100! Schreibschnuppenchallenge 5/26: Raum – Schach – unbarmherzig
Der letzte Mittwoch im Januar und Schreibschnuppentag. Ich lade dich ein mitzumachen. Diesmal habe ich mich von meinem Schreibkurs und meinem Buch inspirieren lassen. Und mein Text stand ausnahmsweise zuerst und ich habe euch daraus die Inspirationswörter abgeleitet. Und die lauten heute: Raum – Schach – unbarmherzig. Für den, der dieses Format noch nicht kennt:
Ein Impuls. 100 Wörter. Nicht mehr. Nicht weniger. Und vielleicht ein kleines Stück Magie. Schreibschnuppenchallenge eben. Wenn du magst: schau dir meine erste Schreibschnuppenchallenge an, du findest den Blogartikel hier: 1. Schreibschnuppenchallenge
✍️ So machst du mit:
– Schreibe einen eigenen Text mit genau 100 Wörtern. 3 mehr oder weniger sind auch kein Beinbruch, aber gib gerne die exakte Zahl an
– Veröffentliche ihn auf deinem Blog und verlinke diesen Beitrag
– Trage deinen Beitrag mit Link zu deinem Text in meine Kommentare ein
– Oder, wenn du keinen eigenen Blog hast, dann poste ihn einfach als Text in einem Kommentar unter diesem Beitrag
– Auf Instagram oder Facebook? Markiere mich mit @kreativeschreiberei und verwende den Hashtag #Schreibschnuppenchallenge
🌠 Impuls der Woche:
Heute gibt es 3 Worte, die ihr in eure 100 Worte einbauen sollt:
Raum – Schach – unbarmherzig
Daraus darf alles werden, Begegnung, Konfrontation, Innenleben. Du darfst einen Ort beschreiben, einen inneren Zustand, einen DIalog oder einen Moment der Entscheidung.Viel Spaß beim Mitschreiben.
💫 Mein eigener Schreibschnuppentext:
Man schob ihn in den Raum. Dunkelheit lagerte dort wie ein Ungehuer und nur wenige qualmende Fackeln hielten es in Schach. Die Mauern schienen näher zu rücken und in der Mitte stand Walter. Seine Lederrüstung lag wie eine zweite Haut an ihm und in seiner Hand blitzte der Dolch, den er so selten beiseite legte. Hinter und neben ihm rotteten sich seine Männer zusammen.
Wolfhards Schritte klangen zu hart in seinen Ohren. Hinter sich wusste er Walters Schergen. Unwillkürlich zögerte er, doch unbarmherzig schob man ihn weiter und drückte ihn schließlich vor dem keonischen Herrscher auf die Knie.
„Mein Herr?“
(100 Worte)
Und nun du!
Her mit deinen Textschnipseln, Teasern, Geschichtenanfängen. Ich freue mich drauf und bin neugierig, was dir so einfällt. Meine Kommentare warten auf dich und deine Geschichte beziehungsweise deinen Link.


Liebe Martina, vielen Dank für den Schreibimpuls.
Hier meine genau 100 Wörter
Der Raum lag im Halbdunkel. Nur um den Tisch mit dem Schachspiel brannten ein paar Fackeln und spendeten etwas Licht. Jacob von Lau grübelte und rechnete, denn er musste dieses Spiel unbedingt gewinnen. Davon hing seine Freiheit, vielleicht sogar sein Leben ab. Wie konnte er sich nur auf diesen Handel einlassen? Burgherr Kuno von Walden hatte angeboten, ihm seine Abgaben zu erlassen, sollte Jacob ihn im Schachspiel besiegen. Sollte er jedoch verlieren, müsse er nicht nur die Abgaben leisten, sondern man würde ihn unbarmherzig in den Kerker werfen. Was weiter mit ihm geschah, konnte niemand sagen. Er musste also gewinnen!
Meine letzten Texte führten immer ein wenig ins Reich der Fantasy. Mal sehen, was daraus noch entstehen kann.
Herzliche Grüße an dich und auch an alle Mitschreibenden
von Mira