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	<title>Kreative-Schreiberei</title>
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		<title>Hoffnung aufgeben gilt nicht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Martina]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Jul 2026 06:29:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Samstagsplausch]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich nehm dich mit in meine volle, anstrengende, schöne, wilde Woche. Das Motto diesmal: Hoffnung aufgeben gilt nicht. Und es hätte genug Grund zum aufgeben gegeben. Wie immer verlinke ich diesen Samstagsplausch mit Karminrot und ihrem Karminroten Lesezimmer. Begleitet haben mich in dieser Woche Schmerzen, Erschöpfung, Hoffnungsfunken, Schreiben, Fußball, Erinnerungen – und immer wieder dieses...</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Ich nehm dich mit in meine volle, anstrengende, schöne, wilde Woche. Das Motto diesmal: Hoffnung aufgeben gilt nicht. Und es hätte genug Grund zum aufgeben gegeben. Wie immer verlinke ich diesen Samstagsplausch mit <a href="https://karminrot-blog.de/">Karminrot</a> und ihrem <a href="https://lesezimmer.karminrot-blog.de/">Karminroten Lesezimmer</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Begleitet haben mich in dieser Woche Schmerzen, Erschöpfung, Hoffnungsfunken, Schreiben, Fußball, Erinnerungen – und immer wieder dieses Gefühl, dass das Leben gerade ganz schön viele Themen gleichzeitig bereithält.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Der Zahn – endlich vorsichtig gute Nachrichten</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Fangen wir mal rückwärts an: Die Woche endete am Freitag morgen mit einem Zahnarzttermin, dem ich erstaunlich gelassen entgegensah. Nach den heftigen Schmerzen der vergangenen Wochen hoffte ich einfach nur auf eine kleine positive Nachricht – und genau die bekam ich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Zahn ist inzwischen gut gereinigt, der Nerv entfernt, nur an der Wurzel sitzt noch eine Entzündung. Deshalb bleibt der Zahn vorerst offen und darf in Ruhe ausheilen. Genau das hatte ich mir gewünscht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Weg dorthin war allerdings alles andere als leicht. In den vergangenen Tagen wurde der Wurzelkanal mehrfach gespült und immer wieder ein Medikament eingelegt. Jedes Mal schossen die Schmerzen zunächst wieder nach oben. Einmal tat es so weh, dass ich weinte und sogar vor Schmerz schrie. Kühlen, Paracetamol, Schlafen und Geduld bestimmten meinen Alltag.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Umso mehr freue ich mich jetzt über die kleinen Fortschritte. Die Schwellung ist sichtbar zurückgegangen, mein Gesicht sieht wieder symmetrisch aus und ich kann endlich wieder fast schmerzfrei essen. Ganz ausgestanden ist die Sache zwar noch nicht, aber zum ersten Mal seit Langem habe ich das Gefühl, dass der Zahn tatsächlich eine Chance hat.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Mein Körper zieht die Notbremse</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Trotzdem merke ich deutlich, wie sehr die letzten Wochen ihren Tribut fordern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eigentlich wollte ich am Donnerstag einen ganz normalen Arbeitstag verbringen: den Schreibkurs vorbereiten, etwas Haushalt erledigen, mich wieder in <em>Wolkenstein</em> einlesen und meine geschäftlichen Gedanken sortieren. Doch nach kurzer Zeit war Schluss. Mir wurde übel, der Kopf dröhnte und ich war so erschöpft, dass ich nicht einmal mehr die Kraft hatte, nach meinem Wasserglas zu greifen. Erst ein Kühlakku und viel Ruhe brachten langsam Besserung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Hitze machte mir zu schaffen. Obwohl es draußen längst kühler geworden war, zeigte das Thermometer nachts in unserer Wohnung immer noch 27 Grad. Ich lag stundenlang schweißgebadet wach, wanderte mit Ventilator und einem Becher Joghurt durchs Wohnzimmer und schlief erst gegen Morgen ein. Ausgerechnet in dieser Nacht träumte ich vom Tod meiner Mama. Entsprechend fühlte ich mich am nächsten Tag, als wäre ich durch den Fleischwolf gedreht worden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So wurde mir noch einmal bewusst, wie viel sich in den letzten Wochen angesammelt hat: Lungenentzündung, Nierenbeckenentzündung, Krankenhaus und Antibiotika, Zahnentzündung, der Tod meiner Mama, Beerdigung, Hitze – irgendwann meldet sich der Körper eben zu Wort.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Zwischen Hoffen und Bangen: Wolkenstein</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das Crowdfunding begleitet mich im Moment eigentlich jeden Tag.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Immer wieder schwanke ich zwischen Freude und Sorge. Da sind Tage, an denen ich auf den fehlenden Betrag starre und mich frage, ob das jemals reichen wird. Und dann kommen plötzlich wieder Unterstützungen, mit denen ich überhaupt nicht gerechnet habe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In dieser Woche durfte ich gleich mehrfach staunen. Zwei neue Unterstützerinnen, mehrere 100-Euro-Unterstützungen, Bestellungen über den Newsletter und sogar Menschen, die mein Projekt weiterempfohlen haben. Besonders gefreut hat mich eine Kursteilnehmerin, die gleich beide Bücher bestellt hat und mich damit über die 1.000-Euro-Marke geschubst hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Natürlich bleibt die Frage, ob das Finanzierungsziel am Ende erreicht wird. Aber ich versuche immer wieder, meinen Blick zu verändern. Nicht auf die Summe zu schauen, die noch fehlt, sondern auf die Menschen, die schon jetzt sagen: <em>Ich glaube an dein Buch.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn genau darum geht es eigentlich. Hinter jedem Euro steckt ein Mensch. Jede Unterstützung bringt mich der Veröffentlichung ein Stück näher. Es geht nicht darum, Gewinn zu machen, sondern dieses Herzensprojekt überhaupt möglich werden zu lassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders berührt hat mich außerdem der „Schwarze Ritter mit dem weißen Schild“. Elf Tage hatte ich nichts von ihm gehört. Umso größer war meine Freude, als plötzlich seine Unterstützung kam – verbunden mit den Worten: „Ich hoffe ja innig, dass meine Sehnsucht bald gestillt werden kann.“ Solche Momente machen einfach Mut.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Falls auch du mein Buch möglich machen möchtest, freue ich mich natürlich sehr. Auf Startnext kannst du <em><a href="https://startnext.com/wolkenstein">Wolkenstein</a></em> vorbestellen, ein Lesezeichen oder andere Goodies auswählen oder das Projekt frei unterstützen. Jeder Beitrag hilft – selbst fünf Euro für ein Lesezeichen bringen mich meinem Ziel ein Stück näher.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Schreiben – endlich wieder ein bisschen Zuhause</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Zwischen all den Sorgen durfte ich auch wieder das tun, was ich liebe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich bereitete einen Plotkurs vor. Obwohl am Ende nur meine Lieblings-Teilnehmerin angemeldet war, wurde daraus ein wunderbar intensiver Abend über das Plotten großer Geschichten. Immer wieder fasziniert mich, dass es eben nicht den einen richtigen Weg gibt. Für mich ist Plotten kein starres Korsett, sondern ein Geländer – es gibt Orientierung und lässt trotzdem genug Raum, damit Geschichten unterwegs wachsen dürfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch an Band 4 meiner Ansgar-Reihe durfte ich endlich wieder ein wenig denken. Besonders Finian entwickelt sich immer stärker zu einer Figur mit ganz eigener Stimme. Und zwischendurch entstand sogar eine herrlich alberne Schreibübung, in der Finian und Inven einem Taucher begegnen und dessen Taucherglocke erst einmal neugierig beklopfen. Solche Spielereien werden nie im Roman landen – aber sie machen unglaublich viel Spaß.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für den Newsletter habe ich lange nach der passenden Manuskriptstelle gesucht. Am Ende wurde es eine ruhige Szene mit Dariel. Genau solche Momente erinnern mich immer wieder daran, warum ich diese Geschichten überhaupt erzähle.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Kleine Begegnungen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Es gab auch einige ganz unscheinbare Momente, die mir trotzdem im Gedächtnis geblieben sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor dem Zahnarzt bat mich ein junges Mädchen, kurz auf ihre Tasche und ihre Schreibutensilien, die sie schon an einem Tisch ausgepackt hatte, aufzupassen, während sie schnell einen Radiergummi kaufen ging. Eine Kleinigkeit – und doch bedeutete sie für uns beide mehr, als man auf den ersten Blick vermuten würde, und brachte mich zum Lächeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit einer Freundin telefonierte ich ebenfalls. Diesmal stand allerdings nicht meine Geschichte im Mittelpunkt, sondern ihre. Sie steckt mitten in einem belastenden Rechtsstreit. Also hörte ich einfach zu und betete für sie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Später saß ich im Café Kirche. Eigentlich wollte ich dort am Samstagsplausch schreiben. Aber mein Kopf fühlte sich immer noch wie in Watte gepackt an und ich kam kaum voran. Dann kam mein Mann nach der Arbeit vorbei, weil ich seinen Schlüssel dabeihatte. Wir aßen gemeinsam noch ein Stück Kuchen und unterhielten uns. Dabei wurde endgültig klar, dass der Rangerabend an diesem Tag einfach zu viel gewesen wäre. Manchmal besteht eine gute Entscheidung eben darin, etwas bewusst nicht zu tun.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Erinnerungen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Zwischendurch tauchte ich noch einmal in alte Fotos vom Ranger-Pfingstcamp 2024 ein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir hatten damals unsere eigene Version von <em>Der Brief für den König</em> aufgeführt. Ich spielte einen König und später einen grauen Ritter. Und dort trat der schwarze Ritter mit dem weißen Schild zum ersten Mal auf. Seine einzige Szene war zugleich seine Sterbeszene – und genau dieses Bild unter den hohen Fichten habe ich bis heute vor Augen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim Anschauen der Fotos wurde mir wieder bewusst, wie viel Herzblut damals in dieser Aufführung steckte. Kostüme aus meiner Mittelaltertruhe, Requisiten, Schwertkämpfe, Musik, Tanz, gemeinsames Lachen. Vor allem aber wunderbare Menschen. Manche Erinnerungen bleiben eben nicht wegen der Geschichte lebendig, sondern wegen der Menschen, mit denen man sie erlebt hat. Und wenn dann der Schwarze Ritter mein Crowdfunding unterstützt, ist es eben etwas Besonderes.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Prophetic-Words-Kurs</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein echtes Geschenk war für mich außerdem unser „Prophetic Words“-Workshop.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gemeinsam lasen wir Psalm 27, schrieben einen eigenen Psalm und anschließend einen Antwortbrief Gottes darauf. Was dabei entstand, hat uns alle sprachlos gemacht. Die Texte waren so persönlich und passend, dass ich einmal mehr staunend davorstand, wie Gott Menschen begegnen kann.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Und sonst?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Zwischendurch beschäftigten mich noch Steuern, Geschäftskonto und die Frage, wie man ein Autorenbusiness eigentlich sinnvoll organisiert. Dann beschloss ich allerdings, diese Gedanken erst einmal wieder loszulassen. Eins nach dem anderen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Fußball gab es natürlich auch. Mit dem neuen WM-Modus werde ich zwar immer noch nicht richtig warm, dafür hat sich Kap Verde endgültig einen Platz in meinem Fußballherz erobert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und dann flatterten noch weitere Rechnungen rund um die Beerdigung meiner Mama ins Haus. Solche Momente lassen mich erst einmal tief durchatmen. Gleichzeitig durfte ich erleben, dass genau im richtigen Augenblick Geld für einen Schreibkurs überwiesen wurde, sodass ich meinem Sohn mit seiner Miete helfen konnte. Solche kleinen Fügungen machen mich dankbar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Ende dieser Woche bleibt vor allem ein Gedanke: Hoffnung aufgeben gilt nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht alles ist gelöst. Der Zahn braucht noch Zeit. Das Crowdfunding ebenfalls. Mein Körper sowieso.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber der Zahn heilt. Das Crowdfunding wächst. Es gab gute Gespräche, liebe Menschen, kleine Wunder, neue Ideen und immer wieder Hoffnung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch wenn ich mir ein wenig mehr Ruhe und Frieden wünsche, ein wenig mehr Gleichmaß und Normalität, bleibt doch eines: Ich bin getragen. Mitten im Chaos kümmert sich Gott auch um die kleinen Dinge. Er sieht mich, richtet mich immer wieder auf und versorgt mich – oft auf ganz überraschende Weise. Das ist eigentlich das größte Wunder: zu erleben, wie ich in all den Schwierigkeiten nicht endgültig falle, sondern Gott als meinen Versorger erleben darf.<br><br>Das wünsche ich dir für diese Woche auch Vertrauen in einen großen Gott, Gelassenheit mitten im Stress, Hoffnung trotz aller WIdrigkeiten. Und sei gesegnet bis wir uns wieder lesen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Montagsstarter 27/26 Zahn, Crowdfunding und co.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Martina]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jun 2026 13:12:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alltagsmomente]]></category>
		<category><![CDATA[Montagsstarter]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hier kommt wieder ein neuer Montagsstarter, den ich mit Antetanni und ihrem Montagsstarter verknüpfe. Die fettgedrucken Satzteile werden von Antetanni vorgegeben, das normal geschriebene habe ich ergänzt. Diesmal ist es eine bunte Mischung aus Schmerz und Freude. Aber lies selbst: ❶ Früh morgens ist das Wetter gerade noch zu ertragen. ❷ Carpe diem heißt für...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<!-- content style : start --><style type="text/css" data-name="kubio-style"></style><!-- content style : end -->
<p class="wp-block-paragraph">Hier kommt wieder ein neuer Montagsstarter, den ich mit <a href="https://antetanni.com/">Antetanni</a> und ihrem<a href="https://antetanni.com/2026/06/29/montagsstarter-27-26-antetanni-sagt-was/"> Montagsstarter</a><a href="https://antetanni.com/2026/06/22/montagsstarter-26-26-antetanni-sagt-was/"> </a>verknüpfe. Die <strong>fettgedrucken Satzteile</strong> werden von Antetanni vorgegeben, das normal geschriebene habe ich ergänzt. Diesmal ist es eine bunte Mischung aus Schmerz und Freude. Aber lies selbst:<br></p>



<p class="wp-block-paragraph">❶ <strong>Früh morgens</strong> ist das Wetter gerade noch zu ertragen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">❷ <strong>Carpe diem</strong> heißt für mich heute: den Tag aus Gottes Hand zu nehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">❸ <strong>Schon einmal</strong> von meinem Crowdfunding gehört? Damit finanziere ich die Veröffentlichung von <em>Wolkenstein</em>. Unterstützen kann man mich gerade unter <a href="https://startnext.com/wolkenstein">startnext.com/wolkenstein</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">❹ <strong>Geschichten erzählen</strong> passt perfekt zu mir.</p>



<p class="wp-block-paragraph">❺ <strong>Heute</strong> ist mein Zahn endlich etwas ruhiger.</p>



<p class="wp-block-paragraph">❻ <strong>Wenn ich mir vorstelle</strong>, dass Gott auch durch diese chaotischen Wochen den Überblick behält, wird mein Herz etwas ruhiger.</p>



<p class="wp-block-paragraph">❼ <strong>Im Kalender</strong> steht diese Woche ein weiterer Zahnarzttermin. Außerdem habe ich geplant, am Manuskript zu arbeiten, Werbung fürs Crowdfunding zu machen und freue mich auf ein Treffen mit einer Freundin zum Eisessen.<br><br>Ich hoffe vor allem auf Schmerzfreiheit diese Woche und dass sich noch Leute motivieren lassen, mein Buch vorzubestellen. Dir wünsche ich noch eine wunderbare Woche, dass du mit der Hitze gut zurechtkommst und vor allem Gottes Segen.</p>
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		<title>Was bleibt. Was geht. Was weitergeht.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Martina]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Jun 2026 13:58:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Samstagsplausch]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eigentlich wollte ich heute einen ganz normalen Samstagsplausch schreiben und ihn wie immer mit Karminrot und ihrem Karminroten Lesezimmer verlinken. Ich wollte schreiben. Ganz normal . Wie immer. Über das Crowdfunding. Darüber, dass wir Mamas Zimmer ausgeräumt haben. Über Erinnerungen an meine Eltern, die Beerdigung, zwei sehr unterschiedliche Schreibkurse und vieles mehr. Stattdessen sitze ich...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<!-- content style : start --><style type="text/css" data-name="kubio-style"></style><!-- content style : end -->
<p class="wp-block-paragraph">Eigentlich wollte ich heute einen ganz normalen Samstagsplausch schreiben und ihn wie immer mit<a href="https://karminrot-blog.de/"> Karminrot </a>und ihrem <a href="https://lesezimmer.karminrot-blog.de/">Karminroten Lesezimmer</a> verlinken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich wollte schreiben. Ganz normal . Wie immer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Über das Crowdfunding. Darüber, dass wir Mamas Zimmer ausgeräumt haben. Über Erinnerungen an meine Eltern, die Beerdigung, zwei sehr unterschiedliche Schreibkurse und vieles mehr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Stattdessen sitze ich hier nach zwei Nächten mit Zahnschmerzen, die mich fast wahnsinnig gemacht haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich merke, dass ich heute keinen roten Faden finde. Normalerweise weiß ich irgendwann, wie ich die Woche erzählen möchte. Heute nicht. Vielleicht liegt es daran, dass die Woche selbst keinen roten Faden hatte. Sie bestand aus Hoffen und Bangen beim Crowdfunding, aus Abschied, Erinnerungen, Bürokratie, schönen Begegnungen, wunderbaren Kursabenden – und jetzt eben aus einem Zahn, der beschlossen hat, alle anderen Gedanken zu verdrängen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deshalb nehme ich euch heute einfach mit durch diese Woche, so wie sie war.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Schöne zuerst</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ja, fangen wir damit an. Das Schönste zuerst: Mein Crowdfunding für <em>Wolkenstein</em> ist gestartet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich hatte mich monatelang auf diesen Moment vorbereitet und trotzdem war ich überrascht, wie emotional er für mich wurde. Nach den ersten Stunden war gerade einmal eine Unterstützung eingegangen und ich merkte, wie unruhig ich wurde. Dabei wusste ich doch, dass viele Menschen das Buch kaufen möchten. Nur eben irgendwann. Für sie macht der Zeitpunkt keinen Unterschied – für ein Crowdfunding und mich als Projektstarter schon.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Glück blieb es nicht bei dieser einen Unterstützung. Mein Mann überraschte mich mit fünfzig Euro, eine Leserin bestellte gleich zwei Hardcover und nach und nach kamen weitere Unterstützungen dazu. Besonders berührt haben mich allerdings die vielen persönlichen Empfehlungen. Menschen teilten den Link nicht einfach nur, sondern schrieben dazu eigene Worte. Das fühlt sich ganz anders an, als nur einen Link weiterzuleiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Inzwischen steht das Crowdfunding bei 506 Euro beziehungsweise 16 Prozent. Darüber freue ich mich wirklich. Gleichzeitig hoffe ich natürlich, dass der Balken bald wieder weiterwandert. So ein Crowdfunding ist eine ziemliche Achterbahnfahrt. An einem Tag freut man sich riesig über jede neue Unterstützung, am nächsten fragt man sich, ob es überhaupt noch weitergeht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Happy Teapot und Packaktion</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Während mich diese Gedanken begleiteten, waren wir noch in Nordhessen.<br>Meine erste Unterkunft war ja die Katastrophe, umso schöner, dass ich am Sonntag umziehen konnte. Leider lagen da noch einige Arbeiten vor mir, die Matratzen zurück an ihren Platz bugsieren, den Treppenberg dreimal besteigen. Danach gabs als Belohnung sozusagen, ein leckeres Mittagessen bei meiner Tante: Spargel mit Sauce Hollandaise, Schinken und Kartoffeln und gute Gespräche.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Umzug ins &#8222;Happy Teapot&#8220; kehrte zum ersten Mal ein wenig Ruhe ein. Ich mag dieses Appartement einfach. Es tat gut, nach all den turbulenten Tagen einmal kurz durchatmen zu können. Mein Mann war noch im Zug unterwegs und ich wartete auf ihn. Ich überlegte, ob ich Fußball schauen sollte, verwarf den Gedanken aber wieder und versetzte mich stattdessen mit einem TKKG-Hörsiel in Kindertage. Nur Ruhe wäre zwar auch gut gewesen, aber dann wäre ich eingeschlafen und hätte verpasst meinen Mann vom Bahnhof abzuholen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am nächsten Morgen wartete dann eine der schwersten Aufgaben dieser Reise auf uns: Mamas Zimmer musste ausgeräumt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schon der Gedanke daran hatte mich morgens zum Weinen gebracht. Nicht einmal nur wegen der Erinnerungen, sondern auch, weil ich so gern einige ihrer Möbel mitgenommen hätte. Die beiden Kommoden, den Sessel oder den Hocker hätte ich tatsächlich gut gebrauchen können. Aber über diese Entfernung war das einfach nicht machbar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Also packte ich Kartons mit Erinnerungen, Fotoalben, Briefen, Büchern, Deko. Ganz am Ende zeigte mir der Hausmeister noch ein Außenfach. Darin stand tatsächlich noch ein Koffer meiner Mama. Ich musste lächeln. Selbst als ich dachte, ich wäre fertig, hatte sie noch eine kleine Überraschung für mich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachmittags zerlegten mein Mann und ich die beiden Kommoden vollständig. Ehrlich gesagt hätte ich vorher nicht geglaubt, dass am Ende wirklich alles ins Auto passt. Aber irgendwann war der Moment da, an dem alles verstaut war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders glücklich bin ich über zwei grüne Kisten. In der einen befinden sich Bücher, in der anderen die Liebesbriefe meiner Eltern. Außerdem durften einige Fotos und andere Erinnerungsstücke mit nach Hause fahren. Das bedeutet mir unendlich viel.<br></p>



<h2 class="wp-block-heading">Erinnerungen, Termine und Schreibkurs<br></h2>



<p class="wp-block-paragraph">In der Nacht konnte ich lange nicht schlafen. Eigentlich hatte ich nur nachgeschaut, wie lange das Heimatfest in Melsungen dauert und ob wir am nächsten Morgen überhaupt einen Parkplatz an der Sparkasse finden würden. Daraus wurde eine Nacht voller Erinnerungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich dachte an meine Eltern. An ihre Briefe. Daran, wie meine Mutter als junge Frau bei B. Braun arbeitete, anschließend noch im Laden ihrer Eltern mithalf und Wäsche für die ganze Familie bügelte. An meinen Vater, der neben seiner Arbeit noch studierte. Und plötzlich war da wieder diese große Dankbarkeit für zwei Menschen, die ihr Leben lang für andere da waren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am nächsten Morgen holte ich meinen Sohn vom Bahnhof ab und gemeinsam fuhren wir zur Sparkasse und gingen anschließend zum Nachlassgericht. Vieles verlief leider anders als erhofft. Die Vollmacht reicht nicht aus, nun brauchen wir einen Erbschein. Immerhin kann ich ihn später auch von Lörrach aus beantragen. Trotzdem war es wieder einer dieser Termine, nach denen man das Gefühl hat, zwar viel Zeit investiert zu haben, aber kaum einen Schritt weiter zu sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Abends stand dann mein Schreibkurs auf dem Programm. Diesmal ging es ums Plotten. Eigentlich hatte ich Sorge, ob ich zwei Stunden sinnvoll füllen könnte. Doch während der Vorbereitung kam mir der Gedanke, das Sieben-Punkte-Modell von Dan Wells einmal auf ein echtes Leben anzuwenden. Also &#8222;plottete&#8220; ich die Geschichte meiner Mutter. Von der jungen Frau in Melsungen über die Kontaktanzeige, die Briefe meines Vaters bis hin zu ihrem gemeinsamen Leben. Es war ein ganz besonderes Gefühl, ihre Geschichte auf diese Weise noch einmal zu erzählen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Beerdigung<br></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Und dann war plötzlich Mittwoch. Ich war früh wach, wie immer in letzter Zeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor diesem Tag hatte ich mich lange gefürchtet. Die Beerdigung meiner Mama stand bevor. Ich bügelte morgens doch noch meine schwarze Bluse, obwohl ich eigentlich keine Lust mehr dazu hatte. Vor der Trauerfeier trafen wir uns noch mit unseren Kindern im Edeka-Café. Mir war eher flau im Magen, während mein Mann sogar noch etwas essen konnte.<br>Auch am Friedhof waren wir früh. Zuerst nur meine Tochter und ich. Gespräche über ihre Oma, Erinnerung, gemeinsame Zeiten. Vertrautheit. Nach und nach trudelen die anderen Trauergäste ein. Ein letzter Gang zum Klo. Dann warten in der Trauerhalle, der Organist spielt schön. Menschen kommen, begrüßen uns. Verwandte, der Pfarrer.<br>Er macht es gut. Einen Impuls über Psalm 23 und den guten Hirten. Einen kurzen Abriss aus Mamas Leben. Gebete und Zuspruch. Worte des Lebens mitten in diesem Moment, in dem es ums Sterben geht. Menschen um mich herum weinen. Meine Tränen dagegen sind schon geflossen und bleiben heute versteckt.<br>Das Trauermahl. Wir sind etwa 20 Menschen. Es folgen Gespräche und Essen. Gute Gespräche und wirklich leckere Schnittchen und Kuchen. <br>Die Trauerfeier, das offene Grab, das Trauermahl und anschließend die lange Heimfahrt – irgendwann am Abend waren wir wieder zu Hause. Mein erster Gedanke war einfach nur: Geschafft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Nachhinein hat mich überrascht, dass ich während der Beerdigung selbst gar nicht so viel an Mama gedacht habe. Ich war hauptsächlich damit beschäftigt, diesen Tag zu schaffen. Die vielen Menschen, die Hitze und alles, was dazugehörte. Erst später fragte ich mich, ob das wohl normal ist. Inzwischen glaube ich, dass ich in den Wochen davor schon so viel Abschied genommen hatte, dass mein Herz und mein Kopf an diesem Tag einfach nur versucht haben, mich hindurchzubringen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Schreibkurs und Zahnweh</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Am Donnerstag durfte ich dann wieder einen Schreibkurs halten. Diesmal stand Psalm 23 im Mittelpunkt. Lange hatte ich überlegt, wie wir den Abend gestalten könnten. Am Ende wagten wir etwas Neues und meine beiden Teilnehmerinnen ließen sich mit großer Offenheit darauf ein. Es wurde einer dieser Abende, an denen Schreiben und Glaube ganz selbstverständlich zusammenfanden. Als wir den Abend beendeten, war ich einfach nur dankbar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Leider hielt dieses Gefühl nicht lange an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schon während des Abends wurden die Zahnschmerzen immer stärker. Was zunächst nach einem unangenehmen Ziehen aussah, entwickelte sich innerhalb weniger Stunden zu Schmerzen, die die gesamte rechte Gesichtshälfte erfassten. Ohr, Kiefer, Lymphknoten – irgendwann schien alles miteinander verbunden zu sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seitdem dreht sich mein Leben gefühlt nur noch um Kühlen, Paracetamol und die Hoffnung, dass der Schmerz endlich nachlässt. Gestern war ich noch einmal beim Zahnarzt. Er hat den Zahn erneut geöffnet, gespült und ein Medikament eingelegt. Trotzdem folgte eine zweite Nacht, in der ich kaum schlafen konnte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Falls ihr diesen Samstagsplausch heute etwas wirr findet, wisst ihr jetzt warum. Der Schmerz sitzt leider nicht nur im Zahn, sondern gefühlt mitten im Denken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bevor ich mich wieder mit Kühlakku und Tee aufs Sofa verziehe, möchte ich euch aber noch um etwas bitten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mein Crowdfunding für <strong>Wolkenstein</strong> steht inzwischen bei <strong>606 Euro</strong>. Während ich diesen Samstagsplausch geschrieben habe, kamen tatsächlich noch einmal <strong>100 Euro</strong> dazu. Das hat mich gerade richtig gefreut.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich danke jedem einzelnen Menschen, der das Projekt bereits unterstützt hat. Ihr könnt euch kaum vorstellen, wie gut jede einzelne Unterstützung und jede persönliche Weiterempfehlung tut.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Falls ihr den Link bisher nur gespeichert habt oder jemanden kennt, der Freude an einer Fantasygeschichte über Glauben, Hoffnung, Freundschaft und Abenteuer haben könnte, dann schaut doch einmal vorbei oder gebt den Link weiter. Gerade jetzt hilft jede einzelne Unterstützung dabei, dass aus <em>Wolkenstein</em> wirklich ein Buch werden kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hier geht&#8217;s zum Crowdfunding:</strong><br><em><a href="https://www.startnext.com/wolkenstein">Wolkenstein unterstützen</a></em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Und nun hoffe ich vor allem auf eines: dass ich euch nächste Woche von einem Zahn erzählen kann, der endlich beschlossen hat, wieder Ruhe zu geben. Und vielleicht auch davon, dass der Crowdfunding-Balken wieder ein gutes Stück weitergewandert ist.</p>
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		<item>
		<title>Monagsstarter 26/26: Trauer, Hitze und Vorwärtsgehen</title>
		<link>https://kreative-schreiberei.de/monagsstarter-26-26-trauer-hitze-und-vorwaertsgehen/</link>
					<comments>https://kreative-schreiberei.de/monagsstarter-26-26-trauer-hitze-und-vorwaertsgehen/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Martina]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Jun 2026 07:58:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Montagsstarter]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hallo ihr Lieben, hier wieder ein neuer Montagsstarter, den ich mit Antetanni und ihrem Montagsstarter verknüpfe. Die fettgedrucken Satzteile werden von Antetanni vorgegeben, das normal geschriebene habe ich ergänzt. Diesmal ist es eine bunte Mischung zwischen Leben und Tod, Trauer und Vorwärtsgehen. Aber lies selbst: ❶ 36 Grad sind definitiv zu heiß und fordern mich...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<!-- content style : start --><style type="text/css" data-name="kubio-style"></style><!-- content style : end -->
<p class="wp-block-paragraph">Hallo ihr Lieben, hier wieder ein neuer Montagsstarter, den ich mit <a href="https://antetanni.com/">Antetanni</a> und ihrem <a href="https://antetanni.com/2026/06/22/montagsstarter-26-26-antetanni-sagt-was/">Montagsstarter </a>verknüpfe. Die <strong>fettgedrucken Satzteile</strong> werden von Antetanni vorgegeben, das normal geschriebene habe ich ergänzt. Diesmal ist es eine bunte Mischung zwischen Leben und Tod, Trauer und Vorwärtsgehen. Aber lies selbst:<br></p>



<p class="wp-block-paragraph">❶ <strong>36 Grad </strong>sind definitiv zu heiß und fordern mich sehr heraus<strong>.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">❷ Reden, Bilder angucken und Weinen <strong>hilft </strong>bei der Trauerbewältigung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">❸ Kühle Buttermilch und ein Ventilator <strong>sorgt für Erfrischung.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">❹ <strong>Dass </strong>mir manche Dinge so nah gehen, <strong>habe ich nicht erwartet.</strong> Natürlich habe ich meine Mama geliebt, aber dass mir manche Möbelstücke etwas bedeuten, war mir zum Beispiel nicht klar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">❺ Die Beerdigung wird mitten <strong>in der Sonne</strong> statfinden. Dort hat es keine Bäume. Zum Glück sind wir erst in der Trauerhalle, wo es etwas kühler ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">❻ <strong>Salat </strong>mag ich sehr gern, hab aber gerade keine Zeit mir welchen zu machen&#8230; denn wir sind hier in der Ferienunterkunft und mit allem möglichen beschäftigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">❼ <strong>Im Kalender steht diese Woche</strong> die Beerdigung meiner Mama<strong>, ich</strong> <strong>habe</strong> Schreibkurse und Crowdfunding <strong>geplant und dann freue ich mich</strong> über die Unterstützung, die mich erreicht und mein Buch hoffentlich möglich macht. Und ja, das ist eine wilde Mischung diese Woche, aus Trauer, Organisation, Erinnnerungen, nach vorne blicken, schreiben und hoffen und wildem Leben. Da liegt alles ganz nah beieinander: Abschied und Vorwärtsgehen.<br><br>Wer mich untersttzen mag, findet den Link zum Crowdfunding <a href="https://startnext.com/wolkenstein">hier</a>: Man kann dort auch Bücher und Dankeschöns bestellen. Jede Unterstützung hilft. Danke schon mal im Voraus.</p>
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		<title>Wolkenstein startet – und meine Mama ist heimgegangen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Martina]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Jun 2026 04:05:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Samstagsplausch]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Manche Wochen lassen sich nicht in ein einziges Thema packen. Diese Woche war eine davon. Eine von den ganz speziellen, wo die Gegensätze kaum krasser sein könnten, wo Lachen und Weinen, Vorwärtsgehen und Zurückblicken zusammen kommen. Wo Trauer und Abschied mitten aufs Leben prallen. Wie immer verlinke ich auch diesen besonderen Samstagsplausch mit der Seite...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<!-- content style : start --><style type="text/css" data-name="kubio-style"></style><!-- content style : end -->
<p class="wp-block-paragraph">Manche Wochen lassen sich nicht in ein einziges Thema packen. Diese Woche war eine davon. Eine von den ganz speziellen, wo die Gegensätze kaum krasser sein könnten, wo Lachen und Weinen, Vorwärtsgehen und Zurückblicken zusammen kommen. Wo Trauer und Abschied mitten aufs Leben prallen. Wie immer verlinke ich auch diesen besonderen Samstagsplausch mit der Seite von <a href="https://karminrot-blog.de/">Karminrot</a> und ihrem <a href="https://lesezimmer.karminrot-blog.de/">Karminroten Lesezimmer</a>. </p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Eigentlich hätte ich euch hauptsächlich von meinem Crowdfunding erzählen wollen. Von Videos im Wald, Newslettern, Dankeschöns und den letzten Vorbereitungen für Wolkenstein. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch dann kam die Nachricht, dass meine Mutter sich auf ihren letzten Weg macht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und plötzlich lief alles gleichzeitig.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wolkenstein in den Startlöchern</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Woche begann mit meinen Crowdfunding-Vorbeitungen für <em>Ansgar von Briant – Wolkenstein</em>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe die Startnext-Seite noch einmal auf Herz und Nieren geprüft, Texte überarbeitet, Bilder ausgetauscht und die Dankeschöns kontrolliert. Gemeinsam mit meinem Mann habe ich Fotos für Lesezeichen und den Schwertanhänger aufgenommen. Ich habe Videos geschnitten, Newsletter verschickt und die letzten technischen Hürden genommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein besonderer Moment war mein erster Waldausflug seit dem Krankenhausaufenthalt. Mit noch immer begrenzter Energie fuhr ich in den Wald, setzte mich auf eine Bank und nahm Material für ein weiteres Video auf. Zwischen Vogelgezwitscher, Regenschauern und einigen Zweifeln entstand schließlich genau das Video, das ich veröffentlichen wollte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Finanzierungsphase bei Startnext wurde freigegeben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und heute ist es tatsächlich so weit:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das Crowdfunding für Wolkenstein startet.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Acht Jahre seit der ersten Idee. Fünf Jahre Arbeit an der Reihe. Und jetzt startet das Crowdfunding für Band 2 &#8211; das fühlt sich ziemlich unwirklich an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich schwanke täglich zwischen Vorfreude und Nervosität hin und her.  Zwischen dem Gefühl größenwahnsinnig zu sein und der Hoffnung, dass mein Buch einen guten Start bekommt. Denn dieses Projekt ist eine Herzensangelegenheit. Ich hab soviel Kraft und Zeit in dieses Buch invesiert, jetzt will ich es auch erfolgreich veröffentlichen. Aber dazu später mehr. Denn wie immer kam es anders als geplant.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Anruf</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Meiner Mama ging es ja schon seit Wochen nicht gut und wir haben sie ja auch nach Pfingsten noch einmal besucht, weil es so aussah, als wenn sie sich auf den letzten Weg machen würde.<br>Am Dienstagabend schrieb meine Tante nun, dass es meiner Mutter sehr schlecht gehe. Der Onkel, der sie besucht hatte, berichtete, dass er sie nicht mehr geweckt bekam. Der Verdacht stand im Raum, dass sie sich nun wirklich im Sterbeprozess befindet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Nacht war unruhig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am frühen Mittwochmorgen kam dann die Nachricht:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Meine Mama ist gestorben.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Obwohl wir wussten, dass dieser Tag kommen würde, traf mich die Nachricht mit voller Wucht. Trauer fragt nicht danach, ob man es schon geahnt hat. Ich habe meine Mami sehr geliebt, auch wenn es durch die Demenz in letzter Zeit schwer war, ihr noch so richtig zu begegnen. Und auch wenn ich sehe, dass es für sie, nach vielen Schmerzen und einem vollen Leben gut war, jetzt gehen zu dürfen, vermisse ich sie doch sehr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber plötzlich ging es nicht nur um Trauer, sondern auch um Bestatter, Beerdigung, Termine, Unterkunft, Fahrten und unzählige organisatorische Dinge.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich hatte das Gefühl, ständig zwischen verschiedenen Rollen zu wechseln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mal war ich Tochter und durfte trauern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mal Organisatorin. Da muss man einfach funktionieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mal Nachlass-Detektivin. Unglaublich, was man da alles herausfinden muss.<br>In der Nacht von Donnerstag auf Freitag habe ich mich alleine auf den Weg nach Nordhessen in die Heimat meiner Mama aufgemacht. Mein Mann konnte aus beruflichen und organisatorischen Gründen nicht gleich mitkommen und fährt erst morgen mit dem Zug hinterher. Die Kinder folgen dann nächsten Dienstag, denn die Beerdigung ist am Mitwoch.<br>Am Donnerstag nachmittag war ich mit meiner Tante beim Bestatter. Am Freitag habe ich zwischen fünf und neun Uhr morgens schon vier Telefonate geführt, zwei E-Mails geschrieben und wichtige Unterlagen herausgesucht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und zwischendrin kamen die Tränen. Trauer wartet nicht darauf, dass man Zeit für sie hat.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Unterwegs nach Nordhessen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Weg nach Nordhessen war diesmal ein besonderer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Je näher ich Melsungen kam, desto mehr Erinnerungen wurden wach.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht nur einzelne Geschichten, sondern eher das Gefühl, wieder in eine Landschaft einzutauchen, die mit meiner Familiengeschichte verbunden ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Reise war mehr als eine Autofahrt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie war auch eine Reise zurück zu den eigenen Wurzeln und erinnerte mich für Momente an den Film Elisabethtown. Auch wenn dort die Heimreise nach der Trauerfeier gezeigt wird.<br><br>Die erste Nacht in der Unterkunft begann allerdings mit einer kleinen Rückenkatastrophe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als ich am Abend endlich ankam, stellte sich heraus, dass das Etagenbett aus einer dünnen Matratze auf weit auseinanderliegenden Metallstreben bestand. Mein Rücken war wenig begeistert. Nach wenigen Minuten spürte ich jede einzelne Strebe, während die Matratze dazwischen fröhlich durchhing.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einem kurzen Moment des Jammerns entschied ich mich für Improvisation statt Heldentum. Im oberen Bett lag noch eine zweite Matratze. Also baute ich kurzerhand mein eigenes Nachtlager und legte beide Matratzen übereinander auf den Boden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht besonders elegant.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht besonders stilvoll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber deutlich rückenfreundlicher.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Manchmal besteht Reisen eben nicht aus großen Abenteuern, sondern aus der Frage, wie man nachts möglichst schmerzfrei schlafen kann.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bestatter, Pfarrer und Verwandtschaft</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In dieser Woche bin ich vielen Menschen begegnet, die ihren Teil dazu beigetragen haben, dass diese Tage tragbar blieben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Bestatter und seine Frau nahmen sich Zeit und begegneten uns mit viel Herzlichkeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Pfarrer war freundlich, verständnisvoll und hörte aufmerksam zu. Beim Trauergespräch konnten wir viel über meine Mutter erzählen. Besonders berührt hat mich, dass er ihre Gebetsleidenschaft wahrgenommen hat und die Verbindung zu meinem eigenen Glaubensweg sah.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich bin sehr gespannt, welchen geistlichen Impuls er daraus für die Beerdigung entwickeln wird. Und hoffe, dass er klar und deutlich sein wird, was ich aber glaube, denn er hat mir sehr gut gefallen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch meine Tante und mein Onkel waren einfach für mich da, haben Aufgaben übernommen und mich liebevoll begleitet. Meine Tante war mit beim Bestatter und beim Pastor, gemeinsam kümmerten sich Onkel und Tante um das Trauermahl.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als ich nach einem Sushi-Essen plötzlich eine allergische Reaktion bekam und allein in meiner Unterkunft saß, holte mich meine Tante sofort ab. Mein Onkel besorgte Fenistiltropfen, und gemeinsam warteten wir ab, bis es besser wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Solche Momente zeigen, wie wertvoll Familie ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Lieder und Erinnerungen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Überraschend emotional wurde die Frage nach den Liedern für die Beerdigung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Manche Choräle tragen Erinnerungen in sich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Befiehl du deine Wege“ hab ich Mama vor ihrem Tode noch vorgesungen. Und ich weiß, dass sie Paul-Gerhard-Lieder liebte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch andere Lieder wurden plötzlich wichtig..</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht die Liedauswahl selbst brachte mich zum Weinen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sondern das, was mit diesen Liedern verbunden ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erinnerungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gemeinsame Gottesdienste.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gemeinsame Jahre. Der Abschied von ihr vor wenigen Wochen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und die Erkenntnis, dass meine Mutter nun wirklich nicht mehr da ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Schritt für Schritt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ich auf diese Woche zurückblicke, dann sehe ich vieles:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Trauer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Organisation.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erinnerungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wolkenstein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Familie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unterstützung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und eine Erkenntnis, die sich wie ein roter Faden durch die letzten Tage zieht:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Manchmal besteht ein guter Tag nicht darin, Berge zu versetzen. Manchmal besteht er darin, trotz Gegenwind den nächsten Schritt zu gehen.</strong> <strong>Und darauf zu vertrauen, dass Gott mitgeht.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Genau das versuche ich gerade.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schritt für Schritt.<br></p>



<h2 class="wp-block-heading">Und noch einmal Wolkenstein<br></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Und während ich diese Zeilen schreibe, steht heute bereits der nächste Schritt bevor.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Crowdfunding für <em>Ansgar von Briant – Wolkenstein</em> beginnt heute um 9 Uhr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ihr mich, Ansgar und die Welt von Eloan unterstützen möchtet, freue ich mich sehr, wenn ihr vorbeischaut, den Link weitergebt, das Buch vorbestellt oder euch ein Dankeschön sichert. Man kann das Projekt auch frei unterstützen. Schau doch gerne hier vorbei:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.startnext.com/wolkenstein">Wolkenstein</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach all den Jahren Arbeit wäre es wunderschön, Wolkenstein gemeinsam mit euch auf die Reise zu schicken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich wünsche euch ein gesegnetes Wochenende.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eure Martina zwischen Trauer und Vorfreude</p>
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		<title>Vier Tage vor Wolkenstein: Ein Wald, eine Bank und ein Video</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Martina]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Jun 2026 15:19:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alltagsmomente]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Noch vier Tage bis zum Crowdfunding meines Buches Ansgar von Briant &#8211; Wolkenstein. Heute saß ich im Wald auf einer Bank. Der erste Waldausflug, seit ich das Krankenhaus verlassen habe. Der Himmel hing grau und schwer über den Bäumen, es roch nach Erde und Regen und später leider unangenehm nach Hunde-Exkrementen. Die einzigen Menschen, die...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<!-- content style : start --><style type="text/css" data-name="kubio-style"></style><!-- content style : end -->
<p class="wp-block-paragraph">Noch vier Tage bis zum Crowdfunding meines Buches Ansgar von Briant &#8211; Wolkenstein.<br><br>Heute saß ich im Wald auf einer Bank. Der erste Waldausflug, seit ich das Krankenhaus verlassen habe. Der Himmel hing grau und schwer über den Bäumen, es roch nach Erde und Regen und später leider unangenehm nach Hunde-Exkrementen. <br>Die einzigen Menschen, die mir begegneten, waren Hundebesitzer mit ihren Vierbeinern und einer muss die Stinkmine genau gegenüber der Bank platziert haben, während ich dort saß. Denn vorher war die Luft noch rein.<br>Aber ich hatte ein Ziel. Ich wollte über Wolkenstein erzählen. Über Eloan und die Wälder und über das Crowdfunding. ALso Nase zu und durch? Nee, das ging ja nicht, weil mit Nase zu, kann man schlecht reden.<br>Etwa eine halbe Stunde hab ich experimentiert. Kürzere und längere Videosequenzen aufgenommen. Verschiedene Einstiege und Blickwinkel versucht und einfach Material gesammelt.<br><br>Irgendwann dachte ich: Jetzt sollte ich gehen. Aber die Unruhe blieb. Das Crowdfunding ist wichtig. Es entscheidet mit darüber, wie und wann Wolkenstein erscheinen kann. Vielleicht kannst du dir vorstellen, welchen Druck diese Gedanke erzeugt. Und dann kamen weitere Gedanken und kreisten: Was, wenn ich nicht genug gute Videoschnipsel produziert hatte? Was, wenn das alles unbrauchbar ist? Ich weiß nicht, ob du das kennst: Man nimmt sich selbst per Video auf und irgendwie wirkt alles komisch&#8230;. meine Stimme &#8211; furchtbar, wie die Haare liegen oder im Wind fliegen &#8211; furchtbar, mein Gesichtsausdruck &#8211;  furchtbar und der Baum hinter mir, der müsste&#8230; ach alles einfach furchtbar&#8230;<br>So ging es mir auch, also blieb ich noch ein paar Minuten und drehte noch ein paar mehr Minisequenzen. In der Hoffnung, dass am Ende wenigstens eine nicht ganz grässlich sein würde.<br><br>Dann traf mich ein Tropfen. Erst jetzt bemerkte ich, dass es noch finsterer geworden war und zu regnen begann. Schnell das Handy in die Tasche und den Weg zurück zum Auto. Es war nicht weit, keine zehn Minuten, wenn man gut zu Fuß ist, aber ich bin nicht gut zu Fuß. Ich hab immer noch Knieweh und bin gerade erst eine Woche aus dem Krankenhaus nach einer Lungenentzündung. Glaub mir ich hab gebetet, dass der Regen nicht so schnell zu doll wird. Denn klatschnass werden, war sicher auch nicht das, was Ärzte mir raten würden. Zum Glück habe ich es ins Auto geschafft, ehe ich ganz durchnässt war. Nur ein bisschen angefeuchtet. Puh. Danke Gott. Das war gerade noch rechtzeitig.<br><br>Zu Hause angekommen, hab ich mich darum gekümmert, das Material zu sichten. Etliche Videos waren zu kurz stockten irgendwo oder ich sah wirklich dämlich aus. Am Ende hatte ich sechs Lieblingssequenzen ausgesucht und musste nun daraus meinen Favoriten wählen. Drei der Videos waren definitiv Material für heute, während man die anderen Videos zeitunabhängiger posten kann. Dann also nochmal wählen. Eins zu langatmig, zwei andere ganz gut, schlussendlich gab die Stimme meiner Tochter den Ausschlag, die sagte: Auf dem Video wirkst du am natürlichsten. <br><br>Die schwierige Auswahl war damit erledigt, aber noch konnte man das Video nicht veröffentlichen. Also: ab in Canva, Video hochladen, auf die richtige Größe für einen Reelbeitrag bringen und Untertitel generieren. Sollte ich noch Musik einbauen? Eigentlich was Nettes, damit man das Hintergrundrauschen nicht so hört, doch meine Tochter riet mir davon ab, weil man dann meine Stimme nicht so gut hört und vor allem das Vogelgezwtscher untergeht,<br><br>Ich kontrollierte nochmal alles und stellte einen Fehler fest bei den Untertiteln. Ja und dann zickte Canva. Ich konnte meine Untertitel nicht bearbeiten, aber so lassen ging auch nicht, denn ehrlich, was ist ein Frautfunding? Knurr. Nach einer halben Stunde, einer Menge Haareraufen, einem Neustart von Canva und einem Doppelklick ging es endlich. Aus Fraudfunding wurde Crowdfunding. Der Beitrag konnte endlich onlinegehen. <br><br>Er hat mich einen halben Tag, meine ganze Energie, Kraft und Gedanken gekostet und als das Ding endlich online war, musste ich mich erstmal zu einem Mittagsschlaf hinlegen. An der Stelle merke ich: Meine Energie reicht noch nicht für alles und schon gar nicht für solchen Dinge, die viel Energie ziehen und in meinem Kopf ein echter Riese sind.<br><br>Und heute Abend gucke ich ungläubig in instagram und sehe: 458 Views. Tendenz noch steigend und kann es nicht glauben. Wenn du das Video noch nicht gesehen hast, kannst du es auch hier angucken:<br></p>



<figure class="wp-block-video"><video height="1350" style="aspect-ratio: 1080 / 1350;" width="1080" controls src="https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2026/06/dass-es-in-die-Welt-hinaus-kann.-Hilfst-du-mit1.mp4"></video></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Und wenn du mich unterstützen willst, Band 2 vorbestellen möchtest oder Band 1 kennenlernen, oder ein Dankeschön erhalten möchtest, dann kannst du das ab Samstag, 20.06.26 um 9 Uhr unter diesem Link tun:</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.startnext.com/wolkenstein">Wolkenstein</a><br><br>Danke, dass du mich durch meinen Tag, meine Aufregung begleitet hast. Ich wünsche dir einen wunderbaren Abend.<br><br></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://kreative-schreiberei.de/vier-tage-vor-wolkenstein/">Vier Tage vor Wolkenstein: Ein Wald, eine Bank und ein Video</a> erschien zuerst auf <a href="https://kreative-schreiberei.de">Kreative-Schreiberei</a>.</p>
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		<title>Montagsstarter 25/26: Krankheit, Sport und Crowdfunding</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Martina]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jun 2026 06:00:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Montagsstarter]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Endlich mal wieder ein Montagsstarter. Die letzte Zeit hat mich etwas gebeutelt. Infektionen, Krankenhaus, Schmerzen. Umso mehr freue ich mich, dass ich heute fit genug bin für diesen Montagsstarter. Ich verlinke ihn wie immer mit Antetanni und ihrem Montagsstarter. Ah und die fettgedruckten Stellen sind von Antetanni, der Rest von mir: ❶ Mittendrin in der...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://kreative-schreiberei.de/montagsstarter-25-26-krankheit-sport-und-crowdfunding/">Montagsstarter 25/26: Krankheit, Sport und Crowdfunding</a> erschien zuerst auf <a href="https://kreative-schreiberei.de">Kreative-Schreiberei</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<!-- content style : start --><style type="text/css" data-name="kubio-style"></style><!-- content style : end -->
<p class="wp-block-paragraph">Endlich mal wieder ein Montagsstarter. Die letzte Zeit hat mich etwas gebeutelt. Infektionen, Krankenhaus, Schmerzen. Umso mehr freue ich mich, dass ich heute fit genug bin für diesen Montagsstarter. Ich verlinke ihn  wie immer mit <a href="https://antetanni.com/">Antetanni</a> und ihrem <a href="https://antetanni.com/2026/06/15/montagsstarter-25-26-antetanni-sagt-was/">Montagsstarter</a>. Ah und <strong>die fettgedruckten Stellen sind von Antetanni</strong>, der Rest von mir:<br></p>



<p class="wp-block-paragraph">❶ <strong>Mittendrin </strong>in der Erholungsphase<strong>.</strong> Ich hasse dieses &#8222;Nicht mehr richtig krank und noch nicht richtig fit&#8220;.</p>



<p class="wp-block-paragraph">❷<strong> Es ist erstaunlich, dass </strong>meine Blutwerte gestern so hervorragend waren und ich mich trotzdem so mies fühle wie ein nasser Waschlappen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">❸ Dieses ganze Gesundwerden ist ein einziges <strong>auf und ab.</strong> So langsam reichts.</p>



<p class="wp-block-paragraph">❹ <strong>Die Weltmeisterschaft </strong>interessiert mich dieses Mal nicht die Bohne. Ich boykottiere das komplett. Und das nicht des Sports wegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">❺ Manchmal muss man eben <strong>Flagge zeigen</strong>. Hier und in Eloan auch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">❻ Gestern habe ich mein Crowdfunding-Projekt ein ganzes Stück vorwärts bewegt,<strong> unerwartet.</strong> Das freut mich sehr und bringt endlich Schwung in die Sache.</p>



<p class="wp-block-paragraph">❼ <strong>Im Kalender steht diese Woche</strong> ein Termin zur Blutabnahme<strong>, ich</strong> <strong>habe </strong>Vorbereitungen für Instagram, Facebook und Blog <strong>geplant und dann freue ich mich</strong> auf Samstag, denn dort startet das Crowdfunding für Ansgar von Briant &#8211; Wolkenstein.<br><br>Ich wünsche dir eine wunderbare Woche und wenn du magst,<a href="https://www.startnext.com/wolkenstein"> hier</a> kann man schon mal auf die Crowdfunding-Seite schauen. Unterstützungen sind dann ab Samstag möglich. </p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>12 von 12 im Juni 2026</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Martina]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Jun 2026 05:58:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alltagsmomente]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eigentlich hätte dieser 12-von-12-Tag ganz anders aussehen sollen. Nach dem Krankenhausaufenthalt hoffte ich, langsam wieder in den Alltag zurückzufinden. Stattdessen verbrachte ich den Tag irgendwo zwischen Tee, Arztgedanken, Flankenschmerzen, Zahnschmerzen und kleinen Lichtblicken. Trotzdem habe ich meine zwölf Fotos gemacht – von Momenten, die diesen Tag geprägt haben: von einer erstaunlich leckeren Nektarine über Café-Kirche-Momente...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<!-- content style : start --><style type="text/css" data-name="kubio-style"></style><!-- content style : end -->
<p class="wp-block-paragraph">Eigentlich hätte dieser 12-von-12-Tag ganz anders aussehen sollen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Krankenhausaufenthalt hoffte ich, langsam wieder in den Alltag zurückzufinden. Stattdessen verbrachte ich den Tag irgendwo zwischen Tee, Arztgedanken, Flankenschmerzen, Zahnschmerzen und kleinen Lichtblicken. Trotzdem habe ich meine zwölf Fotos gemacht – von Momenten, die diesen Tag geprägt haben: von einer erstaunlich leckeren Nektarine über Café-Kirche-Momente bis hin zu Pfingstrosen und ganz normalen Augenblicken dazwischen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier kommt mein 12 von 12 vom 12. Juni – ein Tag zwischen Erschöpfung, Hoffnung und dem Versuch, Schritt für Schritt wieder gesund zu werden.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2026/06/1000061617-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-5242" srcset="https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2026/06/1000061617-768x1024.jpg 768w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2026/06/1000061617-225x300.jpg 225w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2026/06/1000061617-1152x1536.jpg 1152w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2026/06/1000061617-1536x2048.jpg 1536w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2026/06/1000061617-810x1080.jpg 810w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2026/06/1000061617-600x800.jpg 600w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2026/06/1000061617-1200x1600.jpg 1200w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2026/06/1000061617-scaled.jpg 1920w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption class="wp-element-caption">Katze am Morgen: Wie geht es dir? </figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="768" height="1024" src="https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2026/06/1000061618-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-5243" srcset="https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2026/06/1000061618-768x1024.jpg 768w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2026/06/1000061618-225x300.jpg 225w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2026/06/1000061618-1152x1536.jpg 1152w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2026/06/1000061618-1536x2048.jpg 1536w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2026/06/1000061618-810x1080.jpg 810w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2026/06/1000061618-600x800.jpg 600w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2026/06/1000061618-1200x1600.jpg 1200w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2026/06/1000061618-scaled.jpg 1920w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption class="wp-element-caption">Immer noch völlig fertig und müde. Um 5 Uhr 30 kein Wunder. </figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="768" height="1024" src="https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2026/06/1000061625-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-5244" srcset="https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2026/06/1000061625-768x1024.jpg 768w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2026/06/1000061625-225x300.jpg 225w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2026/06/1000061625-1152x1536.jpg 1152w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2026/06/1000061625-1536x2048.jpg 1536w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2026/06/1000061625-810x1080.jpg 810w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2026/06/1000061625-600x800.jpg 600w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2026/06/1000061625-1200x1600.jpg 1200w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2026/06/1000061625-scaled.jpg 1920w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption class="wp-element-caption">Erstmal Tee zum Aufwachen: Earl Grey</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2026/06/1000061628-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-5245" srcset="https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2026/06/1000061628-768x1024.jpg 768w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2026/06/1000061628-225x300.jpg 225w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2026/06/1000061628-1152x1536.jpg 1152w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2026/06/1000061628-1536x2048.jpg 1536w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2026/06/1000061628-810x1080.jpg 810w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2026/06/1000061628-600x800.jpg 600w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2026/06/1000061628-1200x1600.jpg 1200w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2026/06/1000061628-scaled.jpg 1920w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption class="wp-element-caption">Der erste Frühstückssnack im Bett: die leckerste Nektarine seit langem</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2026/06/1000061629-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-5246" srcset="https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2026/06/1000061629-768x1024.jpg 768w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2026/06/1000061629-225x300.jpg 225w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2026/06/1000061629-1152x1536.jpg 1152w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2026/06/1000061629-1536x2048.jpg 1536w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2026/06/1000061629-810x1080.jpg 810w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2026/06/1000061629-600x800.jpg 600w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2026/06/1000061629-1200x1600.jpg 1200w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2026/06/1000061629-scaled.jpg 1920w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption class="wp-element-caption">Der Versuch im Bett zu arbeiten. Es hat zu drei beantworteten Mails gereicht.  Mehr nicht. </figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2026/06/1000061642-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-5247" srcset="https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2026/06/1000061642-768x1024.jpg 768w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2026/06/1000061642-225x300.jpg 225w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2026/06/1000061642-1152x1536.jpg 1152w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2026/06/1000061642-1536x2048.jpg 1536w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2026/06/1000061642-810x1080.jpg 810w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2026/06/1000061642-600x800.jpg 600w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2026/06/1000061642-1200x1600.jpg 1200w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2026/06/1000061642-scaled.jpg 1920w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption class="wp-element-caption">Zweites Frühstück. Mein Sohn war so lieb mir Brote zu nachen. Immer noch im Bett. Es ist ca 10 Uhr. </figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2026/06/1000061674-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-5248" srcset="https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2026/06/1000061674-768x1024.jpg 768w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2026/06/1000061674-225x300.jpg 225w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2026/06/1000061674-1152x1536.jpg 1152w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2026/06/1000061674-1536x2048.jpg 1536w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2026/06/1000061674-810x1080.jpg 810w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2026/06/1000061674-600x800.jpg 600w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2026/06/1000061674-1200x1600.jpg 1200w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2026/06/1000061674-scaled.jpg 1920w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption class="wp-element-caption">Eine Freundin bringt Pfingstrosen vorbei und betet für mich. Das hat mich sehr berührt.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2026/06/1000061672-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-5250" srcset="https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2026/06/1000061672-768x1024.jpg 768w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2026/06/1000061672-225x300.jpg 225w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2026/06/1000061672-1152x1536.jpg 1152w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2026/06/1000061672-1536x2048.jpg 1536w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2026/06/1000061672-810x1080.jpg 810w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2026/06/1000061672-600x800.jpg 600w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2026/06/1000061672-1200x1600.jpg 1200w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2026/06/1000061672-scaled.jpg 1920w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption class="wp-element-caption">Bereit fürs Café Kirche</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2026/06/1000061681-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-5251" srcset="https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2026/06/1000061681-768x1024.jpg 768w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2026/06/1000061681-225x300.jpg 225w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2026/06/1000061681-1152x1536.jpg 1152w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2026/06/1000061681-1536x2048.jpg 1536w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2026/06/1000061681-810x1080.jpg 810w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2026/06/1000061681-600x800.jpg 600w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2026/06/1000061681-1200x1600.jpg 1200w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2026/06/1000061681-scaled.jpg 1920w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption class="wp-element-caption">Der zweite Earl Grey desTages. Kreativzeit im Café Kirche. </figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2026/06/1000061682-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-5252" srcset="https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2026/06/1000061682-768x1024.jpg 768w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2026/06/1000061682-225x300.jpg 225w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2026/06/1000061682-1152x1536.jpg 1152w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2026/06/1000061682-1536x2048.jpg 1536w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2026/06/1000061682-810x1080.jpg 810w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2026/06/1000061682-600x800.jpg 600w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2026/06/1000061682-1200x1600.jpg 1200w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2026/06/1000061682-scaled.jpg 1920w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption class="wp-element-caption">Mein Blick durchs Café Kirche nach draußen. </figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2026/06/1000061683-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-5253" srcset="https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2026/06/1000061683-1024x768.jpg 1024w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2026/06/1000061683-300x225.jpg 300w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2026/06/1000061683-768x576.jpg 768w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2026/06/1000061683-1536x1152.jpg 1536w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2026/06/1000061683-2048x1536.jpg 2048w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2026/06/1000061683-1440x1080.jpg 1440w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2026/06/1000061683-600x450.jpg 600w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2026/06/1000061683-1200x900.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Balken in der Decke des Cafés. Ich liebe solche alten Strukturen. </figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2026/06/1000061684-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-5256" srcset="https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2026/06/1000061684-768x1024.jpg 768w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2026/06/1000061684-225x300.jpg 225w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2026/06/1000061684-1152x1536.jpg 1152w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2026/06/1000061684-1536x2048.jpg 1536w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2026/06/1000061684-810x1080.jpg 810w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2026/06/1000061684-600x800.jpg 600w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2026/06/1000061684-1200x1600.jpg 1200w, https://kreative-schreiberei.de/wp-content/uploads/2026/06/1000061684-scaled.jpg 1920w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption class="wp-element-caption">Ich habe das Café Kirche wieder sehr genossen. Besonders der Kuchen ist eine Wucht. Trotzdem konnte ich diesmal nicht so lang bleiben wie sonst. Ich bin einfach noch nicht fit und selbst im Café sitzen ist anstrengend. </figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Danke, dass du mich durch meinen Tag begleitet hast. Sei gesegnet. Diesen Beitrag verlinke ich mit <a href="https://draussennurkaennchen.blogspot.com/">Drauẞen nur Kännchen.</a></p>
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		<title>Zwischen Krankenhaus und Gesundwerden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Martina]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Jun 2026 05:21:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Samstagsplausch]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schon wieder ein Samsagsplausch vom Krankenbett. Krankenhaus und Gesundwerden begleiteten mich die ganze Woche. Ich verlinke den Artikel, wie gewohnt,mi Karminrot und ihrem Karminroten Lesezimmer. Bisher dachte ich, die Entlassung aus dem Krankenhaus sei so etwas wie das Ende einer Geschichte. Man geht nach Hause, schläft ein paar Nächte im eigenen Bett, trinkt Tee, ruht...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<!-- content style : start --><style type="text/css" data-name="kubio-style"></style><!-- content style : end -->
<p class="wp-block-paragraph">Schon wieder ein Samsagsplausch vom Krankenbett. Krankenhaus und Gesundwerden begleiteten mich die ganze Woche. Ich verlinke den Artikel, wie gewohnt,mi <a href="https://karminrot-blog.de/">Karminrot</a> und ihrem  <a href="https://lesezimmer.karminrot-blog.de/">Karminroten Lesezimmer</a>.<br><br>Bisher dachte ich, die Entlassung aus dem Krankenhaus sei so etwas wie das Ende einer Geschichte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Man geht nach Hause, schläft ein paar Nächte im eigenen Bett, trinkt Tee, ruht sich aus – und dann wird alles langsam wieder normal.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Woche hat mir gezeigt, dass das nicht immer so funktioniert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wieder zu Hause. Und doch nicht angekommen.</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der erste Abend zu Hause war seltsam.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Tagen voller Visiten, Infusionen, Pflegekräfte, Zimmernachbarinnen und ständigem Betrieb war es plötzlich still. Mein Mann war bei der Probe seines Blasorchesters, die Kinder beschäftigt, und ich lag im Bett und merkte, dass sich etwas nicht so anfühlte, wie ich es erwartet hatte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich war zu Hause.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber ich war noch nicht wieder angekommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu kamen Zahnschmerzen, die inzwischen bis zum nächsten Zahnarzttermin nächste Woche durchhalten sollen, und eine Nachricht meiner Tante über meine Mutter, die irgendwo zwischen Verwirrung und lichten Momenten lebt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es war kein glanzvoller Heimkehr-Abend.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber es war mein Zuhause.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und das ist am Ende doch ein großes Geschenk.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mein Körper wollte Ruhe. Mein Kopf wollte Abenteuer.</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Während mein Körper noch mitten in der Genesung steckt, scheint mein Gehirn längst wieder loslaufen zu wollen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Krankenhaus war ich irgendwann so unterfordert, dass ich kurzerhand die Sprache wechselte und mehrere Tage lang fast ausschließlich auf Englisch mit ChatGPT kommunizierte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht, weil es nötig gewesen wäre.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sondern weil mein Kopf die Herausforderung brauchte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aus Langeweile wurden Gespräche über Bücher, Musik, Gott, meinen Vater, das Schreiben und die großen Fragen des Lebens.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Irgendwann hörte ich morgens um halb fünf die Vögel vor dem Fenster singen und sah einen Sonnenaufgang zwischen den Krankenhausgebäuden, der den Himmel förmlich in Brand setzte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mein Vater hätte vermutlich gesagt:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Wenn du die leisen Dinge hören willst, musst du dir Zeit nehmen, ihnen zuzuhören.</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht hatte er recht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Good News is coming</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Lied begleitete mich durch diese Tage:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Good News, chariot&#8217;s coming.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Und irgendwie hatte ich das Gefühl, als würden die Vögel genau das verkünden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht, weil plötzlich alles gut gewesen wäre.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Schmerzen waren da. Die Unsicherheit ebenfalls.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber irgendwo zwischen Infusionen, Vogelgesang und Krankenhausalltag wurde mir neu bewusst, dass Frieden mehr sein kann als ein gutes Gefühl.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Manchmal ist Frieden einfach der Boden, auf dem man stehen bleibt, obwohl noch nicht alles geklärt ist. Erstaunlicherweise hatte ich diesen Frieden im Krankenhaus mehr, als dann später zu Hause.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Menschen, die diese Woche getragen haben</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ich auf diese Woche zurückblicke, denke ich vor allem an Menschen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">An Zimmernachbarinnen, mit denen ich über Gott, Familie und das Leben gesprochen habe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">An Pflegekräfte, die freundlich, geduldig und humorvoll waren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">An eine Schwester, die immer lächelte und Freude verbreitete.</p>



<p class="wp-block-paragraph">An Freundinnen und Freunde , die zu Besuch kamen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">An Menschen aus der Gemeinde, die beteten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">An Leserinnen meines Newsletters, die mir Genesungswünsche schickten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Man merkt erst in schwierigen Zeiten, wie viele Menschen einen tatsächlich begleiten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein buntes Dankeschön</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Vor meiner Entlassung habe ich der Station eine bunte Dankesseite aus meinem Bullet Journal überreicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nichts Großes. Einfach mein Versuch, etwas von dem zurückzugeben, was ich in dieser Woche empfangen habe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein paar Farben, kleine Zeichnungen, zum Teil mit Schablonen gestaltet und viele Worte der Dankbarkeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Reaktion hat mich völlig überrascht und tief berührt. Die Pfleger haben die Seite sofort fotografiert und in ihre Whatsappgruppe geschickt, damit jeder sie sofort sehen kann. Und sie haben sie in ihrem Raum aufgehängt und sich total herzlich bedankt. Sogar die Pflegedienstleitung kam zu mir und hat mich stellvertretend für alle in den Arm genommen und sich bedankt. Das sei mehr wert als vieles, was sie so bekommen, hat sie gesagt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das hat mich dann wiederum sehr berührt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zurück im Alltag. Naja, so halb.</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Kaum war ich zu Hause, warteten Waschmaschine, Spülmaschine, E-Mails, Newsletter, Crowdfunding und Schreibkurse.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zumindest theoretisch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Praktisch stellte ich fest, dass schon das Aufbauen des Laptops, Wasserholen oder eine kleine Runde durch die Wohnung erstaunlich viel Kraft kosten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einmal legte ich mich „nur kurz“ hin und schlief eine Stunde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Danach saß ich auf der Bettkante und weinte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht wegen der Wäsche.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht wegen der To-do-Liste.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sondern weil mir klar wurde, dass mein Kopf schon wieder losrennen möchte, während mein Körper noch deutlich langsamer unterwegs ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Wäsche hat übrigens am Ende mein Mann aufgehängt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und vielleicht ist genau das momentan in Ordnung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wolkenstein wartet</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Über all dem schwebt noch ein weiteres Thema:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Crowdfunding für <em>Wolkenstein</em>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eigentlich gäbe es genug zu tun. Dankeschöns vorbereiten. Texte überarbeiten. Die nächsten Schritte planen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und genau das macht die Situation manchmal so frustrierend.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht weil mir die Ideen fehlen würden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sondern weil sie da sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mein Kopf arbeitet längst weiter. Er plant Zoom-Abende, denkt über Newsletter nach, sammelt Ideen für die Kampagne und möchte am liebsten sofort loslegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mein Körper hat dazu allerdings eine andere Meinung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Immerhin gibt es eine Sache, die mich tröstet:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Crowdfunding-Video ist bereits fertig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade rechtzeitig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wären die Nachricht über meine Mutter oder der Krankenhausaufenthalt nur wenig früher gekommen, hätte ich vermutlich weder die Kraft noch die Konzentration gehabt, es noch fertigzustellen.<br>Und eine wichtige Sache hab ich geschafft, die Verträge sind akzeptiert, die Steuernummer eingetragen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kleine Lichtblicke</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Trotz allem gab es viele kleine gute Dinge.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zwei neue Anmeldungen für meine Schreibkurse.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vier persönliche Antworten auf meinen Newsletter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">58 Prozent Öffnungsrate.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Nachmittag auf dem Sofa mit meiner Tochter, während wir gemeinsam für ihre Prüfung lernten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und eine Nektarine, die so unglaublich lecker war, dass sie es problemlos in diesen Wochenrückblick geschafft hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Manchmal sind es die kleinen Dinge, die einen Tag retten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zwischen „Es wird besser“ und „Oder doch nicht?“</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Eigentlich hatte ich gehofft, das Kapitel Krankenhaus langsam hinter mir lassen zu können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Stattdessen meldeten sich die Schmerzen zurück.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zuerst leise.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dann deutlicher.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mal rechts, mal links. Dazu dieses ungute Gefühl beim Atmen und die Frage, ob mein Körper einfach Zeit braucht oder ob doch wieder etwas nicht stimmt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Verrückte daran ist nicht einmal der Schmerz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist die Unsicherheit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Woher weiß man, ob Geduld gefragt ist?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Woher weiß man, wann man zum Arzt gehört?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und warum hat man manchmal das Gefühl, beweisen zu müssen, dass etwas wirklich weh tut?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich will gar nichts beweisen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich möchte einfach gesund werden.<br>Zwei Arzbesuche später war ich immer noch nicht schlauer.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Café Kirche als Belastungstest</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Am Freitag Mittag wollte ich einfach nur ins Café Kirche.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Lieblingsplatz. Earl Grey. Bullet Journal.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein kleines Stück Normalität.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schon die Treppe zeigte mir allerdings, dass mein Körper andere Pläne hatte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf halber Strecke saß ich auf einer Bank und musste durchatmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das erschreckte mich mehr als die Schmerzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn plötzlich wurde mir klar, dass ich nicht einfach nur ungeduldig bin. Ich kann im Moment tatsächlich deutlich weniger als sonst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Trotzdem kam ich an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gab Earl Grey.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gab Erdbeertorte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und später sogar ein Stück russischen Zupfkuchen, weil meine Mutter kürzlich davon gesprochen hatte und ich schon länger Lust darauf hatte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beides war ausgesprochen lecker.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber auch Kuchen hat Grenzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn obwohl Tee, Torte und Lieblingsplatz gut taten, musste ich deutlich früher gehen als sonst. Mit einer weiteren Bankpause auf dem Heimweg.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Spätestens dort wurde mir klar:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Entlassung aus dem Krankenhaus bedeutet noch lange nicht, dass die Genesung abgeschlossen ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Pfingstrosen und Tränen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Freundin brachte mir Pfingstrosen vorbei und betete für mich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eigentlich eine wunderschöne Geste.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Trotzdem saß ich hinterher heulend da.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht wegen der Blumen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sondern weil mir plötzlich bewusst wurde, wie erschöpft und hilfsbedürftig ich mich gerade fühle.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich möchte wieder schreiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich möchte wieder arbeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich möchte wieder wandern, Theater machen und mein Crowdfunding voranbringen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Stattdessen messe ich Temperatur, telefoniere mit Ärzten und überlege, ob ich wieder zum Notdienst sollte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Eine Nacht zwischen Sofa, Schmerzen und Rosenheim-Cops</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Am Freitagabend saß ich mit meinem Mann im Bett und schaute Rosenheim-Cops.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Normalerweise schlafe ich dabei spätestens während der Titelmelodie ein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diesmal nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Schmerzen waren wieder stärker geworden. Dazu kam dieses merkwürdige Gefühl beim Atmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich überlegte:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Notaufnahme?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Notdienst?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Abwarten?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Irgendwann nahm ich ein Paracetamol.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kurz darauf begann ich zu schwitzen, der Kopf wurde klarer und die Schmerzen rückten etwas in den Hintergrund.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber die Unsicherheit blieb.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und noch etwas fiel mir auf:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum ersten Mal seit Langem hatte ich überhaupt keine Lust zu schreiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weder am Samstagsplausch noch an meinem 12-von-12-Beitrag. Der <a href="https://kreative-schreiberei.de/12-von-12-im-juni-2026/">12-von-12-Beitrag</a> wurde dann auch erst heute Morgen fertig,</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer mich kennt, weiß, dass das etwas über meinen Zustand aussagt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Früher Morgen mit Zahnweh</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Und heute Morgen?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kurz nach sechs diskutierte ich mit einem Backenzahn.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der zahnärztliche Notdienst war noch nicht erreichbar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Tee noch nicht fertig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Flankenschmerzen immer noch da.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und irgendwo zwischen all dem dachte ich:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Ich will gar nichts beweisen. Ich will einfach nur schmerzfrei und ohne Beschwerden sein.</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht ist das die ehrlichste Zusammenfassung dieser Woche.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich weiß noch nicht genau, wie die Geschichte weitergeht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich weiß nicht, wie lange die Genesung noch dauern wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber ich weiß, dass ich nicht allein unterwegs bin.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und bis ich mehr weiß, gibt es erst einmal Earl Grey, einen Anruf beim Zahnarzt und die Hoffnung, dass die nächste Woche etwas freundlicher mit mir umgeht.<br><br>Ich wünsche euch allen eine wunderbare, schmerzfreie Woche. Denn erst wenn man daurnd Schmerzen hat, weiß man, wie sehr das die Lebensqualität einschränkt.</p>
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		<title>100! Schreibschnuppenchallenge 24/26, Vogel, Jäger, singen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Martina]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Jun 2026 14:35:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schreibimpulse]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Endlich wieder&#8230; Ich möchte mich entschuldigen für die unregelmäßigen Schreibschnupppen zur Zeit. Das Leben hat da irgendwie reingegrätscht. Aber hier ist die neue Herausforderung. 1 Impuls. 100 Wörter. Nicht mehr. Nicht weniger. Und vielleicht ein kleines Stück Magie. Schreibschnuppenchallenge eben. Wenn du magst: schau dir meine erste Schreibschnuppenchallenge an, du findest den Blogartikel hier: 1....</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Endlich wieder&#8230; Ich möchte mich entschuldigen für die unregelmäßigen Schreibschnupppen zur Zeit. Das Leben hat da irgendwie reingegrätscht. Aber hier ist die neue Herausforderung.<br><br><strong>1 Impuls. 100 Wörter. Nicht mehr. Nicht weniger. Und vielleicht ein kleines Stück Magie. Schreibschnuppenchallenge eben</strong>. <br>Wenn du magst: schau dir meine erste Schreibschnuppenchallenge an, du findest den Blogartikel hier: <br><a href="https://kreative-schreiberei.de/100-die-schreibschnuppenchallenge-woche-1/">1. Schreibschnuppenchallenge</a></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">✍️ So machst du mit:</h2>



<p class="wp-block-paragraph">– Schreibe einen eigenen Text mit <strong>genau 100 Wörtern</strong>. 3 mehr oder weniger sind auch kein Beinbruch, aber gib gerne die exakte Zahl an<br>– Veröffentliche ihn auf deinem Blog und <strong>verlinke diesen Beitrag</strong><br>– Trage deinen Beitrag mit Link zu deinem Text in meine Kommentare ein<br>– Oder, wenn du keinen eigenen Blog hast, dann poste ihn einfach als Text in einem Kommentar unter diesem Beitrag<br>– Auf <strong>Instagram oder Facebook</strong>? Markiere mich mit <strong>@kreativeschreiberei</strong> und verwende den Hashtag <strong>#Schreibschnuppenchallenge</strong></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">🌠 Impuls der Woche:</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Heute besteht der Impuls aus folgenden Worten: <strong>Vogel, Jäger, Singen</strong><br><br>Lass dich inspirieren. Jeder Text ist willkommen, wenn er kurz genug ist. Genau 100 Worte, aber viel Inhalt. Ich freu mich auf deine fantastischen, ehrlichen, offenen, geheimnisvollen, abenteuerreichen Geschichten. Egal ob erlebt oder erfunden. Her damit.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">💫 Mein eigener Schreibschnuppentext:</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Regen fiel. Er saß auf dem Ast vor dem Fenster. Sein Gefieder gesträubt, die kleinen Flügel eng angelegt und den Schnabel fest geschlossen. Kein Ton kam heraus, obwohl er sonst stolz darauf war, der schönste Sänger in diesem Garten zu sein. Sein Auge verfolgte die Spur des Jägers im Gras. Dort war sie, die grau getigerte Katze des Nachbarn, auf der Pirsch ihn zu verspeisen. Der Vogel zitterte vor Angst und plusterte sich ein bisschen mehr. Würde er je wieder singen? Doch, sagte er sich, die Katze blieb nicht ewig, sie wusste wo ihr Heim lag und kehrte zurück.</p>



<p class="wp-block-paragraph">(100 Worte)<br></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Und nun du!</strong><br>Her mit deinen Textschnipseln, Teasern, Geschichtenanfängen. Ich freue mich drauf und bin neugierig, was dir so einfällt. Meine Kommentare warten auf dich und deine Geschichte beziehungsweise deinen Link.</p>
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