Schlagwort: Beschreibungen

Roman-Tagebuch Teil 17

Neue Szenen und Beschreibungen

Es geht vorwärts. Endlich wieder. Das habe ich ja schon berichtet!

In der letzten Woche sind zwei Szenen entstanden, wo vorher nur ein knapper Satz darauf hindeutete, dass dort noch etwas fehlte, mehr als 2500 Worte wurden neu geschrieben und noch mehr Text verbessert. Ich habe mir die Zeit genommen, mich mit Beschreibungen auseinanderzusetzen und Worte zu finden, die den Leser mit hinein nehmen in die Hauptstadt meines Landes. Außerdem habe ich meine Hauptfigur in einen Badezuber steigen lassen… auch hier war es entscheidend, Atmosphäre zu kreieren, zu beschreiben…warum das wichtig ist, liest du vielleicht irgendwann in meinem Roman. 

Erstaunlicherweise waren es zwei eher „langweilige“ Szenen, die mich wieder hineingezogen haben in die Geschichte. Da passiert keine Action, es ist nichts, was die Geschichte voran treibt, keine tiefschürfenden Erkenntnisse oder Gefühle werden gewälzt, niemand kämpft oder stirbt, leidet oder siegt…. Es geht keinen Schritt voran… niemand trifft weitreichende Entscheidungen oder verliert sich in Trauer, Wut oder maßloser Eifersucht. Was macht diese Szenen dennoch so besonders, dass sie einen solchen Sog auf mich ausgeübt haben, dass ich mir jetzt gut vorstellen kann, voran zu schreiben? Wieso faszienieren sie mich so, begeistern mich geradezu?

Weil sie Atmosphäre schaffen. Weil sie meine Welt lebendig gemacht haben. Weil ich plötzlich ganz nah bei meiner Figur war. Weil ich gesehen, gehört und gerochen habe, wie es dort aussieht, wo ich meinen Helden hingeschickt habe. Ich habe dort mit ihm gestanden. Auf die Stadt geblickt. Gefühlt und erlebt wie es in den Straßen dieser Hauptstadt zugeht …seine Perspektive eingenommen. Und damit bin ich ihm nah gekommen, konnte ihn verstehen, seine Beweggründe, seine Gedanken  … 

Und ich habe gemerkt, wie lieb ich diesen Charakter gewonnen habe, wie wichtig er mir ist … und wie sehr ich mit ihm mitleide …

Zum Thema Beschreibungen habe ich noch einen Extra-Artikel verlasst, den du hier lesen kannst: https://kreative-schreiberei.de/wie-schreibt-man-gute-beschreibungen/

Ansonsten kann ich noch berichten, dass ich schon wieder auf Namenssuche war. Namen sind wichtig, das habe ich schon an anderer Stelle gesagt (den Artikel findest du hier). Sie müssen passen: Zur Figur, zu ihrer Rolle, zur Geschichte, aber auch zueinander. Jetzt hat jemand festgestellt, dass eine Figur so ähnlich heißt, wie die in meiner Herrscherfamilie gängigen Namen. Und dass das erstens verwirrend und zweitens unpassend ist. Man kann ihn dann schlecht vom König unterscheiden, es könnte sogar zu Verwechslungen kommen und es setzt die „Einmaligkeit“ der Herrschernamen herab, bzw. stört die Zusammengehörigkeit innerhalb der Dynastie, wenn ein Außenstehender den gleichen Wortstamm im Namen hat.

Also musste ein neuer Name her! Eine Schwierigkeit, wenn man schon hundert Seiten verfasst und sich an den Namen gewöhnt hat. Für mich prägen Namen das Bild der Person, deshalb sind sie so wichtig, und es ist schwer, sie zu ersetzen.

Ich hab also wieder Namensgeneratoren und Vornamenlisten gewälzt.  Diesmal wurde ich hier fündig: https://www.familienbande24.de/vornamen/laender/altdeutsche,vornamen/jungs_index.html

Von etwa 8 Namen, die überhaupt in Frage kamen, habe ich das ganze auf 3 Namen zusammengedampft. Und dann habe ich es im Text ausprobiert. Wie sieht das Schriftbild aus? Wie klingt es? Ist der Name hart genug für einen Mittelklassebösewicht? Kann man ihn gut rufen? Passt er zu meiner Vorstellung der Figur? Ist die Bedeutung angemessen?

Ein Name hat sich herauskristallisiert. Und nun muss ich den im ganzen Text suchen und ersetzen. Seufz. Eine elende Arbeit. Trotz der „Suchen-und-ersetzen-Funktion“ des Programms eine lästige Sache.

Ihr wüsstet nun gern, welchen ich ausgesucht habe? 

Staatsgeheimnis! Das verrate ich nicht… Beinahe hätte ich eine Abstimmung gemacht, um eure Meinung zu hören. Aber ganz ehrlich: Bei Namen bin ich zu eigen, der muss für mich passen, da kann ich keine Wahl veranstalten! 

Und außerdem soll es ein Geheimnis bleiben, bis das Buch hoffentlich erscheint. Irgendwie habe ich da Angst, mir könnte jemand den Namen klauen… das ist sicher albern, aber irgendeinen Tick muss ich als Autor ja haben!! *Zwinker*

Für heute habe ich nicht mehr zu berichten. Ich wünsche allen eine gute Woche und freue mich über Eure Kommentare.

Wie schreibt man gute Beschreibungen?

Wozu überhaupt Beschreibungen?

Beschreibungen schaffen Atmosphäre. Sie sorgen dafür, dass man hineinschlüpfen kann in Situationen, dass man sich Szenen bildlich vorstellen kann, dass man der Hauptfigur nahe kommen, sie sehen kann.  Um den berühmten Film im Kopf anzustoßen, braucht es Beschreibungen. Ein Autor malt Bilder mit Worten, lässt fremde Welten entstehen, entführt uns in seine Fantasie. Ohne Beschreibungen bliebe ein Roman kalt und nackt. Hohl. Tot. Unansehnlich. 

Beschreibungen sind das Salz in der Suppe. Damit man schmecken und riechen kann, wie es ist, dort zu sein, wo der Roman spielt. Sinnesempfindungen können unseren Vorstellungen auf die Beine helfen. Was sieht die Hauptfigur? Was hört sie? Was riecht sie? Was schmeckt sie? Was für Empfindungen streifen ihre Haut? Und zu guterletzt kann man auch Gefühle beschreiben: Trauer, Wut, Freude!

Ich sehe was, was du nicht siehst! Was kann man alles sehen?

Die Sache mit dem Sehen fällt mir meistens noch leicht. Ich bin ein Augenmensch! Visuelles ist mir nah. Also beschreibe ich, was vor Augen ist. Wie sieht es dort aus, welche Gegenstände sind im Raum, welche Personen? Welche Kleidung, Frisuren tragen sie? Welche Farben herrschen vor? Gibt es etwas, woran das Auge hängen bleibt? Was dominiert die Szene? Auch Details sind wichtig. Ist das Holz des Tisches blank gescheuert?  Oder ist es frisch lackiert? Oder gelaugt und geölt? Stehen Blumen auf dem Tisch oder steht dreckiges Geschirr herum? 

Ohren auf! Was kannst du hören?

Tja das ist schon schwieriger, Welche Geräusche bilden den Soundtrack zu meiner Szene? Da muss ich mich immer erinnern, dass auch dass dazu gehört, um einen Film im Kopf zu produzieren. Lautlos ist es selten. Da zwitschern Vögel, man hört vielleicht Autos oder das Knirschen von Sand und Kies unter Stiefeltritten, jemand ruft, Kindern spielen und Streiten lauthals, Pferdehufe stampfen und das Tier schnaubt oder, oder, oder… Manchmal sind es nur leise Töne. Sie  in der Beschreibung zu vergessen oder zu vernachlässigen, beraubt uns aber einer ganz wesentlichen Erfahrung. Immerhin ist es ja so, dass wir selbst im Schlaf das Hören nicht abstellen können und manche wachen vom kleinsten Geräusch auf.

Nase zu! Wonach riecht es hier?

Oh weia, da bin ich richtig schlecht. Zum Glück habe ich eine Freundin, der das sehr wichtig ist und die mich daran erinnert, dass Szenen einen eigenen Geruch haben können. Dass Gerüche auch Erinnerungen wecken können an Vergangenes, an Kindheit, Vertrautheit, Liebe. Duftet es nach Rosen oder Lavendel, stinkt der Müllhaufen zum Himmel? Oder liegt ein feiner Weihnachtduft nach Zimt und gebratenen Äpfeln in der Luft? Gerüche zu beschreiben fordert Feingefühl, es gibt soviele Nuancen, Abstufungen und manchmal ist es richtig schwer, herauszufinden, wie etwas duftet. So habe ich erst gestern ein Gespräch mit einer Autorin gehabt, die sich gefragt hat, wonach Tomaten riechen. Bei der Recherche kam heraus, eigentlich duftet hauptsächlich der grüne Stielansatz oder natürlich duftet es, wenn man sie zermanscht, aber die heile Tomate ohne Grünzeug dran hat fast keinen Eigengeruch… wozu solche Überlegungen gut sind? Damit Beschreibungen stimmig werden und wir nicht die Nase rümpfen und sagen, das kann man doch gar nicht riechen.

Kannst du schmecken, wie wunderbar lecker es ist?

Ähnlich wie riechen kommt dieser Sinn bei Beschreibungen manchmal zu kurz. Ich finde es dennoch enorm wichtig und zwar nicht nur, wenn die erzählende Person gerade ein Brötchen isst. Manchmal beißt man sich auf die Zunge und schmeckt Blut, wenn man aufwacht, hat man oftmal einen unangenehmen Geschmack im Mund, wie kann man den bloß beschreiben? Oder die Zahnpasta gibt uns mit ihrem Minzgeschmack einen Frischekick, manchmal kann sogar der Staub in einer alten Bibliothek einen schalen Geschmack im Mund erzeugen… 

Was fühlst du, wenn ich dich berühre?

Die Haut ist ein empfindliches Sinnesorgan und auch sie gibt uns wesentliche Hinweise, wie der Ort beschaffen ist, an dem wir uns befinden. Der Tisch von vorhin, ist er glatt poliert oder rissig, spröde, kann man sich Holzspriesen in den Finger ziehen, wenn man darüber streicht? Lässt Kälte eine Gänsehaut entstehen? Oder schwitze ich, dass es mir den Schweiß aus allen Poren drückt? Ist mein Sitzplatz weich gepolstert oder harter Stein? Kann ich mich stechen, wenn ich die Hecke schneide oder sind die Blätter samtig weich? Eine sanfte Berührung kann ich ebenso fühlen, wie den Wind auf meinem Gesicht oder die angenehme Wärme einer Frühlingssonne! Das spüren über die Haut gibt weitere wesentliche Anhaltspunkte, wie es meinem Protagonisten geht, wie er sich fühlt. 

Und was ist mit Gefühlen?

Auch Gefühle kann man beschreiben. Für meine Geschichten ist das immer sehr wichtig. Ich mag erzählen, wie ein Charakter durch innere Kämpfe und Gefühle wächst, wie er sich verändert, ein „neuer“ Mensch wird. Dazu braucht es natürlich Gefühle und Gedanken, die man auch beschreiben kann. Ist es Trauer, Wut, Freude, die er empfindet, wie fühlt sich das in seinem Inneren an? Welche Farben hat das Gefühl? Welchen Geschmack hinterlässt es? Und schon wieder bin ich bei den anderen Sinnesempfindungen, die mir Anhaltspunkte für innere Beschreibungen bieten.

Wieviel Beschreibung verträgt eine Geschichte? Oder was macht Beschreibungen so schwierig?

Nun, das Wieviel hängt von der Geschichte ab, von dem, was ich erzählen will. Zuviel ist genauso schädlich wie zu wenig.

Wenn es um die Entwicklung meiner Protagonisten geht, wenn  die Geschichte ihre Entwicklung nachzeichnet, brauche ich mehr Beschreibungen. Ich muss erklären, zeigen wie und warum sie sich entwickeln, was sie prägt und beeinflusst. 

Wenn eine Geschichte mehr handlungsorientiert ist, braucht es in geringerem Maße innere Monologe und Beschreibungen von Gefühlswelten, aber Beschreibungen von Schauplätzen haben dennoch ihren Platz. Ohne kommt fast keine Erzählung aus.

Beschreibungen brauchen Vorstellungskraft und Fantasie. Und Liebe zum Detail. Und den Mut sich zu fokussieren. Herauszufiltern, was ist wesentlich, was nicht. Beschreibe ich einen bekannten Ort, brauche ich weniger Worte, als wenn ich eine ganz neue Welt erschaffe und die Leser dorthinein entführen will. Egal ob Sciencefiction oder historischer Roman oder Fantasy-Abenteuer, Welten, die dem Leser unbekannt sind, brauchen ausführlichere Beschreibungen. 

Spielt die Geschichte dagegen in Berlin, Köln oder Hamburg zu unserer heutigen Zeit, kann ich mir Autos, Straßen und Häuser relativ leicht vorstellen und brauche nur die ganz spezifischen Details, selbst wenn ich noch nie in diesen Städten gewesen bin. Dagegen können die Flugobjekte in einem Scifi- Abenteuer sehr speziell sein. Ich muss sie beschreiben, damit der Leser sie vor sich sieht. Das heißt ein Autor muss wissen, was seine Leser wissen können, er muss sich hineinfühlen in seine Leserschaft, muss ein Gespür haben, was notwendige Informationen sind und was man auch weglassen kann, weil es eine Szene überfrachten würde.

Ich tendiere oft eher dazu, zu wenig zu beschreiben, weil in meinem Kopf sind die Bilder ja vorhanden, dabei vergesse ich, dass der Leser nicht automatisch in meinem Kopf ist, dass ich also mehr sagen muss, als ich für nötig halte.

Andererseits sind zu langatmige Beschreibungen langweilig und ermüdend und ich kenne sogar Leute, die dann einfach weiterblättern, weil es sie nicht interessiert. Da ich auf keinen Fall möchte, dass meine Leser meine Worte nicht lesen, muss ich mich also so kurz fassen wie möglich, aber auch so lang wie nötig. Und das ist die Kunst.

Und wie beschreibe ich jetzt?

In dem ich ein Bild male, zeige, was zu sehen, zu fühlen ist. Möglichst direkt und ohne sogenannte Filterwörter. Show, don’t tell. 

Filterwörter, was ist das nun wieder?

Bis vor Kurzem wusste ich auch noch nichts von der Existenz von Filterwörtern. Beziehungsweise, ich hatte den Begriff so noch nie gehört. Doch dann stieß ich auf zwei Artikel, die sich sehr gut damit befassen und umfassend erklären, worum es geht. (Die Links findest du am Ende meines Artikels)

Was genau sind Filterwörter und was machen sie? 

Filterwörter sind solche, die eine Distanz zu deiner Figur schaffen. Sehen, Schmecken, fühlen  und noch etliche andere fallen darunter. 

Aber du hast doch gerade oben gesagt, man soll beschreiben, was man sieht und hört und über Sinneseindrücke wahrnimmt? Ja. Aber nicht, in dem man diese Worte zu häufig im Text verwendet. Ab und zu kann man sie einstreuen, aber sehr dezent und an die jeweilige Situation angepasst. Besser ist es, die Dinge direkt zu sagen oder eben Handlungen und Reaktionen zu umschreiben. Welche Worte man eher meiden sollte und wie das aussehen kann, kannst du in den Artikeln nachlesen, die ich am Ende meines Blogposts verlinke.

Hier ein paar Beispiele. Ich markiere die Filterwörter kursiv.

Also statt: Er fühlte sich unwohl. Es schmeckte unangenehm nach Galle und er spürte Übelkeit aufsteigen. Hoffentlich musste er sich nicht übergeben.

Besser: Tom schnaufte. Gallebittere Spucke lief ihm im Mund zusammen. Er krümmte sich, eine Hand auf den Bauch gepresst. Schweiß brach ihm aus. Jetzt nur nicht übergeben!

Oder: Karina stand und sah die Straße entlang. Sie wartete auf den Schulbus. Jetzt konnte sie ihn schon hören, wie er laut rumpelnd und keuchend um die letzte Ecke bog. Sie freute sich auf die Schule, weil sie dann Tom begegnete. Sie fühlte sich zu ihm hingezogen. Sie stieg in den Bus. „Darf ich mich neben dich setzen?“, fragte sie. Sie sah Tom nicken und rutschte neben ihn.

Stattdessen könnte es auch so aussehen: Karina trippelte unruhig auf und ab. Die Straße lag leer und verlassen. Immer noch nichts. Wann kam er endlich? Sie schnaufte. Wenig später bog der Schulbus rumpelnd und keuchend um die Ecke. Ihr Herz machte einen Satz. Dort saß Tom. Hitze stieg ihr in die Wangen und sie senkte schnell den Kopf. Für Augenblicke verengte sich ihre Kehle, dann fing sie sich und stieg in den Bus. „Darf ich mich neben dich setzen?“ Tom nickte und sie rutschte neben ihn.

Es geht also darum, die Erfahrungen unmittelbarer zu beschreiben. Mach es so nah wie möglich, es sei denn, du willst die Distanz zu deiner Figur. Die Art und Weise, wie du Filterworte verwendest, ändert die Perspektive. Guckst du deiner Hauptfigur als außenstehender Beobachter zu, wie sie etwas tut oder fühlt oder bist du so nah bei ihr, dass Ihre Empfindungen deine werden, Ihr Blick das ist, was du siehst?

Statt: Sie stand auf dem Hügel und sah den Adler am Himmel über sich.

Eher: Sie stand auf dem Hügel. Der Himmel spannte sich weit. Ein Adler zog dort seine Kreise.

Statt: Das Meer roch unangenehm modrig nach Algen und Fisch.

Lieber: Sie rümpfte die Nase. Vom Meer her stank es modrig nach Algen und Fisch. 

Statt: Sie mochte ihr Brötchen. Es schmeckte nach Käse und Tomaten

Besser: Mhh. Lecker. Käse und Tomaten auf Brötchen. Sie liebte es.

Statt: Kurt fühlte sich unsicher, als er auf dem Weg zum Vorstellungsgespräch war.

Könnte man es so sagen: Kurt biss sich auf die Lippen. Die Aktentasche wurde immer schwerer und seine Knie weicher. Wenn er es doch nur schon hinter sich hätte, dieses vermaledeite Vorstellungsgespräch.

Statt: Lina hörte die Glocken der großen Kathedrale. Es war schon spät.

Heißt es dann: Die Glocke der Kathedrale dröhnte über den Marktplatz. Lina zuckte zusammen. Es war schon spät.

Ausführliche Artikel findest du hier: https://mynextself.com/filterwoerter/

und hier

Roman-Tagebuch Teil 9

In diesem Teil meines Romantagebuches geht es um Schauplätze, Beschreibungen, Entfernungen und Hindernisse.

Aber zuerst einmal, wie sieht es mit meinem Fortschritt aus?

Mein Schreibtempo hat ziemlich gelitten in der letzten Woche. 480 Worte pro Tag, wenn man das Ergebnis von nur drei Tagen auf die ganze Woche umrechnet. An den anderen vier Tagen bin ich überhaupt nicht zum Schreiben gekommen. Woran lag es? Ich habe zum Einen Chauffeur gespielt und einen lieben Menschen aus meinem Bekanntenkreis zu wichtigen Terminen gefahren. Zum Anderen wurde ich von meiner alten Arbeitsstelle als Vertretung angefordert, weil so viele Kollegen aus Krankheitsgründen ausgefallen sind. Also bin ich von Mittwoch bis Freitag eingesprungen und kam daher leider nicht dazu, am Roman zu arbeiten.

Dafür finde ich den Schnitt sogar erstaunlich gut, denn rechnet man es auf die drei Tage um, an denen ich wirklich geschrieben habe, habe ich im Durchschnitt pro Schreibtag über 1100 Worte verfasst.

Aber nun zu meinem heutigen Hauptthema:

Schauplätze und Beschreibungen

Vorgestern kam ich mal wieder an einen dieser Punkte. Der Hauptcharakter sucht einen für ihn bekannten, aber für mich unbekannten Ort auf. Das erste Mal, dass ich ihn dorthin schreibe. Also braucht es für den Leser eine Einführung in den Schauplatz, das Setting. Wie sieht es dort aus, wie riecht es, was fällt als erstes ins Auge, was ist ungewöhlich oder was macht den Ort für meinen Charakter so besonders.

Aber wie beschreibe ich etwas, das ich selbst nicht kenne?

Okay, Fantasie ist eine tolle Sache und man braucht eine Menge davon, um einen Roman zu schreiben, genauso wie man Fantasie braucht, wenn man ein Bild, eine Skulptur oder ein sonstiges Kunstwerk erschafft. Aber manchmal reicht mir meine Fantasie alleine nicht. Ich muss sehen, wie es aussehen könnte. Und da bin ich sehr dankbar für all die Suchmaschinen, die mir Bilder von Orten rund um die Welt in Sekundenschnelle auf den PC in meinem Wohnzimmer zaubern können. Ich muss nicht selbst in der Fifth Avenue gewesen sein, um zu wissen, wie es dort aussieht. Ich muss nicht in einem englischen Castle gestanden haben, um es beschreiben zu können. Nicht auf den Malediven durch den Sand gelaufen sein, um dieses Panorama mit Worten zu malen. Ich kann Google Maps oder andere Dienste nutzen um mir Landkarten zeigen zu lassen. Entfernungen, Straßen, öffentliche Verkehrsverbindungen. Es gibt Hunderte, Milionen, Milliarden von Fotos im Netz, die mich inspirieren können. Bilder von Landschaften, Städten, Dörfern, Burgen, Wäldern, Flüssen und Meeren. 

Am Sonntag suchte ich nun nach Flussmündungen ins Meer, Klippen und Sandstränden und Burgen an Flüssen, um eine Idee zu kriegen, wie die Heimat-Burg meines Charakters aussehen könnte. Ich bin fündig geworden. Ich verwende das Foto nicht eins zu eins, aber es prägt meine Idee von dem Schauplatz. Ich kann nun vor mir sehen, wie die Burg gelegen ist, wieviele Türme sie hat, wie die Mauern mit den Klippen verschmelzen, wie hoch sie gelegen ist, wie der Fluss vorbei fließt. Manchmal male ich dann ein eigenes Bild (s.o.) um die reale Vorlage in meine Vorstellung umzuwandeln. Manchmal beschreibe ich es auch nur mit Worten.

Manchmal fällt es mir leicht einen Ort zu beschreiben. Ich weiß genau, was ich da vorfinde, was es geben muss in diesem Zimmer oder was fehlt, wie die Stimmung ist, die der Ort kreiert und welche Farben ihn dominieren. Ich rieche den Kuhdung im Stall oder die Farbe der neu gestrichenen Wände… aber manchmal, da ist es, als hätte ich einen Blackout… da fehlt mir jegliche Idee für das, was ich beschreiben will. Und dann kommt die Bilderflut des Internets… Unglaublich hilfreich,… Unglaublich reichhaltig…

Manchmal überfordert mich das… zuviele Möglichkeiten, zuviele Ideen und dann muss ich mich entscheiden. Und manchmal haben solche Entscheidungen weitreichende Folgen für die Geschichte…

Kennst du das auch? 

Entscheidungen fallen mir oft echt schwer.

Hilfreich ist dann, Abstand gewinnen, es sacken lassen, eine Nacht darüber schlafen. Und dann noch einmal mit einem neuen Blickwinkel an die Sache herangehen.

Von Entfernungen, Reisezeiten und gewollten Hindernissen

Gestern habe ich an einer anderen Sache herum geknobelt: Entfernungen und Reisezeiten! Wie lange braucht mein Charakter von A nach B? Wie lange braucht er mit dem Pferd? Wie lange zu Fuß? Ca. einen ganzen Tag zu Pferd! Zu Fuß natürlich entsprechend länger! Was bedeutet das für die Ankunftszeit, wenn er erst mittags abreisen kann? Er kommt nicht vor Einbruch der Nacht an! Mitten in der Nacht ankommen in einer mittelalterlichen Gesellschaft ohne Straßenlaternen und Autoscheinwerfer? Schwierig…. In einer mondlosen Nacht, noch dazu in der Nähe der Klippen: unmöglich… da würde er sich eher das Genick brechen. Also muss er irgendwo übernachten… aber wo? Und dann kommt er mittags an, wo ich ihn eigentlich spätnachmittags hatte ankommen lassen wollen… und sein Kontrahent, der ihm folgen und kurz nach ihm eintreffen sollte, der sagt mir gleich „Ätschbätsch, ich reite gar nicht erst mittags los, ich warte bis zum nächsten Tag… !“ und aus einer knappen Stunde Abstand wird ein halber Tag … knurr… wie löse ich solch ein Problem… okay, ich kann ein Hindernis für den einen einbauen, das ihn später ankommen lässt, aber was für eins….? Und schon bin ich mitten drin alles umzuplanen, neue Szenen zu entwerfen, nur weil die Entfernung zu weit ist, um in einem halben Tag mit dem Pferd anzukommen… 

Und das, obwohl ich die Karte selbst entworfen, die Orte selbst erfunden habe! Ich habe ernsthaft überlegt, ob es einfacher wäre, die Entfernung zu ändern, sprich die Karte neu zu malen… aber irgendwie kommt mir  das wie Schummeln vor! Und ich hatte ja Gründe, die Entfernungen so zu wählen, wie sie sind… wenn sich alle Orte aufeinanderknubbeln ist das auch nicht hilfreich. Also bleibt die Karte, wie sie ist… und ich verrenke mir weiter das Gehirn! Ich bin gespannt, ob mir noch ein guter Einfall kommt, wie ich den einen aufhalten und den anderen schneller machen kann…

Und wieso der eine denkt, dass der andere ihn vielleicht sogar einholen könnte… und überhaupt…

Du siehst, ich bin mittendrin im Planen und Entscheiden, im Grübeln, Lösungen suchen und verwerfen, im Bilder und Schauplätze malen und beschreiben, im Hindernisse erfinden und meine Figur in Schwierigkeiten bringen. Heute geht es weiter. Ich freue mich schon!

Wenn dir mein Blog gefällt, lass es mich wissen. Ich freue mich über Kommentare oder wenn du den Beitrag teilst.

Schreibroutine

Talent ist billiger als Salz. Was den erfolgreichen Menschen vom talentierten unterscheidet, ist eine Menge harter Arbeit. (Stephen King)

Stephen Kings Zitat ist harter Tobak, wie vieles, was der berühmte Schriftsteller so gesagt  bzw. geschrieben hat. Obwohl ich ja gedacht hätte, es ist das Talent, was entscheidend ist. Aber King sagt, Talent alleine reicht nicht, es braucht harte Arbeit. Er sagt auch: Selbst wenn ich Talent habe, brauche ich mir nichts darauf einzubilden, es gibt viele mit Talent. Was den Unterschied macht, ist harte Arbeit. 

Aber Schreiben ist doch…  Inspiration… und Talent und… Freude, aber…. harte Arbeit? 

Arbeiten klingt gar nicht gut! Arbeiten klingt nach Fleiß, nach langweiliger Routine, nach… Stunden am Schreibtisch, Stress, Kopfschmerzen, wenig Spaß, Arbeiten eben. Und wie kann ich, wenn ich mich regelmäßig, sozusagen gezwungenermaßen an den Schreibtisch setze, etwas Schreiben, was nicht nur wie eine hölzerne Anleitung zum Zusammenbau eines Möbelstücks klingt? Und das immer zur gleichen Zeit? Mit der gleichen Routine? Am gleichen Ort? 

Brauche ich wirklich eine Schreibroutine, wenn ich mehr will, als nur ab und an ein bisschen hobbymäßig zu texten?

Hast du eine Schreibroutine?

In diesem Post beschäftige ich mich damit, ob es sinnvoll ist, sich auch als Hobbyautor eine Schreibroutine zu zu legen, oder ob man lieber wartet, bis die Muse einen küsst. 

Jahrelang habe ich geschrieben, wenn ich Lust und Zeit hatte. Klar, es war mein Hobby, ich wollte schreiben! Zeitweise war ich so begierig zu schreiben, dass ich jeden Tag viele Seiten in den Laptop getippt habe, oft bis spät in die Nacht. Wenn man alle Seiten nähme, die ich jemals geschrieben habe, kämen wohl etliche dicke Bücher dabei heraus.

Dann gab es Zeiten, da wurde das Schreiben weniger, die Zeit knapper, die Motivation war nicht mehr ganz so hoch, obwohl ich immer noch schreiben wollte. Irgendwann reduzierte sich das Schreiben von mehrmals täglich auf einmal die Woche, einmal alle zwei Wochen, einmal im Monat bis es fast ganz eingeschlafen ist. Zu allem Übel wurde ich auch noch so krank, dass an kreatives Schreiben lange gar nicht zu denken war. 

Am Ende angelangt!

Zeit die Träume zu begraben?

Glücklich war ich damit nicht. Aber irgendwie war die Inspiration weg, die Fähigkeit schien abhanden gekommen, jeder Text fiel mir schwer, um jedes Wort musste ich ringen. Eine Quälerei von vorne bis hinten. Es war wohl besser aufzugeben!

Wenn ich es getan hätte, würdest du jetzt nicht diesen Blog lesen.

Ich wollte weiter schreiben. Wollte unter Anderem mein textbasierte Rollenspiel  nicht sterben lassen, dass ich zu dem Zeitpunkt seit mehr als 8 Jahren mit Freunden geschrieben habe (Inzwischen arbeite ich daran seit mehr als 13 Jahren! WOW!) Es gab noch so viele offene Lines, so viele Ideen, die wir mal dafür gehabt hatten… also habe ich mich zurück gekämpft ins Schreiben. Dennoch waren es meist nicht mehr als ein bis zwei Texte pro Monat, die ich fertig gestellt habe, manchmal auch gar keiner. Es ging schleppend, unbefriedigend. 

Gab es eine Möglichkeit, dieses Drama zu beenden?

Irgendwann bin ich auf eine Webseite gestoßen, die neben einem Schreibprogramm für den PC (Scrivener) auch empfohlen hat, sich eine Schreibgewohnheit anzutrainieren, also ein festes Ritual, zu einer genau definierten Zeit, damit man ins Schreiben kommt. Ich war skeptisch. Wie soll das gehen? Zu einer festgelegten Zeit eine festgelegte Zahl von Worten zu schreiben schien mir wenig inspirierend. Wie kann ich da kreativ sein? Wo blieb die Muse? Ich muss doch in Stimmung sein, um etwas zu schreiben! Oder etwa nicht?

Trotz allem war ich neugierig genug, den Kurs Schreibgewohnheit zu belegen. -> Hier gehts zum kostenpflichtigen Kurs von Gian Carmichel,  ( https://www.knowhowlounge.de , man muss auf der Seite nach dem Kurs „Schreibgewohnheit“ suchen). Außerdem gibt es auf dieser Webseite viele Tipps und Tricks zur Schreibsoftware Scrivener ( hier findet man den Scrivener Download: https://www.literatureandlatte.com ), zu der ich an anderer Stelle noch etwas sagen werde. Allerdings ist Gian von der Knowhowlounge da ein weitaus größerer Kenner als ich, deshalb, solltest du Interesse haben mit Scrivener zu arbeiten, schau dich unbedingt auf Gians Seite um, er hat für fast alles einen Geheimtipp.

Jetzt aber weiter mit der Schreibgewohnheit. Ich fand die Sache tatsächlich einleuchtender als gedacht, allerdings habe ich es anfangs nicht auf Dauer geschafft, mir meine ganze eigene Schreibroutine zu schaffen. Ich bin ein Chaot! Regelmäßigkeit und Routine passten irgendwie so gar nicht zu meinem Stil. Und es ist doch ein Hobby! Das muss schließlich Spaß machen! Oder?

Warum ich trotzdem empfehle, sich eine Schreibgewohnheit zu schaffen?

Es blieb immer noch: Motivation und Freude am Schreiben allein reichten nicht mehr aus: Ich schrieb zwar, aber nur sporadisch! Viel zu selten kam die Muse und inspirierte mich. Und das war ebenso unbefriedigend, wie die Quälerei mit der Routine. Irgendetwas musste sich ändern, wenn ich nicht ganz aufhören wollte. Und das wollte ich auf keinen Fall. Schreiben gehört zu mir wie das Atmen oder das Wasser zum Fisch.

Also gut, neuer Anlauf. Wie war das mit den Gewohnheiten? Um eine neue Routine zu schaffen, braucht es drei Dinge: Einen Auslöseimpuls, also dass, was dich dazu bringt mit deiner Tätigkeit, sei es Schreiben oder Joggen oder was auch immer, zu beginnen. Dann die Tätigkeit an sich und als Abschluss eine Belohnung. Und wenn du das eine geraume Zeit durchhältst, die Rede ist von etwa zwei bis hin zu acht Monaten in Folge (über den Zeitrahmen, wie lange genau es braucht, gibt es Diskussionen), hast du eine neue Gewohnheit etabliert.

Habe ich das umgesetzt? Anfangs ja, zu meinem Rollenspielprojekt kam der Wunsch, ein Buch zu schreiben. Ich fing  an… wenn auch noch etwas zögerlich: Ich fand meinen Platz zum Schreiben, meine Zeit und einen Auslöser… dann kam mal wieder das Leben dazwischen, wichtige Menschen in meinem privaten Umfeld brauchten meine Zeit und Kraft, meine alte Arbeitsstelle forderte mich als Vertretung an – das Schreiben lag brach. 

Seit Anfang diesen Jahres habe ich mir erneut vorgenommen, mehr zu schreiben. Mein Romanprojekt rückt in den Focus, ich habe endlich angefangen, nicht nur davon zu träumen, sondern die ersten Seiten zu verfassen, aktuell sind es schon über 50. 

Und die Idee für den Blog wurde geboren.

Und wie mache ich das nun mit dem Schreiben?

Ich habe mir eine feste Zeit gesucht, bei mir ist das morgens, erschreckend früh morgens (und das, obwohl ich eigentlich eine Nachteule bin!). Und ich habe einen festen Platz (und der ist nicht auf dem Sofa!), auch wenn ich damit nicht ganz zufrieden bin. Außerdem habe ich einen oder eigentlich  zwei Auslöse gefunden, die für mich funktionieren. 

Meine Auslöser

Ich trinke immer Tee beim Schreiben, also koche ich mir als erstes meinen Lieblingstee und stelle mir meine Tasse an den Arbeitsplatz. Allein der Geruch und der sich kräuselnde Dampf wecken Inspirationen. Als nächstes setze ich die Kopfhörer auf und stelle meine Lieblingsmusik ein. Ohne Musik geht gar nichts! Heute habe ich den Beweis dafür gefunden… Ich saß gefühlt stundenlang am Laptop und hab nur wenige mühselig errungene Sätze zustande gebracht, Kaum mehr als 100 Worte. Ich hatte dabei keine Musik an, weil ich nebenbei jemanden am Telefon begleitet habe. Jetzt war ich aber nicht ständig am Quatschen und der andere auch nicht… es war ein stilles nebeneinander und miteinander arbeiten… bei mir blieb es ziemlich unproduktiv. Sobald ich aber den Hörer aufgelegt hatte und die Kopfhörer mich mit meiner Lieblingsmusik beschallt haben, begann der Text zu fließen. Ergebnis: Es wurden noch mehr als 1000 Worte.  Musik ist einer meiner Impulse für meine Schreibarbeit.

Die Inspiration kommt tatsächlich fast wie von allein, wenn ich anfange in die Tasten zu tippen. Meistens jedenfalls! Und weil ich ja regelmäßig schreibe, bin ich viel mehr in der Geschichte drin und es fällt leichter anzuknüpfen.

Wie lange schreibe ich? 

Ich stelle mir einen Timer auf eine Stunde. Und lege konzentriert los. Danach mache ich eine Pause, erledige Dinge im Haushalt oder ähnliches, um später an den Schreibtisch zurück zu kehren. Mein Schreibumfang beträgt zur Zeit täglich zwei bis drei Stunden. Mit dem Blog sogar noch mehr. Das Tagespensum variiert jedoch stark. Manchmal nehme ich mir eine bestimmte Anzahl Worte vor und höre erst auf, wenn ich die erledigt habe. Oder, wenn ich viel Ruhe und Zeit habe oder gerade sehr im Fluss bin, schreibe ich auch länger als geplant. Wenn es mal gar nicht gut geht, sind es nur wenige Sätze oder Worte, aber einen Tag ohne Schreiben gibt es nicht mehr.

Zum Thema Belohnung! 

Das fällt mir schwer. Wenn ich Texte fürs Rollenspiel schreibe, dann ist mir die Rückmeldung meiner Schreibpartner die beste Belohnung. Wenn ich für den Roman Worte zu Papier bringe, bin ich einfach froh zu sehen, wie das Gesamtprojekt Gestalt annimmt und wächst. Und beim Blog? Ist es natürlich euer Feedback. Also schreibt fleißig Kommentare, das freut das Autorenherz. Was die Belohnung an sich betrifft, da gäbe es sicher noch Verbesserungspotential.

Das Erstaunliche: Je regelmäßiger ich schreibe, desto öfter stellt sich meine Muse pünktlich ein. Ich schreibe wieder ca. einen Post pro Woche für mein Rollenspiel und  mehr als einen Blogartikel pro Woche, dazu arbeite ich jeden Tag am Text für den Roman. Auch wenn es nach harter Arbeit klingt, es lohnt sich. Mein Schreiben ist auf ein neues Level gehoben worden, ich komme vorwärts, sehe Erfolge.

Fazit: 

Für mich funktioniert eine Schreibroutine. 

Und dass, obwohl ich nie gedacht hätte, dass ich der Typ für eine solche Regelmäßigkeit bin. So kann man sich täuschen!

Hast du es schon ausprobiert? Schreibst du nach Lust und Laune oder hast du dir eine Routine angewöhnt? Berichte mir doch über deine Erfahrungen!