100! Schreibschnuppenchallenge 11/26: Schlüssel, Schatten, Rückkehr
Mach mit bei meiner Schreibschnuppenchallenge hier auf dem Blog und schreibe einen kleinen Text und benutze genau 100 Wörter. Heute wieder etwas später als sonst, aber immerhin hab ich es noch geschafft.
1 Impuls. 100 Wörter. Nicht mehr. Nicht weniger. Und vielleicht ein kleines Stück Magie. Schreibschnuppenchallenge eben.
Wenn du magst: schau dir meine erste Schreibschnuppenchallenge an, du findest den Blogartikel hier: 1. Schreibschnuppenchallenge
✍️ So machst du mit:
– Schreibe einen eigenen Text mit genau 100 Wörtern. 3 mehr oder weniger sind auch kein Beinbruch, aber gib gerne die exakte Zahl an
– Veröffentliche ihn auf deinem Blog und verlinke diesen Beitrag
– Trage deinen Beitrag mit Link zu deinem Text in meine Kommentare ein
– Oder, wenn du keinen eigenen Blog hast, dann poste ihn einfach als Text in einem Kommentar unter diesem Beitrag
– Auf Instagram oder Facebook? Markiere mich mit @kreativeschreiberei und verwende den Hashtag #Schreibschnuppenchallenge
🌠 Impuls der Woche:
Heute starten wir mit drei Worten: Schlüssel, Schatten, Rückkehr
Benutze diese Worte und erzähle uns deine mysterlöse Geschichte. Deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt: Ich bin gespannt, was dir alles einfällt.
💫 Mein eigener Schreibschnuppentext:
Eidan stand im Schatten des alten Klosters. Seine Hand krallte sich in seine Kutte. Wenn er jetzt ging, würde es keine Rückkehr mehr geben.
Er zögerte, steckte den Schlüssel ins Schloss und drehte ihn um. Dann packte er seinen Knüttel fester, zog die Kapuze weiter ins Gesicht, warf sich sein Bündel über die Schulter und ging.
Der Weg war trotz der Dunkelheit gut zu erkennen, solange er durchs offene Feld führte, denn der Halbmond schien hell. Erst im Wald wurde es beschwerlicher.
Aber er hatte ein Ziel – und das galt es zu erreichen.
Thyra von Tamor musste gewarnt werden.
(100 Worte! Eine Szene aus meiner Fantasywelt „Vom Licht gezeichnet“.)
Und nun du!
Her mit deinen Textschnipseln, Teasern, Geschichtenanfängen. Ich freue mich drauf und bin neugierig, was dir so einfällt. Meine Kommentare warten auf dich und deine Geschichte beziehungsweise deinen Link.


Liebe Martina,
heute hat mich dein Schreibimpuls dazu inspiriert, ein tatsächliches Erlebnis in diese 100 Wörter einfließen zu lassen. hat mich doch eines Nachts ein Freund per Telefon gebeten, zu einer bestimmten Dorfkirche zu kommen und ihn dort abzuholen, weil er nicht wusste, wie er von dort wieder weggkommen sollte.
Und hier sind nun meine 100 Wörter:
Unter dem Vollmond warf die alte Kirche finstere Schatten. Das schmiedeeiserne Kirchhoftor quietsche leise, als sie es gerade weit genug öffnete, um hindurch zu schlüpfen. Ihre Rückkehr zu diesem geheimnisvollen Ort hatte sie sich anders vorgestellt. Nicht mitten in der Nacht. Doch nun war sie hier und schaute sich suchend um. Er hatte sie hergebeten, weil er ihre Hilfe brauchte. Doch wo war er? Hielt er sich hinter den alten Grabsteinen versteckt?
Aus dem Vorraum der Kirche fiel flackerndes Licht durch die Fenster. Zeichnete gespenstische Schatten. Der große alte Schlüssel steckte von außen. Ihre Hände zitterten, als sie ihn umdrehte.