100! Schreibschnuppenchellenge: Stehlampe – Ohrensessel – Termin

Schon wieder Mittwoch und Schreibschnuppentag. Ich lade dich ein mitzumachen. Diesmal habe ich mich von meiner Tochter inspirieren lassen. Und die Worte für die Schreibchallenge heute: STehlampe – Ohrensessel – Termin. Für den, der dieses Format noch nicht kennt:

Ein Impuls. 100 Wörter. Nicht mehr. Nicht weniger. Und vielleicht ein kleines Stück Magie. Schreibschnuppenchallenge eben. Wenn du magst: schau dir meine erste Schreibschnuppenchallenge an, du findest den Blogartikel hier: 1. Schreibschnuppenchallenge


✍️ So machst du mit:

– Schreibe einen eigenen Text mit genau 100 Wörtern. 3 mehr oder weniger sind auch kein Beinbruch, aber gib gerne die exakte Zahl an
– Veröffentliche ihn auf deinem Blog und verlinke diesen Beitrag
– Trage deinen Beitrag mit Link zu deinem Text in meine Kommentare ein
– Oder, wenn du keinen eigenen Blog hast, dann poste ihn einfach als Text in einem Kommentar unter diesem Beitrag
– Auf Instagram oder Facebook? Markiere mich mit @kreativeschreiberei und verwende den Hashtag #Schreibschnuppenchallenge


🌠 Impuls der Woche:

Heute gibt es 3 Worte, die ihr in eure 100 Worte einbauen sollt:
Stehlampe – Ohrensessel – Termin

Viel Spaß beim Mitschreiben.


💫 Mein eigener Schreibschnuppentext:

Ich saß in meinem Ohrensessel und hatte die Augen geschlossen. Aus dem Lautsprecher tönte ein Lied und ich schmunzelte: „Wär ich ein Möbelstück, dann wär ich eine Lampe aus den Siebzigern.“ Ich blinzelte und musterte die Stehlampe, die neben mir stand. Ganz so alt war sie nicht, aber auch nicht der neuste Schrei. Wozu brauchte man den überhaupt?, dachte ich, schloss die Augen und döste weg. In meinem Traum tanzte ich Tango mit der Stehlampe. Als ich erwachte, fiel mir siedendheiß ein: Ich hatte heute einen wichtigen Termin. Tja, dafür war es nun zu spät. Wie sollte ich das erklären?

(100 Worte)

Und nun du!
Her mit deinen Textschnipseln, Teasern, Geschichtenanfängen. Ich freue mich drauf und bin neugierig, was dir so einfällt. Meine Kommentare warten auf dich und deine Geschichte beziehungsweise deinen Link.

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3 Kommentare

  1. Liebe Martina,
    in einem kleinen Raum mit Ohrensessel und Stehlampe kann man es sich nach einem bewegten Tag mit unangenehmen Terminen so richtig gemütlich machen. Man kann den Tag und die Erinnerungen daran aussperren und seinen Gedanken nachhängen. Wenn man fröstelt, kann man sich in eine gestrickte Decke kuscheln. Dann ist die Welt wieder in Ordnung, auch wenn es nur einen ganz kleine Welt ist, mit gerade mal zehn Quadratmetern.
    Im Moment ist mein Leben ziemlich aus den Fugen. Da genieße ich die Abende in meinem kleinen Zimmer, schalte ab, schreibe Gedichte oder lese und bin ganz bei mir. So stelle ich mir das auch in meinem heutigen Drabble vor.
    Die Nacht war hereingebrochen und hatte Dunkelheit in das kleine Zimmer gegossen. Nur die alte Stehlampe mit den Fransen am Schirm malte einen Fleck aus gelbem Licht auf die Lehne des Ohrensessels, in dem die weißhaarige Frau beinahe versank. Sie hatte sich in den Schatten geschmiegt, brauchte kein Licht, um den Tag vor ihrem inneren Auge Revue passieren zu lassen. Da war dieser Termin, vor dem ihr gegraust hatte. Nun war er vorüber. Sie durfte bleiben! Das war die Hauptsache, auch wenn sie an manchem Abend die Heizung abdrehen würde, um zu sparen. Sie zog die Wolldecke bis unters Kinn.
    oder
    https://www.besinnlich.de/2026/01/21/schreibschnuppe-4-26/
    Es sind wieder genau 100 Wörter

    Beste Grüße
    Mira

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