100! Schreibschnuppenchallenge 19/26, Frieden, Hausschuh, klauen

Heute bin ich einen Tag zu spät. Das lag daran, dass ich gestern noch 500 km durch Deutschland gereist bin mit dem Auto. Aber jetzt kommgt mein Schreibschnuppentext, wenn auch mit ein bisschen Verspätung. Viel Spaß beim Lesen und mitmachen.
1 Impuls. 100 Wörter. Nicht mehr. Nicht weniger. Und vielleicht ein kleines Stück Magie. Schreibschnuppenchallenge eben.
Wenn du magst: schau dir meine erste Schreibschnuppenchallenge an, du findest den Blogartikel hier:
1. Schreibschnuppenchallenge
✍️ So machst du mit:
– Schreibe einen eigenen Text mit genau 100 Wörtern. 3 mehr oder weniger sind auch kein Beinbruch, aber gib gerne die exakte Zahl an
– Veröffentliche ihn auf deinem Blog und verlinke diesen Beitrag
– Trage deinen Beitrag mit Link zu deinem Text in meine Kommentare ein
– Oder, wenn du keinen eigenen Blog hast, dann poste ihn einfach als Text in einem Kommentar unter diesem Beitrag
– Auf Instagram oder Facebook? Markiere mich mit @kreativeschreiberei und verwende den Hashtag #Schreibschnuppenchallenge
🌠 Impuls der Woche:
Heute besteht der Impuls aus folgenden Worten: Frieden, Hausschuh, klauen
Ich bin gespannt auf deine Friedensgeschichte oder den grandiosen DIebstahl oder Pnatoffelhelden-Opern. Viel Spaß beim Schreiben.
💫 Mein eigener Schreibschnuppentext:
Wie soll man Frieden halten, wenn alles mich bekämpft?
Neulich, die Sache mit dem Hausschuh. Ich kam nach Hause, der Tag war lang, ich müde. Im Flur zieh ich die Schuhe aus und will in meinen Hausschuh fahren, doch was fehlt ist eben der.
Der andere stehet friedlich da, sagt keinen Ton.
Ich geh und suche. Nichts. Vom Erdboden wie verschwunden.
Hat ihn der Hund in seinem Körbchen? Hat ihn die Katz erbeutet?
Nein. Was dann?
Zu später Stund hab ich ihn dann gefunden.
Geklaut hat ihn die Elster, obwohl er gar nicht silbern, und hat ihr Nest darin gebaut.
(100 Worte)
Und nun du!
Her mit deinen Textschnipseln, Teasern, Geschichtenanfängen. Ich freue mich drauf und bin neugierig, was dir so einfällt. Meine Kommentare warten auf dich und deine Geschichte beziehungsweise deinen Link.

Liebe Martina,
wie schön, dass du heute doch noch einen Schreibimpuls hergegeben hast. Dass du nach 500 km Autofahrt keinen Narv mehr dafür hattest, ist nur allzu verständlich. Um so mehr habe ich mich heute darüber gefreut.
https://www.besinnlich.de/2026/05/07/schreibschnuppe-nr-19-2026/
Ich habe mir heute die Freiheit genommen, das Wort „klauen“ anders zu interpretieren, indem ich es groß schrieb.
Die Nacht senkt sich über den Wald. Die Finsternis hält mich fest in ihren Klauen, sendet Schatten und Ängste und böse Träume. Gehetzt jage ich hindurch zwischen uralten Bäumen und dornigem Gebüsch. Ich flüchte. Wovor? Wohin?
Da! Die Lichtung im silbernen Mondlicht. An deren Rand im Schatten die kleine Hütte. Schwer atmend komme ich dort an. Reiße die Tür auf, taumle mit letzter Kraft hinein. Drinnen brennt ein wärmendes Feuer. Hausschuh aus Filz stehen bereit. Ich schlüpfe hinein. Sinke in den Ohrensessel und ziehe die gestrickte Decke über meine Schultern. Mit warmen Füßen und warmen Schultern finde ich meinen Frieden. 💯