Zwischen den Jahren – Umräumen, Loslassen, Weitergehen
Diese Woche fühlt sich für mich nach Übergang an. Irgendwo zwischen „Altes Jahr abschließen“ und „Ins Neue hineinwachsen“ — nur mit weniger Ruhe, als ich mir eigentlich gewünscht hätte. Ich bin ziemlich leer im Kopf, die Ideen sind klein, aber das Leben war trotzdem da. Leise, unspektakulär, nachdenklich. Wie immer verlinke ich diesen Samstagsplausch mit dem von Andrea vom Karminrot-Blog und dem Karminroten Lesezimmer.
Mein Jahresrückblick ist online
Einen großen Schritt habe ich trotzdem gemacht: Mein Jahresrückblick ist veröffentlicht. Ich habe mich noch einmal mit dem Motto auseinandergesetzt, dass ich mir Ende 2024 für 2025 ausgedacht hatte: Unlimited – mit Gott ist nichts unmöglich. Entstanden ist ein langer, persönlicher Text über ein Jahr, das ganz anders geworden ist, als ich es geplant hatte — mit Brüchen, Umwegen, Gnade, Lernen, Fragen und kleinen Wundermomenten. Wenn du gerne nochmal eintauchen willst, in das was mich bewegt hat im letzten Jahr, was ich gelernt habe und was ich mitnehme ins neue Jahr, dann findest du hier meinen Jahresrückblick 2025!
Ich freue mich, wenn du deinen Kommentar hinterlässt.
Ein stiller Jahreswechsel – und die Frage nach dem Feuerwerk
Unser Jahreswechsel war ruhig: Spiele, Essen, Familie. Und trotzdem stand wieder diese Frage im Raum: Muss Feuerwerk wirklich sein?
Unsere Katzen hatten so viel Angst, dass meine Tochter mit ihnen in ein innenliegendes Bad geflüchtet ist. Wenn ich dann all die Unfälle und Verletzungen lese, schüttele ich nur den Kopf.
Wir selbst böllern seit Jahrzehnten nicht — und ich finde das gut.
Gefährlich, umweltbelastend, teuer (und ich frage mich jedes Jahr, was man mit diesem Geld Gutes tun könnte). Für mich dürfte diese allgemeine Böllerei gern abgeschafft werden, zumal es gefühlt von Jahr zu Jahr mehr Krach wird. Ich hasse diese Knaller, die nur knallen und sonst nichts.
30 Jahre – wir feiern unseren ältesten Sohn
Ein heller Moment der Woche beginnt heute: Wir feiern den 30. Geburtstag unseres ältesten Sohnes.
Wir gehen gemeinsam ins Sushi-Restaurant — und ich freue mich sehr darauf. Familie am Tisch, erwachsene Kinder, gemeinsam Zeit teilen. Das ist kostbar und eher selten.
Rituale, die warten – und eine Freundin, die ich begleitet habe
Die Zeit zwischen den Jahren war dieses Mal erstaunlich kurz.
Mein persönliches Rückblicks- und Neujahrsritual habe ich noch nicht vollständig geschafft. Dazu muss man sagen, ich habe mir eine ausführliche Vorlage mit mehr als 10 Seiten erarbeitet, auf denen ich mir selbst Fragen stelle, einen Ist-Zustand und einen Visions-Zustand aufzeichne, meine Fokusziele fürs Neue Jahr finde und ein Motto kreiere.

In dieser ausführlichen Form mache ich das bereits mehrere Jahre und profitiere jedesmal davon, wenn ich mir Zeit dafür nehme. Diesmal hab ich zwar schon angefangen, bin aber noch nicht so weit gekommen.
Ein Grund: Ich habe eine Freundin einen ganzen Vormittag lang in dieses Ritual eingeführt — erklärt, gezeigt, begleitet. Das war schön und wertvoll, aber es hat Zeit gekostet. Jetzt hadere ich ein wenig, weil ich nicht weiß, wann ich mein eigenes Ritual weiterführen kann, bevor der Alltag wieder startet.
Mein Motto 2026
Aber auch wenn ich mein Jahreswechselritual noch nicht abgeschlossen habe, eins hab ich trotzdem schon gefunden: Mein Motto für dieses Neue Jahr. Das kam nämlich schon Ende November/Anfang Dezember und hat bei mir angeklopft.
Und hier verrate ich es euch natürlich auch. 2026 steht für mich unter dem Leitspruch:
Ich sprudel über. Leben aus der Quelle.
Meine Quelle ist dabei das Wort Gottes und seine Gegenwart. Gemeinschaft mit dem Heiligen Geist, Lobpreis, Gebet werden mich tragen und ich hoffe, dass ich dieses Jahr einfach überfließe, weil Gott mich immer wieder neu füllt.
Umräumen, Loslassen, Platz schaffen
Ein großes Projekt der Woche: Wir haben umgeräumt.
Der riesige Schreibtisch ist aus dem Schlafzimmer ausgezogen und steht jetzt im ehemaligen Zimmer unseres Sohnes. Schlafen und Arbeiten sind endlich getrennt — mehr Platz, mehr Ruhe, mehr Klarheit.
Ohne zwei unserer großen Söhne hätten wir den Koloss nicht bewegt. Der war nicht nur unhandlich, sondern auch schwer und es war Milimeterarbeit, ihn durch die Türen und um die Ecken zu bringen.
Und nebenbei sind viele Dinge gleich mit zum Wertstoffhof gewandert: ein kaputtes Ergometer, alte Lichterketten und Batterien, ein defekter Raclette-Grill, eine alte Kaffeemaschine … Dinge, die einfach dran waren, zu gehen. Es fühlt sich befreiend an.
Körperlich vorsichtig unterwegs
Übelkeit und Durchfall waren leider auch nochmal Thema — zum Glück nicht mehr so heftig wie an Weihnachten, aber anstrengend genug. Also langsam, achtsam, Schritt für Schritt.
Kurse ab dem 6. Januar – Schreiben im eigenen Tempo
Ab dem 6. Januar starten und laufen meine Schreibkurse wieder weiter.
Ruhiges Dranbleiben, Raum fürs Schreiben, ehrlich, ohne Druck — aber mit Herz. Wer Lust hat, ist herzlich eingeladen:
Encouraged Writing Room jeden Dienstag Abend 19 bis 21 Uhr, Einstieg ist möglich
Encouraged Writing Start: Samstag 17.01.2026 zum Kennenlernen und sanften Einstieg
Die anderen Kurse starten im Februar und wer mehr wissen will, kann hier nachlesen und sich anmelden: Encouraged Writing Angebote
So war meine Woche
Leise.
Bewegt.
Müde und dankbar zugleich.
Kleine Schritte nach vorn — das reicht.
Ich hoffe, ihr seid gut ins Neue Jahr gestartet — vielleicht leiser, vielleicht fröhlich, vielleicht noch etwas tastend wie ich. Danke, dass ihr hier mitlest und mich Woche für Woche begleitet. Habt ein gesegnetes Wochenende und einen guten Start in die kommende Woche.
Eure Martina








Ein frohes neues Jahr wünsche ich dir. Liebe Grüsse von Regula
So ein Ritual ist bestimmt kostbar. Allerdings kann ich mir vorstellen, dass du dich erst einmal nach der Erklärung sammeln musst.
Ich liebe Feuerwerk und unsere Katzen sind am Fenster gesessen und haben den Raketen zugesehen. Wie unterschiedlich auch die Tiere sind. Nur um das klarzustellen: ich kaufe kein Feuerwerk. Ich mag auch keine Böller, aber die Lichtspiele am Himmel sind mir eine wahre Freude.
Ich wünsche dir, dass dein Jahresmotto wirksam ist
Andrea