Monatsrückblick März 2026: Der Weg zurück

Mein Monatsrückblick März 2026 nimmt dich mit in die Erlebnisse und Erkenntnisse meines Monats. Ich vrlinke den Monatsbeitrag mit dem von Judith Peters.
Kurz zusammengefasst lautete das „Motto“ für mich im März 2026 wohl so:

Rückkehr ist nicht immer spektakulär – aber sie berührt das Herz.

Der Weg zurück war nicht allen Tagen einfach. Manchmal war es zäh, als watete ich durch Morast, manchmal war ich so müde, dass ich fast aufgeben wollte, aber dazwischen kamen sie immer öfter – die Momente, wo der Weg neue Ausblicke bescherte, neue Perspektiven möglich wurden, neue Gedanken sich einschlichen und Freude zurückkehrte.

Monatsrückblick meets Samstagsplausch

Es ist noch nicht alles wieder wie vor meinen Nervensytemcrashes im Februar, die mich einen ganzen Monat lang aus der Bahn geworfen haben, noch nicht so leicht, so ausgeglichen wie früher, aber es kommt, Stück für Stück. Wer mich in meinen Wochenrückblicken begleitet, weiß das schon. Damit ich mich nicht wiederhole und dich damit langweile. verlinke ich hier meine Wochenrückblicke. Wenn du nicht mitgelesen hast, kannst du das hier nachholen:


Wenn du nichts mehr verpassen willst. Jeden Samstag erscheint ein solcher Wochenrückblick, auch Samstagsplausch genannt, in dem ich von meinen Erlebnissen der letzten sieben Tage berichte.

Der stille Teil des Monats

Ich hatte mir selbst eine Auszeit verordnet. Eine Stressfastenzeit.
Wie viele Termine ich abgesagt und nicht wahrgenommen habe, kann ich kaum noch zählen, es waren viele. Selbst da, wo ich gesagt habe, ich melde mich bei dir, schob es sich oft Wochen nach hinten. Wo ich früher sofort reagiert habe, mussten Leute jetzt auf meine Antwort warten.

Auch meine eigenen Kurse hatte ich verschoben.
Das gerade begonnene Co-Working wieder auf Eis gelegt.
Manchmal fühlte es sich fast ein wenig einsam an.

Mein Mann war wieder seltener im Home-Office, die erwachsenen Kinder bei der Arbeit oder in der Fachschule. Und ich hab mich ins Leben zurückgekämpft.
Anfangs mit kurzen Schreibeinheiten, in denen in einer Viertelstunde nur ganz kleine, zarte Szenen entstanden. Erst nach und nach wurde es wieder mehr, entstanden neue Welten und ich durfte sogar mein Manuskript wieder berühren, dass ich eigentlich sicher geparkt hatte, um mich nicht weiter zu überlasten.

Noch geht es langsamer als es mir lieb ist, müssen Tage klar sortiert und strukturiert sein und weit weniger Tagesordnungspunkte erhalten, als ich von früher gewohnt bin, aber der völlige Stillstand ist aufgehoben.
Die Angst, meine Kreativität könne ganz verschwunden oder dauerhaft gedimmt sein, hat sich nicht bewahrheitet. Ein echter Grund um in diesem März 2026 dankbar zu sein: Gott ist wirklich gut.

Orte und Worte, die berühren

Mitten hinein in meine Stille drangen gesprochene Worte und haben mich zurückgeführt zu meiner Geschichte. Gleich zweimal durfte ich einen Text aus meinem Buch gelesen hören. Der erste Sprecher hat mich mit meinen eigenen Worten so sehr berührt, dass ich Tränen verdrückt habe und das Gefühl für Eloan zurückkehrte. Der zweite gelesene Textausschnitt hat mich eher irritiert, mir aber auch Klarheit gebracht.
Nach Ostern werde ich wohl das Projekt Hörbuch angehen und ich kenne jetzt meinen Sprecher.

Auch Orte haben mich berührt:
Das Cafe Kirche, von dem ich in einem Wochenrückblick berichte.
Hier hat sich sogar eine neue, wohltuende Gewohnheit eingeschlichen. Jeden Freitag mittag sitze ich nun im Cafe und werde kreativ. Das tut so gut. Es ist einfach ein Ort, wo man sein darf. Mein Dank gilt den Mitarbeiterinnen und denen, die die fantastischen Kuchen beisteuern. Und auch hier wieder: Gott ist so gut.

Erstaunliche Erkenntnisse und Entwicklungen

Auch wenn dieser Weg zurück langsam vonstatten ging, haben sich in den letzten Tagen und Wochen einige erstaunliche Erkenntnisse ihre Bahn gebrochen.

Ich habe mich gezielt meiner Außenwirksamkeit im Worldwide-Netz gewidmet. Habe recherchiert und gesucht, wo es Spuren von mir im Netz gibt. Und ich habe festgestellt, ja man findet mich. Und sogar so, dass ich eigentlich ganz zufrieden sein kann. Das bestätigte auch eine Meldung von Google, die mir per Mail bestätigte, dass ich inzwischen häufiger auch über Googlesuchen gefunden werde.

Aber wie immer: Was gut ist, kann noch besser werden. Und so hab ich mich einigen Baustellen gewidmet. Habe an meiner Startseite und meinen Seiten und Kategorien geschraubt, habe mein Seitenmenü neu gestaltet und angefangen, meine Präsentation als Autorin zu vereinheitlichen. Wo möglich habe ich auch die Darstellung von „Außenquellen“ vereinheitlicht. Nicht überall ist das machbar, aber ein paar Stellschrauben gibt es. Manche brauchen jetzt noch Zeit um das, was ich neu gemeldet habe, auch online zu stellen, aber immerhin, es ist auf dem Weg. Und ich staune immer wieder, wie manchmal Kleinigkeiten große Veränderungen bewirken.

Nicht alle Erkenntnisse gefallen mir

In den letzten Märztagen musste ich auch eine bittere Erkenntnis verabreiten…. Meine Buchverkäufe, auch die über meine Lesungen im DIrektverkauf bringen nicht so viel Gewinn, wie ich mir wünschen würde… Es ist schon erschreckend zu sehen, wie wenig hängen bleibt bei einem Buch, dass ich für 22 (Taschenbuch) oder 32 Euro (Hardcover) verkaufe. Das liegt unter anderem an gestiegenen EInkaufspreisen: Ich zahle für EIgenexemplare inzwischen 2 Euro pro Buch mehr, als zum Veröffentlichungszeitpunkt. Zum anderen sind die Transportkosten von Österreich aus, nicht uzu vernachlässigen. Und je kleiner die Marge ist, die ich an EIgenexemplaren bestelle, desto teurer wird das ganze. Aber mir 30 oder mehr Exemplare auf Halde zu lagern zu Hause ist nicht nur aus Platzgründen schwierig, sondern vor allem auch finanziell ein Risiko. Icvh habe ausgerechnet bei 32 bestellten Exemplaren, mache ich erst Plus, wenn 24 Bücher verkauft sind, bis dahin wäre es immer noch ein Minusgeschäft. Und ob und in welchem Zeitrahmen ich 25 Bücher verkaufen kann, das ist dann auch noch die Frage. Und wenn man die Gewinnspanne dann anguckt, ist das so ernüchhternd, dass man sich echt fragt, wofür man sich da anstrengt. Als ich das realisiert habe, war ich für einige Augenblicke so niedergeschlagen, dass ich am liebsten alles hingeschmissen hätte.

Aber ich schreibe viel zu gern, als dass ich aufhören könnte. Trotzdem bleibt das Problem. Ich habe demnächst eine Lesung. Wenn ich Bücher verkaufen will, muss ich nachbestellen. Und da gilt es gut abzuwägen: kleine Menge mit vergleichsweise höheren Versandkosten, dafür mit weniger Risiko, dass nicht alle weggehen oder größere Menge bei gleichbleibenden Versandkosten, aber der Gefahr, dass man nicht alle in absehbarer Zeit verkaufen kann? Noch weiß ich meine Lösung nicht, aber ich muss bis Ostern bestellt haben, damit die Lieferung zeitlich hinhaut.

Kosten überschlagen

Daraus abgeleitet habe ich mich mal mit den Gesamtkosten meiner Buchschreiberei beschäftigt und bin zu dem Schluss gekommen, ohne Unterstützung geht es nicht. Beim ersten Buch habe ich den Lektor über ein Crowdfunding finanziert. Für Band zwei wird es wohl so sein, dass ich eine Vorbestell- und Unterstützeraktion machen werde, um die Kosten für die erste Auflage (Druck- und Versandkosten) stemmen zu können.
Wer mich dabei gerne unterstützen möchte, kann sich das schon mal vormerken. Noch steht der genaue Zeitpunkt nicht fest, weil ich erst mit dem Lektorat weiter vorankommen möchte.

Außerdem hat sich im März die Möglickeit ergeben, meinen Band 1 von Ansgar von Briant als Hörbuch vertonen zu lassen. Ich werde das wohl machen, vor allem, weil ich mit dem Sprecher einen sogenannten Royalty Share vereinbaren kann. Das bedeutet: Ich liefer das Manuskript, er liest und am Ende werden die Einnahmen des Audiobooks geteilt. Denn ehrlich? Über 600 Seiten einlesen zu lassen, könnte ich mir bei einem anderen Modell nicht leisten. Aber so, wird es dann wohl irgendwann ein Hörbuch geben und ich freue mich wie Bolle.


Was im März auf dem Blog passiert ist

Abgesehen von der Grundüberarbeitung meiner Seiten und Menüstruktur sind auch etliche Blogartikel erschienen.

Neben den vier oben schon genannten Samstagsplauschartikeln, findest du folgende neue Blogartikel in meinen verschiedenen Rubriken:

Dazu noch kleinere Beiträge wie den Montagsstarter, den du unter Alltagsmomente findest und einen Einstiegsartikel, der meine wichtigen Artikel in der Rubrik Glaube & Inspiration zusammenfasst.

Übrigens im März habe ich fast 2000 Besucher auf meinem Blog begrüßen dürfen, das freut mich persönlich sehr.

Was sonst noch passiert ist im März 2026

Tatsächlich gab es noch ein Großereignis, das fast untergegangen wäre in diesem ereignisreichen Monat.

Wir sind stolze Besitzer eines neuen, alten Autos!!


Da unser altes Auto wohl gar nicht mehr über den TÜV gekommen wäre, haben wir uns entschieden ein neues anzuschaffen. Es ist das alte Auto eines Freundes geworden der sich „verkleinern“ wollte was den rollbaren Untersatz angeht. Für uns war das gut. Das Vehikel ist zwar ähnlich alt wie unseres, aber besser in Schuss und noch dazu ein Hybridfahrzeug, was ja bei den derzeitigen Benzinpreisen wirklich von Vorteil ist. Außerdem ist es endlich ein Automatikfahrzeug, was meinem Mann sehr entgegenkommt.

Kultur-Highlight des Monats

Am letzten Samstag des Monats gab es noch ein kulturelles Event! Im Burghof, dem Lörracher Konzerthaus gab es das Jahreskonzert der Stadtmusik Lörrach. Das Thema lautete. Hochzeiten und ein Todesfall.
Zu hören waren vor allem Hochzeitslieder und ein Trauermarsch von Edvard Grieg.
Mein Mann spielte mit. Er ist Posaunist und natürlich war es dann Ehrensache, dass ich hingehe.

Etwas müde, aber dem Anlass entsprechend geschniegelt bin ich dann aufgebrochen.


Die Musik hat den Aufwand allemal gelohnt. Es war ein Ohrenschmaus. Außerdem hab ich noch eine Bekannte getroffen und so wurde es ein wirklich schöner Samstagabend.

Bilder des Monats

Pause in der Märzsonne, die mitten auf mein Sofa scheint
Der Frühling ist ausgebrochen. Mehr davon im 12 von 12
Die alte Mauer der Zehnttrotte (von 1543) hinter diesen Mauern findet das Café Kirche statt.
Taiga: Was willst du denn von mir?

Und weiter geht’s

Das war mein Monatsrückblick März 2026: Mein Weg zurück ins Leben.
Manchmal leise, manchmal schon bunter als der Februar.

Nicht alles ist aufeinen Schlag neu.
Aber das Leben kehrt zurück.

Und ich bin gespannt, was daraus wächst.
Ich freue mich, auf das was vor mir liegt und ich wünsche mir und dir einen gesegneten April.

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