100! Schreibschnuppenchallenge 10/26: Heute ein sehr charmanter Satz aus Kalle Blomquist
Mach mit bei 100! Der Schreibschnuppenchallenge hier auf dem Blog und schreibe einen kleinen Text und benutze genau 100 Wörter. Nachdem ich die letzten Mittwoche leider gesundheitsbedingt aussetzen musste, gibt es heute wieder eine neue Chance, sich zu beteiligen:
1 Impuls. 100 Wörter. Nicht mehr. Nicht weniger. Und vielleicht ein kleines Stück Magie. Schreibschnuppenchallenge eben.
Wenn du magst: schau dir meine erste Schreibschnuppenchallenge an, du findest den Blogartikel hier: 1. Schreibschnuppenchallenge
✍️ So machst du mit:
– Schreibe einen eigenen Text mit genau 100 Wörtern. 3 mehr oder weniger sind auch kein Beinbruch, aber gib gerne die exakte Zahl an
– Veröffentliche ihn auf deinem Blog und verlinke diesen Beitrag
– Trage deinen Beitrag mit Link zu deinem Text in meine Kommentare ein
– Oder, wenn du keinen eigenen Blog hast, dann poste ihn einfach als Text in einem Kommentar unter diesem Beitrag
– Auf Instagram oder Facebook? Markiere mich mit @kreativeschreiberei und verwende den Hashtag #Schreibschnuppenchallenge
🌠 Impuls der Woche:
Heute starten wir mit Worten aus Astrid Lindgrens Kalle Blomquist: Blut! Daran gab’s keinen Zweifel!
Benutze diesen Anfang und erzähle uns deine blutige Geschichte. Deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt: Ob Krimi, Detektivgeschichte oder harmloser Fahrradunfall. Alles ist willkommen.
💫 Mein eigener Schreibschnuppentext:
Blut! Daran gab’s keinen Zweifel. Sie seufzte und besah sich den kugelrunden Tropfen, der aus ihrem Daumen quoll. Zu blöd, da hatte sie sich wieder einmal mit der Nadel gestochen und noch dazu das gute Tuch damit verdorben. Missmutig starrte sie auf das helle Leinen, dass sie gerade bestickte. Der Phönix war ihr gut gelungen und prangte in strahlenden Gelb- und Rottönen auf dem Hemd. Nur der unschöne rote Fleck gehörte dort nicht hin. Was sollte sie nun tun, es sah aus, als lege der Vogel gerade ein Ei. Sie lächelte und begann den Blutstropfen mit feinen Stichen zu umranden.
(100 Worte einschließlich der Satzvorgabe)
Und nun du!
Her mit deinen Textschnipseln, Teasern, Geschichtenanfängen. Ich freue mich drauf und bin neugierig, was dir so einfällt. Meine Kommentare warten auf dich und deine Geschichte beziehungsweise deinen Link.


Blut! Daran gab’s keinen Zweifel! Es war bereits angetrocknet. Die Tropfen auf dem Boden hatten sich rostbraun verfärbt. In einer geraden Linie führten sie zur Haustür. Wer hatte sich hier verletzt? Und warum war derjenige zum Haus hinaus gegangen, statt zu ihr in die Küche zu kommen und sich verarzten zu lassen? War das vielleicht jemand, der besser gar nicht hier gewesen wäre? Ihr fiel der Fremde ein, der am frühen Abend hier geklopft hatte. Die Tochter des Hauses hatte ihn herein gebeten und war mit ihm in den Salon gegangen. Was war danach geschehen? Und wo war er jetzt?
Liebe Martina, vielen Dank für den Schreibimpuls. Wieder einmal habe ich das Gefühl, aus der Schreibschnuppe könnte eine längere Geschichte werden. Mal sehen, was mir später dazu einfällt.
Ich freue mich sehr, dass du dich so weit gefasst hast, dass du die Schreibschnuppenchallenge fortführen kannst.
Alles Liebe wünscht
Mira
„Blut! Daran gab’s kein Zweifel!“
…an dem Teller war Blut. So konnte ich das keinem Gast servieren. Also zurück in die Küche. Da alle im Stress waren, blieb ich stehen, um den richten Moment abzuwarten. Schon wurde ich angeranzt: „Was ist? Brauchst du eine Wegbeschreibung zum Tisch? Die Restaurantleiterin funkelte mich an. Bankettservice machte sie immer nervös. „Nein, aber da klebt Blut am Tellerrand.“ Ohne aufzuhören murmelte der Saucier: „Hab mich geschnitten, saftet mehr als gedacht.“ Der Küchenchef verdrehte die Augen und schickte den Kollegen zum Verbandskasten. Mit neuem Hauptgangteller beeilte ich mich zurück ins Restaurant. Ich musste grinsen. Ich liebte den ganz normalen Gastro-Wahnsinn.
100 Wörter
Hallo Julika,
Danke für deinen Beitrag zur Schreibschnuppenchallenge. Wow… ja auch das…. Blut am Teller, weil der Koch sich geschnitten hat…. uhh ich stells mir vor, wenn sie es nicht gemerkt hätte und der Gast den Blutigen Teller vor sich stehen hat…
Klasse gemacht, Julika. Besonders die motzende Restaurantleiterin und der Saucier mit seiner lapidaren Antwort. Und auch da sieht man. Dialog ist wichtig und gibt echt Atmosphäre.
Ich freue mich sehr, dass du immer noch mitschreibst und wünsche dir jetzt auch eine gute Restwoce und einen schönen Tag heute
Liebe Grüße
Martina