Auf dem Weg zum Roman

Autor: Martina (Seite 2 von 3)

Charakterbogen Ausfüllhilfe

Entworfen von Martina Bollhöfer in Anlehnung an den RPG-Charaktergenerator und ein Sketch-sheet aus Scrivener. Dieser Bogen erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit! Eigene Ideen können angefügt werden!

Name der Figur

Alter • Wohnort

Spezies

Mensch, Tier, Fabelwesen: Elf, Ork, Zwerg, Drache, Riese o.a., Außerirdischer, Sonstiges

Rolle in der Geschichte

Hauptfigur/Protagonist, Nebenfigur, Antagonist, Unterstützer, Passant/Statist, Wichtig/unwichtig, Katalysator, Informant, Freund/Ermutiger, Opfer usw.

Ziele 

Krieg, Frieden, Ordnung, Chaos, Genuss, Reichtum, Jagd, Rache, Liebe, Ehre, Ruhm, Macht, Einfluss, Ansehen, Beschützen, Berühmtheit/Bekanntheit, Wissen aneignen, Wissen verbreiten, Zerstörung, Neues schaffen, Abenteuer, Liebe, Akzeptanz, Dienen, Freunde finden, persönliches Glück usw.

Motivation/Gefühlslage

Trauer, Wut, Schmerz, Liebe, Angst, Verlust, Rache, Streben nach Ansehen, Gier, Hass, Ärger, Melancholie, Neugier, usw.

Beschreibung körperlicher Merkmale

Alter/Lebensabschnitt: 

Baby, Kind, Jugendlicher, Junger Erwachsener, Erwachsener, Älterer Mensch, Greis

Geschlecht: 

männlich, weiblich, Zwitter, divers

Größe:

sehr klein, klein, normale Größe/Durchschnitt, groß, sehr groß oder genaue Angaben in cm/m oder Relationen: größer/kleiner als…

Körperbau: 

Unterernährt, Ausgemergelt, Abgemagert, dünn, schlacksig, Schlank, durchschnittlich, kräftig, athletisch, muskelbepackt, leicht übergewichtig, Pummelig, übergewichtig, fett, gedrungen, evtl. Gewichtsangaben in kg, wobei die anderen Beschreibungen mehr sagen als reine kg-Angaben

Augen: 

Schwarz, braun, haselnussbraun, grün, blau, golden, rund, mandelförmig, oval, stark geschlitzt, mit langen/kurzen Wimpern, besonders groß/klein, besonders funkelnd, matt, viel Augenbrauen, wenig Augenbrauen, zusammengewachsene Augenbrauen, gerade/geschwungene Augenbrauen

Haarfarbe: 

blond, dreckiges Blond, Straßenköterblond, braun, dunkelbraun, Haselnussbraun, Rehbraun, Kastanienbraun, Schwarz, weiß, grau, rot, rotblond, gefärbte Haare/Strähnchen, blondiert, usw.

Frisur:

Kurzhaarschnitt, Schulterlanges Haar, langes Haar, lockig, glatt, kunstvoll geflochten, Irokese, Vokuhila, Tonsur, Stufenschnitt, Pagenschnitt, Ponyfransen, Pferdeschwanz, Bob, Haarkranz, Glatze, Halbglatze, Geheimratsecken, fransig geschnitten, unordentlich, verfilzt, sehr akkkurat, Dreadlocks, „Rattennest“, Bürstenschnitt, usw.

Bart:

ohne Bart,Backenbart, Schnauzbart, Schnurrbart, Vollbart, Spitzbärtchen, Bartstoppeln, Dreitagebart, Wildwuchs, ordentlich gestutzt, nachlässig, unordentlich usw.

Haut:

sehr blass, blass, hell, normal, leicht gebräunt, wettergegerbt, braun, gerötet, gelblich, dunkel, schwarz, narbig, Flecken, Sommersprossen, Muttermale, Storchenbiss/Feuermal,

Faltig, glatt, verbrannt, zart, seidig, mit vielen Härchen, krankhaft blass, Leprös, trocken, fettig, schwitzig, schmierig, usw.

Kleidungsstil:

edel, nobel, formal, klassisch, chic, bunt/fröhlich, glitzernd, geschmackvoll, raffiniert/ausgefallen, fein, kultiviert, gepflegt, unordentlich, schäbig, grob, plump, komfortabel/bequem, leger, gothik, punk, königlich edel, hoheitsvoll, nackt, dem Stand gemäß, bäurisch, Tracht, urtümlich, römisch, griechisch, dunkel/düster, hell, dick, dünn, mittelalterlich, Trauerkleidung, Hochzeitskleid, Tunika, Bliaut, Lederkleidung, Uniform, militärisch, Waldläuferkleidung, angeberisch, aufgetakelt, mit Juwelen behängt, robust, einfach, zweckmäßig, unpraktisch, usw.

Welche Farben bevorzugt der Chara bezüglich Kleidung?

Welchen Stil, welche Marke? Welche Schuhe? 

Charaktermerkmale

Kalt, warmherzig, freundlich, ärgerlich, offen, wütend, schnell zum Zorn, grübelnd, melancholisch, traurig, trauernd, ängstlich, forsch, zurückhaltend, introvertiert, extrovertiert, optimistisch, pessimistisch, scheu, spontan, stur, traditionell, konservativ, Pflichtbewusst, draufgängerisch, modern, akkurat, todesverachtend, todesmutig, tollkühn, kühn, abenteuerlustig, ernsthaft, ernst, verschlossen, edelmütig, sanft, geduldig, lethargisch, apathisch, uninteressiert, interessiert, aufgeschlossen, mutig, dramatisch, ruhig, beschämt, neugierig, wissensdurstig, gewalttätig, düster, empathisch, mitfühlend, leicht zu beeindrucken, nicht aus der Ruhe zu bringen, frech, keck, albern, lustig, tolpatschig, ungeschickt, gerissen, berechnend, hinterlistig, verschlagen, listig, zornig, neckend, betroffen, lächerlich, fröhlich, aufgeregt, strahlend, selbstbewusst, selbstvergessen, unsicher, zaghaft, verstohlen, eitel, intrigant usw.

Einstellungen

Gesetzestreu gut, neutral gut, chaotisch gut, gesetzestreu neutral, Wahrhaft neutral, Chaotisch neutral, gesetzestreu böse, neutral böse, chaotisch böse

Kalt, warmherzig, freundlich, ärgerlich, offen, wütend, schnell zum Zorn, grübelnd, melancholisch, traurig, trauernd, ängstlich, forsch, zurückhaltend, introvertiert, extrovertiert, optimistisch, pessimistisch, scheu, spontan, stur, traditionell, konservativ, Pflichtbewusst, draufgängerisch, modern, akkurat, todesverachtend, todesmutig, tollkühn, kühn, abenteuerlustig, ernsthaft, ernst, verschlossen, edelmütig, sanft, geduldig, lethargisch, apathisch, uninteressiert, interessiert, aufgeschlossen, mutig, dramatisch, ruhig, beschämt, neugierig, wissensdurstig, gewalttätig, düster, empathisch, mitfühlend, leicht zu beeindrucken, nicht aus der Ruhe zu bringen, frech, keck, albern, lustig, tolpatschig, ungeschickt, gerissen, berechnend, hinterlistig, verschlagen, listig, zornig, neckend, betroffen, lächerlich, fröhlich, aufgeregt, strahlend, selbstbewusst, selbstvergessen, unsicher, zaghaft, verstohlen, extravagant usw.

Fähigkeiten/Talente/Vorlieben

Begabungen, was kann derjenige besonders gut: körperlich, seelisch, charakerlich

Akrobatisch, politisch aktiv, Schauspieltalent, künstlerisch, Astrologe, liebt Glemmer, schneller/eifriger Leser, Biologe, Vogelkundler, Kalligraphie, Kartografische Kenntnisse, kaut Kaugummi, knabbern, Finger anknabbern, schnippt Münzen, kann Tricks mit Münzen/Tüchern/Bällen…., Sammler, zählen, schreiben, lesen, handwerklich begabt, tanzen, Tagträumen, grüner Daumen, guter Jäger, löst Rätsel, gibt Rätsel auf, summt, singt, pfeift, Erfindergeist, zielsicher, geschickt, Schmied, Goldschmied, gut im Tjosten/Turnier,

Reitet gut, jonglieren, glaubt an Glücksbringer, knackt mit den Gelenken, tierlieb, mag Wettkämpfe/Herausforderungen, Sportlich, Sportfan, Musikalisch, Maler, Paläontologe, Philosoph, Psychologe, kann gut recherchieren/Informationen Sammeln, Informant, Reiter, Näher/kann gut nähen, kann überall schlafen, schläft an komischen Orten, guter Geruchssinn, scharfsichtig, treffsicher, immer hungrig, streicht sich gern durch den Bart/das Haar, studiert gern, lernt leicht, kann schwimmen, Teeliebhaber, Kaffeetrinker, schmusig, Baum klettern, Klettermax, Schnitzen, Feuer machen, Autor/Schriftsteller, Ringer, ortskundig, findet sich leicht in einer Gegend zurecht, Orientierungssinn, usw.

Schwächen

Körperliche (Hinken, Schwach, ungeschickt, fehlende Koordination,verkrüppelte Hand etc.) , seelische (Depression, Manie, Wahnvorstellungen etc), charakterliche (boshaft, starrsinnig, gemein, uninteressiert etc)

Lügnerisch, drogensüchtig, Amnesie, antisozial, exzessives entschuldigen, unsicher, Spinnenphobie, Vermeider, geht Schwierigkeiten aus dem Weg, bipolare Störung, nervös, abergläubisch, Nörgler, muss lügen, Tagträumen, abhängig, Lauscher, Übertreibt gerne, achtet zu sehr auf sein Äußeres, Dramaqueen, bauscht Dinge unnötig auf, kein gutes Namensgedächtnis, isst übermäßig, hungert krankhaft, Fußtapping, wippen, geht schnell in die Luft, Glücksspieler, rülpst oft, hasst Tiere, hasst Wettkämpfe, Wahrsager, Schläft nicht gut, andauernder Schlafmangel, Hypochonder, imaginäre Freunde, Kleptomane, beißt sich ständig in die Lippe, Masochist, Schizophrenie, Narzist, Murmelt vor sich hin/ Selbstgespräche, Nase bohren, Obsessionen, überkorrekt, nervöses Auf und Abgehen, Panikattacken, Paranoia, Verfolgungswahn, Holzbein, Phobien, stochert in den Zähnen, raucht Pfeife/Zigarre/Zigarette, rassistische Einstellung, Vorurteile gegenüber Fremden, Vorurteile im Allgemeinen, Pyromane, klaut Ideen anderer, Sadist, Sexist, Schlafwandler, spricht im Schlaf, schnarchen, stottern, Tatoos, Tourettesyndrom, unheilbare Krankheit, gähnt ausgiebig, immer müde, launisch, Rohling, Schläger, usw.

Beruf/Beschäftigung

Ritter, Krieger, Kämpfer, Dieb, Räuber, Mörder, Scharfschütze, Mönch, Priester, Waldhüter, Pfadfinder/Pathfinder, Necromant, Bauer, Passant, Burgsasse, Höfling, Magd, Knecht, Inquisitor, Handwerker, Kaufmann, Händler, Entertainer/Unterhalter, Gaukler, Schläger, Rohling, Spion, Attentäter, Alchemist, Diplomat/Botschafter, Cavalier, Zauberer, Chameur, Naturalist/Druide, Paladin/Lord, Hexenmeister, Kriegstreiber, Kriegsherr, König, Prinz, Minister, Fürsten/Earls, Hexe, Kräuterfrau, Kreuzritter, Nomade, Seeräuber/Pirat, Fischer, Akrobat, Bierbrauer, Biologe, Vogelkundler, Kalligraph, Kartograph; Chemiker, Physiker, Koch, Bäcker, Falkner, Glasbläser, Historiker, Jäger, Gärtner, Wahrsager, Schmied, Goldschmied, Edeldame, Königin; Näherin Schneider, Weber, Prinzessin, Banker, Drogendealer, Arzt, Professor, Angestellter, Selbstständiger, Direktor, Lehrer, Erzieher, Hausfrau/Hausmann, Apotheker,  Botaniker, Tierpfleger, usw.

Gewohnheiten

Alles, was man wiederholt und oft tut, meist unbewusst, selten hat jemand gar keine Angewohnheiten

das können Ticks sein, ein Augen kniepeln, zuviel essen, das Besteck nach jedem Bissen ablegen, ständig Hände waschen, die Türen abends vor dem zu Bett gehen wiederholt kontrollieren oder desinfizieren, sich das Ohr reiben, Nägel kauen, Bücher immer akkurat gerade mit der Tischkante zu legen, am Daumen lutschen, die Tür dreimal abschließen, die Finger anlecken beim Umblättern einer Bücherseite, Kaugummi kauen oder Kaugummi immer unter die Tischplatte kleben, einen Flummi aufdotzen lassen, mit den Beinen wippen, Lippen kauen, summen, singen pfeifen, Knöchel knacken lassen usw

Waffen/Gegenstände

Schlachtaxt, Wurfaxt, Langschwert, Bidenhänder, Anderthalbhänder, Kurzschwert/Gladius, Dolch, Lanze, Speer, Hellebarde, Eisenhandschuhe, Wurfgeschosse, Schleuder, Bolas, Stock, Morgenstern, Handarmbrust, Großarmbrust, Pike, Langbogen, Reiterbogen, Hammer, Jagdmesser, Fischmesser, Wurfmesser, Netz, Schlagring, Faustmesser, Sichel, Peitsche, Dornenhandschuh, Dreschflegel, Chandschar, Säbel, Florett, Degen, Rappier, Schild

Schusswaffen, Pistole, Gewehr, Bajonette, Muskete, Handgranaten, Panzer, Drohne mit Waffen oder Raumschiff? usw.

Zauberstab, Taschentuch, Monokel, Lupe, Hüte, Taschen, Koffer, Rucksäcke, Korb, Skateboard, Fahrrad, alte Kiste, Brief, Flasche, Laterne, Musikinstrumente, Haustier, altes Erbstück, Foto, Buch, Blumentopf, Kaugummis usw. 

Alles was dein Chara mit sich trägt (auch Kleinigkeiten können von Bedeutung sein, es ist komisch, wenn er die Kaugummis in einer Szene noch hat und in der nächsten nicht mehr, falls du sie ihn nicht absichtlich verlieren lässt…)  besonders aber natürlich Dinge, die in der Geschichte von Bedeutung sind…

Hintergrund

Herkunft, Eltern, besondere Ereignisse (z.B. in der Kindheit/Jugend),Vorgeschichte, Freunde, Feinde, 

Geburtsort/Heimatstadt:

Camp/Lager, kleine Niederlassung, Bauernhof, Dorf, Städtchen, Kleinstadt, Stadt, Großstadt, Hauptstadt, Burg, Gehöft, Manor/herrschaftliches Anwesen, Wald, Waldhütte, Höhle, Schiff

Umgebung:

Wald, Wiesen, Berge, Wüste, Insel, Ebene, Sumpf, Tundra, Küste, am Bach/Fluss, Talkessel, Tal, Felder, Weiden, Häuserschluchten, aus welchem Land/Königreich

Industrie:

Landwirtschaft, Gewerbe/Zunft, Handwerklich, Bergbau (Gold/Silber/Kupfer, Eisen, Kohle, Salz), Industriell, Militärisch/Taktisch bedeutend, politisch bedeutend, religiös bedeutend, unbedeutend, räuberisch, Fischerei, Forstwirtschaft, Köhler, Lehenswesen, frei, unfrei usw.

Familie:

keine Geschwister, 1, 2,3,4,5 oder mehr Geschwister, Halbgeschwister,  Adoptivgeschwister, uneheliche Geschwister, leben die Eltern/Großeltern noch,Größe der Familie: normal, groß, klein, Cousins, Onkel, Tanten, enger Zusammenhalt oder eher Spaltungen/ nur loser Familienverbund

Einstellung:

Gierig, grün, liberal, traditionell, konservativ, süchtig usw.

Ansehen und Stand:

gar nicht bekannt, wenig bekannt, normal bekannt, sehr bekannt, in aller Munde, Abschaum, niedere Klasse, Bauern, Handwerker, Kaufleute, Adel, Herrscherfamilie, wenig angesehen, sehr angesehen, verwandt mit Hochadel

Heimatliche Gesellschaft:

gegen Magie/Hexen, gegen Technologie, gefährlich/kriminiell, gewalttätig, gleichberechtigt, freigiebig/großzügig, offen, gastfreundlich, liebenswert/liebevoll, gerecht, magisch, treu/loyal/pflichtbewusst, fordernd, religiös, hingegeben, rassistisch, abergläubisch, starker Zusammenhalt/ miteinander verwoben, für Fortschritt, traditionell, ängstlich, rebellisch, martialisch

Ereignisse in der Vergangenheit:

keine, Bastard, Geburtsmal/Prophezeiung bez. Hinweise auf Besonderheit, Merkmal, dass ihn zu einer best. Gruppe zuordnet, uneheliche Kinder, Kleriker, hat eine Stadt/Gemeinde gebaut, kriminell, verflucht, Warnung vor gefährlicher Zukunft, Vergangenheit ist peinlich/unangenehm, ehemaliger Geschäftsinhaber, extrem arm/reich, falsch beschuldigt, Familiengeheimnis, Familientradition, unerwiderte Liebe, Verlust, neureich, von einem Freund betrogen worden, einen Freund betrogen haben, verfolgt von Geistern/Dämonen, Einsiedler/Obdachloser wurd Freund, Heimat wurde zerstört durch Feuer/Krieg/Unglück, schöne Erinnerungen, schlimme Krankheit als Kind, beeindruckender Fremder, lebensgefährliche Verletzung, Geliebter verschwand, Verwahrer eines magischen Objektes, Verheiratet, verheiratet mit Kindern, geschieden, militärischer Hintergrund, adlig, adliger Freund, du warst mal Nomade, Waise, Halbwaise, ehemaliger Rebell, wiederkehrende Albträume, geheimer Club/Verein/, hast dem Adel gedient, auf hoher See, versklavt, gestalkt, komische Erbschaft, komische Vision, auf der Straße gelebt, von deiner Familie weggenommen, geraubt, (sprechendes) Tier als Freund, mit Gauklern unterwegs

Bildung:

kein Unterricht, ärmlich, Privatunterricht /homeschooling, Privatschule,Selbststudium, sein Leben dem Lernen verschrieben, Studium, Normal, Ritterausbildung, kirchliche Ausbildung, Novize, Handwerkliche Ausbildung, militärisch geschult, Grundlagen, Universalgelehrter

Religion:

Atheist, Agnostiker, leger, hingegeben, Anführer, orthodox, Priester, Mönch

Harmonisch, monotheistisch, naturalistisch, politheistisch, spirituell

Kirche, Kult, Familientradition, lokal, verbreitet, Staatsreligion, Weltreligion, freie Gemeinschaft, Hauskirche

Humor:

keiner, lacht nur über eigene Witze, macht sich über andere lustig, angenehm humorvoll, geistreicher Humor, trockener Humor, flacher Humor, gemeiner Humor, spielt gern Streiche, zynisch/sarkastisch, insgesamt lustig, kann über sich selbst lachen, lässt sich leicht durch den Kakao ziehen, versteht keinen Spaß

Innere Konflikte

Minderwertigkeitskomplex, Vater-Sohn-Komplex (Ödipus), Mutter-Tochterkonflikt, andere Rollenkonklikte, Sehnsuchtskonflikte ( wenn man zwei Sachen will, die sich gegenseitig ausschließen), Entscheidungskonflikte, Wertekonflikte, Auseinandersetzung mit Ängsten und Schwächen, Neid, usw.

Äußere Konflikte 

Bedrohung durch Naturgewalten: Unwetter, Sturm, Feuer, Erdbeben, Bedrohung durch Feinde, Überfälle, Krieg, schwere Krankheit, missgünstige Kollegen, Lehrer-Schülerkonflikte, unterschiedliche Interessen von Ehepartnern/Arbeitgebern und Arbeitnehmern, usw

Notizen

Alles, was dir sonst noch einfällt und in keine Rubrik passt

Charakterbogen unausgefüllt

Entworfen von Martina Bollhöfer in Anlehnung an den RPG-Charaktergenerator und ein Sketch-sheet aus Scrivener und andere Charakterbögen. Dieser Bogen erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit! 

Name der Figur

Alter•Wohnort

Spezies 

Rolle in der Geschichte

Ziele

Motivation/Gefühlslage

Beschreibung körperlicher Merkmale

Alter:

Geburtsdatum und Geburtsort:

Lebensabschnitt: 

Geschlecht: 

Größe:

Körperbau: 

Augen: 

Haarfarbe: 

Frisur:

Bart: 

Haut: 

Stimme:

Kleidungsstil: 

Wichtige Accesoires/Schmuck:

Charaktermerkmale

Einstellungen

Fähigkeiten/Talente/Vorlieben

Schwächen

Beruf/Beschäftigung

Gewohnheiten

Waffen/Gegenstände

Hintergrund

Herkunft, Eltern, besondere Ereignisse (z.B. in der Kindheit/Jugend),Vorgeschichte, Freunde, Feinde 

Geburtsort/Heimatstadt: 

Umgebung: 

Industrie: 

Familie: 

Einstellung: 

Ansehen und Stand: 

Heimatliche Gesellschaft: 

Freunde/Begleiter:

Liebes-Beziehungen:

Feinde:

Ereignisse in der Vergangenheit: 

Bildung:

Religion:

Humor: 

Erbe:

Vermögen:

Pläne:

Innere Konflikte

Äußere Konflikte 

Erleuchtung: Was löst den Konflikt? Worauf läuft es hinaus? Ändern sich Konflikte innerhalb der Geschichte? Einfälle/Ideen für die Storyline

Notizen

Charaktere erstellen Teil 2

Vom Namen zur ausgefeilten Figur

Wenn du bis hierhin gekommen bist, hast du eine grobe Idee von deiner Figur und einen Namen. Wie kommt man jetzt zu einem ausgefeilten Hauptcharakter, einer liebenswerten Nebenfigur, dem fiesen Bösewicht oder dem Sidekick des Helden?

Es gibt viele Anleitungen und Charaktersheets um Figuren zu erfinden. Ich stelle mit diesem Post meine eigenen zwei Hilfen online: Einen Charakterbogen mit wichtigen Infos, den ich durchgehe und ausfülle, wenn ich eine Figur erfinde, und eine Ausfüllhilfe für den Charabogen.

Was gehört denn überhaupt zu einem Charakter, einer Figur?

Von äußerlichen Merkmalen wie Größe, Augen- und Haarfarbe bis zu einem Hinken oder ungewöhnlichen Narben, über Hintergründe, Eltern, Lebensgeschichte bis zu Zielen, Konflikten und Hoffnungen gehört fast alles hinein, was dir zu deiner Figur einfällt.

Schreibe ich das für alle Figuren in gleicher Ausführlichkeit?

Nein! Natürlich widme ich einer Hauptfigur viel mehr Aufmerksamkeit als einem Statisten, der dem Protagonisten nur einmal begegnet, um ihm den Weg zur nächsten U-Bahnstation zu erklären. Wenn die Nebenfigur aber der Schwippschwager des Attentäters ist und geheime Informationen besitzt, die wichtig werden könnten, dann, ja dann muss ich schon wieder genauer hingucken.

Und woher weiß ich, was ich eintragen soll in die entsprechenden Felder?

Nun zum einen horche ich in mich: was für eine Figur brauche ich? Soll es eine liebenswerte Bäuerin sein, die dem verfolgten Protagonisten einen Apfel schenkt oder Unterschlupf gewährt, oder eine durchtriebene Großstadtgöre, die dem armen Mobbingopfer auch noch ein Bein stellt? Je nachdem finde ich sicher andere Merkmale, die passen. 

Dann hängt es natürlich von meinen Vorlieben ab, ob meine Hauptfigur blonde oder braune Haare, Locken oder Glatze hat. Genauso kann ich fragen, was brauche ich, damit die Geschichte funktioniert? Welche Eigenschaften helfen meiner Figur, welche sind Handicaps, die die Sache spannend machen. Wenn meine Charaktere zu geschleckt sind, ist das genauso schlecht, als wenn ich sie zu kaputt darstelle (Außer es geht um ein Drogendrama oder eine Geschichte, in der ein absoluter Underdog einen unwahrscheinlichen Weg nimmt. Man sieht, auch hier hängt es davon ab, was du erzählen willst!). In den meisten Fällen stimmt irgendwas dazwischen. 

Ein Protagonist ohne Fehler ist langweilig, und wird sein Abenteuer zu glatt bestehen, was ebenfalls langweilig ist.  Ein Bösewicht, der nur schlecht und durch und durch Böse ist, ist unrealistisch und zu flach. Selten ist das Leben nur schwarz und weiß. Natürlich kann man überzeichnen in einem Roman, aber spannender wird es trotzdem, wenn der Böse eine winzige Schwäche für seine kleine Schwester und die Hauptfigur einen Fleck auf der weißen Weste hat. Es sei denn, man schreibt ein Kinderbuch oder ein sehr verklärtes Ritterepos. Natürlich sind auch sehr krasse Geschichten möglich, es kommt eben darauf an, was du erzählen möchtest.

Noch eine Anmerkung:

Gerade bei Fantasy oder Abenteuergeschichten, aber auch in anderen Zusammenhängen kommt es immer wieder vor, dass die Figur als Hintergrund etwas ganz Dramatisches mit auf den Weg bekommt: Oft sind da Waisen ohne irgendeine Familie unterwegs, die weder Eltern, noch Schwestern noch Brüder oder sonstige Verwandte haben, Leute, die eigentlich völlig traumatisiert sein müssten usw. 

Elternlos, geschwisterlos, heimatlos, obdachlos….  

Sicher ist es nett, wenn der Protagonist auf sich allein gestellt ist, aber zuviel des Schlechten ist auch unrealistisch. Außerdem ist es doch nett, in der Geschichte zu erzählen, wie es dazu kommt, dass er eben alleine ist, anstatt das schon vorher als Background anzunehmen. Und originell ist es schon lange nicht mehr, dem Helden eine solch katastrophale Vergangenheit anzudichten, sondern eher klischeehaft. Manchmal wünschte ich mir wirklich „normale“ Helden, Menschen wie du und ich, denen dennoch ein Abenteuer passiert. Natürlich gibt es immer Ausnahmen von der Regel. Letzte Woche habe ich zum Beispiel im Radio eine wahre Geschichte gehört: ein Waisenkind aus Kenia wird auf Umwegen zum Millionär, um dann später selber wieder Waisenkindern in ein anderes Leben zu helfen. Wow, das war anrührend und beeindruckend. Und natürlich ist eine solche Geschichte erzählenswert. https://www.jesus.ch/themen/people/erlebt/316990-vom_strassenjungen_zum_millionaer_und_zum_waisenvater.html

Zurück zum Erschaffen eines Charakters:

Wenn ich meinen Charakterbogen anschaue, dann gibt es bei der einen Figur Angaben, die ich offen lasse, während ich sie bei anderen Charakteren ausfülle. Der Charakterbogen soll nur Ideen geben, inspirieren, ich halte mich nicht sklavisch daran. Erinner dich, ich habe 50 Namen für die Personen in meiner Welt. Wollte ich für alle den ganzen Bogen ausfüllen, dann säße ich noch zehn Jahre an den Charabögen… Also intensive Arbeit an meinen Charakteren kann ich für drei, maximal vier Personen leisten, sonst überfrachtet es… manches kommt auch beim Schreiben… Und ich handhabe das so, dass ich meine Charabögen auch beim Schreiben immer wieder auf den neuesten Stand bringe, wenn ich zum Beispiel in Kapitel fünf feststelle, der Chara mag gern singen, dann tut er das und ich trage es eben nachträglich noch ein, damit ich es für später weiß.

Und was kommt dann?

Wenn ich soweit bin, dass ich denke, ich kenne meinen Chara, dann geh ich mit ihm spazieren, rede mit ihm und schmeiße ihn dann in seine erste Szene und gucke, wie er reagiert. Das kann schon direkt eine Szene der Geschichte sein, die ich erzählen will, oder aber aber auch eine „Probeszene“. Ein Test sozusagen, ein: wie reagierst du, wenn einer deine Quietscheente kaputt macht? Was sagst du, wenn das Telefon klingelt und dein Lieblingssänger ist dran? Oder wie sieht die erste Begegnung mit dem König aus?

Denk dir spannende, kreative Situationen aus und frag deinen Chara, was er tun würde! Es ist erstaunlich, zu sehen, was dabei heraus kommt. Keiner sagt, dass du alles, was du jetzt ausprobierst, später verwenden musst für die Geschichte. Es geht nur darum, deine Figur besser kennen zu lernen.

Meine Erfahrung ist: Der Charakter entwickelt sich beim Schreiben weiter, bekommt ein Eigenleben… manchmal tritt er mich vors Schienbein, manchmal beschimpft er mich für die Schwierigkeiten, in die ich ihn bringe. Manchmal sagt er: „Ätschbätsch, so bin ich gar nicht.“ Und manchmal sprudeln Ideen aus ihm heraus, wie es weiter gehen kann. Wenn ich mit meiner Hauptfigur mitleide, jubele, tanze oder shoppen gehe, dann fließt Kreativität. 

Am Ende habe ich einen mehr oder weniger ausgefüllten Charakterbogen und eine Figur mit der ich arbeiten kann. Für mich ist dabei aber nichts in Stein gemeißelt. Es gibt immer zwei Möglichkeiten: Wenn mein Charakter in einer Situation nicht so reagiert, wie ich es erwarte und für den Fortgang der Geschichte brauche, muss ich überlegen: Ändere ich die Geschichte an dieser Stelle, so dass es passt, oder muss ich Eigenschaften meines Charakters passend machen?

Aber Achtung: Eigenschaften des Charakters zu ändern, bedeutet auch, dass er eventuell an anderen Stellen anders reagiert. Es ist ein komplexes Zusammenspiel und erfordert Fingerspitzengefühl.

Deshalb wünsche ich dir nun viel Spaß beim Charabasteln und ein gutes Augenmaß, für das, was in deiner Geschichte funktioniert.

PS: Nur als Randbemerkung: Wenn man für ein Rollenspiel Charaktere erschafft, wird oft ausgewürfelt, welche Eigenschaft der Charakter in welchem Maß besitzt…. Auch eine Möglichkeit, oder?

Ich würde mich freuen, von dir zu hören, wie es dir mit deinen Charakteren geht und ob meine Anleitungen hilfreich sind! 

Roman-Tagebuch Teil 8

In diesem Teil meines Roman-Tagebuches berichte ich von gelungener Wiederherstellung und neuen Hoffnungen:

Geschafft! Gestern abend konnte ich sagen, die Szenen sind alle wieder hergestellt. Nicht in allen Teilen genauso, wie zuvor, aber zumindest sinngemäß. Und bin ich jetzt zufrieden? Teilweise!

Warum nur teilweise? Mhh, das ist schwer zu sagen. Zum einen merke ich, dass ich of am ersten Entwurf hänge, weil der aus meinem Herzen geflossen und mein ureigenstes Baby ist. Das ist natürlich auch hinderlich beim Überarbeiten. Es macht es mir schwer. Dabei gilt die allgemeine Regel: „The first draft of anything is shit.“, von Ernest Hemingway (zu deutsch: Der erste Entwurf ist immer Scheiße!) 

Insofern ist es eigentlich nicht schlimm, diese Szene noch einmal neu verfasst zu haben. Auch dieser Entwurf wird nicht der letzte bleiben. Ich werde es überarbeiten und überarbeiten und überarbeiten. 

Trotzdem trauere ich dem ersten Entwurf ein wenig nach, bin nicht zufrieden.

Außerdem und als zweites ist da die Angst, etwas Wesentliches vergessen zu haben. Etwas übersehen, verloren zu haben, unwiderbringlich, weil ich mich nicht erinnere oder nicht richtig erinnere. Das Gedächtnis ist tückisch oder wie Fachleute sagen: „Wir vergessen nicht nur, wir verdrehen, verzerren und verformen unsere Erinnerungen wie Knetgummi.“ (Aus: https://www.dasgehirn.info/denken/gedaechtnis/vom-vergessen-und-falschen-erinnern) Sprich, es ist nicht nur so, dass mir eventuell etwas fehlt vom Text, an das ich mich nicht mehr erinnere, nein, es könnte auch sein, dass ich irgendetwas leicht verdreht neu notiert habe. Ein Gefühl nicht mehr so deutlich ist oder deutlicher als zuvor. Ein Gedanke, den es vorher noch nicht gab usw. Das Problem ist, das kleine Verschiebungen manchmal große Auswirkungen haben können. Seufz.

Und ich ärgere mich über den Zeitverlust. Darüber, dass ich zwei Tage damit verbracht habe, zu rekonstruieren, was da eigentlich schon stand. Dass ich in dieser Zeit nicht voran gekommen bin, dass keine neuen Szenen entstanden sind,… dabei ist meine Schreibzeit ohnehin nicht reichlich bemessen. Ich knappse sie mir von anderen Dingen ab und habe ab und an ein schlechtes Gewissen, soviel Zeit mit Tippseleien zu vergeuden.

Aber wie auch immer, ich kann es nicht ändern, kann die Zeit nicht zurück drehen und den Verlust der 3000 Worte nicht verhindern… aber ich kann vorwärts schauen und dort weiter machen, wo ich aufgehört habe. 

Insofern bin ich zufrieden, denn das, was da jetzt steht ist eine gute Ausgangsposition für das, was folgen soll. Und das alleine zählt.

So betrachtet „Ich bin zufrieden!“

Was ich durch die verlorene Zeit nicht geschafft habe, ist die Schlüsselszenen zu beenden und weiter voran zu gehen. Das heißt, ich bin noch nicht an der Stelle angekommen, wo es um einen Perspektivwechsel geht. Und gerade frage ich mich auch, ob ich den jetzt einschieben will, gerade bin ich eigentlich gut im Fluss mit meiner Hauptfigur und ich fürchte, wenn ich die Person wechsele, die ich begleite, würde mich das ausbremsen und zurück werfen. Vielleicht muss ich einfach so lange bei meinem Hauptchara bleiben, bis es nicht anders möglich ist, als zu wechseln. Oder bis ich an einen Punkt komme, wo ich mit seinem Handlungsstrang ins Stocken gerate. 

Was ich schön und gut finde, ist, dass ich inzwischen so in meiner Geschichte drin bin, dass mir auch im Alltag Ideen zufliegen, Bilder sich in mein Blickfeld drängen, die Figuren erzählen, wie es weitergeht… neue Ideen wachsen

Für diese Woche kann ich vermerken:

Montag und Dienstag habe ich nicht geschrieben, bzw. nicht wesentlich geschrieben: 0 und 9 Worte. Am Mittwoch und Donnerstag habe ich sehr voran gemacht. Insgesamt 3000 Worte. Die mir dann aber am Freitag morgen abhanden gekommen sind. Freitag 1500 Worte und Samstag nochmal: Ergebnis 3000 Worte wieder hergestellt. Reine Schreibleistung 6000 Worte, leider entspricht das nur 3000 wirklich Neuen…. Wenn man das auf die tägliche Leistung umrechnet, sind es immer noch 500 Worte pro Tag. Gar nicht so schlecht für eine solche Katastrophenwoche.

Ab Montag schreibe ich dann hoffentlich wieder  vorwärts.

Wie es weiter geht, kannst du im nächsten Teil meines Roman-Tagebuches lesen.

Roman-Tagebuch Teil 7

In diesem Teil berichte ich von viel Arbeit und neuen Erkenntnissen:

Eigene Dummheit?

Gestern musste ich hier leider bekannt geben, dass mir 3000 Worte über Nacht abhanden gekommen sind. Und sicher haben einige gedacht, wie doof kann man sein… Man muss doch ordentlich speichern und regelmäßig Backups machen. Klar, weiß ich ja alles, aber naiv wie ich bin, war ich davon ausgegangen, dass mein cooles, noch recht neues und ziemlich teures Autorenschreibsoftwareprogramm dass schon automatisch machen würde… so wie das andere Schreibprogramm, dass ich schon länger nutze und mit dem ich diesen Blog manage. Denn das speichert, sobald ich zwei Sekunden lang nicht tippe!!

 Seit gestern weiß ich, dass es so einfach nicht ist.

Richtig, man sollte natürlich drauf achten, dass die Backups und Sicherungen ordnungsgemäß passieren. Und ich hab mich darauf verlassen, dass das einfach so klappt. Das war grob fahrlässig. Aber wie ich im Laufe des Tages mit Hilfe meines Mannes heraus fand, war ich gar nicht so doof. Wir haben in den Einstellungen gesucht und wurden fündig und siehe da: Das Programm war so eingestellt, dass es automatisch alle 10 Minuten den Text hätte speichern müssen. Ich war also gar nicht so dumm… nur, warum hat es nicht funktioniert?

Denn Fakt ist: mir fehlen zwei Tage! Zwei Tage in denen es keine einzige Sicherungskopie meines Textes gibt, obwohl sie alle zehn Minuten hätte passieren sollen. Zwei Tage, in denen ich 3000 Worte geschrieben habe, die nun weg sind. Schnauf!

Die Vermutung ist, dass sich das Programm oder der Computer oder was auch immer, zwischenzeitlich irgendwie ausgeklinkt hat, hängen geblieben ist… unbemerkt… klammheimlich sozusagen. Komisch halt, dass alles funktioniert hat… Schreiben, Charadatenbank und alles, nur das Speichern nicht… ich weiß immer noch nicht warum, trotz eingehender Ursachenforschung.

Alles klamüsern half nicht… der Text ist und bleibt verschwunden. Ich hab mir vorgenommen jetzt öfters manuell zu speichern. Und ich hab mir vorgenommen, nochmal genauer nachzulesen… und herauszufinden, ob ich noch etwas tun kann, um das zu vermeiden…

Denn, wie meine Freundin sagte: Vertraue nie einem digitalen (technischen) Gerät!

Tja, und was ist mit dem verloren gegangenen Text?

Ich habe gestern echt lange und mit hoher Intensität gearbeitet. Ca. 1500 Worte habe ich schon neu geschrieben, was ziemlich genau der Hälfte des verlorenen Textes entspricht. Damit bin ich ganz gut im Rennen. Und wie zufrieden bin ich mit dem, was da steht? Der rekonstruierte Teil gefällt mir ganz gut. An manchen Stellen habe ich bereits Sätze ergänzt und den Text erweitert.

Und wie genau bin ich vorgegangen?

Erstaunlich fand ich die Art, wie das geklappt hat. Ich habe nicht chronologisch gearbeitet. Der Logik des Textes folgend, hätte ich ja dort beginnen müssen, wo die ersten Sätze fehlten. Aber das war der schwierigste Teil und lag außerdem noch länger zurück. Also habe ich beschlossen, mit dem anzufangen, was mir noch gut im Gedächtnis geblieben ist. Sprich das Neueste, von dem, was verloren gegangen ist, war auch das erste, das wieder hergestellt wurde. 

Ich habe also beim letzten Kapitel angefangen. Und dann habe ich mein Gehirn einfach arbeiten lassen. Was mir in den Sinn kam, wurde aufgeschrieben. Manchmal einzelne Stichworte, manchmal ganze Sätze. Manchmal habe ich etwas ein zweites Mal recherchiert und manchmal Bilder betrachtet. Mit dem Anschauen  kam die Erinnerung zurück. 

So habe ich Stück für Stück rekonstruiert, was da stand. Angefangen habe ich mit einer Beschreibung einer wichtigen Figur, die von meinem Hauptchara gerade betrachtet wird. Dafür hatte ich etwas recherchiert. Also noch einmal nachlesen. Die Bilder, die ich beim Schreiben hatte, kamen zurück und ich konnte die Beschreibung beinahe wörtlich neu zu Papier bringen. Von da ausgehend floss die Szene relativ leicht.

Schwieriger wurde es bei einer weiter zurückliegenden Szene. Ich hatte einen wichtigen DIaolog in einer kniffligen und für den Protagonisten problematischen Situation geschrieben. Diese Stelle hatte ich in Etappen vwefasst und schon mal überarbeitet. Beim Abrauschen meines Textes ist nun die neueste Version abhanden gekommen und eine alte Version des Dialogs steht da noch. Jetzt sollte man denken: Prima, du hast noch eine Grundlage, auf der du aufbauen kannst. Ja, das schon, aber…

Aber mir ist es schwer gefallen, heraus zu finden, was von dem Alten habe ich stehen lassen und was habe ich geändert. Irgendwie hat sich das überlagert. Ich weiß zwar, in welche Richtung es gehen muss, aber das Überarbeiten war mühsam. Ich habe es jetzt so gemacht, als würde ich einen neuen Text schreiben. Es ging quälend langsam und hat tatsächlich wenig Spaß gemacht. Beim ersten Teil (s.o.) war ich immer wieder erstaunt war, wie genial so ein Gehirn das mit dem Erinnern hinkriegt. In diesem Teil war ich eher frustriert, dass es nicht so geht, wie ich will. Da hätte ich gern mit den Fingern geschnippst und es hätte einfach da gestanden. Das wäre schon praktisch gewesen… seufz. Da wurde deutlich, dass es manchmal schwer ist, das Richtige zu erinnern, wenn sich Erinnerungen sehr ähneln.

Alles in allem kann ich aber sagen, dass ich sehr zufrieden bin. Das war ein erfolgreicher Wiederherstellungsprozess. Über die Hälfte der Worte steht schon wieder da. Und den Rest schaffe ich hoffentlich heute.

Das Gedächtnis, ein erstaunliches Ding:

Erstaunt, war ich tatsächlich, wie mein Gedächtnis arbeitet und habe mir die Mühe gemacht, nochmal nachzulesen. Dabei bin ich zum Beispiel auf folgende Seite gestoßen: (https://www.fragile.ch/gedaechtnis/wie-funktioniert-das-gedaechtnis/) Natürlich gibt es noch viele andere Textstellen zum Gehirn und der Erinnerungsfunktion des Gedächtnisses. 

Da wurde nochmal deutlich, dass ich alles richtig gemacht habe: Für eine Erinnerung braucht es manchmal einen Auslösereiz: das waren bei mir die Bilder und der schon vorhandene Text. Und klar ist auch, der Roman und sein Inhalt sind so wichtig, dass die Informationen ins Langzeitgedächtnis gewandert sind, sonst hätte ich am nächsten Tag nichts mehr erinnern können. Spannende Sache.

Nun gut, also heute geht es weiter. Mal sehen, ob ich auch den Rest noch auf die Reihe kriege!

Wie es weiter geht, könnt Ihr im nächsten Tagebuch-Eintrag lesen.

Roman-Tagebuch Teil 6

In diesem Teil berichte ich von Katastrophen und Frust:

3000 Worte sind über Nacht verschwunden!

Klammheimlich und so mir nichts dir nichts und alle Versuche sie wieder herzustellen, sind fehl geschlagen.

Ich bin schockiert, entsetzt, am Boden zerstört.

3000 Worte sind drei Tage Arbeit. Und diese 3000 Worte waren Schlüsselszenen. Dialoge, an denen ich lange gefeilt habe, Beschreibungen, die wichtig waren, Details und Kleinigkeiten und jede Menge Herzblut. 3000 Worte! Selbst wenn ich noch Teile davon überarbeitet, gestrichen oder geändert hätte, waren sie die Grundlage. 3000 Worte fehlen und ich weiß nicht, wie ich sie wieder zurück bringen soll.

Abgesehen von meiner Verzweiflung, die echt hinderlich ist, ist es sehr schwer, einen Text ein zweites Mal so gut zu Papier zu bringen…. Ich kenne das schon von früher, wo mir ab und an Texte fürs Rollenspiel abhanden gekommen sind. Jeder neue Versuch ist eine Quälerei, weil man möglichst nah ans Original heran will und sich doch nicht mehr genau genug erinnert.

Aber wie kam es dazu?

Als ich heute morgen, den letzten Abschnitt meiner Geschichte meinem Mann zum Lesen geben wollte, traf mich der Schlag. Ich öffnete mein Schreib-Programm und hatte mich schon beim Öffnen gewundert, dass als letztes Datum Dienstag angegeben worden war, dabei hatte ich doch gestern und vorgestern auch daran gearbeitet. Und oh Schreck: Es fehlte der letzte Abschnitt, fast ein ganzes Kapitel.

Auch das Nachsuchen, ob nicht irgendwo noch ein Backup gespeichert ist, das man wiederherstellen könne, ergab: letztes Backup vor zwei Tagen!

Wie kann das sein? 

Ich arbeite ja seit Neuestem mit Papyrus. Ich war davon ausgegangen, dass das Ding automatisch speichert. Aber so scheint das nicht zu sein. Und ich habe wohl nicht darauf geachtet und viel zu selten selber aktiv auf Speichern gedrückt.

In Scrivener ist das anders, da wird alle zwei Sekunden automatisch gespeichert. Text verlieren ist nahezu ausgeschlossen, es sei denn, ich lösche etwas absichtlich. Und merke hinterher: Das war falsch.

Jetzt habe ich aber aus verschiedenen anderen Gründen zu Papyrus gewechselt und bin an vielen Punkten für den Roman damit auch sehr zufrieden, aber das ist ein echtes Manko. Wie kann das geschehen, dass drei Tage Arbeit einfach so weg sind? 

Und nun? 

Nun muss ich mich wohl gleich ans Werk machen und zusehen, dass ich möglichst viel aus meinem Gedächtnis wieder zu Papier bzw. in den Computer bringe. 

Und ich werde recherchieren, ob man auch bei Papyrus eine automatische Speicherung alle paar Minuten einrichten kann. Ich hoffe, mein Mann kann mir bei diesem technischen Problem helfen.

Was bleibt ist eine Menge Frust und eine Menge Arbeit!

Um möglichst schnell die verlorenen Szenen wieder herzustellen, ende ich für heute hier und setze mich an meinen Romantext.

Ich werde demnächst berichten, wie es weiter geht und ob ich es schaffe, die Texte einigermaßen zufriedenstellend wieder herzustellen.

Neue Charaktere erfinden Teil 1

Wie erfinde ich eine neue Figur für meine Geschichten, egal ob Roman oder Rollenspiel?

Falls mich der neue Charakter nicht fix und fertig anspringt und sagt „Hier bin ich!“, was manchmal, aber eher selten passiert, dann muss ich hart arbeiten. Da gibt es eine Menge Entscheidungen zu treffen:

Wer ist meine Figur?

Erstmal muss ich grob wissen, wer mein Charakter sein soll: Ist er Banker an der Wallstreet oder Drogendealer (was bei mir beides eher selten bis gar nie vorkommt ;-)? Oder ist er Räuber, Ritter, Bauer, Kind, Frau, Freund oder Feind? Ist er überhaupt ein Mensch? Oder doch eher Zwerg, Ork, Elf oder Außerirdischer? Drache? Werwolf, Vampir? Es gibt unendlich viele Möglichkeiten! Aber so lange ich nicht weiß, was ich brauche für meine Geschichte, wird es schwierig einen Charakter zu erschaffen. 

Wenn ich meinen Charakter grob einer Kategorie zu ordnen kann, fange ich an, einen Namen zu finden.

Uff und das ist ein eigenes Kapitel wert.

Namen erfinden,

eine Wissenschaft für sich

Namen sind nicht nur Schall und Rauch, Namen prägen einen Charakter. Wenn der Name nicht passt, wirkt die Figur schief, schrullig oder unfreiwillig komisch. Wenn ich einen alten Zwerg Hercules nenne, dann lacht sich jeder kaputt. Wenn das nicht meine Absicht ist, ist der Name verkehrt. Namen müssen passen, sie müssen klingen. (siehe https://kreative-schreiberei.de/roman-tagebuch-teil-2/)

Nun stellt sich die Frage, will oder brauche ich einen Namen, der auch in der realen Welt funktioniert (z. B. Lina Berlein oder Karl Hinrich) oder soll es ein ganz abgespacter Name werden, etwas fantastisches, noch nie gehörtes? (Wie Tycedan Shargur, Sithaobe  Achloz). Fantasynamen sind oft nur Aneinanderreihungen von Silben und sagen mir persönlich meist wenig. Bei realen Namen dagegen ist es schwierig, weil irgendwer heißt immer so… 

Wie ich geeignete Namen finde:

Ich nutze Namensgeneratoren und da gibt es viele:

https://www.fantasynamegenerators.com (ziemlich coole Seite, allerdings auf englisch)

https://www.rollenspielprojekt.de/namensgeneratoren/fantasy-namen-generator.html (für Fantasy geeignet, aber es kommen oft sehr krude Namen heraus)

Wenn es realistischer werden soll, kann man hier Vornamen generieren lassen:

https://www.vorname.com/babynamen_generator.html und

https://www.windelprinz.de/babynamen-generator

eine Sammlung verschieder Namensgeneratoren findet sich auf dieser Seite:

https://www.namensgeneratoren.de

Es gibt noch unendlich viele andere Namensgeneratoren und ich habe schon viele ausprobiert, meistens bin ich mit den Ergebnissen nicht so zufrieden, besonders bei den Fantasygeneratoren, die nur irgendwelche Silben aneinanderhängen.

Ich nutze auch Vornamenlisten, die männliche und weibliche Vornamen verschiedener Sprachen bereitstellen. Meine Lieblingsseite gibt es leider nicht mehr. Dennoch hier ein paar Seiten, auf denen man fündig werden kann, wenn man Namen sucht:

 Vornamen.com bietet neben dem Generator auch Namenslisten.

https://www.babyclub.de/vornamen.html

https://www.hallo-eltern.de/vornamen/

Speziell für weibliche Vornamen:

https://www.vita34.de/namenslisten/vornamen-fuer-maedchen/

Oder männliche Namen:

https://www.vita34.de/namenslisten/vornamen-fuer-jungen/

und auf meinem Apple MacBook Air habe ich den Namensgenerator Roster (https://apps.apple.com/de/app/roster/id586140576?mt=12) aus dem Appstore von Apple heruntergeladen.

Und dann kann man natürlich das gute alte Stammbuch mit der Vornamensliste nutzen oder im Telefonbuch blättern. 

Wichtig ist, hinterher den Namen zu prüfen, ob es den schon irgendwo so gibt, damit man nicht rechtliche Probleme kriegt.

Wenn ich einen passenden Namen gefunden habe, der zur Figur passt und mir gefällt, dann spiele ich damit: andere Schreibweisen, Namenszusätze, Kombinationen, ich probiere so lange, bis es für mich perfekt ist. Dann lasse ich andere hören, lesen, wie meine Figur heißen soll, damit ich sehe, wie meine Idee auf andere wirkt. Bei mir muss meine Familie und eine gute Freundin  herhalten. 

Wenn ich zufrieden bin, betrachte ich das ganze mit ein wenig Abstand. Schlafe eine oder zwei Nächte darüber und gehe mit dem Namen, dem Chara dahinter, spazieren.

Ich muss mit dem Namen schon eine Vorstellung von der Person bekommen. Der Name weckt Assoziationen, Ideen, zieht mich hinein in die Geschichte. Der Name ist quasi die Eintrittskarte in eine neue Welt. Wenn das klappt, ist der Name perfekt.

Wie es weiter geht, wenn ich einen Namen gefunden habe, könnt ihr im nächsten Teil lesen.

Roman-Tagebuch Teil 5

Uff, geschafft, Teil fünf meines Romantagebuches kann endlich life gehen.

Eigentlich wollte ich diesen Post schon gestern (15.03.21) online stellen, aber da funkte mal wieder das Leben dazwischen. Jemand aus meinem Bekanntenkreis brauchte dringend Hilfe und so hab ich alles stehen und liegen gelassen und bin hingefahren. Aber wie gesagt aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Hier also gehts weiter:

In diesem Teil meines Roman-Tagebuches berichte ich von Fortschritten und Entwicklungen:

Ich habe in den letzten vier Roman-Tagebuch-Einträgen erzählt, welche Schwierigkeiten ich überwinden musste, bis ich an den Punkt gekommen bin, an dem ich jetzt stehe: Ich habe einen Charakterfundus, eine Welt mit Karte, Ideen für die Handlung und ich habe schon mehrere Kapitel Text, letzter Stand (siehe Romantagebuch Teil 4) ca. 17000 Worte

Und wie geht es nun voran?

In der Zeit von Montag, dem 08. März, bis Sonntag, den 14. März, habe ich 4441 Worte für den Roman verfasst. Das klingt vielleicht nicht viel, allerdings habe ich am Montag keine Aufzeichnung gemacht, da steht also noch die Null und am Samstag habe ich gar nicht geschrieben. Pause muss ab und zu sein. Ich habe auch noch ein reales Leben, dass mich zuweilen fordert, siehe oben! 😉

Sprich ich habe an 5 Tagen 4441 Worte geschrieben, was einen Durchschnitt von ca. 888 Worten pro Schreibtag ergibt. Das ist ziemlich gut, wenn man bedenkt, dass man ja auch über das nachdenken muss, was man da zu Papier bringt. Wenn man die Tage einbezieht, die ich nicht produktiv war, kommt man immer noch auf einen Schnitt von 634 Worten pro Tag.

Was mich zu der Frage brachte, ist das nun gut oder schlecht? Mittelmaß oder eher unteres Level?

Wieviele Worte schreibt denn ein Schriftsteller pro Tag im Durchschnitt? In diesem Artikel wurde ich fündig: https://sehpferd.de/index.php?/archives/913-Wie-viele-Woerter-schreibt-ein-Schriftsteller-am-Tag.html

Ein Profi-Schriftseller schafft also zwischen ca. 500 bis 2000 oder 3000 Worte pro Tag, irgendwo habe ich mal gelesen, dass z.B. Stephen King etwa 2000 Worte pro Tag verfasst und Mark Twain ca. 1400 bis 1800.

Wenn man das bedenkt, bin ich mit dem Durchschnitt von 634 natürlich noch an der unteren Grenze, aber schon gar nicht so schlecht. Mal sehen, ob sich das in Zukunft noch steigern lässt. Die Qualität sollte jedoch nicht unter der Schnelligkeit leiden. Lieber weniger Worte, dafür kein Stuss, als viele Worte und nur Schund!

Ich bin nun also bei etwas über 20 000 Worten angelangt: Ein echter Meilenstein!

Jubel.

Eine Geschichte ist mehr als nur Worte

Inhaltlich bewegt sich die Geschichte gerade auf einen ersten Höhepunkt zu. Am Freitag habe ich eine Szene geschrieben, auf die ich mich schon lange gefreut habe. Erst schien es schwierig, ich kam nicht hinein, doch dann floss der Text. Ob ich zufrieden bin? Nein noch nicht… man muss dran feilen, aber ein erster Entwurf steht…

Helfen Online-Kurse?

In dieser Woche habe ich einen 2-stündigen Online-Kurs belegt, in dem es um kraftvolle Dialoge ging, siehe auf: https://kurse.mynextself.com

Das war sehr aufschlussreich und hat mich ein großes Stück weiter gebracht. Ich habe mich gleich daran gemacht, Dialoge meines Romans zu überarbeiten. Das bedeutete allerdings auch, dass ich Text gekürzt habe,… eine schwierige Sache, immerhin steckte viel Arbeit drin in jedem Wort. Auch deshalb stehen da diese Woche weniger Worte als ich tatsächlich geschrieben habe, mein Wortzähler zählt nämlich auch rückwärts, sprich ich war irgendwann bei -500 oder sogar noch mehr Worten und musste mich erstmal wieder auf Null hocharbeiten.

Was sind nun meine Pläne für die kommende Woche?

Für diese vor mir liegende Woche habe ich einige Pläne:

Ich will die Schlüsselszene überarbeiten und dann fürs Erste abschließen. Eine zweite, wichtige Szene wird sich anschließen und ich habe schon Ideen, wie es weiter geht.

Eventuell steht jetzt ein längerer Teil mit Rückblicken an. Damit man die Geschichte besser verstehen kann, braucht man auch Einblick in Vergangenes. Ich bin ja mitten hinein gesprungen und der Leser weiß vieles noch nicht, was aber wichtig sein könnte.

Perspektivwechsel

Wenn ich es schaffe soweit zu kommen, könnte es sein, dass ich zum ersten Mal einen Perspektivwechsel haben werde.

Zur Erklärung: Ich schreibe meinen Roman aus einer stark personalen Perspektive, d.h. ich bin sehr nah dran an meiner Hauptfigur, beschreibe das Geschehen aus ihrem Blickwinkel. Das heißt natürlich auch eine eingeschränkte Sicht der Dinge, vieles bekommt mein Protagonist nicht mit und wenn ich einen umfassenden Überblick geben will, muss ich ab und an meine Hauptfigur verlassen und aus der Sicht einer anderen Person erzählen…. Noch bin ich mir nicht einmal sicher, ob ich das will, ob es nötig und gut ist oder ob es auch anders machbar ist…. Aber wenn, dann wäre jetzt der Zeitpunkt es zu tun…

Ich bin selbst gespannt, wohin mich mein Romanabenteuer treiben wird. Du bist herzlich eingeladen, mich zu begleiten.

Wie es weiter geht, kannst du im nächsten Teil meines Roman-Tagebuches lesen.

Musik zum Schreiben – Ablenkung oder Inspiration?

Ich schreibe gerne mit Musik. Ich habe eine Zusammenstellung von Liedern aus Pop und Rock (von Alice Merton und Bon Jovi über Robbie Williams bis Sunshine Avenue und Survivor), sowie einigen „Mittelalterbands“ u. a.:

Es ist eine bunte Mischung, über 12 Stunden lang, die ich meist random abspiele, während ich schreibe. Die Lieder wurden von meiner Freundin und mir fürs Schreiben in einem Rollenspiel zusammengestellt. Die meisten Lieder sind gezielt vom Text und der Musik passend zu unserer Geschichte gewählt. Das wilde, schnelle Stück für den Schurken oder wenn der Held durch die Gegend hetzt, etwas Romantisches für unser Liebespaar usw. Wir haben auch Lieder umgewidmet: 

So ist die Erkennungsmelodie für meinen Bösewicht „Eye of the Tiger“ von Survivor ja eigentlich das Theme für den dritten Rockyfilm. Irgendwann habe ich ein Video gesehen, das Szenen aus Herr der Ringe, speziell Aragorn, mit diesem Lied unterlegt hat. Ich sah Aragorn stürmen, Treppen hinauf rennen, kämpfen… dazu das Lied … und dachte… wow, das passt auch für meinen Hauptmann der Wache. Ehrgeizig, energisch, ums Überleben kämpfend… leidenschaftlich, nach Ruhm strebend und wir nahmen das Lied auf in die Playlist. Andere Schreiber haben mich dafür ausgelacht. Für sie war das Lied so mit dem Boxfilm verbunden, dass es nicht passte. 

Aber das ist egal, es muss für mich funktionieren. Inzwischen ist es schon lange so, dass ich meine Figur agieren sehe, sobald das Lied beginnt… Und ich bin sofort dabei, Szenen zu kreieren und mir Geschichten auszudenken. Das war das Ziel!

Ich verbinde mit fast jedem Lied Situationen aus meinen Geschichten oder sogar konkrete Charaktere. Das ist natürlich sehr speziell. Dennoch habe ich festgestellt, dass die gleiche Musik mir auch für andere Stories hilft. Sie ist wie mein Trigger, mein Türöffner in meine fantastische Welt. Ich liebe es, zu Musik zu schreiben. 

Für mich gehört Musik zu meiner Schreibroutine

Wenn man sich eine Routine erschaffen will (siehe mein Blogartikel zur Schreibroutine), braucht es dazu ja immer drei Teile: Einen Auslöser oder Anlass, also den Impulsgeber, der einem hilft, mit der Tätigkeit zu beginnen. Dann tut man, was man tun will, in meinem Fall eben Schreiben und am Ende gibt es eine Belohnung, die die Routine fester verankert. Ich habe festgestellt, dass für mich die Musik quasi der Startknopf zum Schreiben ist.  Sie motiviert mich und schafft es, mich hineinzuziehen in die Geschichte. 

Musik schafft Stimmung

Aber mehr noch. Wenn ich mich in meiner Geschichte in eine bestimmte Stimmung versetzen muss, um zum Beispiel etwas Tieftrauriges oder sehr Spannendes zu schreiben, dann suche ich mir passende Lieder heraus und höre mich hinein. Mit der Musik kommt bei mir das Gefühl und ich kann viel gezielter und besser schreiben. Manchmal bringt mich Musik zum Weinen oder zum Lachen, sie kann dazu helfen, friedlich zu werden oder aggressiv, je nachdem welchen Musikstil, welchen Song ich wähle.

Ich habe mir zum Beispiel eine Playlist für meinen Bösewicht zusammengestellt, mit schnellen, aggressiveren Songs, ohne Liebeslieder oder langsame Balladen. Wenn ich wütend werden muss, um etwas zu schreiben, wenn ich Biss und Schnelligkeit brauche, dann wähle ich diese Playlist. Genauso kann man das für jeden anderen Bereich machen: Liebeslieder für romantische Szenen, traurige Lieder für Abschiede,  usw.

Musik malt Bilder. Sie versetzt mich in Stimmungen, malt den Himmel blau oder grau, sie lässt Wellenberge sich auftürmen, Gewitter aufziehen, einen Regenguss niederprasseln und die Sonne durch Wolken brechen. Musik verzaubert mich ebenso wie Bücher es können. Und wenn ich es schaffe, meinen Text quasi mit einem Soundtrack zu unterlegen, dann hilft mir das kreativ zu werden.

Jeder ist anders –

was funktioniert für Dich?

Für mich gehört Musik zum Schreiben dazu. Ohne Musik bin ich blockiert. Dann fließt der Text nicht, selbst wenn ich weiß, was ich schreiben will. Musik ist Inspiration und Muse für mich. Der Startknopf um in meine Geschichten hinein zu schlüpfen. Erst mit Musik werde ich erfinderisch und kann meine Fantasie voll ausschöpfen.

Ich weiß aber auch, dass es Menschen gibt, die sich von Musik, schon gar von Musik mit Texten, sehr ablenken lassen. So schreiben Freunde von mir lieber, wenn es so still wie möglich ist. Da ist Ablenkung von Außen nicht erwünscht. Weder Geräusche, Lärm noch Musik.

Im Gegensatz dazu gibt es Schriftsteller, die zwar keine Musik wählen, aber gerne mitten im Trubel sitzen und z.B. im Cafe schreiben. Das wäre für mich nicht das Richtige. Um mich zu inspirieren und nette Schnipsel aufzuschnappen schon, aber um Text auf digitale Seiten zu bringen, eher nicht. Da muss der Hintergrund verschwimmen können und nicht so präsent sein wie Unterhaltungen es zuweilen sind. Aber wer es schafft, den Trubel zu einem Hintergrundmurmeln werden zu lassen, der ist vielleicht im Cafe richtig.

Ein Zwischending wäre, Musik ohne Texte zu wählen, Instrumentalstücke, Filmmusik oder klassische Musik. Ich finde, dass Soundtracks zu Filmen sich sehr gut eignen, um kreative Texte zu verfassen. Filmmusik ist ja geschrieben worden, um Geschichten zu untermalen und hörbar zu machen. 

Zum Beispiel funktionieren für mich einzelne Stücke aus den „Herr-der-Ringe“-Filmen oder aus den Filmen „Fluch der Karibik“ und „The Last of the Mohicans“.

Vielleicht findest auch du den Soundtrack zu deiner Geschichte, deinem Hauptcharakter und kannst dich darüber besser in ihn hineinversetzen.

Über einen Kommentar zum Thema würde ich mich freuen.

Schreibroutine

Talent ist billiger als Salz. Was den erfolgreichen Menschen vom talentierten unterscheidet, ist eine Menge harter Arbeit. (Stephen King)

Stephen Kings Zitat ist harter Tobak, wie vieles, was der berühmte Schriftsteller so gesagt  bzw. geschrieben hat. Obwohl ich ja gedacht hätte, es ist das Talent, was entscheidend ist. Aber King sagt, Talent alleine reicht nicht, es braucht harte Arbeit. Er sagt auch: Selbst wenn ich Talent habe, brauche ich mir nichts darauf einzubilden, es gibt viele mit Talent. Was den Unterschied macht, ist harte Arbeit. 

Aber Schreiben ist doch…  Inspiration… und Talent und… Freude, aber…. harte Arbeit? 

Arbeiten klingt gar nicht gut! Arbeiten klingt nach Fleiß, nach langweiliger Routine, nach… Stunden am Schreibtisch, Stress, Kopfschmerzen, wenig Spaß, Arbeiten eben. Und wie kann ich, wenn ich mich regelmäßig, sozusagen gezwungenermaßen an den Schreibtisch setze, etwas Schreiben, was nicht nur wie eine hölzerne Anleitung zum Zusammenbau eines Möbelstücks klingt? Und das immer zur gleichen Zeit? Mit der gleichen Routine? Am gleichen Ort? 

Brauche ich wirklich eine Schreibroutine, wenn ich mehr will, als nur ab und an ein bisschen hobbymäßig zu texten?

Hast du eine Schreibroutine?

In diesem Post beschäftige ich mich damit, ob es sinnvoll ist, sich auch als Hobbyautor eine Schreibroutine zu zu legen, oder ob man lieber wartet, bis die Muse einen küsst. 

Jahrelang habe ich geschrieben, wenn ich Lust und Zeit hatte. Klar, es war mein Hobby, ich wollte schreiben! Zeitweise war ich so begierig zu schreiben, dass ich jeden Tag viele Seiten in den Laptop getippt habe, oft bis spät in die Nacht. Wenn man alle Seiten nähme, die ich jemals geschrieben habe, kämen wohl etliche dicke Bücher dabei heraus.

Dann gab es Zeiten, da wurde das Schreiben weniger, die Zeit knapper, die Motivation war nicht mehr ganz so hoch, obwohl ich immer noch schreiben wollte. Irgendwann reduzierte sich das Schreiben von mehrmals täglich auf einmal die Woche, einmal alle zwei Wochen, einmal im Monat bis es fast ganz eingeschlafen ist. Zu allem Übel wurde ich auch noch so krank, dass an kreatives Schreiben lange gar nicht zu denken war. 

Am Ende angelangt!

Zeit die Träume zu begraben?

Glücklich war ich damit nicht. Aber irgendwie war die Inspiration weg, die Fähigkeit schien abhanden gekommen, jeder Text fiel mir schwer, um jedes Wort musste ich ringen. Eine Quälerei von vorne bis hinten. Es war wohl besser aufzugeben!

Wenn ich es getan hätte, würdest du jetzt nicht diesen Blog lesen.

Ich wollte weiter schreiben. Wollte unter Anderem mein textbasierte Rollenspiel  nicht sterben lassen, dass ich zu dem Zeitpunkt seit mehr als 8 Jahren mit Freunden geschrieben habe (Inzwischen arbeite ich daran seit mehr als 13 Jahren! WOW!) Es gab noch so viele offene Lines, so viele Ideen, die wir mal dafür gehabt hatten… also habe ich mich zurück gekämpft ins Schreiben. Dennoch waren es meist nicht mehr als ein bis zwei Texte pro Monat, die ich fertig gestellt habe, manchmal auch gar keiner. Es ging schleppend, unbefriedigend. 

Gab es eine Möglichkeit, dieses Drama zu beenden?

Irgendwann bin ich auf eine Webseite gestoßen, die neben einem Schreibprogramm für den PC (Scrivener) auch empfohlen hat, sich eine Schreibgewohnheit anzutrainieren, also ein festes Ritual, zu einer genau definierten Zeit, damit man ins Schreiben kommt. Ich war skeptisch. Wie soll das gehen? Zu einer festgelegten Zeit eine festgelegte Zahl von Worten zu schreiben schien mir wenig inspirierend. Wie kann ich da kreativ sein? Wo blieb die Muse? Ich muss doch in Stimmung sein, um etwas zu schreiben! Oder etwa nicht?

Trotz allem war ich neugierig genug, den Kurs Schreibgewohnheit zu belegen. -> Hier gehts zum kostenpflichtigen Kurs von Gian Carmichel,  ( https://www.knowhowlounge.de , man muss auf der Seite nach dem Kurs „Schreibgewohnheit“ suchen). Außerdem gibt es auf dieser Webseite viele Tipps und Tricks zur Schreibsoftware Scrivener ( hier findet man den Scrivener Download: https://www.literatureandlatte.com ), zu der ich an anderer Stelle noch etwas sagen werde. Allerdings ist Gian von der Knowhowlounge da ein weitaus größerer Kenner als ich, deshalb, solltest du Interesse haben mit Scrivener zu arbeiten, schau dich unbedingt auf Gians Seite um, er hat für fast alles einen Geheimtipp.

Jetzt aber weiter mit der Schreibgewohnheit. Ich fand die Sache tatsächlich einleuchtender als gedacht, allerdings habe ich es anfangs nicht auf Dauer geschafft, mir meine ganze eigene Schreibroutine zu schaffen. Ich bin ein Chaot! Regelmäßigkeit und Routine passten irgendwie so gar nicht zu meinem Stil. Und es ist doch ein Hobby! Das muss schließlich Spaß machen! Oder?

Warum ich trotzdem empfehle, sich eine Schreibgewohnheit zu schaffen?

Es blieb immer noch: Motivation und Freude am Schreiben allein reichten nicht mehr aus: Ich schrieb zwar, aber nur sporadisch! Viel zu selten kam die Muse und inspirierte mich. Und das war ebenso unbefriedigend, wie die Quälerei mit der Routine. Irgendetwas musste sich ändern, wenn ich nicht ganz aufhören wollte. Und das wollte ich auf keinen Fall. Schreiben gehört zu mir wie das Atmen oder das Wasser zum Fisch.

Also gut, neuer Anlauf. Wie war das mit den Gewohnheiten? Um eine neue Routine zu schaffen, braucht es drei Dinge: Einen Auslöseimpuls, also dass, was dich dazu bringt mit deiner Tätigkeit, sei es Schreiben oder Joggen oder was auch immer, zu beginnen. Dann die Tätigkeit an sich und als Abschluss eine Belohnung. Und wenn du das eine geraume Zeit durchhältst, die Rede ist von etwa zwei bis hin zu acht Monaten in Folge (über den Zeitrahmen, wie lange genau es braucht, gibt es Diskussionen), hast du eine neue Gewohnheit etabliert.

Habe ich das umgesetzt? Anfangs ja, zu meinem Rollenspielprojekt kam der Wunsch, ein Buch zu schreiben. Ich fing  an… wenn auch noch etwas zögerlich: Ich fand meinen Platz zum Schreiben, meine Zeit und einen Auslöser… dann kam mal wieder das Leben dazwischen, wichtige Menschen in meinem privaten Umfeld brauchten meine Zeit und Kraft, meine alte Arbeitsstelle forderte mich als Vertretung an – das Schreiben lag brach. 

Seit Anfang diesen Jahres habe ich mir erneut vorgenommen, mehr zu schreiben. Mein Romanprojekt rückt in den Focus, ich habe endlich angefangen, nicht nur davon zu träumen, sondern die ersten Seiten zu verfassen, aktuell sind es schon über 50. 

Und die Idee für den Blog wurde geboren.

Und wie mache ich das nun mit dem Schreiben?

Ich habe mir eine feste Zeit gesucht, bei mir ist das morgens, erschreckend früh morgens (und das, obwohl ich eigentlich eine Nachteule bin!). Und ich habe einen festen Platz (und der ist nicht auf dem Sofa!), auch wenn ich damit nicht ganz zufrieden bin. Außerdem habe ich einen oder eigentlich  zwei Auslöse gefunden, die für mich funktionieren. 

Meine Auslöser

Ich trinke immer Tee beim Schreiben, also koche ich mir als erstes meinen Lieblingstee und stelle mir meine Tasse an den Arbeitsplatz. Allein der Geruch und der sich kräuselnde Dampf wecken Inspirationen. Als nächstes setze ich die Kopfhörer auf und stelle meine Lieblingsmusik ein. Ohne Musik geht gar nichts! Heute habe ich den Beweis dafür gefunden… Ich saß gefühlt stundenlang am Laptop und hab nur wenige mühselig errungene Sätze zustande gebracht, Kaum mehr als 100 Worte. Ich hatte dabei keine Musik an, weil ich nebenbei jemanden am Telefon begleitet habe. Jetzt war ich aber nicht ständig am Quatschen und der andere auch nicht… es war ein stilles nebeneinander und miteinander arbeiten… bei mir blieb es ziemlich unproduktiv. Sobald ich aber den Hörer aufgelegt hatte und die Kopfhörer mich mit meiner Lieblingsmusik beschallt haben, begann der Text zu fließen. Ergebnis: Es wurden noch mehr als 1000 Worte.  Musik ist einer meiner Impulse für meine Schreibarbeit.

Die Inspiration kommt tatsächlich fast wie von allein, wenn ich anfange in die Tasten zu tippen. Meistens jedenfalls! Und weil ich ja regelmäßig schreibe, bin ich viel mehr in der Geschichte drin und es fällt leichter anzuknüpfen.

Wie lange schreibe ich? 

Ich stelle mir einen Timer auf eine Stunde. Und lege konzentriert los. Danach mache ich eine Pause, erledige Dinge im Haushalt oder ähnliches, um später an den Schreibtisch zurück zu kehren. Mein Schreibumfang beträgt zur Zeit täglich zwei bis drei Stunden. Mit dem Blog sogar noch mehr. Das Tagespensum variiert jedoch stark. Manchmal nehme ich mir eine bestimmte Anzahl Worte vor und höre erst auf, wenn ich die erledigt habe. Oder, wenn ich viel Ruhe und Zeit habe oder gerade sehr im Fluss bin, schreibe ich auch länger als geplant. Wenn es mal gar nicht gut geht, sind es nur wenige Sätze oder Worte, aber einen Tag ohne Schreiben gibt es nicht mehr.

Zum Thema Belohnung! 

Das fällt mir schwer. Wenn ich Texte fürs Rollenspiel schreibe, dann ist mir die Rückmeldung meiner Schreibpartner die beste Belohnung. Wenn ich für den Roman Worte zu Papier bringe, bin ich einfach froh zu sehen, wie das Gesamtprojekt Gestalt annimmt und wächst. Und beim Blog? Ist es natürlich euer Feedback. Also schreibt fleißig Kommentare, das freut das Autorenherz. Was die Belohnung an sich betrifft, da gäbe es sicher noch Verbesserungspotential.

Das Erstaunliche: Je regelmäßiger ich schreibe, desto öfter stellt sich meine Muse pünktlich ein. Ich schreibe wieder ca. einen Post pro Woche für mein Rollenspiel und  mehr als einen Blogartikel pro Woche, dazu arbeite ich jeden Tag am Text für den Roman. Auch wenn es nach harter Arbeit klingt, es lohnt sich. Mein Schreiben ist auf ein neues Level gehoben worden, ich komme vorwärts, sehe Erfolge.

Fazit: 

Für mich funktioniert eine Schreibroutine. 

Und dass, obwohl ich nie gedacht hätte, dass ich der Typ für eine solche Regelmäßigkeit bin. So kann man sich täuschen!

Hast du es schon ausprobiert? Schreibst du nach Lust und Laune oder hast du dir eine Routine angewöhnt? Berichte mir doch über deine Erfahrungen!

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