8. Dezember 2025

Heute ist schon der 8. Dezember 2025 und ich nehme dich mit in den nächsten Impuls:

Liebst du auch so sehr Lebkuchen und Plätzchen und Spekulatius?
Ich könnte mich reinlegen in Adventsgebäck.
Und wie es immer duftet.

Dieses Jahr habe ich nicht selbst gebacken und ich vermisse es:
Ganz besonders diesen Geruch.

Aber auch der Geschmack:
Butterplätzchen, die auf der Zunge schmelzen,
Gewürze in Spekulatius und Lebkuchen;
Stollen mit oder ohne Marzipan
Zimt und Anis, Mandeln, Rosinen, bunte Streusel.

Sogar das Aussehen ist unterschiedlich,
manche braun, andere hell, manche gestempelt,
andere mit bunten Streuseln, mit Glasur oder Schokolade überzogen.

Wie genial ist das, all diese unterschiedlichen Gerüche, Geschmäcker,
das bunte, so unterschiedliche Aussehen,
für jeden ist etwas dabei, jeder findet sein Lieblingsgebäck.

Auch bei Gott dürfen wir so sein, wie wir sind.
Mit unserem ganz eigenen Geschmack,
unserem Aussehen, unserem ganz eigenen Duft für diese Welt.
Kein Nullachtfünfzehn, kein Jeder gleich. Gott hat dich genial gemacht,
ganz unverwechselbar, damit deine besondere Art
die Welt ein bisschen leckerer machen kann.

Ich ermutige dich gerade heute mal hinzuschauen, hinzuhören, hinzuschmecken;
wie besonders Gott gerade dich gemacht hat.

Und noch ein zweiter Gedanke:
So wie wir all diese Leckereien im Advent schmecken und essen dürfen,
so sagt Gott auch zu dir: „Komm her zu mir, schmecke und sehe, wie gut ich bin“ (Psalm 34,9)

Gott schmecken. Das ist doch mal eine Idee. Wie das geht?
Nimm dir Zeit, setz dich hin, schließe die Augen und bitte Gott:
Zeig mir, wie du schmeckst, wie du aussiehst, wie ich dir begegnen kann.
Und dann warte ab, was passiert. Ich bin sicher, dass Gott dir gerne etwas zeigen will.

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2 Kommentare

  1. Hallo Martina,
    es geht mir ein wenig ähnlich wie dir mit den Plätzchen…
    Nur ist es eine Weile länger her dass ich welche gemacht habe, ich glaube, also bin mir unsicher, so um die 5-6 Jahre, als die Demenz meiner Mutter schlimmer wurde und das Leben schleichend jeden Tag etwas anstrengender wurde. Dann die Pandemie noch dazu kam und vieles wegbrach, aber der Alltag weitere Handgriffe verlangte.
    Weil ich an Weihnachten Geburtstag habe und der erste Geburtstag, der unbemerkt an ihr vorbeiging, auch noch mein fünfzigster war… Der Geburtstag meines verstorbenen Vaters, wenige Tage davor zur Sonnwende und meine Mutter aufhörte von ihm zu sprechen. All das und das Mantra meiner Großmutter, die zufällig zu den Heiligen Drei Königen Geburtstag hatte, „Gott lädt dir nicht mehr auf als du tragen kannst.“
    Das war meine Hoffnung, dieses Jahr habe ich „es“, die Plätzchen, auch noch nicht gebacken bekommen, aber ich glaube ganz fest ans nächstes Jahr.
    Ich war so tief im Tal der Trauer und habe auch lange gebraucht um den ganzen Schmerz der letzten Jahre zu verarbeiten, den ich schlichtweg ignoriert hatte. Nach dem Tod meiner Mutter wurde das Verdrängte spürbar, die Schwere kaum ertragen, aber so wie Menschen aus meinem Leben verschwanden, kamen manche zurück und neue hinzu. Dafür bin ich dankbar, ohne sie hätte ich es nicht geschafft wieder aufzustehen und mit der Zeit nicht nur an Gewicht wieder zugelegt, sonder selbst auch wieder mehr zu tragen und zu ertragen. Ein Teil in mir ist zerbrochen unweigerlich verloren, aber unser Körper ist genauso gebaut. Zellen, die sich neu bilden, andere die absterben und dennoch funktioniert unser Körper, nicht immer fehlerfrei und irgendwann erreicht er die Endlichkeit, aber wenn wir es schaffen die Hoffnung zu bewahren, dann bleibt selbst in den dunkelsten Stunden, dieses kleine Licht in uns, dass uns auf die andere Seite bringt.
    Auf das wir alle irgendwann ankommen, an unserem Platz, bei unseren Menschen, in unserem Glauben.
    Grüße aus der Pfalz
    Sabine

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