Monatsrückblick April 2026 – mehr Abenteuer als geplant

Ich lade dich ein, mich in meinen Monatsrückblick April 2026 zu begleiten. Ich verlinke den Post, wie schon zuletzt, bei Judith Peters und ihrem Monatsrückblick.

Der April begann mit Ostern

Ostern ist für mich immer besonders. In diesem Jahr nochmal extra.

Dieser eine Satz am Morgen hat getroffen:

Der Herr ist auferstanden.

Mehr nicht.
Der Satz altbekannt, jedes Jahr gesprochen und doch, ganz persönlich für mich.
Mein Sohn hat ihn gesagt. Und mich damit tief berührt.

Danach folgte:

Frühstück.
Gottesdienst.
Familie.

Es war ruhig. Klar. Fast einfach.


Danach kam das Fieber

Ein paar Tage später lag ich flach.

Von jetzt auf gleich stieg das Fieber. Erst auf 38,5, dann über 39.
Kraft weg.

Und dieses Gefühl, das ich nicht ausstehen kann:

👉 Ich kann mich nicht auf mich verlassen.

Der Kopf will. Der Körper nicht. Alles rutscht weg.

Innerlich arbeite ich sofort gegen mich. Mein Körper schreit Pause. Mein Kopf: Es muss weitergehen.


Zurück ins Manuskript

Als ich langsam wieder da war, ging es weiter.

Nicht sauber. Nicht durchgeplant.

Ich sitze am Manuskript.

👉 Das trägt nicht. Noch nicht

Ich gehe nochmal rein. Ändere einen Satz. Noch einen. Nicht sofort besser.

Aber ich bleibe. Arbeite weiter und schaffe es, zurück in den Flow zu kommen.
Ende April sind fast 75 Prozent von Band 2 überarbeitet. Einige dicke Brocken warten noch.
Aber ich weiß wieder: Ich kann.


Der Moment des Schwertes

Ich sitze am Tisch. Vor mir meine Utensilien.

Draht. Perle. Schwert. Und eine Zange.

Perle auffädeln, Schwert dranhängen, Draht wickeln. Ganz einfach, oder?
Doch nichts funktioniert.

Ich biege.
Mache auf.
Fange neu an.

Zu dick. Zu dünn. Schief.

👉 Vielleicht kann ich das einfach nicht.

Ich mache trotzdem weiter.

Nicht, weil ich sicher bin.
Sondern weil ich nicht aufhören will.


Ranger-Regionaltag in Schopfheim

Dann kam der Rangerleitertag.

Menschen wiedersehen, die ich lange nicht gesehen habe.
Dieses ehrliche: „Hey, schön dich zu sehen.“
Strahlende Gesichter. Tolle Gespräche. Erlebnisse, die man nicht anders als Wunder nennen kann. Bewahrung, Durchtragen durch schwierige Prüfungen. Neue Wege, die gewagt werden wollen.

Lobpreis. Workshops.

Und ein Gedanke, der hängen geblieben ist:

👉 Micro-Abenteuer.

Kleine Dinge.
Nicht geplant.
Nicht groß.
Mitten im Alltag das Unerwartete leben. Sich drauf einlassen. Nicht alles in der Hand haben. Sicherheit beiseite schieben und sich mutig aufs Wasser begeben. Abenteuerlich leben ohne gleich die Wüstenwanderung oder den Achttausender zu bezwingen.
Ungeplantes wagen. Nicht abgesichert. Aber bewusst.

Ich bin nach Hause gekommen
und habe eine Seite in meinem Bullet Journal gestaltet. Welche Abenteuer kann ich in meinem Alltag noch erleben? Trotz kaputtem Knie. Trotz Einschränkungen.

Und ich habe gemerkt:

Da ist etwas.

Nicht Lust auf mehr Termine.
Sondern auf mehr Leben.


Das Erlebnis mit der Parkbank

Ein paar Tage später sitze ich auf einer Parkbank.

Neben einem Mann, den ich nicht kenne.

Wir haben ihn angesprochen. „Brauchen sie Hilfe?“

Er sah so aus. Ein bisschen verloren. Ein bisschen, als wäre die Welt für ihn stehen geblieben.

Wir fragen. Wir kommen ins Gespräch. Und wir bleiben.

Eine Stunde. Einfach da.

Er erzählt

Sein Leben.
Seine Geschichte.

Kein Plan.
Kein Ziel.

Und wir mittendrin. Micro-Abenteuer pur.

Am Ende können wir ihn noch segnen.


Was hat der Schornsteinfeger mit Ordnung zu tun?

Zwischendrin habe ich aufgeräumt.

Für den Schornsteinfeger.

Nicht motiviert.
Einfach gemacht.

Ecken, die ich lange ignoriert habe.
Zeug, das sich angesammelt hat.
Orte, die sonst keiner zu sehen kriegt.
Die Abstellkammer zum Beispiel.

Heute Morgen war er da. Und schneller wieder weg, als gedacht.
Die meisten Orte, um die ich mich gekümmert hat, will er gar nicht sehen. Nicht den Kamin im Schlafzimmer. Nicht das Thermostat im Wohnzimmer. Was solls. Ordentlich ist es jetzt trotzdem.

Am Abend steht mein Mann in der Tür, schaut sich um und fragt:
„Hab ich mich in der Wohnung geirrt?“

Ich musste lachen.


Und mittendrin?

Irgendwo dazwischen:

Ich nehme Videos auf.
Verwerfe sie.
Nehme neue auf.

Drücke auf „veröffentlichen“. Ohne sicher zu sein, ob es gut ist.

Oder ich schaffe Dinge nicht.

Nicht alles, was ich mir vorgenommen habe.
Nicht das, was ich eigentlich wollte.

Nichts im Griff?

Ich hatte diesen Monat nichts im Griff.

Nicht meinen Rhythmus.
Nicht meinen Körper.
Und auch nicht mein Tempo.

Aber ich war da.

Ich habe weitergemacht.
Habe zugehört.
Bin geblieben.

Vielleicht sind das diese Micro-Abenteuer.

Nicht spektakulär.

Aber echt.

Und in allem trägt er.


🔗 Was im April sonst noch entstanden ist

Auch wenn vieles hier keinen Platz gefunden hat –
geschrieben habe ich trotzdem.

Im April sind online gegangen:

👉 Wenn du magst, klick dich gern ein bisschen durch –
da steckt der Rest dieses Monats.


Bilder des Monats

Mai-Ausblick

Der Mai ist voll. Voller als ihm gut tut und deshalb haben wir auch einiges schon ausgemistet.

Was mich demnächst erwartet:

  • ein Grillen mit den Rangern am 1. Mai
  • Noch etwa 100 Seiten Manuskript
  • eine Konferenz
  • eine Lesung, die ich bei einer Teeparty gebe
  • zwei Konzerte:
    • eins, das mein Mann mit seinem Musikverein gibt
    • eins in Bremen, von einer Band, die ich letztes Jahr neu für mich entdeckt habe
  • Bibelschulwochenende
  • ein Treffen mit einer ehemaligen Kollegin meines Mannes
  • eine Geburtstagsfeier
  • eine Zusammenarbeit mit meiner Tochter
  • und natürlich all die ungeplanen kleinen Abenteuer, die einem so über den Weg laufen

Verschoben hab ich meinen Urlaub bei meinem Sohn in Nürnberg, der hätte beim besten Willen nicht auch noch im Mai Platz gefunden. Jetzt suche ich die passende Zeit im Juni.

Fazit

Der April war bunt gemischt, ein Auf und Ab, ein Drunter und Drüber.

Aber am Ende bleibt:
Es wächst neue Zuversicht und neuer Mut.
Denn in all dem, bin ich getragen.

Und auch wenn einige Dinge, nicht so laufen, wie ich es mir wünsche, so fällt doch auf, wieviel ineinandergreift.
Beim Schreiben vom Monatsrückblick April 2026 habe ich es noch einmal ganz neu gespürt:

Da ist etwas in Bewegung.
Und es hat eine Richtung.
Die richtige Richtung.
Trotz aller Rückschläge.
Dafür bin ich dankbar.

Ich wünsche dir von Herzen, dass du auch entdecken kannst, wohin dein Leben dich führt und dass du dankbar sein kannst, für die kleinen und die großen Dinge, für die Abenteuer und das, was fast langweilig erscheint. Sei gesegnet und wander mutig durch den Mai. Gott mit dir.

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