war?<br><strong>Sie hatte sich am Morgen noch geärgert, weil ihr Mann abends arbeiten musste und sie allein gewesen wäre.</strong><br>Verabreden wollte sie sich nicht – zu oft war etwas dazwischengekommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und dann kam meine Nachricht.<br>Und sie hat sich total gefreut.</p>



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<h3 class="wp-block-heading">💚 Es wurde ein Abend, wie er im Kalender stehen sollte</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ich bin hochgefahren in den Schwarzwald.<br>Schon die Fahrt war wie Balsam – so viel Grün, Wälder, Berge.<br>Und dann: Reden. Lachen. Zusammensein.<br>Keine Agenda. Keine Erwartung. Nur Freundschaft.<br>Wir sind sogar noch spazieren gegangen – <strong>das Foto zu diesem Beitrag ist von diesem Spaziergang.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Was für ein Geschenk. Für uns beide.<br><strong>Manchmal ist ein Impuls, dem man folgt, genau das, was jemand anderes auch braucht.</strong></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">📖 Und sonst?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe mein Manuskript gelesen – Zeile für Zeile. Noch bin ich nicht durch, aber es wird.<br>Ich habe Social Media bewusst ruhen lassen.<br>Und trotzdem – oder gerade deshalb – sind neue Ideen entstanden: Für Kurse, Texte, Projekte.<br>Allen voran: der <strong><a href="https://kreative-schreiberei.de/wie-du-wieder-ins-schreiben-findest/">Schreibschnuppen-Schnuppertag</a></strong>, den ich bald öffne.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">🍂 Fazit der Woche</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li class="has-kubio-color-2-color has-text-color has-link-color wp-elements-1">Was nicht geklappt hat: Der Plan. Der Kurs.</li>



<li class="has-kubio-color-2-color has-text-color has-link-color wp-elements-2">Was gut war: Das Gespräch. Der Wald. Die Freundschaft.</li>



<li class="has-kubio-color-2-color has-text-color has-link-color wp-elements-3">Und das Beste: Ich durfte wieder spüren, dass ich richtig bin – auch dann, wenn ich einfach rausmuss.</li>
</ul>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wie war deine Woche?</strong><br>Gab’s bei dir auch einen Moment, wo du einfach raus musstest? Einen Moment, in dem du nicht binnen 60 Minutdn eine gute Entscheidung treffen konntest? Oder einen Moment,  der anders lief als gedacht – und genau richtig wurde?<br>Ich freu mich wie immer auf eure Gedanken, Kommentare und kleinen Alltagswunder.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit warmem Samstagsgruß<br><strong>Martina</strong><br><br>💫 <strong>Lust bekommen, gemeinsam zu schreiben?</strong><br>Dann schau mal hier vorbei – ich lade gerade zum <strong>kostenlosen Schreibschnuppen-Schnuppertag</strong>  ein:<br>📅 <strong>Donnerstag, 18. September 2025</strong><br>🕖 <strong>10:00 bis 12:00 Uhr</strong><br>📍 <strong>Online via Zoom</strong><br>👉<strong> Anmelden kannst du dich <a href="https://forms.gle/qahRzLLnQzJwDuRKA">hier!</a></strong></p>
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		<title>Wie du (wieder) ins Schreiben findest – mit einer kleinen Schreibschnuppe ✨</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Martina]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Aug 2025 19:03:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Alltag und Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[Kreatives Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Schreibblockade]]></category>
		<category><![CDATA[Schreibkurs]]></category>
		<category><![CDATA[Schreibmotivation]]></category>
		<category><![CDATA[schreibschnuppe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kennst du das auch? Manchmal ist da dieser Wunsch zu schreiben. Worte zu formen, Gedanken zu ordnen, etwas Eigenes entstehen zu lassen.Es drängelt in den Gedanken, es kribbelt in den Fingern. Und dann … sitzt du vor dem leeren Blatt. Oder dem Bildschirm.Und es entsteht – nichts. Oder du kommst gar nicht erst so weit,...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<!-- content style : start --><style type="text/css" data-name="kubio-style"></style><!-- content style : end -->
<h2 class="wp-block-heading">Kennst du das auch?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Manchmal ist da dieser Wunsch zu schreiben. Worte zu formen, Gedanken zu ordnen, etwas Eigenes entstehen zu lassen.<br>Es drängelt in den Gedanken, es kribbelt in den Fingern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und dann … sitzt du vor dem leeren Blatt. Oder dem Bildschirm.<br>Und es entsteht – nichts.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Oder du kommst gar nicht erst so weit, weil der Alltag dich auffrisst. Oder dir schon vorher die Tür vor der Nase zuschlägt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wenn der Alltag sich dazwischenschiebt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Unser täglicher Stress ist oft ein echter Schreib-Killer.<br>Die Arbeit spukt noch im Kopf herum – <em>„Ich muss noch diese Mail schreiben … oder jenen Kollegen ansprechen …“</em><br>Dann sind da der Haushalt, die Kinder, die Familie.<br>Selbst schöne Dinge – wie Freunde treffen oder Sport machen – können uns so fordern, dass für Schreibideen kein Platz mehr bleibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich kenn das.<br>Ich schreibe viel – und trotzdem gibt es Tage, an denen ich es nicht tue.<br>Weil alles zu viel ist.<br>Weil andere Dinge dringlicher scheinen.<br>Weil ich glaube, ich müsste besser schreiben.<br>Oder weil ich mich frage: <em>Wen interessiert das eigentlich?</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">Einfach schreiben – ohne Anspruch auf Perfektion</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Weißt du was?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schreiben beginnt <strong>nicht</strong> mit dem perfekten Text.<br>Es beginnt mit einem Funken.<br>Mit einer Idee.<br>Mit dem Kribbeln in den Fingern.<br>Mit einem kleinen, mutigen: <em>Ich probier’s einfach.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Und das, was dabei rauskommt, muss noch nicht rund oder fertig sein.<br>Feilen kann man später – aber erstmal muss überhaupt etwas da sein.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Drei sanfte Einstiege ins Schreiben</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Was kannst du also tun, wenn du schreiben willst – aber dich blockiert fühlst?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier sind drei einfache Möglichkeiten, die dir helfen können:</p>



<h3 class="wp-block-heading">1. Fang mit einem Satz an</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht mit dem großen Buchprojekt.<br>Nicht mit der Idee für eine komplette Kurzgeschichte.<br>Nicht mit <em>dem besten Anfang aller Zeiten.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Nur ein Satz.<br>Fühle ihn. Höre ihn. Schreib ihn hin.<br>Und sieh, wohin er dich führt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Beispiel:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li class="has-kubio-color-2-color has-text-color has-link-color wp-elements-4">„Ich erinnere mich an …“</li>



<li class="has-kubio-color-2-color has-text-color has-link-color wp-elements-5">„Ich wünsche mir …“</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">2. Schreib per Hand</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Manchmal fließt es leichter, wenn der Stift übers Papier kratzt.<br>Das mag altmodisch klingen – aber wenn ich am Computer festhänge, schnappe ich mir mein Bullet Journal.<br>Und ganz oft kommt dann, was sich vorher zierte wie eine alte Gouvernante.</p>



<h3 class="wp-block-heading">3. Schreib, was drängelt</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Fang zur Not mit der Einkaufsliste an – und dann geh weiter.<br>Lass den Stift einfach laufen.<br>Schreib dir etwas von der Seele – oder ganz absichtslos drauflos.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Schreiben geht auch gemeinsam</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wie so vieles im Leben ist Schreiben leichter, wenn man es nicht alleine tut.<br>Auch Sport wird leichter, wenn man sich mit einer Freundin zum Joggen oder Schwimmen verabredet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und genau so ist es beim Schreiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Du dachtest, Schreiben bedeutet allein vor dem PC zu hocken?<br>Ja, manchmal ist das so – besonders wenn man ein Buch schreiben will.<br>Aber es geht auch anders:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>In einer Gruppe. Mit Impulsen. Mit einer Portion Leichtigkeit.</strong><br>Ohne Bewertung. Nur erleben.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Schreib mit mir – beim Schreibschnuppen-Vormittag</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Deshalb lade ich dich ein:<br><strong>zum Schreibschnuppen-Vormittag.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Einmal gemeinsam schreiben.<br>Ohne Druck. Ohne Vorleistung. Ohne Bewertung.<br>Einfach da sein, zuhören, losschreiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">📅 <strong>Donnerstag, 18. September 2025</strong><br>🕙 <strong>10:00–12:00 Uhr</strong><br>📍 <strong>Online via Zoom</strong><br>💶 <strong>Kostenlos</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir machen kleine Übungen, tauschen erste Gedanken aus – und entdecken, wie Worte fliegen können.<br>Ganz leicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">👉 <strong>Hier kannst du dich anmelden:</strong><br><a href="https://forms.gle/qahRzLLnQzJwDuRKA">Schreibschnuppen-Schnupperrunde</a><br></p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht ist das dein Funke.<br>Deine Schreibschnuppe.<br>Und vielleicht schreibst du danach wieder öfter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich freu mich auf dich.<br><strong>Herzlich, Martina</strong></p>
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		<title>Charaktere zum Leben erwecken – der dritte Schritt zu unvergesslichen Figuren</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Martina]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Aug 2025 04:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Charakter erfinden]]></category>
		<category><![CDATA[Charaktere]]></category>
		<category><![CDATA[Charakterentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Figuren]]></category>
		<category><![CDATA[Schreibkurs]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Deine Figur hat jetzt einen Namen und ein grobes Profil. Du weißt, wie sie aussieht, welche Eigenschaften sie hat und vielleicht auch schon ein paar Ecken und Kanten. Aber bis hierhin ist sie noch eher eine Figur auf Papier – eine Sammlung von Merkmalen. Jetzt kommt der Schritt, der aus einer Liste von Fakten eine...</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Deine Figur hat jetzt einen Namen und ein grobes Profil. Du weißt, wie sie aussieht, welche Eigenschaften sie hat und vielleicht auch schon ein paar Ecken und Kanten. Aber bis hierhin ist sie noch eher eine Figur auf Papier – eine Sammlung von Merkmalen. Jetzt kommt der Schritt, der aus einer Liste von Fakten eine lebendige Persönlichkeit macht. Wie du deine Charaktere zum Leben erwecken kannst, zeige ich dir hier:<br><br>Denn erst wenn deine Figur anfängt, dich zu überraschen, zu widersprechen oder eigene Ideen einzubringen, wird sie lebendig.<br><br>📚 <strong>Du hast die vorherigen Schrtte verpasst? Hier kannst du nachlesen:</strong><br>–<a href="https://kreative-schreiberei.de/namen-fuer-charaktere-finden/"> Namen für Charaktere finden – der erste Schritt zu unvergesslichen Figuren</a><br>– <a href="http://kreative-schreiberei.de/charakterentwicklung">Vom Namen zur Persönlichkeit – der zweite Schritt zu ausgefeilten Figuren</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Hier geht es darum, genau das zu erreichen: Deinen Charakter so tief zu verstehen, dass er oder sie im Kopf deiner Leser lebendig wird – mit Ecken, Kanten, Marotten und Herz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn: Figuren werden nicht durch Steckbriefe unvergesslich, sondern durch das, was sie <em>tun</em> – und wie sie fühlen, denken, reagieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Szenen statt Steckbriefe</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der beste Weg, um deine Charaktere zum Leben zu erwecken, ist, sie in Aktion zu sehen. Dafür musst du nicht gleich die große Schlüsselszene deines Romans schreiben. Setze deine Figur in kleine Probeszenen, die außerhalb deiner eigentlichen Handlung liegen können:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li class="has-kubio-color-5-color has-text-color has-link-color wp-elements-6">Wie reagiert sie, wenn jemand ihr Lieblingsbuch ausleiht und mit Kaffeeflecken zurückgibt?</li>



<li class="has-kubio-color-5-color has-text-color has-link-color wp-elements-7">Was tut sie, wenn sie auf dem Wochenmarkt den letzten Apfelkuchen sieht – und jemand anderes greift gleichzeitig danach?</li>



<li class="has-kubio-color-5-color has-text-color has-link-color wp-elements-8">Welche Worte findet sie, wenn sie einem Kind erklären soll, warum der Himmel blau ist?</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Mini-Szenen helfen dir, Stimme, Körpersprache und Denkweise deiner Figur zu entwickeln – ganz ohne Druck, dass alles perfekt in deine Story passen muss.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Echte Gefühle statt Klischees</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Lebendige Figuren sind keine wandelnden Stereotype. Überlege:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li class="has-kubio-color-5-color has-text-color has-link-color wp-elements-9">Was fühlt dein Bösewicht, wenn er sein Ziel erreicht? Triumph, Leere, Zweifel?</li>



<li class="has-kubio-color-5-color has-text-color has-link-color wp-elements-10">Was treibt deine Heldin an, wenn sie kurz davorsteht, alles aufzugeben?</li>



<li class="has-kubio-color-5-color has-text-color has-link-color wp-elements-11">Wo liegen ihre Grenzen – und was passiert, wenn sie diese überschreitet?</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du Emotionen nachvollziehbar machst, werden Leser*innen mitfühlen – selbst dann, wenn sie mit der Figur nicht einverstanden sind.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Entwicklung statt Stillstand</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Spannende Figuren verändern sich im Laufe einer Geschichte. Sie lernen dazu, brechen Gewohnheiten, machen Fehler und wachsen an Herausforderungen.<br>Manchmal geschieht diese Entwicklung leise – ein misstrauischer Mensch fasst langsam Vertrauen. Manchmal ist sie dramatisch – eine Figur, die immer weggelaufen ist, stellt sich plötzlich dem Feind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Frage dich: Wo startet deine Figur am Anfang – und wo soll sie am Ende stehen? Der Weg dazwischen macht sie unvergesslich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">📚 <strong>Verpasse nicht die vorherigen Schritte:</strong><br>– <a href="https://kreative-schreiberei.de/namen-fuer-charaktere-finden/">Namen für Charaktere finden – der erste Schritt zu unvergesslichen Figuren</a><br>– <a href="http://kreative-schreiberei,de/charakterentwicklung">Charakterentwicklung – der zweite Schritt zu ausgefeilten Figuren</a></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph">💡 <strong>ManuskriptMittwoch – bring deine Figuren zum Strahlen</strong><br>Wenn du Lust hast, deine Figuren gezielt weiterzuentwickeln, komm gern zum ManuskriptMittwoch.<br>Du bestimmst mit, woran wir arbeiten – sei es Charaktertiefe, Dialoge, Spannung oder der Feinschliff deiner Szenen.<br>Du kannst vorab 5–10 Seiten deines Manuskripts einreichen, bekommst mein Feedback und wir nehmen uns Zeit für Übungen, gemeinsames Schreiben und Austausch in einer kleinen Runde von maximal sechs Teilnehmer*innen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kosten:<br>– Einzeltermin: 50 €<br>– 3-Monats-Abo: 140 €<br>– 6-Monats-Abo: 270 €</p>



<p class="wp-block-paragraph">📅 <strong>Nächster Termin:</strong> 3. September 2025<br>📩 <strong>E-Mail:</strong> info[at]kreative-schreiberei[punkt]de</p>
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		<title>Charakterentwicklung – der zweite Schritt zu unvergesslichen Figuren</title>
		<link>https://kreative-schreiberei.de/charakterentwicklung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Martina]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Aug 2025 04:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Charakter]]></category>
		<category><![CDATA[Charakterentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Figuren]]></category>
		<category><![CDATA[Schreibkurs]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Du hast eine Romanidee – vielleicht sogar schon den Namen deiner Hauptfigur – aber irgendwie bleibt sie noch blass?In diesem Artikel zeige ich dir, wie aus einer groben Skizze ein lebendiger Charakter wird. Ein Charakter, den deine Leser lieben, hassen oder nie vergessen werden. Falls du den ersten Schritt verpasst hast: Hier erfährst du, wie...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://kreative-schreiberei.de/charakterentwicklung/">Charakterentwicklung – der zweite Schritt zu unvergesslichen Figuren</a> erschien zuerst auf <a href="https://kreative-schreiberei.de">Kreative-Schreiberei</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<!-- content style : start --><style type="text/css" data-name="kubio-style"></style><!-- content style : end -->
<p class="wp-block-paragraph">Du hast eine Romanidee – vielleicht sogar schon den Namen deiner Hauptfigur – aber irgendwie bleibt sie noch blass?<br>In diesem Artikel zeige ich dir, wie aus einer groben Skizze ein lebendiger Charakter wird. Ein Charakter, den deine Leser lieben, hassen oder nie vergessen werden.<br><br>Falls du den ersten Schritt verpasst hast: Hier erfährst du, wie du den perfekten Namen für deine Figur findest. <a href="https://kreative-schreiberei.de/namen-fuer-charaktere-finden/">Namen für Charaktere finden – der erste Schritt zu unvergesslichen Figuren.</a><br><br>Es gibt viele Anleitungen und Sheets zur Charakterentwicklung.<br>Ich habe im Laufe der Jahre meine eigenen Methoden gefunden, die mich zuverlässig zu stimmigen und lebendigen Figuren führen.<br>Einen Teil davon teile ich hier im Blog. Noch intensiver arbeiten wir daran im <em>ManuskriptMittwoch</em>, wo du meinen kompletten Charakterbogen und die Ausfüllhilfe erhältst.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">Was gehört zu einer Figur?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Alles, was dir zu deiner Figur einfällt, kann relevant sein und gehört zur Charakterentwicklung. Von äußeren Merkmalen wie Größe, Augen- und Haarfarbe bis zu einem Hinken oder ungewöhnlichen Narben. Herkunft, Familie und Lebensgeschichte sind ebenso wichtig. Ziele, Konflikte und Hoffnungen – auch das bestimmt, wie deine Figur auf Leser wirkt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Natürlich widme ich einer Hauptfigur viel mehr Aufmerksamkeit als einem Statisten. Jemanden, der dem Protagonisten nur den Weg zur nächsten U-Bahnstation erklärt, muss ich nicht gleich gut kennen wie meinen Helden.<br>Wenn die Nebenfigur aber der Schwippschwager des Attentäters ist und geheime Informationen besitzt  – dann muss ich schon genauer hinschauen.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">Was trage ich in den Charakterbogen ein – und woher kommen die Ideen?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Oft höre ich einfach in mich hinein: <em>Was für eine Figur brauche ich an dieser Stelle?</em><br>Soll es eine liebenswerte Bäuerin sein, die dem verfolgten Helden einen Apfel schenkt oder Unterschlupf gewährt?<br>Oder eine durchtriebene Großstadtgöre, die dem Mobbingopfer auch noch ein Bein stellt?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Natürlich spielen auch meine persönlichen Vorlieben eine Rolle – ob meine Figur Locken oder eine Glatze hat, ist manchmal einfach Geschmackssache.<br>Gleichzeitig frage ich mich: <em>Welche Eigenschaften helfen meiner Figur, welche erschweren ihr das Leben?</em><br>Denn zu perfekte Figuren sind genauso langweilig wie solche, die vor lauter Schwächen handlungsunfähig sind.</p>



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<h3 class="wp-block-heading">Warum Fehler und Brüche wichtig sind</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Charakterentwicklung beinhaltet auch, dass man sich Gedanken zu Schwächen und Macken macht. <br>Ein Protagonist ohne Fehl und Tadel wird sein Abenteuer zu glatt bestehen – und das ist selten spannend.<br>Ein Bösewicht, der nur böse ist, wirkt flach und unglaubwürdig.<br>Selten ist das Leben schwarz-weiß.  Ich lese ein Buch lieber, wenn der Bösewicht eine Schwäche für seine kleine Schwester hat. Oder der Held einen Fleck auf der weißen Weste. Denn wer ist schon perfekt?</p>



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<p class="wp-block-paragraph">Nächste Woche geht es weiter mit: <em>„Charaktere zum Leben erwecken – der dritte Schritt zu unvergesslichen Figuren“</em> (Link folgt)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br><strong>PS:</strong> Wenn du Lust hast, deine Figuren noch tiefer auszuarbeiten, komm zum nächsten <strong>ManuskriptMittwoch</strong>!<br>An jedem ersten Mittwoch im Monat arbeiten wir in einer kleinen Runde (max. sechs Teilnehmer) an Texten – oft geht es dabei um Figurenentwicklung, Dialoge oder Hintergrundgeschichten.<br><strong>Und das Beste:</strong> Du bestimmst das Thema mit! Je nachdem, woran du gerade arbeiten willst, bauen wir es flexibel ein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Du kannst vorab <strong>5–10 Seiten</strong> deines Manuskripts einreichen, erhältst mein persönliches Feedback, und wir nehmen uns Zeit für Übungen und gemeinsames Schreiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">💰 <strong>Kosten:</strong><br>– Einzeltermin: 50 €<br>– 3-Monats-Abo: 140 €<br>– 6-Monats-Abo: 270 €</p>



<p class="wp-block-paragraph">📅 <strong>Nächster Termin:</strong> 3. September 2025<br>📩 Schreib mir, um deinen Platz zu sichern – es gibt nur fünf freie Plätze pro Termin.<br>-&gt; info[at]kreative-schreiberei[punkt]de</p>
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		<title>Schreiben unterwegs</title>
		<link>https://kreative-schreiberei.de/roman-tagebuch-teil-21/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Martina]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Sep 2021 21:05:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Roman-Tagebuch]]></category>
		<category><![CDATA[Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[Melsungen]]></category>
		<category><![CDATA[Schreibkurs]]></category>
		<category><![CDATA[SChwarzweißfotografie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Roman-Tagebuch Teil 21 Unterwegs in Melsungen Ich sitze gerade, während ich diese Zeilen schreibe, im Rathauscafe auf dem Marktplatz von Melsungen. Nebendran plätschert ein Brunnen, Tauben gehen auf seinem Rand spazieren. Das Fachwerk-Rathaus strahlt eine altehrwürdige Atmosphäre aus, ebenso wie all die anderen Fachwerkhäuser, die den Platz umstehen. Dennoch ist die Stimmung nicht durchwegs ungetrübt....</p>
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<p class="has-theme-palette-2-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-13 wp-block-paragraph">Roman-Tagebuch Teil 21</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Unterwegs in Melsungen</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ich sitze gerade, während ich diese Zeilen schreibe, im Rathauscafe auf dem Marktplatz von Melsungen. Nebendran plätschert ein Brunnen, Tauben gehen auf seinem Rand spazieren. Das Fachwerk-Rathaus strahlt eine altehrwürdige Atmosphäre aus, ebenso wie all die anderen Fachwerkhäuser, die den Platz umstehen. Dennoch ist die Stimmung nicht durchwegs ungetrübt. Am Tisch neben mir unterhalten sich zwei Personen über die Folgen der Corona-Pandemie: finanzielle, gesundheitliche, persönliche. Das Thema begleitet uns nun schon seit mehr als 1 1/2 Jahren im Alltag und wird es wohl noch eine ganze Weile länger tun. Noch ist Normalität in vielen Bereichen ein Fremdwort, manche geraten an den Rand ihrer Existenz, weil sie immer noch nicht wieder so arbeiten können, wie vor Ausbruch der Pandemie: Schausteller, Künstler, Freischaffende, Leute, die große Eventsorganisieren, Hotels und Bars und und und, die auf Hilfen angewiesen sind oder waren. Menschen, die sich nicht impfen lassen wollen, was natürlich ihre eigene Entscheidung ist, oder aber eben Menschen, die sich nicht impfen lassen können, weil Vorerkrankungen, Transplantationen oder akute Krebserkrankungen es verhindern. Mir selber geht es da erstaunlich gut, ich bin geimpft (und das ohne große Nebenwirkungen), aber ich finde es wichtig, diejenigen nicht zu vergessen, die mit den Folgen der Pandemie weitaus mehr zu kämpfen haben, als ich selber,&nbsp; und eben verantwortlich für sich und andere zu sorgen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was mache ich in Melsungen?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In Melsungen bin ich, um meine Mama zu besuchen, deren Geburts- und Heimatort Melsungen ist und die hier inzwischen schon wieder seit mehr als 20 Jahre lebt. Nicht nur sie verbindet viele Erinnerungen mit dem Ort. Auch ich bin hier als Kind zwischen Fachwerkhäusern und an der Fulda spazieren gegangen, habe in den Gassen gespielt und bin von vielen begrüßt worden, die meine Oma und meinen Opa kannten. Meine Großeltern waren im ganzen kleinen Städtchen bekannt, denn sie hatten eine Bäckerei. Und manchmal war das ganz schön nervig, an jeder Ecke angesprochen zu werden. Aber gleichzeitig hat der Ort auch etwas von Heimat und Geborgenheit. Ich kenne mich hier aus. Nicht ganz überall, aber doch in der Altstadt. Es gibt Orte mit mehr und weniger Erinnerungen. Ecken, die sich verändert haben, aber auch welche, die seit Jahrzehnten gleich aussehen. Es ist vertraut und neu zugleich. Beste Vorraussetzung für Inspirationen. Und so hatte ich mir vorgenommen, nicht nur meine Mama zu besuchen, zu reden, zu schnuddeln, wie man in Melsungen sagt, in Restaurants zu sitzen und zu essen…nein, ich wollte durch den Ort flanieren, die Atmosphäre atmen und natürlich&nbsp; &#8211; schreiben.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Atmosphäre tanken, habe ich gemacht… ich bin sowohl bei Tag, als auch bei Nacht durch Gassen mit Kopfsteinpflaster und alten Häusern gewandert. Und ich habe Fotos gemacht. Etwas, dass sonst eher das Hobby meines Mannes ist. Ich hatte auch keine gute Kamera dabei, hab selten lange gefackelt und studiert, wie man was am besten aufnehmen kann… ich habe etwas gesehen, was mir gefiel, hab mein Handy gezückt und ein Bild gemacht. Hinterher habe ich etliche der Bilder am Handy noch bearbeitet. Herausgekommen sind eine Reihe erstaunlicher Schwarz-weiß-Fotografien. Manche können sich echt sehen lassen. Ich war selber sehr erstaunt, über das Ergebnis. Kreativ war es allemal. Und eine Atmosphäre besonderer Art hat es ebenso kreiert. Dennoch haperte es mit dem Schreiben. Abgesehen vom normalen Problem, dass man immer zu wenig Zeit hat, war meine Stimmung eine ganz andere, als die, die ich für meinen Roman gebraucht hätte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich bin durch die Straßen geschlendert und fühlte mich eher weniger wie ein Ritter, obwohl dass sehr wohl möglich gewesen wäre. Aber die Schwarzweißfotos, besonders die nächtlichen, kreierten eine ganz andere Stimmung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und so ist, abgesehen von diesem Blogartikel, in den letzten zwei Tagen ein ganz anderer Text als gedacht entstanden. Erstaunlich und unerwartet. Ich hebe ihn auf, aber vorerst bleibt er unter Verschluss. Und ich werde dazu auch nicht mehr sagen, außer: Es war eine ungewöhnliche Erfahrung und ich bin erstaunt, was außer meiner Romangeschichte noch in mir steckt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ab morgen, kümmere ich mich aber wieder um meine Figuren. Meine Ritter, Könige und Edeldamen,…</p>



<h2 class="wp-block-heading">Und wie waren die letzten Wochen?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Tja, wie das immer so ist, verfliegt Begeisterung im Alltag ziemlich schnell. Der Megabooster Schreibkurs hat etwa einen Monat gehalten. Es ist nicht so, dass ich nicht mehr schreiben will, sondern eher so, dass es schwerer wird, sich die Zeit und die Kraft dafür zu nehmen. Aber immerhin, es geht weiter, nicht so schnell, wie ich es mir wünschen würde, aber doch! Schritt für Schritt. Einzelne Szenen sind neu entstanden, ich warte gerade auf das Feedback meines neuen, ersten Testlesers. Und darüber bin ich immer noch begeistert. Der Kurs hat neue Beziehungen geschaffen. Mir quasi Kollegen an die Hand gegeben, denen ich entweder einzelne Passagen zeigen kann oder gar meinen ganzen Text, von denen ich qualifiziertes Feedback bekomme und die wissen, wie schwer es ist Zeit und Ruhe und Muße zum Schreiben zu finden. Und gleichzeitig, wie wichtig das ist.&nbsp;Insofern war der Schreibkurs eine der besten Entscheidungen der letzten Zeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Leider sind die Bedingungen gerade nicht so gut, irgendwie wache ich im Moment nicht mehr ganz so früh auf, bin oft sehr müde morgens und später ist es zu trubelig. Mein neues eigenes Schreibzimmer ist noch nicht hergerichtet und auch oft noch besetzt von meiner Tochter… außerdem einer Baustelle wegen einer der lautesten Räume in der Wohnung, also sitze ich immer noch im Wohnzimmer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Insgesamt wünsche ich mir, schneller voran zu kommen, mit meinem Roman, aber immerhin stagniert es nicht vollkommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Soweit für heute.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Über Kommentare freue ich mich immer.&nbsp;</h2>
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		<title>Kurse und Experimente mit Perspektive</title>
		<link>https://kreative-schreiberei.de/roman-tagebuch-teil-20/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Martina]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Aug 2021 12:58:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Roman-Tagebuch]]></category>
		<category><![CDATA[Fortschritt]]></category>
		<category><![CDATA[Krimi-DInner]]></category>
		<category><![CDATA[Perspektive]]></category>
		<category><![CDATA[Schreibkurs]]></category>
		<category><![CDATA[Überarbeiten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Roman-Tagebuch Teil 20 Unfassbar. Jetzt schreibe ich meinen 20. Romantagebucheintrag seit März.&#160; Und ich habe einen großen Erfolg gefeiert. Mein Krimi-Dinner kam bei meinen Kollegen megagut an. Es hat allen Spaß gemacht, das Ambiente stimmte und es haben sich schauspielerische Talente offenbart, die niemand geahnt hat. Mehr dazu weiter unten im Text.&#160; Und was habe...</p>
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<p class="has-theme-palette-2-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-15 wp-block-paragraph"><em>Roman-Tagebuch Teil 20</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Unfassbar. Jetzt schreibe ich meinen 20. Romantagebucheintrag seit März.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und ich habe einen großen Erfolg gefeiert. Mein Krimi-Dinner kam bei meinen Kollegen megagut an. Es hat allen Spaß gemacht, das Ambiente stimmte und es haben sich schauspielerische Talente offenbart, die niemand geahnt hat. Mehr dazu weiter unten im Text.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Und was habe ich sonst zu berichten?&nbsp;</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Es geht vorwärts. Diesmal wirklich. Ich hatte in den letzten drei Wochen den Motivationsbooster schlechthin. So produktiv war ich lange nicht mehr. Leider (noch) nicht für den Blog. Dafür umso mehr für den Roman.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich hatte Ende Juli einen Kurs von Yvonne Kraus belegt (<a href="http://mynextself.com">mynextself.com</a> bzw. <a href="http://Kurse.mynextself.com">Kurse.mynextself.com</a>) zum Thema LeichtSchreiben. Der Kurs lief eine Woche lang. Jeden Abend von Montag bis Freitag gab es eine Stunde Zoom-Workshop, dazu am Sonntag Abend ein Kennenlerntreffen und am Ende des Kurses, am Samstag, eine Abschiedsfeier. Und siehe da, sie hat tatsächlich geschafft, was sie versprochen hat. Es geht wieder leicht. Es läuft. Es fließt. Flow nennt man das, wenn man so eintaucht in die Geschichte, dass alles um einen herum verschwimmt. Dass man ganz und gar bei der Sache ist. Konzentriert, präsent. Kreativ und produktiv.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kursgruppe war einfach klasse. Inspirierend, ermutigend, freundlich und respektvoll. Das hat gut getan. Man konnte Dinge miteinander teilen ohne verissen zu werden. Dennoch gab es konstruktive Kritik, Rückmeldungen, die halfen, besser zu werden. Faszinierend war, wie unterschiedlich unsere Themen, unsere Schreibstile waren und wieviel genial Gutes in extrem kurzer Zeit entstanden ist. Einige werden sich auch über den Kurs hinaus treffen und Kontakt halten. Und ich habe es gewagt, meine Geschichte jemandem anzuvertrauen, die ganzen Hundertundzehn DinA4-Seiten, die bisher fertig sind. ERgebnis: Ich habe ein überwältigendes Feedback bekommen. So ermutigend, dass ich weiter machen muss, weiter schreiben, weiter fabulieren, Worte zu Sätzen formen. Sätze zu Absätzen, zu Seiten und am Ende zu einer ganzen Geschichte, die dann auch (vielleicht/hoffentlich) veröffentlicht wird. Aufhören ist nun undenkbar.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Und wie sieht mein Fortschritt aus?</h2>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Experimente mit Perspektiven:</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">In der letzten Woche habe ich unter anderem ein kleines Stück Text aus der Sicht meines Bösewichtes geschrieben. Wie sieht er die Sache? Welche Motivation bewegt ihn? Wie ist er überhaupt so?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch das lief super rund und wie am Schnürchen. Der erste Text aus dieser Perspektive. Und heute morgen habe ich mir Zeit genommen, ein ganzes Kapitel zu überarbeiten, so dass die Geschichte noch näher dran ist an der erzählenden Figur. In diesem Fall eine Frau. Komischerweise tue ich mich mit Frauen oft schwerer, aber diesmal bin ich ganz zufrieden mit dem Fortschritt und werde in den nächsten Tagen sicher gut&nbsp; im Text vorankommen. Dank des Workshops und neu erwachter Motivation. Außerdem habe ich eine Passage aus der Sicht einer weiteren Hauptfigur geschrieben. Eine entscheidende Passage. Und habe dabei versucht in ihren Kopf zu schlüpfen, ihre Gedanken zu denken, ihre Gefühle zu fühlen. Laut Feedback meines neuen Schreibberaters ist das noch nicht ganz gelungen…. Emotional ist er an dieser Stelle zu wütend geraten, dabei müsste zu allererst die Trauer und die Ansgt und Sorge überwiegen… okay,… wieder etwas für das berühmte Überarbeiten. Daran sieht man: Romanschreiben ist eben doch Arbeit. Ja, es ist auch Flow und Leichtigkeit und Freude und Spaß… aber eben auch harte Arbeit, nämlich Überarbeiten, Überarbeiten und Überarbeiten.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Und wie war das mit dem Krimi-Dinner?</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">In den letzten Wochen habe ich noch eifrig am Krimi-Dinner gearbeitet, den Texten den letzten Schliff gegeben und musste die Briefumschläge beschriften. Über Hundert Umschläge&nbsp; wurden zum Teil mit Schablone und Verzierungen beschriftet. Die Einladungen samt Rollenbeschreibung und einer kurzen Einführung, wie der Abend ablaufen wird, habe ich knapp zwei Wochen vor dem Dinner-Abend an die Kollegen verteilt. So hatten sie Zeit, sich ihre Rollen rechtzeitig anzugucken und sich vertraut zu machen, mit ihrem Stand und ihren Beziehungen zu den anderen Teilnehmern des Abends. Außerdem hat es in vielen schon die Vorfreude auf das gemeinsame Event geweckt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Tag vor dem Krimi-Dinner habe ich gefühlt meinen halben Haushalt gepackt und in den Kindergarten gefahren: Von Pokalen aus Ton über Holzbrettchen und Laternen bis zu Bannern und Holzschild und meinem Schwert und Nasalhelm und nicht zu vergessen meinem Fundus an Gewandung. Uff, das Auto war rappelte voll. Ich konnte die Dinge zum Teil im Büro meiner Chefin abstellen, zum Teil in einem Werkraum.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Tag des Dinners habe ich vormittags die letzten Dinge ausgedruckt und fertig gestellt, die Kiste mit den Briefen gepackt und andere wesentliche Utensilien, wie die Tatwaffe verstaut, Honigwaffeln gebacken und Krumme Krapfen und bin dann auf etwa halb vier in den Kindergarten gefahren.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unter den staunenden Blicken der Kinder habe ich meine Banner an der großen Markise im Garten aufgehängt und in einem Gruppenraum meine Gewandung ausgelegt. Einen Tisch für die Damengewandungen, einen für die Herren mit Tuniken und Wappenröcken und eine große Fensterbank für Utensilien wie Rosenkranz und Kreuz für den Erzbischof, Gürteltaschen und Kopfbedeckungen. Der Spielmann bekam ein Schellenband, und einen ganzen Sack voller Utensilien unter anderem eine Laute.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erst als alle Kinder von ihren Eltern abgeholt warenund nur noch Kolleginnen und Kollegen anwesend waren, gingen die restlichen Vorbereitungen vonstatten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Tisch wurde mit weißen Tüchern gedeckt und mit Laternen und Kerzenständern bestückt. Außerdem bekam jeder Platz ein Brettchen und einen Keramikpokal. Und natürlich gab es für jeden einen ganzen Packen Briefe: Brief 1 Vorstellungsrunde, dann Brief 2-6 Hinweise und Brief 7 die Anklageschrift, dazu ein Who is Who, also wer spielt wen?, und eine Übersicht über die Zeiten des Glockengeläuts, also zu welcher Zeit findet die Laudes, das Angelusläutern oder die Komplet statt, damit man prüfen kann, ob jemand zu einer bestimmten Zeit ein Alibi hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kollegen und ich hatten nicht nur einige gar köstliche Getränke mitgebracht, sondern auch gebacken und gekocht. Es gab ein reichliches Buffet, mit Suppen, Fladen, Gemüsekuchen, Birnenpudding usw. Für das leibliche Wohl war also gesorgt.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe den Abend mit einer Rede begonnen, der eben besagte Vorstellungsrunde aller Beteiligten folgte. Zu Beginn der zweiten Runde herrschte erstmal ziemlich langes Schweigen am Tisch, jeder war in seinen Text versunken, aber anschließend gab es lebhafte Diskussionen, regelrechte Schlagabtausche, gleich zu Beginn dachte ich schon, sie entlarven den Mörder schon in der zweiten Runde, doch der schaffte es irgendwie von sich abzulenken und siehe da, am Ende, als es um die Anklageerhebung ging, waren sie sich nicht einig. Auf den eigentlichen Mörder entfielen nur zwei Stimmen, zwei Stimmen beschuldigten mich als Spielleiter, der ja auch potentiell Täter hätte sein können und der Rest verteilte sich kleckermäßig je eine Stimme für den und jenen. Nur einer hatte mehr Stimmen (nämlich drei), ein kleiner, unschuldiger Ritter mit Schafszucht. Leider der falsche. Also hab ich ihn verhaftet und dem Henker übergeben. Der Mörder hat das Spiel gewonnen, weil wir nicht in der Lage waren, ihn zu entlarven.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber am Ende waren sich alle in einem einig: Spaß hats gemacht. Eine Neuauflage bräuchte es eigentlich und ich wurde sogar von Kolleginnen gefragt, ob ich das nochmal machen würde für einen privaten Anlass.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und in mir kam der Gedanke auf, es würde sich lohnen, noch einmal ein Krimi-Dinner zu entwerfen, dass ganz auf meinem eigenen Mist ewachsen ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Und zu guter Letzt?</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ich bin ja gefragt worden, ob ich einen Kurs leiten würde bei den Kulturkursen des Campus Mainz. Und ich habe mal Leute um mich herum gefragt, ob sie mir das zutrauen. Und was soll ich sagen, ich habe durchweg positives Feedback bekommen. Nur eine Person fand die Idee nicht so toll, allerdings nicht, weil sie mir das nicht zutraut, sondern aus anderen Gründen. Ich habe jetzt einen ersten Schritt gemacht und die Leitung meines Kulturkurses gefragt, was sie davon hält, wenn ich das machen würde. Auch hier kam eine positive Rückmeldung. Jetzt muss ich mich nur noch trauen, den Verein anzuschreiben, der die Kulturkurse anbietet, und zu fragen, ob sie Interesse haben. Ich jedenfalls hätte Lust einen Schreibkurs zu leiten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Über Meinungen, Kommentare und Anmerkungen zu meinem Blog würde ich mich sehr freuen. &nbsp;</h2>
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		<title>Theaterstück und Schreibspiele</title>
		<link>https://kreative-schreiberei.de/roman-tagebuch-teil-19/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Martina]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Jul 2021 10:07:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Roman-Tagebuch]]></category>
		<category><![CDATA[Abschlussfeier]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Premiere]]></category>
		<category><![CDATA[Schreibkurs]]></category>
		<category><![CDATA[Schreibpädagogik]]></category>
		<category><![CDATA[Schreibspiele]]></category>
		<category><![CDATA[Theaterstück]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Roman-Tagebuch Teil 19 Erfolge muss man feiern! Premiere! Mein kleines Theaterstück hatte am Freitag Abend Premiere. Mein Kindergarten, also der, in dem ich mal gearbeitet habe und für den ich jetzt ab und an Vertretung mache, hatte Schulanfängergottesdienst und hat mein Stück als Stabpuppenspiel aufgeführt. Und ich habe von denen, die wussten, dass die Textvorlage...</p>
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<p class="has-theme-palette-2-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-17 wp-block-paragraph"><em>Roman-Tagebuch Teil 19</em><br><br>Erfolge muss man feiern!</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Premiere! </strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mein kleines Theaterstück hatte am Freitag Abend Premiere. Mein Kindergarten, also der, in dem ich mal gearbeitet habe und für den ich jetzt ab und an Vertretung mache, hatte Schulanfängergottesdienst und hat mein Stück als Stabpuppenspiel aufgeführt. Und ich habe von denen, die wussten, dass die Textvorlage von mir ist, durchweg großes Lob geerntet! Ich hab mich gefreut wie Bolle.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine ehemalige Kollegin war ganz erstaunt: „Und der Text ist von dir?“</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Ja“</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Mensch, du hast ja Talent, du solltest unbedingt einen Roman schreiben!“</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Naja ich bin bei der Arbeit…. Auch wenn es gerade stockt, ich will das fertig kriegen!“</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Und das Thema?“</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Mittelalterlich, fiktional in einer erfundenen Welt, eben eine Abenteuergeschichte!“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine neue Kollegin bot daraufhin an: „Wenn du Bilder brauchst… Gnome oder Zwerge oder… !“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich musste grinsen und hab ihr gesagt: „Wenn ich das Cover brauche, melde ich mich bei dir!“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zwei von den Auszubildenden spekulieren schon auf mein erstes Buch im Laden. Aber das kann noch dauern und wird vielleicht auch nie geschehen. Denn es ist das eine, einen Roman zu schreiben und das andere, ihn an den Mann zu bringen, einen Verlag zu finden, genommen zu werden und zu veröffentlichen. Seufz. Der Teil macht mir immer noch am meisten Bauchschmerzen. Doch soweit ist es noch lange nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am meisten gefreut hat mich an diesem Abend der Kommentar einer anderen Kollegin. Die hat einen Teil des Textes während der Aufführung laut vorgelesen und hat mir eine präzise Textkritik zurück gemeldet, nämlich, dass der Text gut vorzulesen ist, das man nicht holpert oder hängen bleibt. Und das ist längst nicht bei allen Texten so.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Chefin will in einem allgemeinen Dankschreiben auch nochmal erwähnen, dass der Text des Stückes von mir stammt und du kannst dir also sicher vorstellen, dass ich wirklich glücklich und voller Stolz nach Hause gefahren bin am Freitag Abend. Das hat einfach gut getan. Es motiviert, weiter zu machen.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Abschlusstreffen des Online-Kurses von Campus Mainz:</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auch am Freitag fand der letzte Teil des Online-Schreibkurses statt, den ich belegt habe. Thema: Veröffentlichung!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Informationen waren wertvoll, aber ich merke, dass ich eben noch sehr weit davon entfernt bin. Und im Grunde ist das der Teil, der mich überfordert. Ich kann mich nicht gut verkaufen. Aber man kann alles lernen. Und außerdem hat alles seine Zeit. Und jetzt ist nicht die, sich um ungelegte Eier den Kopf zu zerbrechen. Erstmal muss ich den Text für das Romanwerk fertig zu Papier bzw. in die Tasten und den Speicher des Computers bringen. Und darauf will ich mich konzentrieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Schreibspiele:</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im zweiten Teil des Treffens haben wir noch ein paar Schreibspiele miteinander ausprobiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im ersten Spiel haben wir einen vorgegebenen Romantext, von dem wir eine Seite gelesen haben, fortgesetzt und hinterher geraten, wer von uns welche Fortsetzung geschrieben hat. Sehr witzig. Und ich fand es erstaunlich, dass wir tatsächlich meist richtig lagen damit, wer was verfasst hat. Wir haben also unseren Schreibstil in den letzten Wochen gegenseitig gut einschätzen gelernt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im zweiten Spiel haben wir einen Text, der vorgegeben wurde, in eine andere Textgattung umgewandelt. Das Spiel nennt sich „Fliegende Zeilen“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Z.B. wird ein kleines Prosastückchen oder eine berühmte Textzeile in eine Schlagzeile, eine Gebrauchsanweisung oder eine SMS umgeschrieben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So wurde aus:</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Sein oder Nicht Sein, das ist hier die Frage</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">eine Gebrauchsanweisung:</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Anleitung für den Philosophiekurs</strong></h2>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:100%">
<p class="wp-block-paragraph">1. Man benötigt ein Zitat. Wenn möglich ein gehaltvolles.</p>



<p class="wp-block-paragraph">2. Wenn man nicht weiß, welches: Shakespeare eignet sich immer gut. Ebenso Schiller oder Goethe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">3. Man lasse die Worte pathetisch erschallen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">4. Eine angemessene Zeit der Stille und des Staunens sollte folgen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">5. So vorhanden könnte man auch eine Klangschale anschlagen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">6. Anschließend stellt man die erste Frage: „Was kommt euch bei diesem Wort in den Sinn?“</p>



<p class="wp-block-paragraph">7. Es folgt eine Diskussion über Fragen und das Sein im Allgemeinen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">8. Nicht verzweifeln: Philosophieren heißt nicht, die Antwort auf alle Fragen zu kennen, sonst müsste man ja nicht philosophieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">9. Zu guterletzt gehe man mit einem erhebenden Gefühl aus der Stunde. Wieder einmal hat man es geschafft, das Mysterium des Seins in all seinen Facetten ein klein wenig zu erleuchten.</p>
</div>
</div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Versuch 2:</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mache aus einem kurzen Text über Weihnachten, Weihnachtsmusik, einen Vater und seine Kinder, eine Autofahrt und einen Kindersitz eine SMS. Mein Ergebnis:</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Schon wieder Weihnachtsmusik. Papa nervt. Bis Morgen gehe ich ein. Das dauert ewig. Dabei ist Weihnachten schon vorbei. Chille jetzt im Kindersitz.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Musenquickie</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Als letztes Spiel hatte ich einen „Musenquickie“ vorgeschlagen. Dabei werden drei Worte vorgegeben und man muss daraus einen kurzen Text mit möglichst genau hundert Worten kreieren, in dem die drei Worte auch wörtlich vorkommen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wind, Zeit, Schwert</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Wind strich durch die Weiden. Er lag und starrte in den Himmel, der sich in hellem Blau über ihm spannte. Darin eine gleißende Sonne, die ihre Strahlen schmerzhaft in sein Hirn bohrte. In der Ferne rief ein Käuzchen, das wohl aus dem Schlaf aufgeschreckt war. Die Zeit schien still zu stehen. Sein Atem kam pfeifend, während sein Horizont sich nach und nach eintrübte, immer enger wurde. Dunkelheit kroch heran, knabberte an Himmel, Baum und Sonne. Ein Zittern durchlief ihn, bis die Schwärze ihn ganz und gar verschluckte. Blut. Da war so viel Blut. Und ein schartiges Schwert in seiner Brust.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir hatten viel Spaß dabei und es kamen nicht nur pathetische, sondern auch märchenhafte oder sehr lustige oder surreale Texte dabei heraus. In vielen Fällen machte der kleine Text Lust auf mehr. Wie geht es weiter? Was steckt dahinter? In manchen Fällen fühlte es sich wirklich so an, als müsse dies der Auftakt zu einem Roman werden. Es war einfach wunderbar, zu sehen, was in kurzer Zeit Kreatives entstehen kann und das jeder der Teilnehmer des Kurses eine ganze eigene Schreibstimme hat und völlig unterschiedliche Ideen, obwohl Gemeinsamkeiten vorgegeben waren.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Abschlussfeier und mehr</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im Zusammenhang mit dem Kurs gab es schon am Mittwoch eine allgemeine Abschlussfeier aller Kulturkurse vom Verein Campus Mainz. Erstaunlich, was alles online stattgefunden hat. Sogar Tanzkurse über Zoom waren nicht nur möglich, sondern auch erfolgreich. Ich habe ein beeindruckendes Video gesehen. Wir waren bedauerlicherweise nur wenige, die an Der Abschlussfeier teilgenommen haben, hauptsächlich Leute, die auch einen Kurs geleitet habe. Ich habe mich zwischenzeitlich gefragt, ob ich überhaupt richtig am Platz bin. Aber es wurde eine lustige Runde und wir hatten viel Spaß bei einigen Runden Online-Codenames, einem Spiel, bei dem es um das Raten von Begriffen geht, die ein anderer Spieler mit einem Codewort umschreibt. (<a href="https://codenames.game">https://codenames.game</a>)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber am meisten hat mich eine Frage elektrisiert, die einer der Leiter des Treffens an mich stellte: „Könntest du dir vorstellen, auch einen Kurs zu leiten?“ Erst war ich entsetzt, doch dann:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Du glaubst nicht, wie meine Gedanken ins Fliegen und Rotieren gekommen sind. Wie ein Hubschrauber, der ins Trudeln geraten ist. Schon am Abend habe ich gedacht, da habe ich Lust zu. Und es war natürlich gleich klar, dass es, wenn, dann ein Kurs zum Thema schreiben sein muss.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am nächsten Morgen bin ich mit hundert Gedanken zu Schreibspielen aufgewacht, die man in einem „Schreibcafe“ machen könnte. Ich hab sie mir mal notiert für den Fall, dass ich tatsächlich dahin komme, ein solches Schreibcafe in welcher Art auch immer anzubieten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ah und dann habe ich überlegt, wie kann man eine PowerPoint-Präsentation erstellen, um eine erste Stunde zu beginnen. Gedacht, getan, ich habe mich an den Computer gesetzt und das ganze mal ausprobiert. Könnte ich sozusagen mit dem Handwerkszeug umgehen? Ja, es ist möglich… ich kann das…</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und dann habe ich gemerkt, ich brauche natürlich noch ein bisschen Input und habe gegoogelt. Und wo lande ich? Auf einer Seite die Ihrerseits wieder Kurse anbietet. Kurse für angehende Autoren: „Schreibhandwerk“, aber auch Kurse für „Schreibpädagogik“, eben genau das, was ich ja für diesen Kurs brauche: Wie lehrt man „Kreatives Schreiben“?&nbsp;(Die Kursinfo findest du hier: <a href="https://kreativ-schreiben-lernen.de/ausbildung-schreibpaedagogik/" data-type="URL" data-id="https://kreativ-schreiben-lernen.de/ausbildung-schreibpaedagogik/">https://kreativ-schreiben-lernen.de/ausbildung-schreibpaedagogik/</a>)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich bin total kribbelig geworden. Den Kurs muss ich belegen. Ich will das! Das ist genau meins. Immerhin bin ich ja eh schon Erzieherin und Kurse für Kreatives Schreiben geben, das wäre echt cool. Leider kostet das Ganze eine erhebliche Stange Geld und so muss ich erst sehen, ob ich mir das leisten kann. Seufzels. Aber so ist das Leben. Es ist nicht immer einfach, seinen Hobbies und Träumen nachzugehen. Zu verwirklichen, was man sich wünscht. Und leider viel zu oft scheitert es an den Finanzen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Na, noch ist ein bisschen Zeit, um zu sparen und zu überlegen.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bis dahin freue ich mich über Eure Kommentare.</h2>
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		<title>Von Plänen, Zeitdruck und Kurs</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Martina]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 May 2021 10:46:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Roman-Tagebuch]]></category>
		<category><![CDATA[Migräne]]></category>
		<category><![CDATA[Onlinekurs]]></category>
		<category><![CDATA[Schreibkurs]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitreise]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Roman-Tagebuch Teil 13 In diesem Teil meines Roman-Tagebuches will ich einen kurzen Einblick in meinen gestrigen Tag und den Online-Kurs geben, den ich belegt habe: Wie sich Pläne ändern können Nach dem ich mich drei Tage mit Migräne geplagt habe, bin ich gestern aufgewacht und es schien deutlich besser. Natürlich habe ich mich gefreut und...</p>
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<p class="has-theme-palette-2-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-19 wp-block-paragraph">Roman-Tagebuch Teil 13</p>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Teil meines Roman-Tagebuches will ich einen kurzen Einblick in meinen gestrigen Tag und den Online-Kurs geben, den ich belegt habe:</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie sich Pläne ändern können</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem ich mich drei Tage mit Migräne geplagt habe, bin ich gestern aufgewacht und es schien deutlich besser. Natürlich habe ich mich gefreut und den Tag entsprechend in Angriff genommen. Ich hab geduscht, mich ausnahmsweise 😉 mal hübsch gekleidet und habe mich auf den Weg gemacht. Ich hatte versprochen, jemanden aus meinem Bekanntenkreis zu einem wichtigen Arzttermin zu fahren. Um 11 Uhr 20 mussten wir da sein. Auf der Hinfahrt hat auch alles reibungslos geklappt. In der Zeit, in der ich hätte warten müssen, bin ich in die Lörracher Innenstadt gegangen und habe noch einige Besorgungen getätigt, sowie Geld abgehoben, damit mein Sohn am Nachmittag einkaufen fahren konnte für die Familie. Anschließend saß ich zu Hause auf heißen Kohlen, denn am Nachmittag ab 14 Uhr sollte ja das erste Treffen des Online-Schreibkurses stattfinden, zu dem ich mich angemeldet hatte. Und der Arzttermin dauerte und dauerte, ich bekam Zwischenmeldungen, die ein ums andere Mal besagten, „Ich bin noch nicht dran!“ Erst nach 13 Uhr konnte ich zum Abholen starten. Bis ich meine Bekannte wieder aufgesammelt hatte, war es zwanzig nach 1. Der Weg zurück zu Ihr dauert, wenn man gut durchkommt 15 Minuten, bei mehr Verkehr werden es leicht 20 Hin und Zurück also 40 Minuten, ich konnte es gerade noch rechtzeitig zu meinem Kurs schaffen. Also hab ich mich gesputet. Aber schon auf der ersten, großen Straße: Stau, stadtauswärts: Stau, auf der Autobahn: Stau, auf der Nebenstrecke, mit der ich die Autobahn umgehen wollte: Stau. Defacto haben wir für eine Strecke statt 15 schnellen Minuten, mehr als 25 langsame gebraucht. Rechtzeitig zurück zu sein, schien unmöglich. Also entschieden wir, ich nehme am Kurs von der Wohnung meiner Bekannten aus teil, die mir dafür ihren Arbeitsrechner und ihr Internet zur Verfügung gestellt hat.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Werde ich es rechtzeitig schaffen?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Noch eine Viertelstunde Zeit! Zuerst PC aus der oberen Etage, dem Arbeitszimmer, ins Wohnzimmer holen, mit Lan-Kabel verbinden, damit die Leitung stabiler läuft und natürlich an den Strom anstöpseln, damit er nicht mittendrin abrauscht. Nächstes Problem: man muss Zoom noch herunterladen! Und ich muss es schaffen auf dem PC meiner Bekannten, meinen Mailaccount aufzurufen…. Ähm wie war das Passwort nochmal?&nbsp; Da ich ja modern bin, merkt sich das nur mein PC im Keyspeicher! Also das ganze über Handy-Authentifizierung…. Jetzt gib mal diesen Scheißlangen Code ein, wenn du aufgeregt bist und unter Zeitdruck stehst… aber wir habens geschafft… Mail aufgerufen, Zugang zu Zoom angeklickt und schwupps war ich drin im Meeting-Raum. Fast zehn Minuten vor der Zeit als eine der ersten! Alles gut, beruhig dich wieder, Martina, du hast es geschafft… aber ich sage es Euch, ich stand echt unter Strom!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Und wie lief es nun?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wir waren insgesamt 11 Leute im Online-Schreibkurs. Den nächsten Schock kriegte ich, als es hieß: „Und jetzt zeigt mal eure Studi-Ausweise…. Ähm, ähm, ähm, ich bin gar keine Studentin…!! Aber zum Glück hatte ich alles richtig gemacht, den teureren Zugang für Externe bezahlt und brauchte keinen Nachweis, dass ich irgendwo studiere…Insgesamt waren wir, wenn ich mich nicht irre 3 Externe und 8 Studierende… ein bunter Haufen, alt, mittelalt und jung, von Jurastudent und Leuten aus dem Studienfach Geschichte bis zu Sozialkeramikstudenten, Erziehern und Pensionären…mit mehr oder weniger Schreiberfahrung… immerhin schien ich trotz meines überhaupt nicht studierten Hintergrundes nicht völlig fehl am Platz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ersten Fragen, die man mit einer persönlichen Vorstellung beantworten sollte, waren zum einen die nach der Motivation für den Kurs und zum zweiten die berühmte Zeitreisefrage: „In welche Zeit würdest du gerne reisen, wenn du eine Zeitreisemaschine hättest?“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mhh, keine Frage bei mir wäre es schon das Mittelalter… kurz vor 1200, am liebsten in England…&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Eine spannende Idee&#8230;</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Freundin sagte später: „Na eigentlich ist es doch ganz klar, wohin man reisen muss, wenn es nur eine einmalige Zeitreisemöglichkeit gäbe!“</p>



<p class="wp-block-paragraph">&nbsp;Auf meine Nachfrage antwortete sie: „In die Zeit von Jesus, um zu sehen, ob die biblischen Berichte von Tod und Auferstehung wahr sind!“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das hat mich sehr nachdenklich gemacht, darauf bin ich gar nicht selbst gekommen. Aber klar, Jesus persönlich zu begegnen, ihn fragen zu können, mit ihm zu speisen und durch Galiläa zu wandern, das wäre schon eine Zeitreise wert.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zurück zum Kurs</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Teilnehmer am Kurs hatten auch unterschiedliche Antworten: vom alten Rom oder Griechenland übers frühe, mittlere und späte Mittelalter, die Zeit um 1850 bis in die 1920 oder 1950/60 Jahre. Auch die Motivationen waren so unterschiedlich wie die Teilnehmer. Manche haben mehr Schreiberfahrung, andere weniger, manche kommen mehr wegen des geschichtlichen Teils, andere wollen eher autobiographisch arbeiten, andere eher fiktional mit geschichtlichen Bezügen und andere mehr realitätsnah mit wenig fiktionalen Anteilen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weiter ging es mit einem Aufwärmspiel… es folgte Arbeit mit Mindmaps. Inhaltlich ging es um Geschichtsbewusstsein und darum, dass der Protagonist nicht unbedingt das gleiche Verständnis von Geschichte haben muss, wie ich als Schreiber.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sehr spannend und trotzdem leicht logisch nachvollziehbar. Ich hab mich nicht abgehängt gefühlt. Davor hatte ich ein mulmiges Gefühl, ob der Kurs überhaupt für mich geeignet sein könnte. Jetzt bin ich überzeugt, dass ich richtig gelandet bin.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Kurs war ich aufgedreht wie ein Duracellhäschen! </p>



<h2 class="wp-block-heading">Kennt den noch jemand?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Dieses Häschen mit Batterie, das läuft und läuft und läuft und dabei wie wild trommelt&#8230;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unglaublich. Ich war ein echter Adrenalinjunkee, hätte plappern und plappern und plappern können… Diese Form von Unterricht (Online per Zoom, mit mir fremden Leuten und einer starken Selbstbeteiligung und der Gefahr sich zu „blamieren“) setzt mich echt unter Strom. Zum Beispiel die zweite Aufgabe: Erstelle eine Mindmap zu deinem Thema. Du hast dafür zehn Minuten! Die knappe Zeitvorgabe hat mich echt unter Druck gesetzt. Ich brauche sonst für so etwas ewig. Zumal ich mir nicht mal klar war, zu welchem Thema ich das nun erstellen sollte oder wollte… sollte ich offen zu meinem Romanthema die Mindmap verfassen oder zu meinem Rollenspielthema, zum Mittelalter in Europa im Allgemeinen oder im Besonderen, zu englischer, deutscher oder sonstiger Geschichte…. Ahhhhh….</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe mich schließlich für Europa im Mittelalter entschieden und mich später geärgert, dass ich nicht gleich spezifischer geworden bin,… aber so lerne ich dazu. Ich will etwas mit dem Kurs. Er soll mir für diesen Roman und für alle weiteren, die ich vielleicht noch schreiben werde, helfen. Also muss ich gucken, was ich daraus ziehen kann, was für mich hilfreich ist, was mein Thema voran treibt und nicht, was den anderen hilft, womit ich vielleicht gar nichts anfangen kann. Ich bin nun fest entschlossen, immer so konkret wie möglich an meinem Projekt zu arbeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein anderer Teilnehmer wird wohl etwas „Ähnliches“ basteln: eine fiktionale Welt mit historischen Vorbildern und eine „klassische“ Heldenreise…. Bin gespannt, ob man sich gegenseitig inspirieren kann oder ob es eher in Konkurrenz ausartet…</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nett war noch, dass jemand dabei ist, der über etwas schreibt, mit dem ich mich auch ein bisschen auskenne. Ich konnte in einem privaten Chat mitteilen, dass ich etwas mit ihrem Buchthema zu tun habe und nun wollen wir uns mal privat „unterhalten“, in Coronazeiten ja leider nicht persönlich, sondern höchstens per Telefon oder über Chats. Ansonsten wären wir „ein Bier“ trinken gegangen, wobei das auch aus räumlichen Gründen schwierig geworden wäre, die Entfernung zwischen uns beträgt so ca 800 km.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alles in allem kann ich sagen, ich denke, für mich lohnt sich der Onlinekurs der Universität Mainz. Ich bin froh, dass ich mich angemeldet habe…</p>



<p class="wp-block-paragraph">Leider muss ich jetzt für heute hier enden, die Migräne kam nach dem anstrengenden und aufregenden Tag gestern mit voller Wucht zurück und ehe mir der Schädel vollends platzt, ist nun hier Schluss.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Kommentare freue ich mich immer. Also scheut euch nicht und hinterlasst eure Meinung!</strong></p>
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		<title>Von Flauten und Schreibblockaden</title>
		<link>https://kreative-schreiberei.de/roman-tagebuch-teil-12/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Martina]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Apr 2021 06:30:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Roman-Tagebuch]]></category>
		<category><![CDATA[Flaute]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen]]></category>
		<category><![CDATA[Migräne]]></category>
		<category><![CDATA[Plotten]]></category>
		<category><![CDATA[Schreibblockade]]></category>
		<category><![CDATA[Schreibkurs]]></category>
		<category><![CDATA[Webinar]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Roman-Tagebuch Teil 12 In diesem Teil berichte ich von Flauten und Schreibblockaden: Seit dem letzten Roman-Tagebuch-Eintrag hat sich an meinem Manuskript nichts Wesentliches getan. Keine neue Szene ist entstanden, kein Fortschritt in irgendeiner Form zu verzeichnen. Es herrscht absolute Schreibflaute. Ebbe. Ich hab zwar Ideen, wo und wie es weiter gehen kann, aber ich bringe...</p>
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<p class="has-theme-palette-2-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-21 wp-block-paragraph"><em>Roman-Tagebuch Teil 12 </em></p>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Teil berichte ich von Flauten und Schreibblockaden:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit dem letzten Roman-Tagebuch-Eintrag hat sich an meinem Manuskript nichts Wesentliches getan. Keine neue Szene ist entstanden, kein Fortschritt in irgendeiner Form zu verzeichnen. Es herrscht absolute Schreibflaute. Ebbe. Ich hab zwar Ideen, wo und wie es weiter gehen kann, aber ich bringe sie nicht zu Papier, die Ideen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Woran liegt es, ist da die erste Frage, die ich mir stelle. Zum einen an der Zeit, der Ruhe und der Muße. Zeit zu finden, in der ich ungestört und am Stück arbeiten kann, ist gerade sehr schwer. Ich habe zum einen immer noch viel zu tun und festgestellt, dass ich tagsüber nicht genug innere Ruhe finde, selbst wenn ich mal eine Stunde Pause hatte, kam ich dann nicht hinein ins Geschehen meiner Geschichte. Es war, als guckte ich nur von außen darauf und fände die Verbindung zu meinen Charakteren nicht mehr. Zum anderen waren diese Pausen selten und rar und irgendwie drängten sich dann andere Gedanken in den Vordergrund.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Außerdem habe ich zur Zeit Besuch von meinem großen Sohn. Darüber freue ich mich natürlich sehr und ich genieße es auch, Zeit mit ihm zu verbringen. Für das Schreiben bedeutet das aber, dass mein Arbeitsraum gerade belegt ist. Wie ich ja schon berichtet habe, schreibe ich oft zwischen 5 und 8 Uhr morgens. Und ich kann ja schlecht in den Schlafraum meines Sohnes um diese Zeit hineinplatzen. Obwohl er meinte, wenn es leise geschähe, wäre es okay, fühle ich mich dabei nicht wohl und wäre dann sicher auch gehemmt, was das erfinden, fabulieren und texten angeht. Also lasse ich es. Zu späterer Zeit bin ich aber nicht mehr so kreativ oder anders gesagt, dann hat mich das normale Leben in seinen Bann gezogen und ich habe zu viel zu tun.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Tja und noch eine Ausrede habe ich: Seit mehr als drei Tagen plagt mich eine ausgewachsene Migräne. Die Kopfschmerzen halten sich zwar noch in Grenzen, aber ich &nbsp; kämpfe mit einer sogenannten Migräne-Aura: Mir ist schwindelig. Wenn ich den Kopf drehe, schwankt der ganze Raum. Übelkeit wallt auf. Ich bin lichtempfindlich und lasse überall die Rollos runter, weil es selbst ohne Sonnenschein zu hell draußen ist. Und manche Gerüche ertrage ich schier nicht. Damit zu schreiben ist quasi nicht möglich. Allein schon der Bildschirm ist zu grell. Denken quasi ausgeschlossen. Da ich auf Grund anderer Tabletten, die ich nehmen muss, nicht alle Schmerztabletten vertrage, habe ich es mit Paracetamol versucht: Null Effekt. Auch Kühlen hat nur wenig Linderung gebracht. Einzig Liegen, Schlafen, möglichst wenig Bewegen und vor allem dunkle Zimmer haben ein wenig Linderung gebracht. Schnauf. Doofe Sache.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Heute geht es zum ersten Mal etwas besser, was du daran siehst, dass ich einen Blog-Artikel verfassen kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ah, und der letzte Grund liegt in der Geschichte selbst. Ich bin gerade an einem Punkt, an dem ich nicht weiß, wie es weiter geht. Und vermutlich ist dass der entscheidende Grund für meine Schreibblockade. Ich habe drei offene Enden. Für zwei davon habe ich grobe Ideen, wie es weiter gehen kann und soll. Das dritte Ende schwebt irgendwie im luftleeren Raum. Mein Protagonist weiß selbst nicht, wie weiter… er ist auf dem Weg von A nach B, wobei B irgendwie im Nebel liegt… ich habe zwar zwei Ideen, wie es weiter gehen könnte, kann mich aber nicht so recht entscheiden…. Lasse ich ihn alleine kämpfen? Gerät er gleich in irgendwelche neuen Schwierigkeiten, sucht er sich sofort Hilfe… findet er sie dort, wo ich es denke oder doch nicht? Ihr seht, viele Fragen sind offen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das es dort nicht weiter geht, liegt einzig und allein daran, dass ich nicht gut im Planen und Plotten bin. Als Plotten bezeichnet man das Vorausplanen der einzelnen Handlungsstränge einer Geschichte, sprich das grobe Konzept. Und mein Konzept ist sehr grob. Ich habe nur einen Ausgangspunkt und einige wenige Eckpfeiler gehabt und ein Ziel in weiter Ferne, dass ich irgendwie erreichen will. Das rächt sich nun. Bevor ich an der Stelle weiter machen kann, brauche ich selbst erstmal Klarheit, auf was ich hinaus will und wie es weiter gehen soll. Also ist Planen angesagt!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Könnte ich dann nicht an Stelle Nummer zwei weiter machen? Theoretisch eine gute Idee, praktisch wäre es vermutlich nicht klug. Denn Szene Nummer zwei liegt irgendwo in der Zukunft von Szene Nummer drei und so lange ich nicht weiß, wie es dort weiter geht, ist es gefährlich Nummer zwei auszuformulieren. Denn erstens ändert sich mein Protagonist vielleicht auf dem Weg dorthin. Neue Ereignisse bringen neue Erkenntnisse, neue Verhaltensweisen, neue Denkweisen und dann würde die Szene nicht mehr passen. Oder der Weg ändert sich völlig und ich lande gar nicht mehr dort, wo ich hinwill. Also sppare ich mir den Atem und warte, bis meine Hauptfigur bei Szene zwei tatsächlich angekommen ist. Erst dann kann ich sagen, wie sich das Ganze entwickeln wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bleibt noch Nummer eins: Dort weiß ich, wie es weiter gehen soll, ich bin auch schon am richtigen Punkt, um dort weiter zu schreiben, kein Protagonist hindert mich, niemand würde mir reinpfuschen, und es liegt nicht zu weit in der Zukunft… Aber dort hadere ich mit mir und der Figur, die diesen Teil erzählt. Die Erzählerin macht das eigentlich gut, aber ich tue mich trotzdem schwer… so ganz kann ich es selber nicht erklären. Am ehesten würde ich sagen: Ich kann da zwar weiter machen, aber ich will gerade nicht.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was tue ich nun dagegen?</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ich lese!&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich lese meine eigenen Texte. Immerhin stehen da schon hundert Seiten. Und es ist sicher nicht verkehrt, nochmal zu verinnerlichen, was ich schon fabriziert habe. Außerdem kommen einem dabei neue Ideen, wie es weiter gehen kann. Das hoffe ich zumindest. Ich komme wieder in Kontakt mit meiner Hauptfigur, kann sie fragen, was sie will und wo es hingeht. Nebenbei habe ich Kleinigkeiten überarbeitet, wobei das diesmal nicht im Vordergrund stand. Aber es ergaben sich Nachfragen und ich habe begonnen wieder neu zu recherchieren. Auch ein Punkt. Recherche hilft weiter. Ich lese also auch Fremdtexte. Suche im Internet. Schau mir Bilder an. Rede mit Leuten.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und wie im letzten Blog-Post erwähnt, fange ich heute einen neuen Schreibkurs an:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Literarisches Schreiben und historisches Erzählen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich bin sehr gespannt und ein wenig aufgeregt. Noch weiß ich nicht genau, was mich erwartet. Aber ich erhoffe mir einen großen Kick für meine Schreibarbeit. Und ich hoffe, dass ich nicht untergehe bei all den Studierenden und klugen Leuten. Die Maximalgröße des Kurses lag glaube ich bei 11 Leuten, was ja recht überschaubar ist. Ich bin wie gesagt, sehr gespannt und hoffe auf Anregungen und neue Erkenntnisse, die mich weiter bringen. Das ganze findet über Zoom statt und ich hoffe, dass es technisch alles gut läuft. Bei meinem letzten Webinar über Zoom hatte ich Startschwierigkeiten und bin immer wieder rausgeflogen, bis ich schließlich den Laptop gewechselt habe. Diesmal benutze ich deshalb gleich mein kleines MacBook statt den Windowsrechner.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Natürlich berichte ich hier, wie es gelaufen ist. Und ob ich wirklich neue Inspirationen für den Roman daraus ziehen konnte.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wie es weiter geht, kannst du im nächsten Teil meines Roman-Tagebuches lesen. Über Kommentare freue ich mich immer.</strong></p>
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