Dankbarkeit zwischen Krankenhaus, Rucksackglück und neuer Hoffnung

Diese Woche hat mich an mehr als einer Stelle herausgefordert, dennoch habe ich beschlossen, Gott in allem zu danken. Heute morgen, kurz nach dem Aufwachen hat mir ein Newsletter in Erinnerung gerufen, dass in der Bibel steht, dass wir in allen Dingen Dank sagen sollen. Und dieser Newsletter hatte eine eindrückliche Geschichte dazu, und zwar von Betsie und Corrie ten Boom, die im Konzentrationslager Ravensbrück begonnen haben für die Läuse und Flöhe zu danken und erst viel später erkannt haben, dass ihnen genau diese unerfreulichen Tierchen vermutlich die Besuche der Lagerwächter fernthielten und ihnen damit die Freiheit gaben, Bibel zu lesen und mit den anderen Frauen über Gott zu sprechen.

WOW habe ich gedacht. Und überlegt, was mich gerade belastet und ob ich Gott dafür danken könnte. Herauskam ein Dankgebet für meine gesundheitlichen Beschwerden. Das scheint absurd, wieso sollte ich dafür danken? Und wozu sollten sie gut sein? Ich weiß es nicht. Aber ich weiß, dass ich aufgefordert bin, Gott zu danken, egal wie die Umstände sind. Und das habe ich getan.

Hat es etwas verändert? War es plötzlich leichter?
Nicht sofort, nicht unmittelbar, nicht so sichtbar, wie man es vielleicht gewünscht hätte. Der Freitag, der folgte, war insgesamt nicht leichter, es tauchten neue Beschwerden auf, die wieder abgeklärt werden mussten.
Und doch, das Gebet hat mich mit Hoffnung gefüllt. Es hat mir Mut gemacht. Es hat mir geholfen, zu erkennen, dass ich nicht allein bin… Und das war gestern morgen schon mehr, als ich erwartet hätte.

Komm mit in meine krasse letzte Woche. Mitten hinein, in Herausforderungen und Ermutigungen, in Freude und Krankheit. Wie immer verlinke ich diesen Beitrag bei Karminrot und ihrem Karminroten Lesezimmer.

Was mich diese Woche herausgefordert hat

Diese Woche war tatsächlich herausfordernd in vielerlei Hinsicht. gesundheitlich, emotional und auch geistlich. Gott hat mir ganz schön viel zugemutet. Es begann ja schon letzte Woche von Freitag auf Samstag. Davon hab ich im letzten Samstagsplausch berichtet. Und es ging so weiter. Nach einem Arzttermin am Montag hatte ich auf dem Rückweg ernste Schwierigkeiten: Ich hatte wieder Atemprobleme und einen Druck auf der Brust, dazu engte sich das Sehfeld ein. Bis ich endlich zu Fuß zu Hause ankam musste ich mehrfach Pause auf einer Bank machen.

Am Dienstag schien es zuerst viel besser, ich fühlte mich fit und gut gelaunt, bin wohlgemut zu einer Shoppingtour aufgebrochen, von der ich auch mit vielen wirklich schönen Kleidungsstücken heimkam. Noch dazu welchen, die im Midseason sale heruntergesetzt waren. Darunter eine genial gut passende Jeans, zwei Langarmshirts, eine wirklich schöne Strickjacke und ein neuer Lieblingspulli. Ich hab mich wirklich gefreut. Abends im Bett allerdings änderte sich das.

Schon wieder eine Nacht in der Notaufnahme

Ich konnte nicht einschlafen, lag da und spürte, wie meine Wade schmerzte. An sich vielleicht nicht verwunderlich. Ich war an diesem Tag mehr unterwegs gewesen als sonst, aber es fühlte sich genauso an, wie bei der Thrombose letztes Jahr. Ganz langsam kroch Unruhe in mich und ich entschied, dass ich die berühmte 116117 anrufen wollte, um nachzuhorchen, ob ich etwas unternehmen muss. Insgeheim hoffte ich wohl, sie würden sagen, alles okay, kein Grund zur Sorge.

Die Dame am Telefon war freundlich und sehr eifrig, stellte viele Fragen und bat mich, sowohl Fieber zu messen als auch Blutdruck. Tja und der Blutdruck was das ausschlaggebende I-Tüpfelchen. Er war viel zu hoch und ja, ich fühlte mich auch wirklich nicht gut, also schickte mich die Dame mitten in der Nacht, es war inzwischen etwa 0 Uhr in die Notaufnahme des nahe gelegenen Krankenhauses. Aber ich sollte nicht laufen, also musste ich meinen Mann wecken, der natürlich nicht erbaut war.

Wenig später saß ich also zum zweiten Mal innerhalb einer Woche auf einer Krankenhausliege und lauschte der Blutdruckmanschette beim Aufpusten. Aber wie schon beim Mal zuvor. blieben alle Untersuchungen ohne Befund. Keine Thrombose, aber ja, der Blutdruck ist zu hoch, lassen sie das beim Hausarzt abklären.
Also lief ich mitten in der Nacht, so um Viertel nach 3 nach Hause. Auf der einen Seite erleichtert, dass nichts schlimmes war, auf der anderen Seite mit dem unbefriedigenden Gefühl, dass zwar nichts gefunden worden war, dass aber meine realen Beschwerden irgendeine Ursache haben müssten, nur dass sie niemand fand.

Zahnarzt, verpasste Pakete und andere Stolpersteine

Am Mittwoch sollte ein Päckchen ankommen, auf dass ich schon länger wartete: Meine Lesezeichen. Aber aus irgendeinem unerfindlichen Grund wurde die Zustellung abgebrochen bevor der Paketbote bei mir ankam. Die Live-Verfolgung des Pakets hatte sogar schon gesagt, nur noch ein Zustellstopp, aber es half nichts, trotz allem Warten kam das Päckchen nicht an. Ärgerlich, aber nicht zu ändern. Soweit so gut. Am nächsten Tag wurden dann gleich 3 Pakete angekündigt. Ausgerechnet an dem Tag, an dem ich um die Mittagszeit einen Zahnarzttermin hatte. Und die Post, zumindest die Pakete kommen bei uns immer Mittags an. Schnauf.

Ich verfolgte also den ganzen Morgen die Entwicklung bei der Paketzustellung, entschloss mich schweren Herzens trotzdem zum Zahnarzt zu gehen. Und was soll ich sagen, ausgerechnet an diesem Tag hatte meine Praxis, die sonst immer überpünktlich ist, Verzug. Ich habe dann direkt vorne gefragt, wie lange es dauert und dass ich auf wichtige Pakete warte. Die Damen waren sehr nett, fragten bei der Ärztin nach und organisierten um. Ergebnis: Meine Behandlung wurde verkürzt und auf zwei Mal aufgeteilt, ein neuer Termin gefunden und ich war guter Hoffnung, die Pakete noch zu erwischen, denn inzwischen war die Zeitansage bei 12 Uhr 40 und mein Zahnarzt versprach, das würden wir schaffen.

Trotzdem verpasst

Tatsächlich war ich 2 nach 12 aus der Praxis und eilte, so schnell ich konnte nach Hause, nur um festzustellen, dass die Post schon um 11 Uhr 24 dagewesen war, mich natürlich nicht angetroffen hatte (und meine direkte Nachbarin auch nicht), so dass ich nun zwei Paketkarten im Briefkasten hatte. Die eine sagte, ich könne meine zwei Päckchen in einer nahen Innenstadtfiliale abholen. Die andere verwies mich auf eine Packstation.

Na super, auch noch zwei verschiedene Orte! Wobei mir die Packstation lieber war. Dort konnte man mit dem Auto hin und die Abholung war noch am selben Abend möglich. Die anderen zwei Pakete konnte ich erst am nächsten Tag abholen, mitten am Vormittag, musste zu Fuß gehen und sie nach Hause schleppen. Zum Glück waren sie nicht so groß. Mehr noch als der Weg ärgerte mich aber das Warten. Ich hatte mich so auf die Pakete und deren Inhalt gefreut und nun saß ich da am Mittag und hatte sie verpasst.

Besonders geärgert hat mich, dass ich wegen der Pakete meine Zahnbehandlung aufgesplittet habe, völlig umsonst. Wenn ich gewusst hätte, dass sie vor halb 12 kommen, hätte ich das nicht getan. Den de facto war es so, dass ich bei meiner Ankunft beim Zahnarzt schon keine Chance mehr gehabt hätte, sie noch zu erhalten, selbst wenn ich direkt umgedreht wäre. Aber das wusste ich ja nicht. So saß ich nun da. Pakete verpasst, zwei Zahnarzttermine statt einem und alles für die Katz. Das war wirklich ärgerlich.

Mottenalarm in Küche und Kleiderschrank

Und dann auch noch das: Am Freitag morgen, ich wollte mir ein Frühstücksmüsli machen, bemerkte ich diese feinen Gespinste in meinem Vorratsglas. Ich habe solche Vorräte schon extra in solchen großen Gläsern mit Gummi und diesem altmodischen Klickverschluss. Wie meine Oma. Und ich hatte ja schon einmal von der Mottenplage berichtet siehe hier, die ich mit Gläsern und Schlupfwespen bekämpft habe. Erfolgreich. Denn über ein halbes Jahr war Ruhe. Umso entsetzter war ich über den neuerlichen Befall. Aber es half ja nichts. Haferflocken weg, Müsli ohne Flocken und die Überlegung ob ich wieder Schlupfwespen brauche.

Und dann, kurz darauf, stelle ich auch noch fest, dass sich im Korb mit den Handschuhen und Mützen Kleidermotten eingenistet haben. Was nun?

Nachdem ich mich im Internet kundig gemacht hatte, war klar, am besten friert man die Sachen für eine Woche ein, wäscht sie dann und friert sie nach drei Wochen nochmal ein…. Nun haben wir also ein Stofffach mit Handschuhen und Mützen im Tiefkühlschrank, ich habs gerade noch hineinquetschen können, nachdem ich umgeräumt hatte. Seufz. Das hab ich jetzt wirklich nicht auch noch gebraucht.

Was mir Freude und neue Kraft gegeben hat

Aber es gab nicht nur Stress in dieser Woche, sondern auch Dinge, über die ich mich wirklich gefreut habe und dir mir neuen Mut und neue Kraft gegeben haben. Wäre das nicht gewesen, wäre ich heute morgen wahrscheinlich total am Boden zerstört. Aber Gott weiß, was ich brauche und er hat mich reichlich versorgt.

Eine Nachricht, die mich mitten ins Herz traf

Am Montag hat mir ein guter Freund eine Whatsapp geschrieben. An und für sich nichts ungewöhnliches, wobei ich von diesem Mann selten Nachrichten bekomme. Besonders war vor allem der Inhalt.

Er erzählte, dass er in seiner Gebetszeit plötzlich an mich denken musste und ich dachte da schon wow. Gott kümmert sich so sehr um mich, dass er den Gedanken an mich mitten im Gebet einer anderen Person platziert. Aber es kam noch besser. Dieser Freund hat hingehört. Gott, was willst du mir für Martina sagen. Und schwups, kam ein Ermutigungsbrief Gottes bei mir an. In Englisch. Mit Bibelvers. Das war eine ganz besondere Ermutigung.

Wer sich wundert. Für mich ist Englisch so, dass ich selber manchmal in meinen Gebetszeiten ins Englische rutsche, ich liebe die Wörter im Englischen, mit denen man Gott preisen kann und ich hatte also keine Schwierigkeit, den Text zu verstehen, im Gegenteil, er redete so noch lauter zu mir, als wäre er in Deutsch dort gestanden.

„But those who trust in the LORD will find new strength. They will soar high on wings like eagles. They will run and not grow weary. They will walk and not faint“. (NLT Jesaja 40,31)

Auf deutsch sinngemäß: Wer auf den HERRN vertraut, bekommt neue Kraft. Er kann sich wie ein Adler in die Lüfte erheben. Er läuft, ohne müde zu werden, und geht, ohne zu erschöpfen.

Dann folgte die Aufforderung: „Now, rise up in belief.“, also soviel wie: Steh auf im Glauben! Und die Ermutigung vorwärts zu gehen trotz der Umstände. Und das hat mich nicht nur tief berührt, es hat mich auch wirklich ermutigt und inspiriert dazu, in meinem BulletJournal neue Visionsseiten anzulegen.

Eine Bank, die mehr bedeutet als nur einen Sitzplatz

Mitte der Woche meldete sich die Royal Ranger-Stammleiterin und erzählte, sie hätte bei den Kleinanzeigen eine Bank gefunden, ob mir das die Mitarbeit bei den Pfadfindern erleichtern würde. Und ja, das tut es. Denn dann muss ich nicht immer mühsam an den Boden oder auf niedrige Baumstämme sitzen, sondern das ganze wird fast komfortabel. Ich habe also dankend zugesagt, dass das eine echte Hilfe wäre.

Aber diese Bank ist noch mehr als nur ein Sitzmöbel. Sie ist der Beweis, dass Leute an mich denken, mich wertschätzen und dabei haben wollen. Es ist das Zeichen, dass ich gebraucht werde und willkommen bin. Nicht nur ein: naja, ist schon gut, dass du da bist, sondern echte Wertschätzung. Und auch das war eine großartige Ermutigung diese Woche, auch wenn ich es am Freitag trotzdem nicht zu den Pfadis geschafft habe.

Rucksackglück und ein bisschen Kindheitsfreude

In einem der Pakete, von denen ich oben erzählt habe, steckte ein neuer kleiner Tourenrucksack. Das gute Stück kam erstaunlich schnell, zwei Tage nach Bestelleingang lieferte der Paketzusteller und wenn er nicht in der Packstation gelandet wäre, hätte ich mich noch mehr gefreut. Obwohl das kaum möglich ist. Aber so habe ich den Rucksack noch am Abend aus dem Paketfach befreit und zu Hause voller Spannung ausgepackt. Und dann stand er vor mir, mein neuer Gregory Amber W Plus und ich staunte nur. Ich habe bereits ein Exemplar in grau und Arctic blue, dass mir bei den Rangern und auf Fahrten zu meinen Kindern schon gute Dienste geleistet hat. Nur das Aussehen ist etwas unscheinbar.

Ganz anders dieser neue Rucksack. Der ist unübersehbar, in knalligem coral blue und petrol mit orangenen Akzenten. Er sieht einfach klasse aus und macht echt etwas her. Und ich hab mich gefreut wie ein kleines Kind an Weihnachten. Das war wirklich eines der Highlights meiner Woche und ich freue mich schon darauf, ihn im Alltag zu benutzen. Warum ich einen zweiten Amber brauchte, das erzähle ich dir im nächsten Abschnitt. Nur soviel, es liegt nicht daran, dass der alte kaputt ist oder mir nicht mehr gefiel.

Kleine Schritte für große Pläne

Diese Woche habe ich ein paar kleine Dinge begonnen, bzw. weitergeführt, die mich schon länger bewegen. Der neue Rucksack spielt dabei eine große Rolle.

Schon seit mehr als einem Jahr denke ich immer wieder über Notfallsorge und Krisenbewältigung nach. Gerade vor einiger Zeit wurde ich nochmal neu daran erinnert. Bei den Rangern haben wir den Kindern Ausschnitte aus einer Logo-Dokumentation gezeigt, in der es um Blackouts geht, also um weitreichende Stromausfälle. Und dass es gut ist, dafür vorzusorgen und bestimmte Dinge im Hinterkopf zu haben bzw. praktisch vorzubereiten.

Ich schiebe jetzt keine Zukunftsangst oder Panik vor mir her, aber die Hinweise des Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) finde ich sinnvoll und bedenkenswert. So habe ich mir zum einen vorgenommen einen Notfallrucksack zu packen, für den Fall, dass man zügig die Wohnung verlassen muss und zum anderen Vorräte an Wasser und Lebensmitteln anzulegen.
Und genau dafür habe ich den zweiten Amber Rucksack angeschafft. Der neue Rucksack ist nun viel zu schön, um nur in der Ecke zu stehen, deshalb werde ich den alten Rucksack als Notfallrucksack ausstatten und den neuen für den Alltag benutzen, bei den Rangern und auf Fahrten zu meinen Kindern.

Ich packe meinen Notrfallrucksack

Für den Krisenrucksack habe ich bereits eine Handtasche gepackt, in der unter anderem Taschenlampe, Erste-Hilfeset, Powerbank und Notfallration Cashewkerne drin sind. Außerdem kommt in den Rucksack Wechselkleidung hinein (unter anderem dafür war der Einkauf diese Woche: so konnte ich nun neben einer älteren Hose auch eine neue Jogginghose, zwei Langarm-, und zwei Kurzarmshirts und eine Sweatjacke einpacken). Diese hab ich in einen Drybag (Trockensack) gepackt, damit sie auch bei Regen gut trocken bleiben. Der Rucksack ist noch nicht ganz vollständig, aber es nimmt allmählich Gestalt an. Auch meine Vorräte für zu Hause wachsen langsam. In all dem möchte ich betonen, dass ich nicht aus Panik heraus agiere, sondern eher aus dem Wunsch, auch auf schwierige DInge vorbereitet zu sein. Und in diesen Zeiten weiß man nie, wozu man es irgendwann vielleicht braucht.

Gleichzeitig habe ich eben die Visionsseiten im BulletJournal begonnen, auch da geht es ja in gewisser Weise um Zukunftsplanung und Vorsorge. Diesmal nicht aus der berechtigten Sorge, sondern viel mehr noch aus der Hoffnung, dass ich mit Gottes Hilfe meine Zukunft positiv gestalten kann. Ich hab zwölf Seiten mit Fragen angelegt und werde diese in den nächsten Wochen für mich beantworten. Ich will mir dafür bewusst Zeit lassen und Gott um Antworten bitten. Mal sehen, veilleicht kommt daraus auch mein neues Jahresmotto für 2027.

Wolkenstein, Lesezeichen und Café Kirche

Meine Bücher sind immer noch in Produktion, dass dauert noch, bis sie eintreffen, aber diese Woche kamen die Lesezeichen und ich liebe sie. So schön sind sie geworden. Der Spruch macht sich richtig gut und das Grün ist einfach knallig.
Ich freu mich schon total darauf, dass die Bücher auch bei mir ankommen.
Derweil nimmt die Vorbereitung für die ersten Lesungen Gestalt an. Ich hab noch Flyer gestaltet, die jetzt gedruckt und im Cafe Kirche ausgelegt werden, vielleicht verteile ich auch ein paar in der Nachbarschaft.

Bei der Lesung im Cafe Kirche (Samstag 21. November 2026, 13 Uhr) wird es Suppe geben und ich freu mich schon riesig darauf.

Mit Dankbarkeit und Hoffnung in die neue Woche

Gemeinschaft, Kunst und offene Fragen

Heute freue ich mich auf die Geburtstagsfeier einer Freundin. Sie holt mich ab und gemeinsam fahren wir zu einem hübschen Landhaus hier in der Nähe. Ettenbühl ist für seinen Rosengarten bekannt und für die wirklich leckeren Dinge, die man zum Tee bekommen kann. Das ganze ist eine Nachfeier ihres 60. Geburtstags und wir werden wohl einige Gäste sein. Ich bin sehr gespannt, denn mehr weiß ich noch nicht. Das letzte Päckchen, dass ich diese Woche bekam, enthielt jedenfalls ihr Geschenk, nun muss ich es noch verpacken.

Am Sonntag dann trifft sich die Art Community meiner Gemeinde. Noch weiß ich nicht, ob ich bei der nächsten Ausstellung dabei sein werde. Für mich müssten dafür erst noch einige Sachfragen geklärt werden.

Ein gemütlicher Sonntag

Ansonsten mach ich mir einen gemütlichen Sonntag mit viel Zeit zum Durchatmen, mit Gottesdienst, der für mich selbstverständlich dazugehört und mich meist aufbaut und ermutigt.

So werde ich am Sonntag wohl alles zusammen genießen: Ruhe, Gemeinschaft und Kreativität

Meiner Vision ein Stück näherkommen

In der kommenden Woche will ich an meiner Vision und meinen Zielen weiterarbeiten, den Einstieg ins Korrekturlesen finden und meinen vierten Band planen. Bei allem will ich aber nicht aus den Augen verlieren, wozu Gott mich berufen hat. Ich vertraue darauf, dass er mich begleitet und führt, dass er mir zeigt, wo es langgehen sollt und dass er mir neue Kraft schenkt. Denn die brauche ich: neue Kraft und neue Gesundheit.

Denn natürlich sind die Schwierigkeiten nicht verschwunden, mein Körper hat immer noch Probleme und es warten nächste Woche auch zwei wichtige Arzttermine auf mich, aber alles in allem bin ich zuversichtlich und wirklich dankbar, denn ich bin überzeugt, dass mir alle Dinge zum Besten dienen müssen. (siehe Bibel: Römer 8,28)

Es gibt so viele Gründe zur Dankbarkeit, zur Freude und zur Hoffnung. Und ich weiß, Dankbarkeit macht glücklich und hilft mir wirklich, meinen Alltag besser zu bewältigen. Und tatsächlich gibt es wissenschaftliche Studien, die zeigen, dass bewusst geübte Dankbarkeit unser Wohlbefinden positiv beeinflussen kann. Sie kann helfen, weniger zu grübeln, und zu mehr Lebenszufriedenheit beitragen. In diesem Sinne, lasst uns dankbar sein und ja, auch dann wenns manchmal schwer ist, es gibt genug Gründe zum Danken auch mitten in Schwierigkeiten. Und wenn uns gar nichts einfällt, die Bibel sagt sogar dass wir für das Problem selber danken können. Lass dich herausfordern und probiere es aus. Vielleicht entdeckst du ja in der nächsten Woche ganz neue Wege, Möglichkeiten und gute Gedanken.
Sei gesegnet und bleib behütet.

Ähnliche Beiträge

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert