2. Dezember 2025

Heute ist schon der 2. Dezember 2025 und wir gehen wieder ein Stückchen näher auf Weihnachten zu:
Vor ein paar Tagen habe ich unseren Adventsschmuck aufgebaut.
Keine Tannenzweige, kein Tannenbaum –
denn zwei Katzen wohnen zurzeit bei uns.
Und die sind neugierig. Manchmal zu neugierig.

Also habe ich vier weiße Kerzen genommen,
fünf Gläser drumherum gestellt –
mit Orangenscheiben, Zimt, Rindenstücken, Kugeln.
Im größten Glas liegt ein Silberstern.

Die Kerzen stehen frei, sind nicht geschützt.
Kein Glas darüber. Und wir haben eine Regel aufgestellt:
Nur wenn jemand im Raum ist, dürfen sie brennen.
Wenn man den Raum verlässt – muss die Kerze ausgepustet werden.

Als ich das so hingestellt habe, dachte ich plötzlich:
Vielleicht ist das auch ein Bild für den Advent.
Licht braucht Begleitung.
Es brennt besser, wenn jemand bleibt.

Wenn niemand da ist – löschen wir die Flamme nicht aus Angst,
sondern aus Fürsorge.
Vielleicht ist das der Anfang von Advent:
Es muss nicht alles perfekt sein.
Wir müssen nur anwesend sein.
Echt. Wach. Da.

Und dann brennt das Licht.
Nicht spektakulär.
Nicht für ein Foto.
Sondern für einen bewohnten Raum.

Wenn Jesus heute käme –
käme er in einen Raum,
in dem jemand wartet?
Lässt du ihn in deinen
bewohnten Raum?

Vielleicht ist das die wahre Vorbereitung auf Weihnachten:
Keine Show.
Kein Tannengrün.
Nur das stille Versprechen:
Hier ist jemand.
Ich lasse das Licht nicht allein.

Was schützt dein inneres Licht – und wo braucht es einfach nur deine Gegenwart?“
Schreib mir gern einen Kommentar.

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