Manchmal passiert eine Woche voller erstaunlicher Momente – und genau so eine Woche habe ich gerade hinter mir. Gespräche, Begegnungen, Fortschritte und ein echtes Wunder: all das hat mich staunen lassen. Und ich möchte es gerne mit euch teilen. Genau wie ich diesen Blogbeitrag wieder bei Karminrot und ihrem Karminroten Lesezimmer in der Samstagsplausch-Blogparade teile. Wunder geschehen – wenn wir glauben und wenn wir dran arbeiten und wenn wir beten. Kommt mit und seht selbst.
Begegnungen, die inspirieren
Diese Woche hatte ich zwei wunderbare Gespräche mit den Praktikanten unserer Gemeinde. Zwei junge Menschen, die in Erzhausen ihr Theologiestudium am TSE (Theologisches Seminar Erzhausen) absolvieren. Mit dem einen Studenten habe ich am Montag gefrühstückt, mit der Studentin am Donnerstag Tee getrunken und Muffins gegessen. In beiden Gesprächen haben wir über Gott und die Welt geredet, über Berufung, Bücher und alles dazwischen. Solche Gespräche sind für mich immer etwas Besonderes – sie bringen neue Gedanken, ermutigen und zeigen, dass Gott uns oft genau den richtigen Menschen zur richtigen Zeit begegnen lässt.
Wunder geschehen – hier mein persönliches
Dann gab es noch einen Moment, den ich wohl nie vergessen werde. Ich habe eine Physiostunde verpasst und wäre zur zweiten fast nicht gegangen, weil es mir am Vorabend körperlich nicht gut ging. Aber ich habe mich aufgerafft und den Weg auf mich genommen – und erlebte mein persönliches, kleines Wunder. Zum ersten Mal seit meiner Knie-OP vor 4 Wochen konnte ich alleine aus dem Rollstuhl aufstehen, ohne Krücken, ohne mich irgendwo festzuhalten. Etwas, das vorher nicht einmal mit Unterstützung möglich war. Wohlgemerkt: ich muss auf einem Bein (das andere darf ich ja gerade nicht belasten) aus einem wackligen, etwas zu niedrigen Rollstuhl aufstehen. Ohne anfassen, ohne Krücken und es geht!!! JUBEL!
Als der Therapeut mir ankündigte, dass er das mit mir üben will, hab ich ihn innerlich für verrückt erklärt, aber Wunder geschehen. Ich weiß, manche definieren Wunder als etwas, das physikalisch, chemisch, biologisch, also kurz naturwissenschaftlich nicht erklärbar ist. Dieses Wunder kann man erklären. Man kann es unterteilen in Technik, Üben und Atmen. Aber Fakt ist: Ich mit meiner persönlichen körperlichen Konstitution, mit meinem Übergewicht, in meiner untrainierten Lage mit der Tatsache, dass ich es schon mehrfach, auch in der Physio ernsthaft versucht hatte, ich hatte es für unmöglich gehalten – bis es passierte.
Und das ist für mich ein Wunder: In einer Viertelstunde eine Technik zu lernen, die mein Leben in den nächsten Wochen enorm vereinfachen wird, die mir soooo viel Lebensqualität und wieder neue Freiheit gibt… Ich bin nicht sportlich, ich bin über 50, ich bin übergewichtig und ich kann jetzt etwas, dass ich mir nie zugetraut hätte…Da ist mir egal, ob das mit Technik, Muskelfunktion und Atemunterstützung möglich ist. Für mich ist das mein persönliches Wunder. Und noch besser ist: Ich kann es immer noch. Ich kann es… zu Hause.. Ohne dass wer daneben steht. Es ist nicht einfach. Der mUskel brennt. Aber ich kann es. Wie wunderbar
Wunder geschehen – größer als alle Worte
Doch mein eigenes Erlebnis wird klein, wenn ich von einer anderen Geschichte erzähle, die mich diese Woche tief berührt hat. Ein Junge aus unserer Gemeinde wurde operiert, um seinen natürlichen Darmausgang wiederherzustellen. Viele Menschen haben schon seit Wochen dafür gebetet, das alles gut geht. Auch an dem Tag selbst haben wir gezielt für Wiederherstellung und Heilung gebetet. Die OP verlief dennoch zu erst einmal komplizierter als erwartet, und die Eltern mussten eine schwere Entscheidung treffen. Doch dann geschah das Unfassbare: Plötzlich war der Darm länger als zuvor, und die OP konnte erfolgreich beendet werden.
Ich weiß nicht, wie man das anders nennen kann als ein Wunder. Und ich weiß, dass nicht jede Geschichte so ausgeht. Aber es zeigt mir, dass Gott handelt – manchmal ganz anders, als wir es erwarten. Und es zeigt mir auch, das Gebet hilft. Nicht nur ich hab diese woche tränen geweint, so sehr aht mich das Schicksal dieses ungen berührt. Und der Mut der Eltern und Ärzte. Das Zeugnis der Ärztin, die von einem WUnder sprach. Gott ist so gut. Ich danke ihm von Herzen, für die WIederherstellung dieses jungen Mannes.
Mein Buch wächst
Zwischen all diesen Erlebnissen ist mein Manuskript enorm gewachsen. Es fehlen nur noch einige Nebenstränge, und ich werde wohl früher als gedacht mit der ersten Version fertig. Spätestens in zwei Monaten kann es an die Testleser gehen – vielleicht sogar schon früher. Ein aufregender Gedanke! Zumal das bedeutet, dass das Buch eventuell sogar noch vor Weihnachten fertig werden könnte. Oder spätestens im ersten Quartal des neuen Jahres. Wow, was für ein Erfolg, denn damit bin ich doppelt so schnell wie bei Band 1.
Was bleibt?
Diese Woche hat mich wieder einmal daran erinnert, dass nichts unmöglich ist – weder im Alltag noch im Glauben. Manchmal geschieht etwas, das wir nicht erklären können. Manchmal werden wir einfach daran erinnert, dass mehr möglich ist, als wir denken. Und noch ein Learning: Gebet hilft. Viel Gebet hilft noch mehr. Und dieses Lied ist mir eingefallen:

Gemeint ist der Name Jesus. Ich mag dieses Lied sehr und wir haben es erst letztens im Gottesdienst gesungen und diese woche zeigt mir, es ist wahr: Nichts ist unmöglich, wenn Gott hier ist.
Hattet ihr schon einmal Momente, in denen ihr etwas für unmöglich gehalten habt – und dann doch überrascht wurdet? Ich bin gespannt auf eure Geschichten! Teilt sie gerne in den Kommentaren oder schreibt mir eine Mail unter: info@kreative-schreiberei.de
2 Responses
Sehr schön geschrieben. Und hey das freut mich das die OP von dem Jungen (ich kenn ihn ja auch) so überraschend verlaufen ist.
Halleluja Danke Herr Jesu👑wie sehr du uns liebst und Wunder geschehen lässt an uns.Du hörst unsere Gebete.
Danke König👑Jesus👑
füe alle Gebetserhörungen
Für deine Liebe zu uns🌷🌷🌷🌷